Kolumne

Haut zeigen

6. Oktober 2016 von

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Wenn wir Frauen uns über Stil und Geschmack in Sachen Haut zeigen unterhalten, wissen wir, es gibt einfach immer wieder Übereinstimmungen, Meinungsverschiedenheiten oder extreme Streitpunkte. So können wir uns im digitalen Zeitalter nicht nur auf der Straße oder in einem Café über andere ärgern, sie bewundern oder diskutieren. Nein, das können wir heute ganz wunderbar im Netz unter Posts, Bildern und Aussagen umsetzen.

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Haut zeigen

Dann können wir uns auch gleich einmal fragen:

Wie sieht sie aus, die moderne Frau? Was will sie vom Leben und was ist ihre Message?

Für mich ist die moderne Frau selbstbewusst, versucht jeden Tag die innere Balance zu halten, darf emotional das sein, was sie fühlt und sein will, ohne andere damit einzuschränken. Sie darf ihren Körper feiern, lieben und zeigen.

Wie andere das sehen? Schwierig. Denn auch wenn wir frei sind, besitzen wir eine gewisse Verantwortung. Ha und die wird gerade einfach einmal ausgeblendet! Denn wisst ihr was? Ich liebe Frauen die zu ihrem Körper stehen, die ausflippen, die Anecken und die wissen, wann einmal ein „Verzeih, das ging zu weit“ nötig ist. Wissen wir aber, wann wir über die Stränge schlagen, oder wir uns im Like und online Schmeicheleien sammeln übernehmen?

Kennen wir die Grenze zwischen „Yeah! Seht her, das bin ich und ich bin stolz auf mich“ und dem „wieso liked niemand meinen Körper“?

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Genau dieser Punkt, ist unsere Verantwortung. Hallo ihr #GirlPower und #Staywithyourgirls Damen! Diese Sache müssen wir uns jeden Tag bewusst machen, denn im Netz sehen wir nicht, wer uns alles sieht und wie wir wahrgenommen werden. Wir haben unglaublich viele Möglichkeiten die Schönheit jeder Figur zu feiern, jedes Mädchen dort draußen zu erreichen und ihnen starke Worte für den manchmal nicht ganz so fairen Alltag mitzugeben.

Du bist schön so, wie du bist. Steh zu dir, liebe dich selbst und höre nicht auf andere, die dich kleinhalten wollen.

Was ist also unsere Message?! Verleiten wir vielleicht junge Mädchen dazu mehr von sich zu zeigen, als sie eigentlich wollen? Wären sie ganz von allein auf die Idee kommen? Kurze Shorts? Ein Like mehr! Tiefer Ausschnitt? Absolute verbale Bewunderung! Gut Frage, oder? Genau an dem Punkt möchte ich euch etwas sagen:

#bodygoals und #loveyourbody Posts sind extrem wichtig.

Aber sie sollten auch der Wahrheit entsprechen!

Körper und ihre Formen sind nur Hüllen, die wir optimieren können. Ob durch Programme, Posen oder Make-up bis hin zur plastischen Chirurgie. Am Ende landen wir dann wieder genau da, wo wir uns nicht sehen wollen: Künstlich und als Ideal hoch erhoben, der Körper als Produkt genutzt und die Person dahinter austauschbar! Nur die Likes sind ein Garant. Genau das sollten wir uns bei unseren Taten im Netz und im realen Leben bewusst machen.

Fühlt euch wohl in eurem Körper, lebt euch aus, aber lasst euch nicht von manipulierten Bildern vorschreiben, wie eine Frau zu sein hat. Denkt nach, für was ihr stehen möchtet, wie ihr euch sehen wollt und nutzt eure innere Schönheit für eure persönlichen Ziele und Gefühle. Ob ihr am Ende alles zeigt, nichts, oder nur andeutet- es ist ganz eure Entscheidung.

Wichtig ist nur, dass ihr es nie für Likes, schmeichelnde Worte und Anerkennung im Netz macht. Glücklich sein wird nicht durch nackte Haut garantiert.

Glücklich sein sollte vielleicht damit definiert werden, sich selbst zu lieben und dran zu bleiben, sich zu finden und sich nicht von gemachten Weltbildern zu beeinflussen.

Mein Rat an euch:

Findet für euch persönlich das richtige Maß heraus. Verurteilt niemanden für seinen Weg, seid fair, aber macht auch den Mund auf, wenn es anderen schaden könnte. Wir leben in einer Welt voller Blender, gute Dinge und gute Einstellungen können schnell durch Hashtags genutzt werden und uns verleiten, da nehme ich mich  nicht aus. Aber diese reichen nicht aus und sind nicht immer da, um euch das zuzusprechen, was wir alle brauchen, ein gesundes Selbstbewusstsein, eine gesunde Portion Selbstliebe.

Edit!!: Wir sind Influencer und gleichzeitig Werbeträger. Das bringt Verantwortung mit sich. Dieser Post ist ein Denkanstoß- und soll euch nur sagen: Macht es mit Köpfchen und zeigt euch so wie ihr euch wohlfühlt- nur wenn ihr es wollt!

Liebe Grüße

 

Kommentare

Bisher 62 Kommentare zu “Haut zeigen”

  1. Lotte sagt:

    Liebe Franzi,
    danke für diesen Beitrag, dem ich vollstens zustimmen kann! Gut, dass du deine Reichweite vor allem für solche Themen nutzt, anderen Mut machst, ‚girl love‘ feierst und damit auch zeigst, wie viel mehr so ein Blog sein kann…
    Dennoch ist dieses ’nicht blenden lassen‘ unfassbar schwierig. Wo fängt das an? Wo hört es auf? Wenn du z.B. 1000 Klicks oder mehr zu einem Outfitposting auf Instagram bekommst, dann zeigt mir das erstmal nur, dass du was richtig machst, wohl das Richtige trägst, richtig posierst, das richtige Licht hast, das richtige Make-Up usw. Natürlich bist du viel mehr als das – aber auf Fotos sehen wir eben NUR unsere Hülle. Und da wollen wir ja schon gefallen. Ein Selfie ohne Likes? Das täte schon weh. Klar muss man sich selbst bewusst machen, dass wir mehr sind als das Aussehen, aber das Aussehen tragen wir nun mal -gewollt oder nicht- den ganzen Tag vor uns her und mit uns herum. Da ist es leicht, andere besser, hübscher, schlanker, definierter zu finden, vor allem auch online. Und es sind ja nicht nur die Bilder, die wahrscheinlich bearbeitet sind, es sind ja auch die aktiven Sprüche aus der Werbung, aus Zeitschriften, von Mobbern, dass mit uns was nicht stimmt. Da wurde gestern in der neuen Model-Show für ‚Kurvige‘ den Damen auch erzählt, dass sie zwar mehr wiegen aber BLOSS keine Cellulite haben dürfen, das muss alles stramm und fest sein, hieß es.
    Also, manchmal ist es echt hart, da selbstbewusst zu bleiben..

    Liebe Grüße,
    Lotte von http://www.lieselotteloves.wordpress.com

    • Franzi sagt:

      Liebe Lotte! Ja und ja und noch einmal ja! Auf jeden Fall ist es super schwer sich dem zu entziehen. Ich frage mich auch manchmal wieso es dafür Likes gibt und für das andere nicht und zweifle. Dann stelle ich mir mein jüngeres Ich vor und weiß- das hätte ich nicht verstanden und auch nicht überstanden. Ich wäre viel zu leicht zu beienflussen und würde alles glauben und noch mehr an mir zweifeln. Die Model Show muss ich mir noch anschauen. Die Artikel darüber verraten aber nichts Gutes. Verrückt wie wir selbst das Normale faken wollen, damit es allen gefällt.

  2. nathalie sagt:

    ein sehr schöner Beitrag! 🙂

    LG*

    Nathalie von Fashion Passion Love ♥

  3. Anonymous sagt:

    Wie ist deine Meinung zu den Bildern von Lina Mallon?
    Liebe Grüße

  4. Alisa sagt:

    Mehr Selbstliebe – das unterschreibe ich sofort!

    Ansonsten finde ich leider, dass mittlerweile zu viele Blogger Bilder mit viel zu tiefem Dekolleté oder auch Bikini-Bilder zeigen… Vielleicht bin ich da auch einfach nur spießig, aber dieses fishing for compliments für die tolle, große Oberweite oder die durchtrainierte Bikini-Figur kann ich nicht nachvollziehen. Ich gönne jeder Frau von Herzen, dass sie einen tollen Body hat – aber muss man sich öffentlich so darstellen? In Unterwäsche oder eben im Bikini? Gerade als Mode-Blogger, der es ja eigentlich um Outfits nicht um Haut gehen sollte? Ich teile bei Instagram oder Facebook keine Urlaubsbilder von mir im Bikini, einfach weil mir das zu intim ist. Klar liege ich so auch am Strand, aber dort ist das eben auch angebracht und nicht für Millionen von Leute sichtbar wie im Netz.

