Fashion

The classic dress / the classic zara pattern dress

5. März 2019 • 3 Kommentare

Der klassische Look, ganz nach der eigenen Persönlichkeit ausgesucht, scheint kaum noch in Mode zu sein. Was ist überhaupt noch Mode? Alles und nichts.

Irgendwie wird es auch schwerer sich zu finden, sich treu zu bleiben, mitzuhalten und nicht zu viel nach links und rechts zu schauen. Online und dort vor allem auf Instagram ist ja irgendwie doch immer ein Trend zu erkennen, den man schön finden kann, aber nicht muss. Wenn du dich für „nicht müssen“ etnscheidest: Wird es weniger Likes und Follower geben, denn Instagram hat seine ganz eigenen Moderegeln aufgestellt, nach denen gespielt werden muss. Trägt man sie noch, die Ugly Sneaker? Oder muss ich jetzt Dr. Martens kaufen?

Es fällt mir manchmal schwer, die neuesten Trends zu akzeptieren und es fällt mir manchmal schwer, an It-Pieces vorbei zu gehen und mir zu sagen „Schön an anderen, aber nicht mein Stil“.

Dabei ist das der größte Fehler den wir machen können: Unseren Stil und unseren persönlichen Geschmack nur wegen einer App aufzugeben. Aber das passiert gerade immer mehr.

Es herrscht Uniformität am Strand, zu Hause und auf der Straße. Die Looks ähneln sich, die Bilder sind gleich, die Filter sind identisch. Die gleichen Shirts, die gleichen Hosen.

Zu den Fashion Weeks wird es spezieller, mutiger und auch mal etwas anders. Dafür sind diese Looks im Alltag wiederum nicht tragbar.

Aber gehe ich noch soweit mir einzelne Inspirationen herauszuziehen und mich doch noch für mich selbst zu kleiden?

Oder verfolge ich damit eigentlich nur den Zweck online mithalten zu können?




Eine gute Frage, die ich mir jetzt vor meinem Kleiderschrank wieder viel öfter stellen möchte.

Was nutzt mir das hundertste Kleidungsstück, das ich nicht wirklich haben will und das nicht wirklich zu mir passt, das nur für den Moment gekauft wird und dann in der Versenkung verschwindet?

Es macht mir lediglich ein schlechtes Gewissen, wenn ich wieder vor meinem Kleiderschrank stehe und der festen Überzeugung bin, dass ich nichts anzuziehen habe. Dabei weiß ich im Grunde was ich will, ich muss es nur wieder tragen und dazu stehen.

Gar nicht so einfach, wenn es dann auf Instagram nicht so gut ankommt, oder?Ich liebe klassische, schön geschnittene Kleider mit auffälligem Muster. Bitteschön, ich fühle mich wohl. So einfach kann es sein. Das ist es aber leider nicht jeden Tag.

Kommentare

3 Kommentare zu “The classic dress / the classic zara pattern dress”
  1. Annette sagt:

    Danke für diesen Beitrag! Ob es an meinem Alter (56) liegt, dass ich bei vielen Trends die Augen verdrehe?
    Was ich damit NICHT sagen möchte: Trends kann man nur bis 30 tragen!

    Für mich bedeutet ein Trend einfach etwas neues, das ich ausprobieren und tragen kann, wenn er zu mir und meinem persönlichen Stil passt und ich mit meiner vorhandenen Garderobe kombinieren kann.
    Aktuell stehe ich total auf Gelb, allerdings begann das schon vor einigen Monaten und nun sehe ich diese Farbe überall, ist sie jetzt trendy?
    Aber ich und Ugly Sneakers oder Dr. Martens – nein danke! Ich habe meinen Stil und wegen ein paar Likes soll ich sie nun auch noch zum Kleid tragen? Dabei käme ich mir ziemlich verkleidet vor… jedenfalls wenig authentisch. Aber was ist heutzutage auf Instagram noch authentisch?

    Dein wunderschönes Kleid ist nicht aus der aktuellen Kollektion, oder? Ich konnte es jedenfalls nicht finden.

    Liebe Grüße,
    Annette

  2. Edyta sagt:

    Tolles Kleid, tolle Bilder. Weiter so 🙂
    Und ja du hast vollkommen recht. Es wird alles immer ähnlicher und langweiliger. Es ist nicht einfach seinen eigenen Stil beizubehalten und dadurch evtl. Aus der Reihe zu tanzen um eben nicht wie jeder auszusehen.
    Das ist doch langweilig. Dann eben weniger linkes und clicks, dafür mehr Persönlichkeit und eigener Stil 🙂
    Und ehrlich? Wir nicht Fashion Blogger wollen doch sowieso mehr tragbare, Alltagslooks sehen.
    Liebste Grüße

  3. gezilecek sagt:

    Du siehst sehr schön aus. Ich möchte dieses Kleid probieren. Vielen Dank.

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