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Kolumne

Der Valentinstag-  Ich bin aber gar keine Romantikerin,oder?

8. Februar 2018 • 4 Kommentare

Bist du eine Romantikerin?

Schatz? Hase? Darling? Keine Kosenamen erwünscht. 12 rote Rosen, Teelichter-Weg bis zum Bett? Ich packe meine Koffer und muss spontan das Land verlassen. Zärtliche Küsse, ins Ohr säuseln, verliebte Blicke in aller Öffentlichkeit austauschen?

Mhm, nicht mit mir. Sorry.

Wie ihr richtig lest, würde ich mich ganz offiziell nicht zu den Vorzeige-Romantikerinnen zählen. Vielleicht steckt die Liebe aber wie so oft im Detail und nicht in den großen Gesten, die wir nur all zu gut kennen?

Zusammen mit Pandora und auch euch, möchte ich mehr über die Liebe und den kommenden Valentinstag sprechen und mich der Frage -Was für mich Liebe ausmacht- annähern. Natürlich geht es an diesem Tag auch um ein Danke sagen. Ganz klar, reden wir von Schmuck am Valentinstag verschenken, macht das auch durchaus Sinn. Vor allem dann wenn er zu 100% zur Beschenkten passt. Aber das Thema Liebe vor allem der Tag der Liebe hat noch ein wenig mehr zu bieten. Dieses wenig mehr will ich mit diesem Beitrag anschneiden, anreißen, auf den Tisch bringen und auf jeden Fall klären, warum ich am Ende doch eine verkappte Romantikerin bin?!

 

Schatz? Hase? Darling? Keine Kosenamen erwünscht. 12 rote Rosen, Teelichter-Weg bis zum Bett?

Für mich zählen keine großen Gesten, für mich zählt kein ständiges deutliches Zeigen der Gefühle für mich oder andere. Ich brauche keinen Applaus, ich benötige keine großen Beweise für die Liebe und für das Vertrauen in einer Beziehung. Ich benötige aber die kleinen feinen Details. Den alltäglichen Rückhalt, das Lachen über meine schlechten Witze, wenn ich mal wieder die Pointe vergeige. Die Geduld, wenn ich wie immer meinen Haustürschlüssel mit voller Wut suchend in meiner Hand entdecke, wenn ich vergesse den Müll runterzubringen. Das „du musst mich ertragen, mich jeden Tag im Alltag auffangen, mitnehmen und akzeptieren“ ist mir für den Begriff Liebe genug.


Aber gegen Geschenke, kleine Aufmerksamkeiten habe ich natürlich auch nichts einzuwenden. Gerade die, die man sich gern erfüllen will, von denen man träumt oder sie einmal beiläufig erwähnt hat, sind dann auch eine Art Beweis von Liebe.

Blumen,  oder ein zarter Ring aus der Valentinstags-Kollektion mit einem kleinen Stein in Herzform von Pandora  sind wunderbare Aufmerksamkeiten, die ich selbst auch sehr schätze. Auch der Gedanke dahinter, jemandem etwas zu schenken und ihm Aufmerksamkeit in ein schönes Geschenk zu packen, ist eine wundervolle Idee, die ich selbst gern anwende um Danke zu sagen, oder ein „schön, dass es dich gibt.“


Aber sie sind nicht meine oberste Priorität, wenn wir von der Liebe sprechen. Die Liebe muss nicht gemessen werden an Dingen die jemand für einen umsetzt, angeht oder präsentiert. Ich würde das nie verlangen, einfordern oder als Prämisse für meine Gefühle  sehen. Vielmehr ist es der verdammt normale Alltag der zeigt, wie fest die Liebe sitzt, wie sie sich über die Jahre ausbreiten kann und muss, um den Wahnsinn des Lebens mit fest verankerten Wurzeln zu überstehen. Umzüge, Fernbeziehungen, Schicksalsschläge, kleine Macken, große Dramen. Alles kann passieren und das alles muss die Liebe über die Jahre tragen können, damit man sich am Ende des Tages noch in die Augen schauen kann. Lachen über die eigenen Dummheiten, sich zusammenraufen, sich verzeihen können, sich nerven und sich vermissen. Die Gedanken des Anderen, die Worte, der Austausch zwischen zwei Menschen, die Gewissheit da tickt einer gleich, sind schöne Liebesbeweise- auf die es am Ende auch ankommt, oder?

Liebe ist keine Kunst, sie ist Kommunikation. Sie ist  abwarten, aussitzen, laut, leise, mal mehr da mal weniger. Liebe ist Alltag. So schön und so gut. Sie ist ganz klein da.

Die Liebe steckt im Detail- als doch eine Romantikerin? 

