Kolumne

Die Liebe und dann fragst du dich: War es das schon?

Wie will ich wissen, ob das etwas Ernstes ist? Wie soll ich bloß einschätzen können, ob wir uns morgen noch lieben? Soll ich das jetzt wirklich so akzeptieren? War es das schon?

Die Liebe und dann fragst du dich: War es das schon?

Die Liebe und dann fragst du dich: War es das schon?

Die Liebe, eigentlich läuft das ganz simpel ab. Wir sehen uns, lernen uns kennen und riechen. Es funkt. Die Herzen flattern, jedes Treffen zeigt mehr und mehr: Das passt. Da haben sich zwei Menschen gefunden. Wir verstehen uns, haben den gleichen Humor, lieben das Leben und gehen es ähnlich an. Es könnte so einfach sein. Nur dann kommt der Mensch ins Spiel. Dann kommen wir besonderen Frauen, zu denen ich mich auch gern zählen muss, ins Spiel. Auf einmal ist sie da, die neue Panik in Sachen Liebe und wir stellen entsetzt fest: Ja, ich bin glücklich, aber war es das schon? Ist es jetzt für mich vorbei? Beziehung und Zukunft. Das passt eigentlich ganz wunderbar zusammen. So wünschen wir uns doch auch die Entwicklung in Sachen Liebe, dass es voran geht. Dass wir miteinander wachsen.

Wir sitzen wie üblich in einem kleinen Café und reden genau über dieses Gefühl, als wir drei feststellen, dass wir Angst haben. Angst davor es endgültig aussehen zu lassen. So mit Haus, Hochzeit und Kind. Erwachsen eben. Was andere schon lange machen und uns noch lange Zeit fremd erschien, stellt sich gerade bei uns ein. Langzeitbeziehung, bevorstehende Hochzeit, Kinderwunsch und vielleicht doch die Möglichkeit ein Haus zu bauen. Wir haben Angst davor etwas aufgeben zu müssen. Keine Spontankäufe mehr in Sachen It- Bag. Keine „Ich fliege morgen in einen Kurzurlaub“- Aktionen, keine überteuerten Abende mit den Mädels mehr. Keine langen Nächte mehr in fremden Betten. Denn dann heißt es sparsam leben für ein gemeinsames Ziel, zurückgezogen und auf andere Dinge achtend. Dann heißt es vielleicht nie mehr „Ich habe jemand Neues kennengelernt.“ Dann heißt es vielleicht nie mehr „Er ist ein Arsch und wir haben uns getrennt.“

Über was sollen wir uns dann noch unterhalten? Was macht uns dann noch aus? Wie albern das klingt, sehe ich reihum in den Augen der Mädels, die schon genau das alles durchmachen mussten und oft darum gebeten haben endlich die Liebe, die Ruhe und das Leben haben zu können, das sie sich so sehr wünschen. Jetzt wo wie hier alle so sitzen und genau das erreicht haben, was wir uns lange Zeit in anderen Gesprächen unter Tränen mit Wut und Humor gegenseitig zusprachen, wissen wir damit nichts anzufangen. Wir wissen gerade nicht, dass wir verdammtes Glück haben und das auch genießen dürfen während wir erwachsen werden. Nein, wir stellen es wieder in Frage und verstecken uns hinter dem Bild einer Frau, das uns heute überall gepredigt wird. Selbstständig, unabhängig und ja nicht zu fest entschlossen, Entscheidungen zu treffen und den eigenen Weg zu gehen. Bedeutet es also wir müssten uns fürchten vor der Ehe, weil sie uns lebenslang an einen Mann bindet? Bedeutet das Muttersein, dass wir viel von uns aufgeben müssen? Ein Hausbau besiegelt den Ort und das Leben?

Nein, ich glaube wir wachsen, gehen weiter und dürfen auch erkennen, wer verliebt ist, soll das genießen und gemeinsam Pläne schmieden und sie umsetzen. Nicht werten, ob es in einen bestimmten Lebensstil passt, ob der Freundeskreis bereit für Veränderungen ist- oder die Welt es etwas anders sieht. Nein, Liebe ist immer noch eine der schönsten Sachen der Welt. Nur weil vorher alles so aufregend und besprechbar wirkte, muss das danach nicht anders sein. Wir sind verdammt noch einmal verliebt und glücklich vergeben, doch trotzdem werden wir Gründe finden, uns aufzuregen. Aber hoffentlich schaffen wir es die Liebe zu schätzen, sie zu pflegen und sie nicht abzulegen, nur weil wir vielleicht etwas verpassen. Nur weil wir vielleicht Angst haben, was die Zukunft jetzt bringen wird, nur weil das Leben nach Dates und Eskapaden langweiliger werden könnte. Oder ist doch alles vorbei mit dem Satz „Mein Mann, mein Haus, mein Auto?“