    Auffällig ist auch, dass die Blogger, die zig Kommentare und Likes für diese Bilder bekommen, meist noch eins drauflegen müssen. Bei der Pulli-Präsentation das Teil hochziehen bis zur Brust, Detailaufnahmen vom Dekolleté bei Insta… Ich mag’s nicht und sehe auch nicht den Mehrwert für mich als Follower. Solche Bilder haben mich auch früher schon nicht in Magazinen gereizt, obwohl ich den weiblichen Körper ansonsten feiere – gut und modisch angezogen und nicht so, dass nur das Dekolleté das Highlight des Ganzen ist.

    Außerdem:
    „Verleiten wir vielleicht junge Mädchen dazu mehr von sich zu zeigen, als sie eigentlich wollen? “
    Ich sage, ganz klar!

    • Franzi sagt:

      Ja mir ist es auch erst aufgefallen, als das Thema bei Journelles zur Sprache kam und ich einfach genau hingesehen habe. Ich weiß nicht, ob ich zu prüde bin- oder wir doch gerade einen sehr körperlichen Weg gehen. Eingentlich toll, wenn wir uns zeigen können- und auch darüber reden- ohne jmd anzugehen. Aber als ich eine Blume im Schritt am Strand fotografiert sah, musste ich doch kurz schlucken! Ich kann jetzt nur von mir sprechen- als junges Ding wäre ich an mir verzweifelt mit solchen Inspirationen und hätte mich vielleicht auch unter Druck gesetzt gefühlt…. daher auch der Post.
      Liebe Grüße und danke für deinen ausführlichen Kommentar!

      • Alisa sagt:

        Das Blume-im-Schritt-Bild fand ich auch hart – darauf bin ich auch über Journelles aufmerksam geworden. Diese Entwicklung hin zu mehr nackter Haut habe ich vor dem Artikel schon kritisch gesehen und freue mich daher sehr über deinen Artikel genauso wie die Diskussion der Journelles-Mädels.
        Mir ist diese Art der Darstellung auf jeden Fall zu körperlich – auch wenn wir glücklicherweise in einer Zeit leben, in der das keinen Skandal mehr auslöst. Und ja, wäre ich heute 13 bis 16 – ich würde auch oft genug verzweifeln, wenn beispielsweise eine abgemagerte Chiara Ferragni gefeiert wird für ihren mehr als dünnen Körper oder eine Victoria Törnegren ständig die neuesten Bikini-Modelle vorführt… 😉 Und vor allem würde ich denken: Was die machen, kann ich doch auch!
        Liebe Grüße!

  5. OddNina sagt:

    Die moderne Frau ist selbstbestimmt, unabhängig und schafft es sich über die Ansicht derer zu stellen, die noch immer ein “.., aber “ benutzen um die eigene, prüde, konservative Meinung durch moderne Worte zu verschleiern. Ich finde es gibt keine Grenze beim feiern, lieben oder sich zeigen, weil Selbstbestimmung eine moderne Frau liberalisiert das zu tun, um mit offenen Augen den Konsequenzen bewusst über denen zu stehen, die sie be- und verurteilen. Geht es wirklich um likes und einen Hashtag mit dem man sich anschließend zu einer Gruppe ordnet die dann eventuell das eigene Ego stärkt, oder ist das nur das, was die kleinen Geister sehen wenn sie aufmerksam werden weil der Neid dessen unter der Zunge klopft, wozu man selbst gern fähig wäre aber nicht modern genug ist?

    “Wir” verleiten junge Mädchen zu gar nichts, aber es wird versäumt das “wir” sie anleiten sollten. Nicht mit “..,aber” sondern indem wir sie darauf vorbereiten, dass Selbstbestimmung bedeutet sich denen zu stellen, die in ihrem eigenen Rahmen gefangen nicht dazu in der Lage sind zu verstehen, dass sie das eigentliche Problem sind. Das Problem ist nicht die Frau, die sich zeigt wie sie will, sondern jene, die erst sagt, dass das eigentlich ganz toll ist, aber doch ein richtiges Maß braucht um dem zu entsprechen, was sie selbst für sich zum Maß gemacht hat. Denn wir leben in einer Welt voller Blender, die einen zurück halten mit gut gemeinten Ratschlägen, die nicht bemerken, dass Selbstbewusstsein und Selbstliebe nur der Anfang einer modernen Frau sind.

    • Franzi sagt:

      Du musst noch einmal lesen:
      Es geht nicht um Verurteilen,es geht um Verantwortung. Es geht nicht um das Haut zeigen, sondern die damit verbundene Verantwortung. Ich bin völlig bei dir, wir sollten Mädchen und Jungs (!!) darauf vorbereiten. Das bringt aber Verantwortung mit sich. Ein „aber“ hat nichts mit Prüde zu tun. Wir müssen auch so offen sein und andere Meinungen zulassen. Auch bei nackter Haut kann es passieren, dass wir missverstanden werden- wieso dann nicht hinterfragen? Darf die moderne Frau also alles ohne Kompromisse und ohne Verluste?
      Dürfte sich ungefragt nackt überall zeigen, weil sie es will? Was ist aber mit der anderen Seite? Die muss es hinnehmen und ist prüde? Nein, es gibt kein schwarz oder weiß. Wir verleiten junge Mädchen und Jungs dann auch wieder zum Schweigen. Wir erlauben ihnen nicht auch noch das „aber“ zu benutzen. Ich bin völlig bei dir, ein Körper sollte kein Grund mehr sein, um sich aufzuregen. Aber jede Frau und jeder Mann muss sich seiner Wirkung bewusst sein und das ist im Netz leider nicht messbar oder fühlbar! Und wenn alle, nach deiner Meinung nach, so reflektiert damit umgehen- wieso passiert dann noch so viel Mist? Wieso gibt es immer noch Frauen die als Schlampe oder prüde bezeichnet werden?

      Daher die Frage: Wann mach ich das für mich, wann gehe ich zu weit und wann zeige ich mich, weil es andere erwarten?

      Darauf gibt es leider keine Klischeeantwort, wie prüde oder langweilig, oder billig jemand dann sei- was auch dazu führt- Wir hinterfragen nicht mehr, weil man gleich an den virtuellen Pranger gestellt wird. Eine Frau darf sich auch gern nicht zeigen und es bei anderen nicht gut finden. Sie darf sich auch gern zeigen und bei anderen bejubeln. Wieso gibt es immer nur die eine richtige Seite und wieso sollten wir nicht auch über Verantwortung sprechen, wenn es um Sex, Körper, Geld verdienen und Aufmerksamkeit geht? Immerhin gibt es im Netz ja aus FSK 18.

      Der Anfang einer modernen Frau ist das Akzeptieren des eigenen Körpers, Selbstliebe und das Verständnis: Dort draußen gibt es mehr als die eigenen Sichtweisen und Ziele.

      Dort draußen sitzen junge Menschen, die wir schnell beinflussen können … daher geht auch ein -aber- . Jeder hat das Recht auf sein eigenes Maß der Dinge .So habe ich meins festgelegt und darüber gesprochen. Was du daraus machst im Netz, ist wieder eine andere Sache. Aber da sind wir wieder bei der Verantwortung. Wir können ja schnell aus einer simplen Frage etwas anderes machen um ein wenig Likes abzubekommen. Ein selbstgestecktes Maß kannst du nicht verurteilen oder beurteilen. Du kannst es kommentieren, du kannst es auch prüde finden, du musst es aber akzeptieren.

    • Alisa sagt:

      Wie unmodern und kleingeistig ist es, anderen Frauen vorzuwerfen, unmodern und kleingeistig zu sein, weil sie nicht jede Selbstdarstellung anderer Frauen feiern und beklatschen. Ich bin keine schlechtere Feministin, weil ich zu viel nackte Haut im Netz und im real life nicht mag – wie anmaßend ist es, hier überhaupt einzuteilen. Und dass eine Frau sagt, dass sie ihren Körper mag, ist für mich kein Argument dafür, sich nackt/halbnackt im Netz zu zeigen. Freut mich für sie – und, muss ich ihre Fotos dann auch gut finden? Nope. Denn das ist Geschmackssache.
      Und dass ich das nicht mag, wird mir – wenn keine anderen Argumente da sind – als Neid ausgelegt, weil ich ja mit mir selbst im Unreinen bin. Ernsthaft?!

      • Franzi sagt:

        Danke dir! Besser hätte ich es nicht sagen können. Es gibt ja nur die eine richtige Seite. Wie immer nur schwarz oder weiß.

