Kolumne

Behind the Scenes: Wie kreiere ich Content für Instagram, Pinterest und Blog?

25. Mai 2017 • 6 Kommentare

Als Blogger Content zu kreieren wird immer aufwendiger, doch ich finde das ganz wunderbar. Denn dann kann ich meiner Leidenschaft zu dekorieren und texten von Herzen nachgehen. Ich liebe es, die Möglichkeit zu haben meine Ideen kreativ für euch zu verpacken.

Ich mag es, wenn ich vor neuen Herausforderungen stehe und euch ein wenig mehr über meine Arbeit erzählen kann. Da ihr an den Behind the Scenes- Themen auch immer sehr interessiert seid, habe ich heute einen kleinen Guide vorbereitet.  Der soll euch ein wenig mehr über meine Arbeit in Sachen Outfits und Kooperationen einbinden verraten. Dafür habe ich mir ein Statement Piece aus meinem Kleiderschrank geschnappt und es für 3 Plattformen gestylt und mit Hinweisen für euch versehen. Ich bin an diesen Post mit dieser Fragestellung für euch herangegangen:

Wie präsentiere ich ein Statement Piece auf die unterschiedlichste Art und Weise in einen Blogpost, auf Instagram oder Pinterest. Wie integriere ich ein Produkt so  dass ich auch Kooperationen ganz persönlich und authentisch umsetze.

Das Statement Piece: Die rote Jacke. Eine simple Sache, die aber auf den unterschiedlichsten Kanälen wie folgt präsentiert werden kann.

die rote Mango Jacke Leben im Netz und im realen leben

Für den Blog

Für einen Blog, der sich um Lifestyle Themen wie Mode und Beauty dreht, ist ein Outfitpost immer eine passende Variante. Gerade bei auffälligen Teilen finde ich es unheimlich spannend, Kleidungsstücke und Accessoires in den Alltag einzubinden, sodass du und ich es auch tragen würden. Kein Hochglanz- Arty- Shooting. Einfach die Möglichkeit, aus einem „Da würde ich nie wissen, wie ich es kombinieren sollte“- Gedanken einen „So könnte ich es auch mit meinem Kleiderschrank kombinieren“- Gedanken machen.

Das Outfit: Ich suche mir für dieses Statement Piece ein passendes Outfit, dass in meinen Alltag passt. Rot ist auffällig aber nichts Neues mehr. Ich nutze Rot in meiner Farbauswahl als Highlight und gehe dem Tag und dem ausgewähltem Outfit ganz lässig entgegen. Denim und Shirt mit flachen Schuhen.

Die Location: Sollte sich mit Farbthemenwahl arrangieren können. Für diesen klaren Look habe ich mich mich daher ganz klar für einen klaren Hintergrund entschieden.

Die Bilder: Ich erwarte bei einem Outfitpost immer ein komplettes Bild vom Look, um die Kombination als Ganzes zu sehen und einschätzen zu können, ob ich es auch so mit meinem Kleiderschrank umsetzen könnte. Dazu kommen noch kleine Details und der Hinweis auf das Statement Piece in Bildern. Achtet bei den Bildern auf gute Qualität. Ich bin ein Fan von Unschärfe, aber es sollte nicht zu künstlich wirken, gerade weil es ein Alltagslook ist.

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Die Bildsprache: Kann völlig natürlich sein. Sie kann mir zeigen wie es ist, an einem sonnigen Nachmittag mit einem schönen Outfit in einem Café zu sitzen.

Der Text: Interessant finde ich zu Alltagsoutfits auch immer Alltagsgedanken. Was beschäftigt jemanden den Tag über und was nimmt er sich vor. Es muss kein Roman werden, aber ein wenig Information über die Person oder den Grund der Outfitwahl sind immer ein paar Zeilen wert.

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Für den Pinterest Account

 

Ich bin ein riesiger Pinterest Fan. Daher lade ich hier auch unglaublich gern Bildinspirationen hoch. Doch Pinterest läuft in Sachen Bilder und Texte etwas anders ab als die alltägliche Blogarbeit. Pinterest lebt von Bildern und guten Captions. Pinterest ist dafür da Inspirationen zu sammeln. Daher könnt ihr hier auch eure Outfitposts hochladen, aber noch besser sind Detailshots. Zumindest kann ich anhand der Pin- Aktivitäten der User sagen, dass Details besser gehen als das gesamte Outfit. Was ich an Pinterest so liebe? Die Bilder können einfach ein wenig vom Alltag ausgeklammert umgesetzt werden. Es kann auch mal Arty werden, selbst mit alltäglichen Dingen.

Die Motivwahl: Pinterest ist pure Inspiration. Ihr könnt euch völlig frei entfalten. Ob natürliche Pose oder extravaganter Blickwinkel, Pinterest verschlingt alles und für jeden ist Inspiration dabei. Ich liebe zwar klassische Detailshots mit einem gefühlt näheren Blick, aber ich bin auch offen für absolut neue Umsetzungen. Pinterest sieht das auch so.

