Kolumne

Dinge die ich als Blogger gelernt habe

29. November 2015 von

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Dinge, die ich als Bloggerin gelernt habe? Ja neben den klassischen offiziellen Arbeitsregeln, die ich euch schon in meinem letzten Post verraten habe, dreht sich heute alles um die persönlichen Erfahrungen. Dinge an denen ich gewachsen bin, Erkenntnisse, die mir nicht nur in meinem Job, nein auch in meinem Alltag sehr viel nützen.

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Bloggen ist nicht nur sich an Konventionen zu halten. Manchmal braucht es auch Zeit, Geduld und die Gewissheit: Ich gebe immer mein Bestes. Daher dreht sich heute alles um genau diese Gegebenheiten, die uns manchmal viel Emotion kosten, uns aber wachsen lassen, als Blogger und Mensch!

Erfolg braucht Zeit & Arbeit

Alles soll schnell und beim ersten Anlauf sofort gelingen und alle sollen sofort begeistert sein? Klingt ganz wunderbar, klappt aber wirklich selten in der realen Welt und ebenso auch in der virtuellen Netzwelt. Erfolg und Bestätigung der eigenen Arbeit sind natürlich wichtige Faktoren, um auch weiter machen zu wollen. Gerade im Bereich Bloggen sind für mich liebe Worte, konstruktive Kritik und Meinungsaustausch ein Zeichen von Wir lesen dich und somit ganz tolle Pusher. Denn nichts kann so frustrierend sein wie keine Kommentare auf einen sehr persönlichen Post, nichts kann sich so langatmig anfühlen wie die Gewissheit, dass da jemand unzufrieden mit deiner eingereichten Arbeit ist. Thats life! Man muss eben mit Hürden, anderen Geschmäckern und Ansprüchen leben und schauen, dass man immer dran bleibt. Ich versuche daher auch jede Veröffentlichung nach meiner persönlichen Maxime abzuliefern. Aber ich weiß inzwischen auch: Gut Ding will Weile haben. Auch wenn man manchmal schreien könnte, bis hin zum Weinen! Aber die Gewissheit, dass sich die eigene Arbeit und auch die investierte Zeit lohnen werden, musste auch ich erst lernen.

Nett sein ist eine nette Sache

Ja, nett sein ist gut. Nett sein fühlt sich gut an und ist für mich mit die beste Erkenntnis aus meinem Bloggerdasein. Manchmal hatte ich jedoch das Gefühl, wenn ich die Ellenbogen ausfahre, einmal auf den Tisch haue und auch einmal eine egoistische bis miese Entscheidung treffe, bringt mich das weiter. Aber am Ende zählt wie ich damit umgehen kann um nachts noch einen ruhigen Schlaf zu finden. Erfolg, Erlebnisse, Reisen, Geld und Anerkennung sind Sachen, die möchten wir alle gern erleben dürfen. Aber dafür auf das Nette, das Liebe einfach so verzichten? Nein, nett sein und auf dem Boden bleiben sind tolle Eigenschaften die auch von anderen geschätzt werden. Vielleicht fällt man so nicht immer als Erstes auf, aber ich weiß- man bleibt positiv in Erinnerung. Das schönste Kompliment was ich bis jetzt bekommen habe, war nach einem Shooting: So nett, so bodenständig, so eine tolle Persönlichkeit, bitte bleib so! Nett sein ist gut- auch wenn es Tage gibt, an denen man es mal verflucht. Nett sein ist eine wunderbare Eigenschaft. Legt sie ja nicht ab, auch wenn es euch manchmal nervt.

Sei bei dir, sei authentisch

Sich finden und dabei bleiben. Bei all den Einflüssen und den unterschiedlichen Lebens- und Arbeitswegen gar nicht so einfach. Mal klappt das, was man selbst macht, ganz wunderbar, mal sieht man etwas, dass viel besser funktioniert bei anderen, aber nicht unbedingt zur eigenen Person passt. Das berühmte Ich schau immer wieder zum Nachbarn und verliere dabei den Blick für mich und das Wesentliche. Bleib bei dir, auch wenn es manchmal schwer ist oder es einfach unmöglich aussieht. Bleib bei dir, weil du nur so auch glücklich mit deiner Arbeit als Blogger sein wirst. Niemand braucht den fünften gleichen Blog. Das Original ist immer das Schönste und wir sind als Person mit unseren Gedanken und Ideen immer das einzige Original.

Sei ehrlich

Sei ehrlich zu dir, zu deinen Lesern und zu deinen Partnern. Ja, da gibt es mal das eine Produkt was lockt, oder das Angebot, oder die vermeintlich bessere Meinung. Aber versuche immer dir die Ehrlichkeit zu bewahren. Sei es eine komische Situation im Mailverlauf, oder ein Kommentar oder ein Post der anders hätte laufen sollen. Manchmal verliert man den Überblick, den Geschmack, den Spaß, die eigene Meinung oder den Mut. Sei ehrlich, gib es zu, sag es laut und sprich das Problem an. Du musst natürlich dann auch mit Missverständnis, Missgunst oder bösen Seitenhieben rechnen, aber wenn es dir auf der Seele liegt, wenn es einfach nicht richtig war, oder wenn du mit der Entscheidung nicht schlafen kannst, sei ehrlich zu dir, zu deinen Lesern und zu deinen Partnern. Das wird sich am Ende immer auszahlen. Und Fehler dürfen gemacht werden, um sie nicht ein zweites oder drittes Mal zu begehen. Das kennen wir alle und ich muss mich auch immer wieder daran erinnern, dass man mit Ehrlichkeit am Ende am besten fährt.