        • OddNina sagt:

          Liebe Franziska, danke dir für das Kommentar auf meinen Kommentar, den ich dir bis eben auf Augenhöhe habe beantworten wollen.

          Hallo Alisa, verzeih mir meine direkte Art: Du hast es nicht verstanden und wahrscheinlich wirst du das auch in Zukunft nicht und das ist nicht schlimm. Was ich schlimm finde ist, dass du Franziska, ihr auf diese Art beipflichtest und was du mir damit signalisierst. Ich denke nicht, das ein weiterer Austausch auf Augenhöhe möglich ist. Ich bin ehrlich enttäuscht. Ernsthaft!!

          • Franzi sagt:

            Du kannst es ruhig wagen- ich verstehe nicht wieso dann immer gleich diese Niveauunterschiede gemacht werden.
            Ich denke, wenn du dir deinen Teil einmal durchliest, kommst da nicht viel mit Augenhöhe weiter- es ist eher Anti. Nimm dir den Text lies ihn und lass die persönliche Ebene raus. Ich bin weder prüde, noch wirst du immer Anti- „alles was Klischee nach Püppchen geht“ sein. Oder? Kann Frau nicht mehr sein- oder nur dann wenn es einem was nützt?
            Wieso dann nicht wagen, oder doch wieder über andere stellen? Denn das machst du mit deiner Aussage, das ist nicht zielführend. Das ist nur: Ich bin eine bessere Feministin als du. Aber weißt du was? Das gibt es nicht. Es gibt nur ein Miteinander. Also versuch es, auch wenn jemand nicht deiner Meinung ist, sollte man dem Gegenüber mir Respekt entgegentreten und im auch zuhören. Die Aussage klingt für mich nur wie eine Ausrede.

            Liebe Grüße und danke fürs noch einmal vorbeischauen.
            Edit: ich habe auf Twitter dann auch das lesen können,was du aus mir und meinen Text machen willst. Wir müssen wirklich noch viel mehr für Frauen und das Unterstützen tun. Selbst wenn jmd nicht den O-Ton des Gegenübers trifft, was bei Meinungen passiert- ist das Bloß stellen, falsch zitieren und sich lustig machen, eigentlich nicht der richtige Weg. Daher fühl dich frei dich auszulassen, aber ich glaube nicht, dass du an einer echten Gescprächsrunde interessiert bist. Ich vermute, das Dagegen sein, hilft sich abzugrenzen, hilft aber dem Thema nicht. Das ist keine #girlower, das ist pseudo Frauenpower. Da bin ich gern Mädchen, und lege meinen Rahmen fest. Der dir nicht gefallen muss und wird, weil ich nicht in dein Bild passe. Auch wieder verrückt oder? Denn hier wird es langsame her persönlich und das ist ein großes Problem bei diesem Thema. Es geht oft nur darum, anderen zu zeigen- wie viel besser man ist. Sehr sehr schade…

          • Alisa sagt:

            Nina, mir zu unterstellen, dass ich dich nicht verstanden habe, ist für mich kein vernünftiger Umgang mit einer anderen Meinung. Vielleicht würden wir einander selbst im persönlichen Gespräch nicht verstehen, weil wir einfach eine andere Herangehensweise an dieses Thema haben. Doch dass andere Sichtweisen immer mit einem „Du hast es nicht verstanden und wirst es auch nie“ abzutun, ist einfach zu leicht. Wie wir hier eine „Diskussion“ führen und anderen vorwerfen, anscheinend nicht helle genug zu sein, um seine Gedanken nachzuvollziehen, sagt mehr über den Umgang von Frauen untereinander aus, als die unterschiedlichen Meinungen zur Darstellung nackter/halbnackter Körper im Netz.

          • Anonymous sagt:

            „Hust“ Der Kommentar. Wenn du schon alle belehren willst, dann richtig.

            P.S. Ich habe deine Worte nicht verstanden. Du kannst dich gern noch einmal erklären. Ernsthaft!

  6. Stephanie sagt:

    Ich bin gerade wahnsinnig erleichtert, dass ich mit der Meinung anscheinend nicht alleine da stehe. Erst vor kurzem habe ich einer Freundin ein Bild weiter geleitet, mit der großen Frage, ob es denn sein müsse, sich so offen zu zeigen?
    Ich liebe Frauen. Ich finde es unglaublich, was wir geschafft haben und wie selbstbestimmt wir mittlerweile sein dürfen. Ich bewundere Frauen, die sich in ihrem Körper wohl fühlen. Ich finde hier und da ein bisschen Haut kann unglaublich sexy sein – und dann gibt es da aber doch diese Gratwanderung, zwischen sexy – ordinär – und billig. Vielleicht bin ich da auch etwas zu prüde, aber trotzdem frage ich mich, ob das sein muss, selbst wenn man zu seinem Körper steht und sich selbst sexy fühlt. Ob ich das dann tatsächlich in meinem Instagram Feed sehen will, ist Gott sei Dank eine andere Sache, und da kann ich mich dann frei dagegen entscheiden. Danke, liebe Franzi, für den tollen Beitrag!

    • Franzi sagt:

      Hey Stephanie! Nein, ich denke bist du nicht. Und wie du ja schreibst, es geht nicht darum – Frauen sollen sich nicht zeigen. Ich frage mich aber auch bei Mann und Frau auch nach der Verantwortung. Aber es gibt wie immer nur schwarz und weiß. Aber du darfst ja leider nicht mehr nur Ansatzweise nach einem Grund oder eben der Verantwortung fragen- schwups bist du prüde. Sehr schade. Es soll jeder für sich selbst festlegen dürfen was er zeigt, wenn er es für sich als richtig empfindet. Aber ich plädiere für Verantwortung. Das sollte der Text auch aussagen. Macht auch irgendwie Sinn finde ich, wieso sollten Frauen und Männer nicht über ihr Handeln nachdenken? Passiert ja leider nicht mehr so oft 😉

      Liebe Grüße

      Liebe Grüße

  7. Renate sagt:

    Ach ich finde, dass hier sehr gekonnt wahnsinnig nett über andere Frauen geurteilt bzw verurteilt wird. Für mich als schon ältere Frau ist das sehr amüsant. Irgendwann werden hoffentlich Frauen untereinander leben und leben lassen. Eine Frau darf ihren Körper lieben, zeigen und feiern ? Wirklich ;)?
    Wenn ich hier so die Kommentare lese….aber vielleicht verstehe ich manches falsch 😀

    • Franzi sagt:

      Hallo liebe Renate ja! Klar wieso nicht? Es geht wohl dann mehr um das Warum und ob wir uns verleiten lassen. Oder versteh ich dich falsch? Es geht ja um leben und leben lassen. Nur wieso darf man Dinge nixht in Frage stellen? Auch die Männer sind da mit einbezogen.

      Liebe Grüße-sag mir gern wo geurteilt wird und beurteilt. Es hat ja jeder eine Meinung und darf sie äußern. Das passt nicht jedem und muss auch nicht immer beachtet werden. Also gern her mit den Gedanken. Da bin ich gern offen. Ich stelle ja am Ende die Frage; Wissen wir für wen wir uns zeigen, für uns selbst? Wunderbar. Für andere? Wenn du es möchtest. Aus Zwang? Nicht gut. Edit; Sollte es hier aber direkt persönlich werden, versuche ich das immer auszubügeln.Auf manche Sachen kann ich aber nicht antworten, ohne dass es wieder gegen mich als Person geht- ansatt das Thema wirklich gut zu nutzen.

  8. Lisbeth sagt:

    Diese ganze Diskussion ist mühsig.
    Es geht doch darum, dass Frauen Bilder hochladen und zeigen, die ihrem eigenen empfinden für Ästhetik entsprechen.
    Ob das nun ein tiefer Ausschnitt oder ein kurzer Rock ist, ist doch vollkommen irrelevant..

    Es geht darum, wann die Frau sich wohlfühlt, sich selbst schön findet – warum soll man dieses Gefühl dann nicht teilen?
    Ich denke nicht, dass man andere Mädchen „verleitet“. Denn auch wenn ihr als Blogger eine Reichweite habt, so sind die Mädchen immer noch für sich selbst verantwortlich…

    Plus: dieses versteckte bashing gegenüber anderen Bloggern ist absolut unnötig…

    • Franzi sagt:

      Hey, da stimme ich dir zu. Aber ich bleibe dabei- wenn ich viel zeige, habe ich trotzdem Verantwortung. Das ist meine Meinung. Da geht es auch nicht um verstecktes Bashing. Es wird leider nur das Thema dadurch einfach unter den Teppich gekehrt.(Edit- jetzt weiß ich auch woher der Wind weht! Verzeih, ich habe ein wenig gebraucht) Es geht gar nicht mehr darum, ein Thema von allen Seiten zu beleuchten. Es geht ums Recht haben und das alleinige so sieht eine starke Frau aus. Was Quark ist. Wenn ich ein Bild bearbeite und es dann als Bodygoal raussende – dann gebe ich ein falsches Bild. Das hinterfrage ich und ich spreche für mich. Wir sind alle beinflussbar, das ist so. Sonst würden wir uns nicht immer wieder mit dem Thema befassen. 😉 Liebe Grüße
      Edit das Gleiche gilt für Alkohol, Zigaretten … dafür gibt es sogar rechtliche Regelungen.

