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Back in the Game: Die Teddy-Jacke / der Teddy Mantel

1. November 2018 • 1 Kommentar

Es folgt eine vermutlich absolut unnötige Information: Es ist kalt geworden in Deutschland, so richtig kalt. Die Temperaturen sind in den einstelligen Bereich gesunken, die Blätter fallen langsam von den Bäumen, es nieselt ununterbrochen.

Back in the Game: Die Teddy-Jacke / der Teddy Mantel

Bei diesem tristen Wetter will eigentlich jeder nur Zuhause blieben, sich in die Lieblingsdecke einkuscheln und ein paar neue Netflix-Serien suchten. Die richtige Kleidung, vor allem unser Lieblingsmantel oder –jacke, vereinfachen das Rausgehen und Alltag meinstern jedoch immens. Nachdem ich euch kürzlich den Trenchcoat vorgestellt habe, möchte ich euch heute etwas über einen anderen Herbsttrend berichten: Die Teddy-Jacke.

 

Back in the Game: Die Teddy-Jacke / der Teddy Mantel

Woher kommt der Trend?

Der Trend ….

… zu Jacken, Mänteln und Accessoires aus Teddyfell geht auf den Shearling-Trend zurück. Die schwedische It-Marke Acne brachte mit ihrer „Velocite“-Jacke, dem bekanntesten Beispiel, den Teddy-Trend so richtig ins Rollen.

Da dieses Exemplar aber extrem kostspielig ist und das Tragen von Echt-Fell zunehmend zu einer wichtigen Gewissensfrage geworden ist, gibt es als Alternative jetzt überall Kunstshearling, auch Fake Fur genannt. Spätestens im letzten Jahr waren dann alle Modebegeisterten in den Teddy-Mantel von Max Mara eingehüllt.

Daneben haben auch H&M und Monki wunderschöne Fake Fur-Jacken rausgebracht, die nicht nur unheimlich stylisch aussehen, sondern auch richtig warm halten.


Was zeichnet den klassischen Teddy-Mantel aus?

Im vorigen Jahr gab es ihn vor allem in schwarz oder in den typisch braunen Teddy-Farben. In dieser Saison sind neben den klassischen Modellen aber vor allem auffällige Mäntel im Trend. Egal ob mit bunten Partien, großen Knöpfen oder Metall-Details, es gilt: je mehr Statement, desto besser! Der Teddy-Stoff, der Oversized-Schnitt, der kleine Reverskragen, die aufgesetzten Taschen und die braunen Knöpfe verleihen der Jacke einen angesagten Retro-Flair.

Woraus wird Fake Fur hergestellt?

In der Regel besteht der sogenannte Kunst- oder Webpelz aus Baumwolle, Polyester und Polyacryl-Fasern. Bei der Herstellung werden Polyacryl-Fasern in das Grundgewebe aus einem Baumwoll-Polyester-Mix eingewebt. Ein Kleber verhindert, dass sie wieder ausfallen. Der Preis ist heute oft kein Indiz mehr dafür, ob es sich um Echt-Fell handelt oder nicht. Ganz herkömmlich lässt es sich anhand der Brennprobe erkennen. Aber bitte nur von abgetrennten Fasern! Tierhaar riecht wie menschliches Haar nach Horn, wenn es verbrennt, Synthetikfasern jedoch nach Plastik. Sie schmelzen an der Spitze zu winzigen Kügelchen.

Nice to know: Für einen kurzen Pelz-Mantel braucht man die Felle von acht Füchsen, 25 Nerzen oder 34 Kaninchen. Für einen Fake Fur kein einziges.

Kommentare

Ein Kommentar zu “Back in the Game: Die Teddy-Jacke / der Teddy Mantel”
  1. Liebe Franzi,

    du hast einen besonders schönen Herbsttrend aufgegriffen. Besonders mag ich die Auswahl der Teddyjacken, die du präsentierst und deine Recherche zum Thema Fake-Fur.
    Ich selbst habe mich dieses Jahr in ein rosa Exemplar von Bonprix verliebt und trage die Jacke besonders gern bei milden 12°C.

    XOXO und liebe Grüße
    Deine Sarah
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