In einer Nachricht mit einem „Guten Morgen“. Sie ist im Nutellaglas, das noch einen letzten Rest Schokoladenüberdosis für mich übrig hat. Sie ist da, wenn ich frischen Kaffee am Bett gereicht bekomme, sie steckt in den kleinen zarten Ringen von Pandora, die wir gemeinsam jedes Jahr aussuchen und von denen ich dann immer einen an unserem Jahrestag erhalte, sie ist da beim zusammen Fluchen, zusammen Lachen, zusammen Einschlafen und zusammen Vermissen.

Auch nach Jahren in einer Beziehung sind das meine Anzeichen für ein starkes Band zwischen zwei Menschen, die sich irgendwann einmal fremd waren und jetzt so nah. Das klingt immer wieder nach Arbeit? Ja das ist es, aber es lohnt sich und wenn ich zurückblicke will ich nichts anders machen. Jede Träne, jeder Streit, jede Reise, all die gemeinsame Zeit macht uns zu dem was wir sind und wen wir lieben können. Wir müssen es nur immer wieder versuchen. Das geht auch ohne „Schatz“ und ohne Rosenblätter. Darauf kommt es am Ende nie an.

 

Im Zeichen der Liebe trage ich daher persönlich ausgesuchte Schmuckstücke aus der Valentinstagskollektion von Pandora. 2 Ringe mit kleinen Indizien der Liebe und ein Charme mit drei wunderschönen Valntinstagsanhängerin. Vielleicht bin ich doch mehr Romantikerin, als ich es einsehen will. 

Die Valentinstag-Kollektion von Pandora gibt es ab jetzt in den Läden. Für die Liebe, für die Selbstliebe, zum Valentinstag, zum gelungen Abschluss des Tages, für ein wenig Bling Bling an den Händen. Für verkappte Romantikerinnen, wie ich es eine bin. 

Alles ist erlaubt in der Liebe, auch am Valentinstag.

P.S. Auf Instagram findet zusammen mit Pandora noch ein tolles Gewinnspiel statt. Klick Klick.

*In freundlicher Kooperation mit Pandora

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Kommentare

4 Kommentare zu “Der Valentinstag-  Ich bin aber gar keine Romantikerin,oder?”
  1. Hallo liebe Frances,

    einen klasse Beitrag hast du da wieder hingezaubert! Ich sehe es im Grunde genau wie du! Lohnt es sich denn am Valentinstag 50% mehr für Blumen auszugeben, sich die vollen Restaurants an zutun, anstatt lieber seinem Partner jeden Tag zu zeigen, dass man ihn liebt? Am Valentinstag soll sich jeder Valentin freuen, dass er einen Namenstag hat. Aber nicht alle verliebten Menschen, die doch an jedem Tag ihre Liebe feiern können, wie sie möchten und nicht weil sie es nach der Gesellschaft her müssen.

    Schöner Schmuck übrigens,

    liebste Grüße Jessie

  2. Thomas sagt:

    … noch im gedankenzug des lesens deines valentins-bloggs franzi behaftet, den mein männerromantikerherz mit innerem nicken goutiert … wenn man bei all den allüren die der miteinander-lebens-alltag mit sich bringt, es auf die schlichte und daher schöne aussage immer wieder vermittelnd runterbrechen kann:
    „ich hab dich lieb“
    … dann trifft es deine wortreichen ausführungen, die das gleiche schlichte ziel veranschaulichen …
    irgendein thomas
    … es ist was es ist … sagt die liebe [erich fried]

  3. Hallo Franzi, schöner Beitrag, vielen Dank!
    Das ganze Thema Valentinstag finde ich eher anstrengend, da die Industrie leider versucht diesen eigentlich schönen Tag für sich zu verwenden. Wer seinen Partner wirklich liebt ( meine Beziehung geht schon 22 Jahre ! ) braucht eigentlich keinen Tag der Liebe im Kallender!
    Bei uns ist auch nicht jeden Tag Valentinstag aber sicherlich immer öffter als nur an dem einen Datum 🙂

    Viele Grüße an dich und alles Gute

  4. Tina sagt:

    Hallo Franzi,
    ich habe erst heute deinen Blog entdeckt und bin nun fleißig am Lesen.Es begeistert mich immer wieder,sich zu den unterschiedlichsten Themen Gedanken zu machen durch derlei Anregungen wie diesen!Zum Valentinstag habe ich eine klare Meinung.Dieser Tag ehrt ein unbeschreibliches Gefühl,welches für mich in keinster Weise mit materiellen Dingen unterstützt werden muss. Jeder darf das auf seine Weise tun,aber mir reicht der Moment der Zweisamkeit und das Wissen,auch an den fiesen Kratzbürstentagen in den Arm genommen zu werden!
    Danke für deine zauberschönen und kontroversen Beiträge❣
    Tina |Insta Perlenpoesie

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