  9. Marie sagt:

    Liebe Franzi! Ich komme nur her um dir zu sagen: Ich stimme dir zu und wenigstens gibt es bei dir kein „bei Kim K“ mach ich eine Ausnahme Geschreibe 😉
    Bleib so wie du bist.

    • Franzi sagt:

      Alles gut. Ich wusste nicht einmal, dass sie das hier auf sich bezieht. Kann ich leider nichts machen. Anscheind ist da viel Ärger im Hintergrund. Aber schade, dann bleibt das Thema leider auf der Strecke. Liebe Grüße

    • Lisbeth sagt:

      Nein nein, es geht nicht ums Recht haben.. und das bashing war bloß am Rande – von beiden Seiten aus unnötig. ?

      Ich finde nur, dass so wie Du es formulierst, dass Du Dir mehr oder minder einen „Erziehungsauftrag“ aufbindest.
      Du bist Bloggerin, dein „Auftrag“ ist es und zu zeigen – sei es in Worten oder Bildern – was modisch amgesagt ist, was grade hip und angesagt ist, dass man sich als Mädchen auch mit mehr als 70 kg schön fühlen kann, ja und das sogar ohne make up, gespickt mit ein paar tief gehenden Geschichten aus dem Leben ergibt das einen wunderbaren Blog.
      Aber Du vermittelst doch auch, nur Dinge zu tun, bei denen Mädchen sich zu 100% wohl fühlen.

      Ergo wird hoffentlich kein Mädchen sexy Dessous Fotos schießen und diese hochladen, nur weil grade „SexSells“ angesagt ist.
      Vielleicht können solche Fotos von schönen Frauen andere Mädchen ermutigen, sich auch mit 5kg zuviel, einer Narbe oder Dehnungsstreifen schön zu finden. Einfach weil sie sehen „Hey, die kann das auch und die ist wunderschön.“

      Komm gut in die neue Woche 🙂

      • Franzi sagt:

        Liebe Lisbeth! Du ich habe hier ganz allgemein ein Thema angesprochen. Das geht nicht gegen jemanden, mit dem ich wie gesagt nichts zu tun haben möchte. Daher verstehe ich die Aufregung auch nicht ganz. Du hast völlig Recht, ich möchte inspireren, aber ich bin auch in gewisser Weise eine Werbeplattform. Ich werbe mit mir und muss mir Geedanken machen! Ich hoffe auch, dass wir durch bstimmte Bilder niemanden dazu bringen, sich mehr zu zeigen, weil es von dir verlangt wird. Aber nehmen wir z.B. Instagram. Die Leserschaft wird immer jünger, weit unter 16 und da müssen wir schon aufpassen und ich bin definitiv für eine Vielfalt an Körpern. Aber wenn ich dann ein Produkt bewerbe oder mich rein vermarkte, bringt das Verantwortung mit sich. So sehen wir es ja auch bei Pelz oder Tierversuchen. Wir klären auf, dann auch bei solchen Themen. Danke fürs Zurückkommen 🙂

        Liebe Grüße und dir auch einen tollen Montag!

  10. Lola sagt:

    Liebe Franzi, mit deiner Meinung über Freizügigkeit magst du recht haben oder auch nicht. Ich finde alles, was zu diesem Thema eine Diskussion anregt bzw. sie am Leben hält und LeserInnen dazu zwingt, sich zu positionieren, ist lobenswert und großartig.
    Aber wenn du schon von Klasse sprichst, dann zeig doch bitte auch welche und diss hier andere Blogger..ach, wir wissen doch alle, um wen es geht, nicht auch noch unterschwellig nach dem Motto „ach, wie sie immer alles auf sich beziehen muss..“. Das ist nämlich völlig geschmacklos.
    Es ist leider tatsächlich so, dass du dir mit sowas ein Eigentor schießt. Wo Klasse draufsteht muss auch Klasse drin sein. Ansonsten kannst du auch hier dein Photoshopargument bringen. Mit rosa Plüschkissen und Tassen mit Goldrand lässt sich auch so einiges retuschieren… #yaygirlpower ?

    • Franzi sagt:

      Na ja es ging nie gegen eine ander Bloggerin. Sie hat sich das rangezogen. Wie soll ich über solche Themen sprechen- wenn wir dann auf die persönliche Ebene gehen? Und weil bei mir alles rosa ist, darf ich keine Themen ansprechen? Stimmt- lasst uns Leute an den „Pranger stellen“ und dann bekommen wir das Thema schon hin. Sag mir doch wo ich genau eine Bloggerin und ihr Verhalten anspreche? Sag mir wie du fair mit mir darüber sprichst. Es mag sein, dass es dir nicht passt- oder Lina Mallon aber ich lese sie nicht. Das ist auch gut so- denn dann entstehen immer sochle Beiträge. „Mein Feminismus ist besser als deiner Quark.“ Ich spreche über eine andere Seite. Wer wirbt der ist Influencer, der hat etwas zu sagen und der hat auch Verantwortung. Wenn du dich da oder andere Blogger angesprochen fühlen- gern kommentieren, aber nur um mich fertig zu machen und das Thema nicht ernst zu nehmen, schade. #YayGirlpower gebe ich gern in rosa oder nicht rosa zurück. 🙂 Es ging nie um Lina Mallon, auch wenn sie sich das immer wünscht. Es geht hier auch nicht darum wer rosa trägt oder nicht.

      EDIT Und weißt du was, was richtig wichtig wäre: den Text zu besprechen und nicht irgendeienn Kindergarten, der dafür genutzt wird wieder andere Frauen anzugehen. Da ist noch viel zu tun, da hilft auch kein rosa und plüsch. Wobei plüsch nicht so meins ist- passt aber ins Klischee, oder? Aber sag gern etwas zum Text- einfach so- von Frau zu Frau- die sich beide mi diesem Thema befassen. Macht ja eigentlich Sinn, oder?

      • Lola sagt:

        Na, genau das meine ich doch. Du schreibst einen schönen Text, überhaupt nicht gegen irgendwen gerichtet und dann lässt du dich aber in den Kommentaren auf dieses Gebashe ein.
        Was toll wäre, wäre doch, wenn du solche Kommentare, die offensichtlich gegen jemand anderen gerichtet sind, nicht in einem schnippischen Ton auch noch befeuerst, sondern einfach – mit Klasse – unkommentiert stehen lässt. Dann kann ich deine rosa Bilder vielleicht toll finden oder nicht, aber als Leser kann ich dann auf deiner Seite mit Sichereheit sagen, hier geht es tatsächlich um Inhalte. Im und unterm Text.
        Was jetzt nämlich passiert, ist, dass dein eigentlich sonst gutgemeinter Text völlig missbraucht wird, um auf irgendwen den Finger zu richten und zu sagen „So nicht.“ .
        Kommentare wie „ich möchte nichts mit ihr zu tun haben und ich lese sie auch nicht“ oder „sie bezieht immer alles auf sich“ sind genau der Grund, warum diese ganze Diskussion hier überhaupt entstanden ist. Du hast es damit eigentlich nur schlimmer gemacht. Das ist im Grunde alles, was ich sagen wollte.

        • Franzi sagt:

          Quatsch. Ich kann meine Leser ja nicht einschränken und dann soll ich lieber den Mund halten- ich war weder beleidigend noch habe irgendetwas über sie geschrieben. Ich schaue mir das tatsächlich nicht an. Das Netz ist groß- da bin ich ehrlich und das war es und ich will wirklich nichts mit ihr zu tun haben. Ist doch ok. Besser als sich rauszureden. Ehrlichkeit ist dann ab einem bestimmten Punkt doch nicht gewollt. Da war nix frech, nur meine Sicht. Wieso sollte man mich nicht mehr ernst nehmen? Ich habe nur jetzt Stellung bezogen weil du mir ja unterstellt hast, ich würde mich auf sie beziehen. Kann ich nicht daher meine ehrliche Antwort. Auch jetzt ist es völlig ok, wenn du mich und meine Art nicht magst. Hat aber nichts mit dem Thema zu tun. Du interpretierst ja dank ihr das jetzt hier hinein und er wird von ihr missbraucht. Immer das was du daraus machst. Ich kann deine Gedanken nicht leiten, möchte ich auch nicht. Ich habe nichts schlimmer gemacht. Ich habe auf deine Antwort reagiert. Ist ja auch Quatsch mir etwas zu unterstellen und dann soll ich es ignorieren. Verstehe ich nicht. Verzeih.
          Daher sorry, nein ich werde immer ehrlich sein und das musst du auch akzeptieren. Wieso rosa da so eine große Rolle spielt finde ich erschreckend. Wäre es besser, wenn alles blau wäre?