Ich habe selbst lange daran zu knabbern gehabt, nicht mehr jedes Wochenende auszugehen, und irgendwie ein Teil von etwas zu sein, dass ich eigentlich nicht mehr war. Erwachsen werden heißt wohl auch, Dinge und Geschichten loszulassen und sich der Zukunft zu widmen. Wenn ich die mit einem Partner, den ich liebe und der mich zum lachen bringt, angehen kann, muss ich doch glücklich sein! Oder total dämlich, wenn ich das für zu lange Partynächte und Kussunfälle aufgeben wollen würde?

Liebe Grüße

Kommentare

Bisher 19 Kommentare zu “Die Liebe und dann fragst du dich: War es das schon?”

  1. Julia sagt:

    Als ich mich in meinen Ehemann (klingt das noch komisch, hihi) verliebt habe und alles immer ernster wurde, haben sich diese Fragen nicht gestellt. Es hat sich einfach so richtig angefühlt und nicht so, als ob ich so etwas versäumen würde oder auf etwas verzichten müsste. Vielleicht ist das eine Typsache? Vielleicht hatte ich aber auch schon einfach alles erlebt und ausgekostet! Vielleicht ist da jeder unterschiedlich. Vielleicht habe ich mir andere Gedanken gemacht. Das weiß ich inzwischen nicht mehr. Fest steht für mich nur: wenn man den Mann fürs Leben dann wirklich gefunden hat, dann kommt das alles ganz von allein 🙂 und das ist voll schön! Alles zu seiner Zeit 🙂

    Liebe Grüße, Julia

  2. Lorii sagt:

    Ich finde es immer so schön das Du, in vielen Beiträgen, genau das ausspricht, was mir auch durch den Kopf geht. Bin auch glücklich vergeben und arbeite an meiner/unsere Zukunft. Manchmal ertappe ich mich aber auch dabei eine Zeit zu vermissen, die es mal gab. Und das Loslassen zu üben. Einen schönen Sonntag wünsch eich dem Zuckermädchen ^^

  3. Hetti sagt:

    Ich weiß ich bin noch „sehr“ Jung mit meinen 16 Jahren und trozdem habe ich so ähnliche Gedanken…. auf der einen Seite möchte ich einen Freund haben(und stell mir das auch schön vor) auf der anderen seite hab ich angst mich auf eine Person zu beschrenken, hab angst was zu verpassen, angst das ich eine bezihung ein gehe und unglücklich werde. Ich denke mein „Problem“ haben viele denn in der heutigen Zeit geht alles immer so schnell und die angst etwas zu verpassen ist riesig!
    Wäre super wenn du mir schreibst wie du damit umgehst fals du die gleichen ängste hast 🙂
    HETTI

    • Franzi sagt:

      Liebe Hetti! Wir brauchen keine Angst haben, uns wird das immer nur „als“ verpasste Chance beschrieben. Du bist glücklich, mehr musst du nicht sein. Bist du es nicht, oder nicht mehr musst du etwas ändern. Uns wird oft erzählt, was wir haben, reicht nicht aus. Aber wer bestimmt das? Die dort draußen? Nein du ganz allein. Lass dich ja nicht verunsichern. Wir verpassen gar nichts, denn wenn dir das Zusammensein mit ihm wichtig ist und es sich richtig anfühlt- ist es das was du brauchst. Ich schaue immer genau nachdem, was mich glücklich macht. Das ist manchmal schwer- aber eigentlich ist es auch leicht zu beantworten. Du musst dich wohlfühlen. Also versuch bei solchen Situationen genau zu bemerken, ob es dich glücklich macht und frag auch deine Freundinnen, ob sie gerade glücklich sind? Denn jeder macht das anders für sich aus. Und reden hilft da immer. Wir brauchen eigentlich keine Angst vor dem zu haben, was uns gut tut. Ich hoffe ich konnte dir helfen.
      Liebe Grüße

  4. S. sagt:

    Ich finde, dass du es auf unglaublich schöne Art schaffst, Gefühle in Worte zu verwandeln. Deswegen liebe ich diese Sorte deiner Posts fast am meisten.
    Liebe Grüße
    S.
    http://www.cappuccinocouture.blogspot.de/

  5. Maike sagt:

    Ihr Mädels habt Probleme. Da bin ich froh ein Kerl zu sein und nicht solche Dramen um simple Dinge im Leben zu machen. 😉

    • Franzi sagt:

      Hi Maike – na ja ich glaube, es gibt Dinge die darf Frau besprechen- können aber ebenso einen Mann betreffen. Was und wie bereden den „Kerle“ solche Themen?

