Kolumne

In der Liebe durchhalten

17. April 2016 von

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Ein Stück Kuchen, guter Kaffee und wir setzen uns. Es ist noch ein wenig ungewohnt, denn ihre neue Wohnung hat sie erst seit 2 Wochen. So lang ist auch nun schon die alte Beziehung her. Neue helle Räume, eine frische Haarfarbe und ein großes Lächeln auf den Lippen. Den Status bei Facebook nach 6 Jahren in „Single“ geändert. Sie wirkt glücklich.

In der Liebe durchhalten_ Romantik_Blogger


Wir erzählen ein wenig über die kommenden Wochen und die neue Einrichtung, aber dann kann ich es mir einfach nicht mehr verkneifen. In den wunderschönen hellen vier Wänden zwischen frischen Tulpen und dem Duft von heißem Kaffee, muss ich sie einfach fragen. Wieso gibt es diese Beziehung seit zwei Wochen nicht mehr, die sechs Jahren vorbildliche Führung aufweisen konnte, toller Gespräche und zahlreiche Erfahrungen mit mir teilte? Ich gebe zu, ich war auch immer ein wenig stolz, das wohl glücklichste Paar der Welt als Freunde aufzählen zu dürfen.
Was ich sofort als Antwort erwarte? Einen Schock, ein Erlebnis, ein Betrug, ein großes Aus, das eh schon abzusehen war. Die Antwort fällt leider knapp aus: „Er hat einen neuen Job, dieser ist 350km entfernt und ich bin kein Fernbeziehungsmensch.“ Das war es. Der Trennungsgrund erscheint mir auf einmal genau so sinnlos wie die letzten sechs Jahre. Nicht, dass ich die Beziehung jeden Tag mit begleitet hätte, oder wirklich über beide Seiten zu 100% Bescheid wüsste. Aber wenn ein neuer Job mit 350km Distanz eine Beziehung so abrupt beenden kann und die Geschichte zwischen zwei Menschen einfach so aufhört zu existieren, muss ich mich unweigerlich fragen: Wie wichtig ist das Wir in einer Beziehung noch? Können wir noch Kompromisse eingehen? Wissen wir auch noch wann wir ausprobieren, durchhalten und nicht gleich aufgeben sollten?

Schon klar, das geht heute alles anders. Wir sind ja nicht mehr im Früher. Heute sind wir ungebunden frei und müssen uns nach niemandem richten. Das Leben gehört dir, auch wenn du gern „verliebt- verlobt- verheiratet“ hörst. Wieso wir aber auch einmal durchhalten müssen? Weil wir in einer Zeit leben, in der alles morgen schon wieder langweilig, out, von gestern und nicht mehr wichtig sein kann. Zumindest wird uns das ja oft genug gepredigt. Beständigkeit ist einfach nicht mehr attraktiv. Es ist nicht mehr wichtig durchzuhalten, du hast ja alle Möglichkeiten. Erst einmal musst du nichts tun. Mit einem Klick im Netz ist der Mensch offiziell aus deinem Leben verschwunden. Mit einem neuen Bild, ist das Gestern schon längst passé. Die Tage ziehen vorbei, die Zeit rennt und was bleibt? Nicht einmal mehr der Gedanke sich wieder kennenzulernen, sich zu streiten, sich zu versöhnen und wieder einen neuen Weg der Kommunikation zu finden. Durchhalten scheint nicht mehr in zu sein, oder von Interesse.

Aber was haben wir eigentlich zu verlieren? Dass wir als Erster einknicken? Fehler zugeben und uns selbst aufgeben? Gefühle zeigen? Oder sich die immer gleichen Abläufe auf einmal ändern? Ja die Liebe ist kein Zuckerschlecken und beide Partner müssen immer wieder kämpfen. Aber dass ein neuer Job und ein Tapetenwechsel gleich sechs Jahre löschen kann, hätte ich nie vermutet. Ich stelle die Tasse ab, verwerfe meine Gedanken und sage ihr: „Du siehst glücklich aus. Das ist das Wichtigste“. Ich möchte mich nicht einmischen, es ist die Entscheidung beider gewesen. Sie nickt lächelnd und schaut sich in den hellen Räumen kurz um, als ob sie seinen Blick suchen würde. Ich frage mich, ob es einen Moment geben wird, in dem sie diese Entscheidung bereuen wird. Ich vermute ja, denn sechs Jahre gehen nicht spurlos an einem Menschen vorbei.