          • Lola sagt:

            Liebe Franzi, ich glaube, wir reden ein wenig aneinander vorbei. Ich möchte dich nicht angreifen, ich finde es nur wichtig, dass du verstehst was ich meine. Du kannst es ja dann immer noch ablehnen, das ist dein gutes Recht.
            Dein Text, wie gesagt, ist großartig weil er zum Positionieren zwingt und hat nichts aber auch gar nichts mit jemand anderem zu tun. Und man könnte ihn auch nicht auf eine Person X oder Y direkt beziehen. Aber deine Reaktion auf Kommentare, die es versuchen, sehr wohl.
            Der Kommentar „ich möchte nichts mit ihr zu tun haben“ kommt nicht als ehrliche Meinung an, sondern als Angriff. Denn damit gießt du Öl ins Feuer. Es gibt so viele stilvollere Antworten auf die unterschwellige Frage „geht das hier gegen Lina?“
            Du sprichst sehr richtig von Verantwortung in deinem Text. Du und dein Blog, der eine gewisse Reichweite hat, haben nicht nur die Verantwortung zu reflektieren, wie du deinen Körper präsentierst, sondern auch, wie du mit und über andere redest. Das lesen die Mädels hier nämlich auch und das beeinflusst genauso. Eure persönlichen Differenzen sind doch genau das – persönlich. Warum muss dann in den Kommentaren überhaupt noch dazu Stellung genommen werden? (Das gilt übrigens für beide Seiten)
            Das lenkt, wie diese Diskussion hier mit mir, nur vom eigentlichen Thema ab. Ich wünsche mir als Leser eine differenzierte Diskussionskultur unter differenzierten Texten, geleitet von den Autoren, die sich die Mühe gegeben haben, diese Texte zu schreiben.
            Ich weiß, du hast nicht das Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben, denn deine Kommentare sind ja nicht bewusst provozierend oder abwertend. Aber ich möchte dir als Leserin helfen, indem ich dir aufzeige, wie solche vermeintlich ehrlichen, neutralen, überhaupt nicht böse gemeinten Kommentare ankommen können und welche Ausmaße sie nach sich ziehen können. „Es gibt ja nur die eine richtige Seite“ kommt schlicht und ergreifend zickig rüber. Egal, wie du es eigentlich gemeint haben willst. Verstehst du?

            Ich hoffe, du siehst, dass ich dich wirklich nicht angreifen möchte, sonst würde ich mir für diese Diskussion nicht so viel Mühe geben, die richtigen Worte zu finden. Aber alle sprechen ständig davon, wie reflektiert und differenziert wir doch alle sind. Dann können wir uns auch mal die Zeit nehmen um zu reflektieren und zu differenzieren.

            Ich wünsche dir einen schönen Montag!

        • Luise-Marie sagt:

          Du kommst unglaublich unreflektiert auf ihre Seite. Bringst eine dritte Meinung mit, die auf Haten beruht und dann wunderst du dich über diese Reaktion? Verstehe ich auch nicht. Hier hat niemand etwas gegen jemand anderen gesagt. Das hat jemand missbraucht, hast du gut formuliert nur leider nicht verstanden.

          • Franzi sagt:

            Ich glaube schon, dass es verstanden wurde. Manchmal will man nur unbedingt etwas anderes lesen. Ich schreibe meine Texte nie auf eine Person bezogen- daher fehlt manchen der Anhaltspunkt. Das könnte es sein. Der nächste Text wird dann einfach klarer formuliert. Aber ich lasse mir meine Meinung zu so einem wichtigen Thema nicht nehmen. Wir müssen darüber sprechen. Anecken gehört dazu, sonst würde ja keiner mehr lesen. Wir sind ja verwöhnt von Texten.

            Liebe Grüße an Lola und Luise … es war ein wenig allgemein verzeiht.
            P.S. danke an euch beide für den reflektierten Austausch. Freut mich,wie es abläuft!

          • Franzi sagt:

            Auf jeden Fall. Aber es war einfach nicht so gemeint. Ich verstehe was du sagen möchtest, aber es ist einfach so. Das war auch null böse formuliert. Es ist nur ehrlich gewesen. Daher habe ich auch geschrieben- ich kann dazu nichts sagen. Mir ist es klar, dass wir über Verantwortung sprechen, aber ich bin da ehrlich. Irgendwann ist man auch Müde. Denn am Ende kannst du in jedem Wort etwas anderes lesen. Ich halte Abstand zu Menschen, die mir nicht gut tun. Da bin ich ehrlich und zu mir selbst reflektiert. Das kannst du auf jeden Fall nicht gut finden, aber ich bleibe bei meiner Meinung. Und ja ich bin dann auch zickig, wenn ich als prüde abgestempelt werde oder das Rosa und Plüsch Argument kommt- weil verzeih- das hat nicht mit meinem Text zu tun. Das ist ja auch nicht gerade ein guter Einstieg für einen Meinungsaustausch. Ich bin da offen und finde es gut, wie du es schreibst, aber es wird immer wieder mit einem anderen Maß gemessen. Ich als „Dame“ darf meine Meinung nicht direkt und ohne Blumen auf meiner Seite von mir geben. Im Gegenzug wird dann die Klischeekarte gezogen und der Text gleich mit in diese Ecke gestellt. Da muss, wie du siehst überall noch viel getan werden. Ich sehe aus wie ein Mädchen, das scheint vielen nicht zu passen. Da darf dann nicht einfach einmal die Meinung gesagt werden. So ist das. Aber das ist ok. Dann ecke ich mit meiner Aussage an, aber ich würde dir und auch ihr das ganz nüchtern sagen. Denn da besteht keine Wut oder Interesse. Es ist einfach so. Ist es so schlimm zu sagen: Ich möchte nichts mit dir zu tun haben und äußere mich nicht über Sachen, von denen ich nichts weiß und es nicht wissen will? Nein ich glaube nur, man erwartet bei mir etwas anderes. 😉 Ich wünsche dir auch einen wunderbaren Montag. Und ich nehme das null wirklich null persönlich. Ich schreibe nur zu gern- sorry und vielleicht passt da meine letzte Kolumne ganz gut : Ehrlich sein 🙂

          • Bonny sagt:

            Ich finde es so schade. Wie viele hier finde ich die Message vom Text wirklich gut. Aber geht es nicht viel mehr um den Ton? Nein, sicher muss ich es nicht gut finden, wie jemand sich darstellt auf Bildern. Und es ist mein Recht zu sagen “ sorry,aber das ist nicht meins“ oder aber auch, wie Franzi es ja schon richtig sagt, auch mal zu sagen „hey meinst du nicht du gehst zu weit? Ich empfinde es so.“. Und das hat in vielen Fällen nicht mal was mit Neid zu tun sondern ist einfach das subjektive Empfinden, gegen das dann das Neid Argument geschossen wird,statt reflektiert eine andere Meinung hin zu nehmen -ich muss sie ja nicht teilen.
            Aber es ist nichts anderes (meiner Meinung nach) einem Menschen der eine andere Meinung vertritt vorzuwerfen „das ist nicht deine Meinung“.
            Es soll vorkommen, dass Menschen unabhängig voneinander zum selben Schluss kommen. Genauso wie es vorkommen soll das Menschen Meinungen dritter übernehmen -aber weiß ichs? Nein,kann ich gar nicht.
            Es gibt nicht nur schwarz und weiß und das sollten wir nicht nur auf ein Thema beziehen und uns mehr im „stehen lassen“ üben 🙂
            PS: Es ist wie gesagt nur meine Meinung. Ich möchte niemanden persönlich damit angreifen. Ich kann den Gedankengang von Luise-Marie absolut nachvollziehen! Ich habe ihn lediglich aufgegriffen weil er aus meiner Sicht ein „Problem“ aufzeigt, welches man unter fast jedem Bild oder Artikel mittlerweile finden kann.