      Liebe Grüße

    • chrisi sagt:

      ich kenne sehr wohl, „kerle“, die sich genau über die hier beschriebenen dinge gedanken machen. ich find diese generalisierungen immer ein bissl problematisch, denn es handelt sich hier nicht ausschließlich um weibliche und männliche gedanken, sondern einfach um menschliche gedanken 😉

  6. Pia sagt:

    Liebe Franzi, hach der Text könnte echt größtenteils von mir stammen. Ich kann das zu 100% nachvollziehen. Ich denke das diese Gedanken sehr wichtig sind, weil sie uns dazu bewegen wirklich mal zu reflektieren ob wir zufrieden und wirklich innerlich glücklich sind mit der Situation. Ich war bis vor kurzem 3 Jahre in einer Beziehung und diese Fragen habe ich mir sehr oft gestellt. Irgendwann ist mir bewusst geworden, dass diese Fragen dauerpräsent waren und mir sozusagen gezeigt haben das nicht alles gut läuft. Ich habe dann die Konsequenz aus meinem schon lange nicht mehr glücklich sein gezogen und bin sehr zufrieden mit meiner Entscheidung.
    Ich finde es so toll, dass du deine Gedanken und Gefühle so offen mit uns teilst. Ich für meinen Teil habe sehr oft das Gefühl, dass du mir mit deinen Texten aus der Seele sprichst.
    Liebe Grüße 🙂

  7. Tatjana sagt:

    Liebe Franzi,

    lustig, dass du so einen Blogpost verfasst, denn erst heute hatte ich diese Diskussion mit meiner besten Freundin. Wir sind beide 25, sie in einer 7-jährigen Beziehung, ich Single, aber können uns beide „immer noch nicht“ vorstellen Kinder zu kriegen, eine Familie zu gründen und auf einmal die Rolle des Familienoberhaupts zu übernehmen. Ausgelöst wurde die Diskussion durch meine damalige Freundin, die mir mitteilte, dass sie schwanger ist und im September heiratet. Die Freundin, mit der ich aufgewachsen und meine Pubertät durchlebt, mit der ich sämtliche Parties, sämtliche Stylingpannen und sämtlichen Liebeskummer durchlebt habe – die wird jetzt Mutter! Der Gedanke ist verrückt und das alles löst Panik in mir aus. Der Gedanke an’s Erwachsenwerden ist einfach angsteinflößend, ich denke aber es liegt daran, dass einem vorgeschrieben wird „ab dem und dem Alter musst so und so sein und dann darfst das und das nicht mehr machen“, aber im Endeffekt ist es vollkommener Quatsch, denn jeder muss für sich entscheiden wie er sich und sein Leben gestaltet und solange man man selbst ist und sich nicht verstellt, kann man auch großen Veränderungen im Leben viel entspannter ins Gesicht blicken.

    Liebe Grüße,
    Tatjana von
    https://sectionofstyle.com/

  8. Ina sagt:

    Ich glaube in jeder Beziehung kommt irgendwann mal dieser Punkt, an dem man sich kurz fragt, ob das dann jetzt alles war. Und so lange solche Gedanken nicht dauernd oder häufiger aufkommen ist das doch alles okay. Das zeigt nur, dass man sich mit sich selbst auseinandersetzt und auf sich achtet.
    Es gibt doch diesen Satz – man will immer das, was man gerade nicht hat. Auch wenn es nur ein bisschen unterbewusst ist, aber insgeheim beneidet man doch ein bisschen die Freundin, die noch ungezwungen durch die Partynächte tanzen kann. Und genau die Freundin wünscht sich einen Partner mit dem sie Zukunftspläne schmieden kann…

    Solange man mit sich selbst und seinem Leben glücklich ist und es zu schätzen weiß, schadet es überhaupt nicht sich ab und an mal Gedanken zu machen.