Die Liebe klingt zu Beginn nach immer, nach mehr, nach viel und toll. Doch es gibt auch Zeiten, die anstrengend sind, nervenaufreibend und dich immer wieder auf ein Neues fordern. Trotzdem ist es wichtig durchzuhalten, sonst werden wir nie wissen „Was wäre wenn“. Nur den perfekten Zeitpunkt für das Durchhalten müssen wir selbst finden.

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Kommentare

Bisher 37 Kommentare zu “In der Liebe durchhalten”

  1. Anda sagt:

    Ich habe meinen aktuellen Mann in unserem Heimatland Rumänien kennengelernt. Er wohne damals in England. Ein Jahr später bin ich zu ihm nach England gezogen, damit wir 2 Jahre später beide zurück nach Bukarest umziehen. Das war 2007. 2013 bekamm ich eine gute Stelle in Düsseldorf, und entschied mich umzuziehen. Er ist mitgekommen, ohne Deutsch zu kennen, ohne eine Stelle zu haben. Hat einfach alles hinter sich gelassen, und mit mir einen neuen Anfang gesucht. Ich glaube bei deiner Freundin geht es um mehr als einen Job. Wenn man zusammen sein will, sind dann 2000km nichts, 350km sowieso…Wenn man sich aber entscheidet dass sein Job wichtiger als der andere ist, oder dass wegzuziehen um mit demjenigen, den man liebt zu sein, zu viel ist, dann ist die Beziehung doch nicht perfekt, und das Paar doch nicht das glücklichste der Welt. Was zwischen 2 Menschen ist, wissen nur die beide und kein anderer. Das wissen wir, ich kann es aber nachvollziehen, dass man immer wieder überrascht ist, den Unterschied zwischen was man sieht, und was tatsächlich ist, zu merken.

    • Franzi sagt:

      Das klingt nach einer tollen Geschichte. Ich freue mich für dich, dass ihr beide das gemeinsam angeht und zusammen anpackt. Und du hast vollkommen Recht- Egal wie weit man entfernt voneinander gerade lebt, das Gefühl für den anderen müsste das überleben.

      Liebe Grüße

  2. Ich finde auch, dass da was mehr ist/war… Ich bin mit meinem Freund zusammen gekommen, da waren wir in komplett andere Ecken im Land! Ich bin dann ein paar monate später nach Linz gekommen und bin bei ihm eingezogen. Wenn man es will, dann schafft man es auch..es ist nur schade das heutzutage so viele Leute Beziehungen nicht als was festes sehen, sondern nur „für jetzt“. Wenn ich mit jemandem bin, dann bin ich mit denen, egal ob jetzt 1km , 20km oder 20.000km entfernt. Für Beziehungen muss man arbeiten – nicht nur liebes Beziehungen, auch Freundschaften…
    Aber wie die Anda gesagt hat, nur die beiden können es wirklich wissen, was passiert ist =)

  3. Shia sagt:

    Haha bei der Entfernung kann ich nur schmunzeln…mein Freund wohn 8600km weg, da erscheinen 350km so schön nah…

  4. Katrin sagt:

    Mein Papa musste letztes Jahr die Stelle wechseln, sodass wir nach 10 Jahre unser eigenes Haus und unsere Heimat, in der wir alle aufgewachsen sind und die ganze Familie wohnt, verlassen musste – wir haben bei Köln gewohnt und wohnen jetzt bei Stuttgart. Im März ist mein Papa schon runtergezogen und wir dann im August hinterher. Meine Eltern haben also nach 20 Ehejahren nochmal eine Fernbeziehung geführt. Irgendwann hat meine Mama dann abends zu mir gesagt: „wenn mir das einer vor 10 Jahren gesagt hätte, hätt ich gesagt, dass ich das nicht mache“ Natürlich war meine Mama in einer anderen Situation, sie ist verheiratet, hat 2 Kinder und guckt auf über 20 Jahre zurück, aber auch in der Situation gibt es genug Menschen, die das nicht mitmachen. Also danke für den Post, dass ich es nochmal mehr zu schätzen weiß, dass meine Eltern nicht nur den Umzug, sondern auch das ganze Jobdrama zusammen durchgestanden haben!