        • Renate sagt:

          Genau so sehe ich das auch. Hier wurde mit dem ach so moralischen Zeigefinger gewunken. Es wird unterschwellig sehr wohl gegiftelt allerdings unter dem großen Deckmantel der „Verantwortung“ gegenüber anderen. Am besten sind da diese Sätze “ ich will nicht mit ihr zu tun haben“….:D. Die Welt ist nun mal nicht nur pink und etwas Loyalität und Gelassenheit würde manches vereinfachen.

          • Franzi sagt:

            Ach Quark. Duch machst einen Diss drauß- weil eine Person es so will. Das muss ich hinnhemen, aber langsam müsste es ja gut sein. Was bringt es wenn ich es nicht so sehe, du aber schon? Dann ist es eben so. Die Kommentare hier werden von freien Menschen gepostet und ich gebe meine Meinung wieder. So ist das eben, wenn du hier viele andere als beldeigend empfindest- denn schreib die Kommentatoren auch an. Ich reguliere hier nichts und stehe zu meinem Satz. Ich will immer noch nichts mit ihr zu tun haben und schaue mir weiterhin andere Sachen an. Ich möchte auch das nächste Mal nicht erst anfragen: ob ich etwas auf meiner Seite, was jmd völlig Fremdes anonym hier postet anderen genehm ist. Damit muss man im Netz leben, so wie ich mit deiner Meinung und du mit meiner. Das ist nichts Frau gegen Frau. Es war meine Aussage, das habe ich gemeint, das war es. Liebe Grüße und ich finde Gespräche immer wichtig, aber wenn man jmd etwas unbedingt unterstellen will, ihn so sehen will- was soll das Gegenüber machen? Richtig, den Mund halten. Denn es bringt nichts und ich denke, genau an diesem Punkt sind wir hier.

            Liebe Grüße

  11. Luise sagt:

    Ganz großes Kino!! Ich wette jetzt kommen alle die auf die Bildfläche die eh“ so ein Püppchen“ im Kopf haben und all ihre Klischees abladen, die sie vorher bei ihr gesammelt haben. Reflektiert einmal: Wer Werbung für Alkohol macht und seine Brüste zeigt, wer konsumiert das? Du als Frau oder der Mann, der mit dem Produkt angesprochen wird? Das Plakat wird heftig besprochen, die Bloggerin die sich dann dafür auszieht, zeigt tolle Bilder und die Frau die sagt, ihr gefällt die Art der Werbung nicht, ist dann wieder prüde! WOW WOW … da helfen keine Puschel Rosa, Mädchen von nebenan Beschimpfungen. Da hilft nur Lesen und eine EIGENE MEINUNG bilden.

    Liebe Grüße von einer Frau

  12. Lotte sagt:

    Super schade um den Text, liebe Franzi. Aber ich glaube nächste Woche ist jemand anders die Zielscheibe. Geht ja bei ihr jede Woche: Wer ihr nicht passt, Erfolg hat, der wird fertig gemacht. Warten wir ab, anscheinend dürfen wir nur noch schreiben: „Wir lieben dich, du bist so schön.“ Sonst kommen ihre Trolle und die ach so große Feminismuskeule. Die dann wieder vergessen wird auf Snapchat und chronische Untervögelei unterstellt wird. Ja so geht Feminismus. Da finde ich: Ich will nichts mit dir zu tun haben herrlich ehrlich. Also bitte weiter so.
    Grüße von Herzen von Frau zu Frau!

  13. Alisa sagt:

    Lina Mallon kommt in dieser Diskussion nur vor, weil Franzi bereits in der vergangenen Woche von einer anonymen Kommentatorin direkt auf sie und ihre Fotos angesprochen wurde. Was wiederum dazu führte, dass sich Lina anscheinend von Franzis Text angegriffen fühlte und ihn dazu nutzte, um in ihrem eigenen Artikel gegen Franzi zu schießen und damit ihre eigene, natürlich äußerst reflektierte Argumentation anzufüttern. Denn es ist ja nicht jeder dazu in der Lage, einen differenzierten Artikel zu verfassen, sondern kann nur schön ausgeschmückt Unterstellungen veröffentlichen. Aha. Das sagt meiner Meinung nach viel mehr über sie aus, als dass Franzi offen sagt, dass sie mit ihr nichts zu tun haben will und daher auch nichts dazu sagen möchte. Kann ich nachvollziehen, Franzi!

  14. Kristin sagt:

    Also ich persönlich finde es schön, wenn Frauen mit sich und ihrem Körper zufrieden sind. Ich gehöre allerdings zu denen, die es als sehr unangenehm und unangemessen empfinden, wenn sich Frauen zu freizügig im Internet präsentieren (btw auch bei Männern, aber ich folge keinen, daher ist das hier nicht so relevant). Man kann doch auch ohne zu viel Haut zeigen, dass man sich wohl fühlt. Vielleicht bin ich da zu prüde und das ist mir aber auch egal…aber ich finde es einfach zu viel, zu intim.
    Gilt jetzt nicht nur für Instagram und co., ich empfinde es auch in TV etc. einfach alles als etwas zuviel und ich fühle mich unwohl dabei. Schlimmer empfinde ich es dann noch, wenn sowas „auftaucht“, wenn mein Freund dabei ist. Er liebt mich und ist mir treu, aber ich persönlich empfinde es als kein schönes Gefühl wenn er andere halbnackte Frauen anschaut. Ich bin mit mir selbst ganz zufrieden, so ist das nicht, aber trotzdem fühlt es sich für mich doof an. Weiß nicht ob es vielen anderen Frauen egal ist, aber für mich persönlich war das schon immer eine unangenehme Sache. Und wenn man dann im Alltag ständig durch Internet, Fernsehen, Werbeplakate damit konfrontiert wird, finde ich das ziemlich nervig.

    • Franzi sagt:

      Bin bei dem ersten Satz bei dir- aber wieso wenn ich fragen darf- findest du es unangenehm? Ich finde ob mit Haut oder weniger bis gar keine Haut zeigen- das geht alles klar. Unsere Handlungen haben eben nur Konsequenzen. Ich glaube nicht, das eine Frau sofort prüde ist- wenn sie Bilder mit mehr oder weniger Haut nicht ansprechend findet. Blödes Beispiel: Ich mag auch keinen Spargel, das kann ich ja auch sagen. Ich muss noch ein wenig auf deine Äußerung rumdenken, da ich das Gefühl von dir nicht kenne, dich aber nicht im Regen stehen lassen will und ich es wichtig finde, dass wir das Thema besprechen. Verzeih- ich rede/schreibe zu gern!

      Liebe Grüße

  15. Kristin sagt:

    Mh ich weiß nicht wie ich es am besten sagen soll, dass es auch andere verstehen. Ich finde es unangenehm ständig mit dem Thema Sexualität konfrontiert zu werden, weil es für mich etwas intimes mit dem Partner ist. Ich weiß nicht, wann das angefangen hat, aber ich denke es hat schon irgendwie größtenteils etwas mit der Sache mit dem Partner zu tun.
    Ich versuche gerade zurück zu denken um das genauer erklären zu können. Ich denke es fing damals in einer langjährigen Beziehung an. Es gab so Problemchen im Liebesleben, er dachte wohl er macht mich nicht zufrieden, sprach es aber nicht an und es flachte alles sehr ab. Eines Tages erwischte ich ihn dann beim runterladen von irgendwelchen Pornobildern etc. und das tat mir ehrlich gesagt unglaublich weh. Wenn dann noch im TV Rihanna sich in den Schritt fast mit aufreizendem Look und sein bester Freund sagt „ooohh guck mal, da ist deine Rihanna“ während man daneben steht… ja ich denke seit diesen Sachen damals ist dieses Problem bei mir entstanden.
    Seitdem war es für mich wirklich immer sehr unangenehm, wenn überall aufreizende Bilder zu sehen waren. Bei meinem damaligen Freund, aber auch in der jetzigen Beziehung. Männer gucken sich sowas nun mal gerne an, vielen Frauen stört das nicht (was ich beneide, denn es ist kein schönes Gefühl), aber bei mir ist es leider so. Darum finde ich es eben unangenehm auf eben so vielen Medien darauf zu stoßen. Ich glaube das war hier schon viel zu viel was ich geschrieben habe, aber vielleicht kannst du so eher verstehen (auch wenn du das Gefühl zum Glück nicht kennst), wie ich das mit dem unangenehm meine.