Mach es, wer soll es denn sonst erledigen

Träumen, auf andere meckern, die Fehler aufzeigen und dann wieder alles genau so erledigen? Kennen wir. Es ist immer leicht Luftschlösser zu bauen, große Wünsche und Versprechen zu äußern, oder die Arbeit und Herangehensweise zu kritisieren. Oder wir warten auf andere die uns dazu einladen, überreden oder einplanen, um neue Ideen auf die Beine zu stellen. Du fandest das letzte Projekt eher semi und hättest es anders umgesetzt? Dann tu es! Du hast die Idee schlechthin, du weißt genau was und wen du benötigst und wie du es umsetzen möchtest? Worauf wartest du dann? Gerade als Blogger können wir es so richtig krachen lassen! Kreativität? Neue Wege? Eine andere Herangehensweise? Tu es, wer soll es denn sonst machen und du wirst sehen, es ergeben sich dadurch immer die besten Chancen und neue Wege.

Lass den Spaß nicht außen vor

Bei all den rechtlichen und bloggermäßgen Regeln, Aufgaben, Hürden und Pflichten darfst du nie eines an deiner Arbeit, an deinem Hobby verlieren: Den Spaß. Lass dir das nie nehmen, lass ihn nie außer Acht und denke regelmäßig daran, was dir an deiner Arbeit als Blogger Spaß bereitet und wieso du das hier überhaupt alles gestartet hast. Manchmal brauchen wir eine ruhige Minute, manchmal braucht es ein kurzes Innehalten um wieder den Punkt zu finden, der dir sagt: Das macht mir an meiner Arbeit Spaß. Ohne Spaß geht irgendwann die Lust und die Kreativität flöten. Du wirst träge, vielleicht auch unglücklich und kannst bald keine Motivation mehr für dich und deinen Blog finden. Das merkst erst du und irgendwann auch deine Leser.

Und war das hilfreich? Würdet ihr diesen Post gern noch ergänzen? Dann lasst es mich mit einem Kommentar wissen!

Liebe Grüße

Kommentare

Bisher 12 Kommentare zu “Dinge die ich als Blogger gelernt habe”

  1. Kerstin sagt:

    Oh ich finde diese Posts so toll. Zur Zeit scheinen ja viele Blogger darüber zu schreiben und ich freu mich total. Nichts ist interessanter als zu sehen was andere vom Bloggen gelernt haben – ich bin ja doch noch ein bisschen ein Neuling^^

    Love, Kerstin
    http://www.missgetaway.com/

  2. Maren sagt:

    Vielen Dank, dass du deine Erfahrung mit uns teilst!

    Liebe Grüße,
    Maren

  3. Fee sagt:

    Wirklich ein schöner Post, ich kann dir nur zustimmen 🙂 Ich habe auch so vieles vom Bloggen gelernt, wofür ich dankbar bin 🙂

    Alles Liebe,
    Fee von Floral Fascination

  4. Janina sagt:

    Wie immer super geschrieben. Da kann man wirklich noch viel von lernen!

    Einen schönen ersten Advent!
    Janina

  5. S. sagt:

    Schöner Post! Ich als Neuling unter den Bloggern kann ja noch nicht ganz so viel berichten, was Erfahrungen angeht, aber dein Post hat mich definitiv darin bestärkt, weiterhin zu bloggen.
    Liebe Grüße
    S.
    http://cappuccinocouture.blogspot.de/

  6. Vivi sagt:

    Super schöner Post, Franzi <3
    Ja das mit den "auf sich selbst" schauen kenn ich zu gut. Ich bin auch noch relativ neu in dieser Welt und an mir selber finden. Da weicht man ab und zu mal und denkt wirklich…"mh..das würde wirklich besser gehen!" Aber du sagst es, authentisch und ehrlich bleiben bringt einem im Endeffekt mehr 🙂

    Vielen Dank dafür und JAAAAA, aufjedenfall mehr !

    Ganz liebe Grüße, Vivi
    vanillaholica.com 

  7. Virginie sagt:

    Super Post!
    Ich fand den Beitrag sehr inspirierend. Wir sind ja erst Blogger-Neulinge und es ist total interessant von erfahrenen Bloggerinnen und ihren Erfahrungen zu lesen. Außerdem fand ich, dass deine Erfahrungen, Eindrücke auch total ins normale Leben passen.
    Hat mir total gut gefallen!

    Bussi Virginie

  8. gerrit sagt:

    du hast einen Popel in der Nase :-)))

  9. Anni sagt:

    Schöner Blogpost 🙂 Ich bin ja noch eine ganz neue Bloggerin und deshalb steht bei mir der Spaß sowieso noch im Vordergrund. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass mit Größe und Bekanntheit der Druck wächst und man eventuell aus den Augen verlieren könnte, warum man mit dem Bloggen angefangen hat. Bei dir habe ich aber immer das Gefühl, dass du das Bloggen noch liebst und Spaß daran hast 🙂
    Liebe Grüße, Anni

  10. Anonym sagt:

    Das erste mal hier – fands gut!

  11. […] einfach nur nervt. Trotzdem möchte ich mit euch ein paar Highlights aus den letzten Wochen teilen. Franzi verriet, was sie als Bloggerin fürs Leben gelernt hat, während Fashionqueen die Spezies Blogger […]

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