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Die Bilder: Qualität finde ich bei Pinterest unglaublich wichtig. Ich benutze dieses Portal nur auf dem Rechner und sehe so sofort, was unscharf oder so verpixelt ist, dass es nicht mehr gepinnt werden kann.

Die Caption: Wie finde ich Bilder auf Pinterest? Mit der Suchleiste. Daher sollten die Captions immer eindeutig sein, damit das Bild auch gefunden wird. Praktisch ist auch euch Boards anzuschließen, auf denen ihr mit anderen Pinterest Usern eine Leidenschaft teilt und es regelmäßig zusammen füllt. Ich habe es hier einmal mit meiner Idee probiert und lade euch gern ein.

Für den Instagram Account

Der eigene Account auf Instagram ist für mich eine Möglichkeit, meinen Blog auf eine noch bessere Art und Weise zu präsentieren. Hier spricht das Bild für sich, dass sich in einen selbstgewählten Feed einfügt. Instagram ist schon lange keine Plattform mehr auf der nur der Schnappschuss zählt und er sofort online geht. Dafür könnt ihr Stories als Alternative nutzen. Aber die Bilder im Feed sind für mich immer geplant und folgen einem Konzept, das ich mit meiner Arbeit repräsentieren möchte. Ich will die Geschichte meines Talents erzählen. Daher liegt mein Fokus schon immer auf Flatlays, denn ich liebe es den einfachsten und alltäglichsten Dingen eine schöne Bühne zu geben.

Die Motivwahl: Ich nehme das Thema in verschiedenen Aspekten noch einmal auf. Das kann die Farbe, die Form oder die Anwendung sein. Bei Outfits ist das Bild schnell ausgewählt und hochgeladen. Entscheide ich mich für Flatlays wird es etwas zeitintensiver.
Die Intension: Dem Bild etwas Persönliches geben, mein Markenzeichen. Nicht vom Thema abkommen und somit ein passendes Bild für meinen Feed kreieren. Blumen, Flatlay Kaffee würde ich für mich beanspruchen in Sachen Erkennungsmerkmal.

Die Hashtags: Ich nutze nicht mehr viele, oft nur die, die für die Brands oder mein Bild auch Sinn machen. So wären hier #flatlay, #whatIwear und #coffeedate meine bevorzugten Hashtags.

Die Bilder: Auf Instagram funktionieren beide Optionen: Sehr genau und im Detail geschossene, klare und natürliche Bilder, aber auch verschwommen und stark bearbeitet. Es ist euch überlassen wie ihr euren Account präsentiert. Für mich persönlich ist eins wichtig: Die Linie. Bleibt euch treu. Egal ob Arty, Fashion, Magazinstyle oder ganz natürlich.

Was könnt ihr aus diesem Post mit nehmen oder ergänzen?

Liebe Grüße

Kommentare

6 Kommentare zu “Behind the Scenes: Wie kreiere ich Content für Instagram, Pinterest und Blog?”
  1. Isa sagt:

    Hi Franzi,

    ich habe früher viel gebloggt und war nun für einige Jahre aus privaten Gründen „weg vom Fenster“. Für mich ist diese ganze Pinterest und Instagram Geschichte daher noch komplett neu und ich bin etwas überfordert. Sich einfach nur darauf einzulassen und es zu nutzen, reicht scheinbar nicht mal – es muss auch RICHTIG genutzt werden. Deshalb bin ich sehr dankbar für Post wie diese 🙂
    Vielen Dank.

    LG, Isa – Lovefolio.the-peril.com

    • Franzi sagt:

      Hey ja ich glaube es ist die Masse an Menschen. Man muss sich sichtbar machen. Das ist mega anstrengend. Weil egal wie gut deine Bilder sind, wenn sie nicht gesehen werden- hast du Pech.

      Liebe Grüße

  2. […] Auf Zukkermädchen gibt es einen sehr interessanten Guide darüber, wie man Content für den Blog, Instagram und Pinterest kreiert (Klick). […]

  3. Leni sagt:

    Ich mag deine Behind The Scenes Posts echt gerne! Dieser ist auch mal wieder super gelungen. Dadurch sieht man erstmal, wie viel Gedanken hinter einem einzigen Bild stecken!
    Als nicht Full time Blogger hat man leider nicht immer die Zeit sich so viele Gedanken über einen Outfitpost oder so zu machen. Da wird das Outfit halt oft einfach in einer Location geschossen, die grade greifbar ist. Ich finde da erkennt man vor allem einen richtig großen Unterschied zwischen professionellen und Nebenbeibloggern. aber da ist ja auch nicht schlimm 🙂 Durch solche Posts hilfst du uns dann ja ein bisschen professioneller zu werden 😀
    Liebe Grüße,
    Leni 🙂
    http://www.sinnessuche.de

  4. Eva Jasmin sagt:

    Super interessanter Einblick in die Arbeitsweise anderer! Dein Post motiviert mich gerade auch mal wieder etwas mehr in die Pinterest-Richtung zu gehen bzw. mich damit noch ein wenig besser aufeinander zu setzen!
    Liebe Grüße
    Eva

    http://www.eva-jasmin.de

  5. Interesannt und gute geschrieben! Vielen Dank für den Artikel!

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