    • Franzi sagt:

      Liebe Kristin! Danke für deine Ehrlichkeit! Ich glaube, du solltest mit deinem Partner darüber sprechen! Er wird dich und deine Gefühle zu 100% verstehen. Ich weiß jetzt mehr was du meinst und glaub mir, du bist dadurch nicht prüde oder falsch. Du verbindest eben etwas anderes damit. Also rede da gern mit deinen wichtigsten Menschen. Ich verurteile dich nicht, so werden es dir nahestehende Personen auch absolut nicht tun! Es braucht auch Mut, das in unserer heutigen Zeit zuzugeben! Hut ab! Danke, dass du dich getraut hast, du kannst stolz auf dich sein! Liebe Grüße

  16. Anna sagt:

    Liebe Franzi,

    ich habe deinen Text jetzt zwei Mal gelesen und bin mir immer noch nicht sicher, was du damit sagen willst. Blogger haben eine Verantwortung ihren (vor allen Dingen jüngeren) Lesern gegenüber und sollten sie nicht dazu „animieren“ ihren Körper für Likes zur Schau zu stellen? Ich glaube, da geht jeder normale Mensch mit. Ich weiß aber nicht, ob du den richtigen Schluss ziehst. Sich mal sexy zu zeigen oder mehr Haut zu zeigen, muss junge Leute nicht zum nachmachen animieren. Vielleicht überschätzen Blogger/Influencer da ihren realen Einfluss? Persönlich finde ich, dass Blogger ganz andere, viel größere Probleme haben, was sie Jugendlichen falsches vermitteln. Zum Beispiel, dass viele Blogger wenig Wert auf Transparenz legen, sodass man denken könnte, es sei normal jeden Tag Dinge geschickt zu bekommen (Konsumproblem), in andere Städte zu fliegen (Umweltproblem) und dort nichts anderes zu tun als toll auszusehen und Macarons zu essen (Realitätsproblem). Vor allen Dingen fehlt auf vielen Blogs völlig der Bezug zu echten Themen, wie bspw. Politik (zu solchen Themen will sich irgendwie nie jemand positionieren). Dass man Teenagern Tag für Tag zeigt wie toll die Wohnung aussieht, was für tolle Reisen man macht, was man alles geschickt bekommt, dann finde ich das sehr viel gefährlicher, als wenn Teenager mal ein paar Brüste sehen. Das Leben besteht nämlich aus weitaus mehr und gerade jungen Frauen sollte das vermittelt werden, wenn man sich schon selbst in der Verantwortung sieht.
    LG Anna

    • Franzi sagt:

      Liebe Anna auf jeden Fall- aber das passt nicht alles in diesen Post. Ich habe genau das vermitteln wollen, was du beschreibst. Wir geben alle vor stark zu sein- trotzdem lassen wir uns beeinflussen, trotzdem kann nackte Haut, egal welches Körperteil ,bestimmte Dinge vermitteln. Nicht um sonst, um mal ganz platt den FSK 16 / und 18 zu nennen, gibt es solche Sachen für das Netz. Daher können wir gern über Verantwortung sprechen. Wieso das weniger wichtig sein soll als ein auf geräumtes zu Hause erschließt sich mir nicht und in meinen Kolumnen gehe ich viel auch auf das von dir Aufgezählte ein. Vielleicht muss man doch genauer hinschauen? 😉

      Liebe Grüße und ja ich sehe es anders: Wir haben eine Verantwortung, das geht bei Kennzeichnung los, auch das Bewerben von Körperidealen oder Lebensentwürfen. Dieses Mal habe ich mich dem einen Thema gewidmet und du hast es auch gut auf den Punkt gebracht. Daher kann ich deinen Ansatz verstehen, aber nicht ganz zu 100% unterstützen. Denn viele Blogs schreiben auch über diese aufgezählten Themen. Aber schade, dass man sich dann zu wichtig nimmt, aber das aufgeräumte Haus dann doch wieder mit Vorbildfunktion zu tun hat.

      • Anna sagt:

        Danke für deine Antwort! Leider verstehe ich nicht, warum du meinen Kritikpunkt auf ein aufgeräumtes Zuhause runterbrichst, denn davon habe ich nirgends gesprochen. Kannst du mir sagen wo davon die Rede war? Damit reduzierst du meinen Kritikpunkt, obwohl du ihn offensichtlich verstanden hast.
        Indem ich mal ein sexy Foto mache, kann ich auch vermitteln, dass ich zu meinem Körper stehe, dass eine Frau Brüste/Hintern/Taille/wasauchimmer hat und diese auch zeigen kann, wenn sie möchte. Es geht ja hier nicht um Pornos, wenn du schon von FSK 16/18 sprichst, sondern um etwas freizügigere Bilder.
        Wenn wir Jugendlichen zugestehen, die „Glamourwelt“ in der manche leben vom realen Leben differenzieren zu können, dann müssen wir ihnen auch zugestehen mit Freizügigkeit umgehen zu können. Das eine kann man nicht nur kritisieren, weil es einem vielleicht selbst nicht liegt.
        Ich persönlich finde, dass Jugendliche dahingehend unterstützt werden sollten Dinge in die eigene Perspektive setzen zu können. Das gelingt aber nicht, indem wir gewisse Dinge ausblenden oder so tun als gäbe es sie nicht, sondern ihnen dabei helfen diese in Relation zu setzen.

        • Franzi sagt:

          Warte- langsam schafft das meine Kommentarspalte leider nicht mehr-
          „Dass man Teenagern Tag für Tag zeigt wie toll die Wohnung aussieht“- dann habe ich das falsch verstanden. Du ich gehe auch nicht davon aus, dass es die richtige Realität ist. Da gebe ich dir Recht. Wobei es auch Damen und Herren gibt, die es so lieben zu Hause. Wie gesagt, das wird auch in meinen Kolumnen mit aufgenommen. Ich spreche nirgendwo von einem Bild mit ein wenig Haut oder Spaß am Körper. Es geht dann nur nicht gut, wenn wir uns ausziehen für Likes, für einen Job,- als Blogger werben wir z.B. Wir sind dann auch Influencer und bewerben auch Produkte. Da könnte, blödes Beispiel nackt in Turnschuhen für die Turnschuhmarke auch schnell falsch kommuniziert werden. Oder nehmen wir noch abstrakter: Es wird für eine Wandfarbe geworben und ich streiche in kurzen Hotpants und BH die Wand. Möglich, könnte aber auch andere Gedanken vermitteln. Ob wir am Ende etwas für die Bestätigung tun, weiß nur jeder für sich. Daher spreche ich davon: Sein Maß zu finden und mit sich glücklich zu sein und nicht etwas ins Netz zu stellen, weil es mehr Aufmerksamkeit bekommt als ein Bild ohne das extrem überspitze Beispiel. Das sind wirklich krasse Beispiele.

          Edit: ich habe den doppelten Post gelöscht. Bitte nicht wundern.

          Liebe Grüße

          • Anna sagt:

            Hm, ich glaube ich komme nicht mehr mit. Jetzt gilt die Kritik der Form der Bewerbung von Produkten und nicht mehr der Vermittlung von Jugendlichen? Inwiefern ein Produkt beworben wird, entscheidet doch der Blogger in Kooperation mit seinem Arbeitgeber. Die Werbung kann natürlich nicht jedem gefallen und ob sex sells immer das Richtige ist, wage ich zu bezweifeln. Verstehe nicht in welche Richtung die Kritik sich nun bewegt..
            Ist es nicht jedermanns eigene Sache, was er von sich ins Netz stellt, solange er alt genug ist? Ob er es nun für Bestätigung tut oder aus Ästhethikempfinden werden wir wohl nicht erfahren.
            PS: Kein Problem, sorry für den Doppelpost.

          • Franzi sagt:

            Hey, wie gesagt wollte ich es ganz platt an einem extremen Beispiel darlegen. Wie auch sehr deutlich erwähnt: Absolut überspitzt. Das was zu Beginn deine Feststellung war, habe ich bejaht. Ich dachte ich müsste es noch deutlicher und noch plastischer beschreiben sorry. Ich wollte dich nicht verwirren. Ich gehe mit dir, wir dürfen veröffentlichen was wir wollen, aber ich bleibe dabei: Wir haben für unsere Worte, Taten im realen wie auch im Netz mit den Konsequenzen zu leben. Und jeder muss das für sich entscheiden- ich habe nur den Grundgedanken hinterfragt: Wann machen wir es für uns und wann für andere. Das soll kein Urteil sein, das ist eine Meinung- die kann man vertreten muss man aber nicht. Man kann sie auch erweitern. Und absolut richtig, wir können poste was wir wollen: aber was heißt im Netz heute alt genug und wie finden wir das raus? Ich gehe da von mir aus, kann ich ja auch nur: auch ich zweifle noch und vergleiche mich und mein jüngeres Ich hätte das nicht so aufgefasst oder alles so komplett durchschaut. Das ist es. Nicht mehr und nicht weniger. Liebe Grüße- der Kopf raucht.