    Liebe Grüße
    Ina
    http://www.mintliebe.de

  9. Natalie sagt:

    Liebe Franzi,
    ich liebe deine Kolumne. In diesem Blogpost hast du wieder die richtige Worte getroffen. Ich denke ab einen gewissenen Punkt stellt man sich in der Beziehung die Frage, wie weit die Beziehung gehen soll. Will man zusammen Kinder groß ziehen oder weiterhin immer auf Reisen sein? Will man sich ein Haus mit Garten anlegen oder eine Wohnung zusammen beziehen? Ich selbst habe früher immer gedacht, dass ich dieses und jenes haben „will“, weil es jeder hat bzw. hatte und es von der Gesellschaft erwartet wird. Heute, nach vielen Gesprächen und Diskussionen, weiß ich, dass ich diese Ziele nicht mehr anstrebe, weil es genau das ist, was ich nicht in meinem Leben erwarte. Ich weiß, was mich und meine Beziehung glücklich macht. Es ist wichtig, dass man offen und ehrlich gegenüber dem Partner ist. Denn ich denke, nur durch Gespräche kann man herausfinden, wie weit man die Beziehung ausbauen möchte. Manche meiner Freunde erwarten von ihrem Partner dass diese irgendwann den Ansprüchen folgen. Oder hoffen es zumindest. Ich finde es quatsch, wenn man etwas von seinem Partner wartet, wenn dieser es gar nicht anstrebt.
    Deine Kolumne regt mich da hin und wieder zum Nachdenken an ?
    Viele Grüße
    Natalie
    https://www.livolett.de

  10. Bianca sagt:

    Mit dem Text hast du punktgenau einen Nerv bei mir getroffen. Ich bin super happy mit meinem Freund und trotzdem hab ich mich in letzter Zeit öfter gefragt „wars das?“. Und genau jetzt bloggst du zu dem Thema. Danke 🙂

    • Franzi sagt:

      Bitte bitte- ich glaube auch viele verstehen den Beitrag falsch. Manchmal fragt man sich eben genau das, auch wenn es der Richtige ist- vor allem wenn dir ein bestimmter Lebenstil an jeder Ecke begegnet. Liebe Grüße

  11. Judy sagt:

    Salut,
    ich bin zufällig auf deinen Artikel gestossen & deine ersten Zeilen haben mich sofort eingefangen. Deine Worte & Gedanken sprechen mir aus der Seele. Während meiner Studienzeit war ich lange Single denn ich wollte meine Freiheit genießen & das tun wonach mir ist. Unser eins möchte sich doch so gerne alle Möglichkeiten offen lassen. Lange Zeit war es für mich nicht nachvollziehbar warum viele meiner Freundinnen schon mit Mitte zwanzig mit ihrem Freund zusammenzogen. Ein Leben in solch festen Bahnen (so früh) zu führen gehörte nicht in meinen Lebensplan. By the way: Ich habe mich auch immer gerne gegen diese 5 Jahres Pläne gewehrt.

    Dieses Jahr heirate ich meinen besten Freund, wir haben uns nach nur drei Monaten verlobt – kennen uns bereits sechs Jahre aber wohnen beide noch in Wohngemeinschaften. Es besteht für mich absolut kein Zweifel dass er der Richtige ist. Dennoch stelle ich mir ab und an dieselben Fragen wie du. Ich denke, das dass nicht verwerflich ist und es hat auch ansich nichts direkt mit meiner Beziehung zutun. Das bin halt ich! Manchmal habe ich Angst es genau aus diesen Gründen zu vermasseln. Mein Glück ist jedoch, dass er ähnlich tickt somit versuchen wir unsere Beziehung immer aufregend zu gestalten. Auch wenn solche Gedanken manchmal aufkommen, erinnere ich mich daran, dass ich heute viel glücklicher bin als ich es damals war. Vielleicht ist es für uns auch so schwer das „alte-ich“ aufzugeben – da wir wissen – das man nun erwachsen wird. Das kann einem Angst machen und da sind solche Gedanken doch erlaubt. In diesem Sinne, genieße ich mein Glück und lasse meine Zukunft einfach mal auf mich zukommen und wünsche dir alles gute für deine Beziehung.

    In Liebe, J

  12. Tania sagt:

    Ich persönlich habe mich das noch nie gefragt. Ich liebe mein Haus, meinen Garten und meinen bald Ehemann über alles und empfinde dies als ganz großes Glück. Wir wohnen seit einem Jahr jetzt in unserem eigenen Haus und ich hätte nie gedacht, dass mich ein Ort so glücklich machen könnte. Ich komme so gerne nach Hause, eben auch indem Wissen, dass er dort ist und vielleicht mal unsere Kinder im Garten spielen werden.

    Diese Verbindlichkeit ist für mich sehr wichtig und bedeutet mir viel, ich denke allerdings, dass das nicht für jeden was ist. Jeder ist unterschiedlich. Wenn es sich nicht gut anfühlt sollte man es nicht machen nur weil alle um einen herum heiraten, sesshaft werden etc.

