Inspiration

Ich gehe zum Pilates

11. Februar 2020

Pilates?

Warum Pilates? Weil ich mich gut fühle

„Es ist der Geist, der den Körper formt.“

Genau das habe ich vor 3 Monaten angefangen zu praktizieren. Ich habe mich immer wieder imYoga probiert, Meditation und dem ganz normalen Gang ins Fitnessstudio mit Geräterunde und Ausdauerminuten auf dem Laufband. Aber irgendwie bin ich nie ganz warm geworden mit all diesen Sportmöglichkeiten. Ich wollte mich dennoch bewegen, in Form kommen und bin bei Pilates hängengeblieben.

Die Herkunft

Erfunden wurde Pilates von Joseph Hubert Pilates; als Kind litt er selbst an einer Vielzahl von Krankheiten wie Asthma und rheumatisches Fieber. Sein Bewegungsdrang und sein Interesse an Bewegungslehre brachten ihn dazu, sich mit Yoga und Zen-Meditation sowie Akrobatik und Gymnastik auseinanderzusetzen. Bewegung ja, aber wie richtig?

Für die Entwicklung seiner Methode orientierte er sich an fernöstlichen Trainingsmethoden wie Kampfsport und Yoga und Ballett.

Welchen Prinzipien liegt Pilates zugrunde?

Immer im Fokus: langsame, hochkonzentrierte und ganz bewusst ausgeführte Bewegungen zur Stärkung der Körpermitte

  • Es geht bei Pilates wie bei Yoga nicht um Schnelligkeit, sondern um Konzentration und Präzision. Es geht um eine Fließende Ausführung der Bewegungen.
  • Ein ruhiges kontrolliertes Training führt langfristig zu muskelentspannenden sowie -aufbauenden Effekt. Die eigen Aufmerksamkeit ist auf den Körper gerichtet, bewusste Ausführung der Bewegungen werden mit jeder Übung angestrebt.
  • Atmung is key: Die Atmung und Bewegung gehen unmittelbar Hand in Hand. Sie wirkt Verspannungen entgegen und aktiviert die tiefen Schichten der Muskulatur.
  • Das Stichwort ist: Zentrierung. D.h.  im richtigen Moment die richtigen Körperteile still zu halten, erfordert Konzentration und Präzision in der Ausführung. Der Fokus liegt auf fließende und kontrolliere Bewegungen

Was bewirkt Pilates?

„Nach 10 Sessions fühlst du dich besser, nach 20 Sessions siehst du besser aus und nach 30 Sessions hast du einen komplett neuen Körper.“ 

  • Stressabbau und innere Gelassenheit – ein bisschen wie Meditation
  • Muskelaufbau der Körpermitte, des sog. „Powerhouse“ und damit einhergehend eine bessere Körperhaltung, auch Verspannungen lösen sich auf diese Weise.
  • Besseres Körperbewusstsein, auch gut für andere Sportarten, in denen z.B. eine hohe Beweglichkeit eine Rolle spielt.
  • Durch das Training des unteren Rückenbereichs und des Hüftbereichs werden Rückenschmerzen gelindert bzw. vorgebeugt


Mein Gefühl:

Ich spüre meinen Körper mehr. Durch die intensiven Bewegungen tritt eine intensive Dehnung aber auch gleichzeitig ein Muskelaufbau ein- diese Kombination aus Kraft, Atmung und gleitenden Bewegungen lässt mich am Ball bleiben. Wohingegen ich jetzt nicht mehr viel mit Yoga anfangen kann. Vielleicht habe ich meine perfekte Sportart für mich gefunden. Denn sie macht mir Spaß und ich freue mich immer wieder auf meine Pilatesstunde.

 


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