  17. SophiaS. sagt:

    Franzi! Ich ziehe meinen Hut vor dir! Hier geht es so fair ab, du gibst allen Kommentatoren die Chance sich zu äußern und bleibst fair. Hier trollen sie erst und dann erkennen sie wohl, wer hinter seinem Wort steht. Gut gemacht. Erst war ich baff, dann habe ich deinen Text gelesen und kann nur Danke sagen. Für den Denkanstoß und die Art und Weise wie hier gesprochen und geschrieben wird. Das macht für mich den Unterschied.

  18. SophiaS. sagt:

    Jup liebe Anna. Einen tollen Montag noch.

  19. Franzi sagt:

    Haha Manchmal möchte ich euch alle in Live treffen- mich würde das so interessieren. der rauchende Kopf bringt Unsinn hervor! Verzeiht. Aber es wäre glaube ich eine spannende Runde mit viel Potenzial für tolle Themen und Gespräche.

  20. Charli sagt:

    Hallo Franzi,

    ich melde mich jetzt mal als Vertreterin der zu „schützenden“ Teenagermädchen. 😉
    Ich kann nur sagen: Nein, mich bringen die Bilder mit zu viel Nacktheit nicht dazu, mich freizügig zu zeigen. Ich kann aber natürlich auch nur für mich sprechen.
    Aber ehrlich gesagt, nerven sie mich total, diese allgegenwärtigen Bilder von Nacktheit. Es nimmt irgendwie den Zauber, mir fällt kein besseres Wort ein. Es sollte bessere Möglichkeiten geben, auf sich aufmerksam zu machen, oder sich angeblich für die Rechte der Frauen einzusetzen. Es gibt einen schönen Spruch, den ich sehr passend finde: „Wenn der Regisseur nicht weiter weiß, helfen Blut und Nackedeis.“ 😉
    Jetzt muss ich sicher auch noch betonen, dass ich eigentlich (trotz Pubertät) mit mir und meinem Aussehen zufrieden bin und keineswegs neidisch.
    Ich fand deinen Artikel sehr freundlich geschrieben und habe ihn gern gelesen. Lediglich die Kommentare fand ich teilweise befremdlich und oft nicht sehr erwachsen. Das ist auch der Grund, warum ich mich zu Wort melden möchte.
    Für mich sind Menschen (egal ob Mann oder Frau) inspirierend, die sich den schönen Dingen widmen oder den wirklich wichtigen. Menschen, die sich nicht um jeden Preis streiten wollen, denn darauf kann ich gern verzichten. Das haben wir Teenager doch in der Pubertät genug.
    Deine ruhige und sachliche Art mit den ganzen negativen Kommentaren umzugehen, fand ich deshalb viel lehrreicher als jegliche Anfeindung.

    Danke dafür, liebe Franzi!

  21. Anonymous sagt:

    Da schafft es ein junges Mädchen den Kern zu treffen. Ihr seid all nur hier, weil ihr nicht einmal ansatzweise den Text wirklich gelesen habt. Der Text der Lina Mallon degradiert Frauen mit einer anderen Meinung zu dummen Hühnern, ein Star ist unglaubwürdig und sie geht Franzi und ihren Text einfach an und münzt alles auf sich.
    Was bleibt?
    Ihr mischt euch ein, nutzt Farben und Plüsch, um einer Frau das Mädchen sein zu unterstellen und „Ich möchte nichts mit ihr zu tun haben“ ist auf einmal der Abgrund aller Frauenfeindlichkeit. Ihr seid es und Lina Mallon, die wie Tiere auf andere losgehen. Kritikfähigkeit? Emanzipationsgedanken? Frauenpower? Fehlanzeige.
    Ihr seht nur die Möglichkeit euch zu profilieren. Dabei habt ihr das Denken vergessen und die Reflexion eurer Worte. Ihr fordert etwas ein, was ihr mit euren Worten nicht halten könnt. Applaus für so viel Unsinn getarnt als Loyalität /Gelassenheit/ Feminismus.
    Am Ende zeigt sich doch immer das wahre Gesicht. Ihr, die hier so kommentieren, ihr seid die Art von Frau, die andere klein halten wollen. Ihr interpretiert, schiebt zu und fragt euch nicht einmal: Ist das meine Meinung oder bin ich das Vieh, was durch das Dorf getrieben wird um andere anzugehen? Danke liebe Charlie, du zeigst den ganzen Frauen hier, wie es gehen kann und was überhaupt nicht stimmt.

  22. Maureen sagt:

    „Kennen wir die Grenze zwischen „Yeah! Seht her, das bin ich und ich bin stolz auf mich“ und dem „wieso liked niemand meinen Körper“
    Mein erster Gedenke war: wie soll jemand, der mein Bild am Ende sieht, meinen wahren Beweggrund für das Posting erkennen? Wieso ist es falsch für seinen Körper Anerkennung zu wollen uns sie zu bekommen? Ich traute mich diesen Sommer endlich in meinen knappen Badeanzug. Postete diesen auf Instagram und habe mich sehr über die Likes und Anerkennung gefreut. Schöner Hintern, schöner Sommer, schönes Foto. -dazu möchte ich sagen, egal wie viel nackte Haut man zeigt und wie man nun verantwortungsvollen Umgang auslegt. Wenn man ästhetische Bilder schießt, welche einen fotokünstlerischen Hintergrund haben und man als Mensch bewusst und reflektiert mit seiner Außenwirkung umgeht, gibt es nach meiner Meinung nichts falsches zu sagen. Wenn ich als Bloggerin, Künstlerin etc. sexy Fotos von mir poste, dann bitte.
    Der Auftrag als Influencerin ist klar da. Trotzdem kann man denke ich im Internet schwierig von Verantwortung sprechen. Im Internet existiert keine Zensur und wenn ein Blogger oder Influener das Thema Nacktheit auf den Tisch legt, soll er das auch tun.

    • Franzi sagt:

      „Wie soll jemand, der mein Bild am Ende sieht, meinen wahren Beweggrund für das Posting erkennen? Wieso ist es falsch für seinen Körper Anerkennung zu wollen uns sie zu bekommen? – Stimmt- aber weißt du was, das gibt ja niemand zu!- Außer du jetzt. Das lese ich das erste Mal!

      Wir reden immer alle davon, dass wir so frei und selbstbestimmt sind- aber wissen wir um die Macht des Netzes? Und darf man Sachen nicht hinterfragen? Ich mach das! Verzeih. Das ist unangenehm und viele wollen auch gar nicht, das man fragt. Aber wenn ich etwas poste, wird es immer jemanden geben, der fragen wird: Wieso? Wenn du dann sagst: Weil ich es will! Fein. Die wenigsten würden zu geben: Weil ich Bestätigung möchte. Wäre auch ehrlich, so wie du es schreibst, aber das wird komischer Weise immer abgestritten. Ist ja eigentlich nicht so schlimm, oder dann doch? Wann werde ich aber süchtig und poste mehr um eben diese Bestätigung zu erhalten? Darf doch auch gefragt werden, nicht um sonst gibt es Hashtag Gruppen die in ein ganz anderen Bereich rutschen, der krank machen kann. Im Netz sollte man über Verantwortung sprechen. Denn ich bin noch eine Generation, die ist ohne das Netz groß geworden. Jetzt ist von der Geburt bis hin zum 18 Geburtstag alles im Netz. Darüber gibt es ja auch schon unterschiedliche Meinungen. Ich finde über Verantwortung sollte man im Netz sprechen, da wir sie mitdem Einstellen von Meinung und Bildern einfach haben. Nicht um sonst wird es immer mehr regelmentiert oder hat Auswirkungen auf das Offline-Leben. Wieso sollten wir also glauben wir dürfen im Netz alles und wann gehen wir zu weit? (mal ab vom Thema Haut zeigen) Die meisten Kommentare erklären mir, das Netz ist fein und sauber und alle verhalten sich so korrekt und lieben sich alle so sehr und dass sie sich von nichts beeinflussen lassen. Trotzdem gibt es Shitstorms, Falschmeldungen und Kriminalität. Ich sehe da andere Bespiele, aber vielleicht schaue ich auch nur genauer hin 😉 Liebe Grüße und von mir aus zeig dich, wie du willst- du hast für dich ja dein Maß gefunden.Finde ich gut, so war es auch gemeint. Ein aber soll niemanden eingrenzen, dass sollte man für sich so einsetzen wie man will und es anderen auch gestatten. Das aber kann ich nicht auf andere beziehen, es ist mein Aber für meine Einstellung für meine Posts und für meine Worte. Es soll nie auf andere umgemünzt werden. Danke dür für deinen Kommentar und für deine ehrliche Aussage. Wie gesagt- du bist die Erste, die mir sagt: Hey klar will ich likes und auch ein toll siehst du aus! Wieso auch nicht! Stimmt! Liebe Grüße

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