  13. Susi sagt:

    Hallo liebe Mädels,
    ich bin 26 Jahre und seit 10 Jahren in einer Beziehung – mit meinem ersten Freund. So langsam stellt sich also auch bei uns die Frage nach Hochzeit und Kindern. Nach einer ziemlich üblen Sinneskriese beiderseits vor kurzer Zeit haben wir wieder zusammengefunden und sind uns nun sicherer als jemals zuvor – wir beide wollen eine gemeinsame Zukunft.
    Hätten wir uns von Anfang an auf unsere Gefühle, auf unser Herz, verlassen, wären wir wohl vor einer schmerzhaften Zeit verschont geblieben. Manchmal braucht man aber auch genau diese Sicherheit.
    Ich für meinen Teil werde nie wieder etwas in Frage stellen, was so schön ist und mir so viel gibt.
    Einen sonnigen Tag euch allen 🙂

  14. Sarah sagt:

    Hallo ihr Lieben!

    Wahnsinn gerade sitz Ich da, und denke genau über dieses Thema nach..bin seit 3 Jahren in einer beziehung und war Vorher glücklicher dauersingle . Unsere beziehung ist gut und sehr rücksichtsvoll und harmonisch , allerdings hatte Ich nie in meinem Leben einen hausbau auf dem Schirm… Nun Aber hat Mein freund von seinen Großeltern Ein Grundstück bekommen und ist jetzt Feuer und Flamme schnellst möglich Ein Haus darauf zu bauen!!.. Ja andere frauen finden das suuuuper is es Ja Auch ..Aber Ich bekomm Panik … Es gibt keine andere Option ..entweder Ich zieh Mit in dieses Haus , Oder Wir trennen uns (Er darf das Grundstück nicht verkaufen, will Er Auch nicht) ist Ja auch schön..Aber trotzdem habe Ich diesen „game over“ Gedanken ..Haus, kinder, hund, Gartenzaun..und Ich Hab eig keine andere Option.. ich Kann mich Ja Schon irgendwie damit anfreunden ..Aber sofort? Erster freund? Das wars? keine anderen mehr? Man Sicht sich zum nachmittags Tee? Langweilig?!!!!! Naja ..Oder ist das einfach ein neuer schöner Abschnitt im Leben , der einfach Nur Noch unbekannt ist …Danke für den post ..Wie passend ..:)

  15. Steffi sagt:

    Liebe Franzi,

    erstmal danke, dass du deine Meinung diesbezüglich mit uns teilst. Ich liebe deine Posts und finde auch diesen wunderschön geschrieben. Trotzdem kann ich deine Ansicht nicht ganz teilen. Ich bin jetzt mit meinem Freund sechs Jahre zusammen, er ist nach wie vor der wichtigste Mensch in meinem Leben und ich hoffe nicht, dass sich jemals etwas daran ändern wird. Allerdings habe ich nicht das Gefühl, etwas zu verpassen. Am Wochenende bin ich oft mit den Mädels unterwegs, wir gehen tanzen oder verreisen auch mal spontan übers Wochenende. Meine (und seine!) Freunde sind unsere Ersatzfamilie. Vielleicht auch, weil unsere „richtigen“ Familien beide weit weg wohnen. Unsere Freunde fühlen sich bei uns zu Hause, und wir uns bei ihnen. Wir machen viel zusammen, fahren auf Festivals und zu Konzerten, kochen zusammen oder machen Spieleabende und auch bei Problemen stehen die Türen jederzeit füreinander offen. Vielleicht ein bisschen ähnlich wie bei „How I met your mother“. 🙂 Ja,ich bin 28, schlafe sehr gern bei meiner besten Freundin, nachdem wir eine Nacht durchgetanzt haben und verbringe dann eben noch den ganzen Sonntag mit ihr zusammen. Das ist für mich nichts ungewöhnliches und nichts, worum ich meinen Freund erst um Erlaubnis bitten müsste. Ich kenne sozusagen keine andere Art von Beziehung und möchte es auch nicht. Für mich hat sich in den letzten Jahren nicht viel verändert, zumindest nichts, was ich vermissen müsste. Ich sehe meinen Freund eher als Bereicherung zu dem Leben,welches ich auch vor ihm schon geführt habe. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass wir, nur weil wir vielleicht etwas mehr als andere in unserem Alter leben, als wären wir Anfang 20 (also nicht ganz der „gesellschaftlichen Norm“ entsprechen) nicht erwachsen werden. Für mich gehört das alles einfach genau so zusammen, wie es gerade ist.

    Liebe Grüße,Steffi

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