Kolumne

Was bedeutet es, Frau zu sein?

Habt ihr euch das schon einmal überlegt? Was es bedeutet, Frau zu sein? Ich nach dem letzten Tag schon. Irgendwie konnte ich den einen oder anderen Gedanken des Frau seins nicht nachvollziehen. Ich habe mich betrachtet und festgestellt, wenn wir alle typischen Handlungen, ein klassisches Aussehen und Merkmale einer für uns ja so typischen Frau ablegen würden,

Was bedeutet es, Frau zu sein?

… wäre ich nicht mehr da. Denn ich bin sie, die klassische Form einer Frau. Ich wäre nicht existent, wenn es nur darum ginge Frau sein über Rasur, Rocklänge, Quasselstrippe und Lippenstift zu definieren. Aber ich bin doch ein Mensch mit Kopf und Herz. Mit Gedanken, mit Gefühlen, mit dem Verständnis, das Frau alles sein kann, was sie will. Alles tragen kann was sie will, alles lesen, benutzen, wegwerfen, ignorieren, akzeptieren, lieben und hassen kann, was sie will. Frau sein ist keine Debatte über Rasur, Haarlänge oder Gratis Drinks. Frau sein ist doch hoffentlich für uns alle mehr als der verzweifelte Versuch wieder eine Schublade zu öffnen und uns wieder selbst in Kategorien zu stecken. Hinter all den Sneakern, Haarlängen, dreifach Klingen, Bodylotion, Playstation spielen, Kleidungstücken in unserem Schränken steckt in jeder Frau, die Frau die sie sein will. Sie lässt sich nicht ihr Leben verbieten und macht es nicht an einer Normrasur aus. Wenn wir uns von Frau zu Frau gegenseitig nur über Äußerlichkeiten und materielle Dinge definieren wollen, dann haben wir Frauen, das Frau sein selbst noch nicht verstanden. Wie kann es dann eine ganze Gesellschaft? Was müsste sich eigentlich ändern? Ich glaube wir, bei uns fängt es an. Wir sind mehr, genau das wollte ich auch gestern mit der Kampagne aufzeigen. Aber von Frau zu Frau haben wir es wieder geschafft den kleinsten Eckpunkt zu finden, um das nicht zuzulassen. Ich bin eine Frau, so wie ich es für richtig halte, mein Rasierer ist pink, ich trage gern Kleider und ich bin mehr als diese äußerlichen Attribute. Ich habe mich nur einfach für sie entschieden, weil ich es will und wollte. Ich definiere mich nicht darüber, weil es mich nicht als Person beschreiben kann. Ihr seid mehr als eure äußere Erscheinung und eure Wahl von Farben, Längen, Formen und Stoffen. Das wissen wir doch schon längst, das Frau sein mehr ist, als das was man sieht und im Kleiderschrank hängt. Ich weiß es, ihr wisst es- wo liegt das Problem?

Liebe Grüße

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