    Liebe Grüße Katrin

  5. Juli sagt:

    „Der Trennungsgrund erscheint mir auf einmal genau so sinnlos wie die letzten sechs Jahre.“ Das klingt für mich sehr anmaßend – denn vor allem wie tiefgehend eine Beziehung wirklich ist, kann man auch als ständiger Begleiter nicht beurteilen. Wir führen Beziehungen aus den unterschiedlichsten Gründen. Nicht alle Beziehungen sind dazu gedacht, uns bis an unser Ende zu begleiten und jeder Mensch, dem wir begegnet prägt uns. Davon jeden mit sich zu zerren, selbst wenn die Umstände, aber auch das Herz das nicht mehr zulassen: welchen Sinn soll das haben? Warum kämpfen, wenn man für sich fest stellt: „Wir haben einander geliebt, unsere Wege trennen sich nun. Ich kann ihn gehen lassen.“ Wenn ich mich umsehe, dann sehe ich immer wider Paare, die aneinander festhalten, obwohl ihr gemeinsames Wachstum entweder gar nicht oder nicht mehr stattfindet. Sie wissen zuinnerst, dass sie eine glückliche Zeit teilen konnten oder zumindest einander Gemeinschaft sein konnten, aber nicht dafür geschaffen sind, auf ewig an einander fest zu halten.
    Seien wir mal ehrlich, wollen wir in jeder Beziehung mir Krallen festhalten und es zu etwas „ewigem“ machen. Ob sie sechs Jahre miteinander lebten oder auch nur zwei – viel viel Menschen teilen können, hängt nie von der Zeit ab. Ich würde mich eher darüber freuen, dass sie sechs glückliche Jahre hatten und einander nicht weh taten. Einander nicht zerstört haben, wie es manche (Ex)- Paare tun. Einander entliebt oder das Vertrauen geraubt haben. Deiner Erzählung nach, würden beide nun einer Zukunft entgegenblicken, für die sie gesund und geliebt genug sind, um nun noch genauer zu wissen was sie (in jemand anderem) suchen.

    • Franzi sagt:

      Hey, ja daher schreibe ich auch „scheint fir mich“. Ich versuche nur die Situation zu orten und teile meine Gedanken. Das ist nicht anmaßend. Es ist mein Gefühl zu einer Geschichte. Ebenso müsste man dann sagen, du weißt ja auch nicht, wie sehr beide gekämpft haben oder nicht. Wieso sollte das Durchhalten gleich auch mit Festkrallen verglichen werden? Es ist eine schwierige Situation und wir können nie für andere Paare sprechen. Aber genau darum geht es hier ja auch.

      Liebe Grüße und ich glaube, beide waren udn sind bestimmt glücklich.

  6. Lisa sagt:

    ….so ein schöner Text, aber auch echt traurig! Ich glaube auch das sechs Jahre nicht einfach an einem vorbei gehen. Aber es gibt auch Verbindungen die nur für einen kurzen Moment sind und dann wieder aus dem Leben verschwinden und da fragt man sich später auch was wäre wenn. Also manchmal. Ich muss sagen ich bin zwar noch nicht so lange mit meinem Freund zusammen aber es fühlt sich jetzt schon ewig an. Glücklich sein ist eins der schönsten Dinge und ein großes Glück wenn man, dass von sich behaupten kann.

  7. Hallo Franzi
    Ein ganz schöner Post. Wir leben in einer Welt voller Möglichkeiten, mit so viel Freiraum. Wir könnrn alles sein, können die Richtung immer wieder wechseln.
    Und doch. Beständigkeit. Sich lieben – vielleicht nicht jeden Tag gleich, aber immer wieder neu. Wir. Dafür kämpfen. Weil es wichtig ist. Und weil es sich wichtig anfühlt.
    LG Jasi
    http://www.marmormaedchen.blogspot.com

  8. Schöner Beitrag…

    Ich weiß noch als es bei uns losging und wie gerade mal ein halbes Jahr zusammen waren, war er aufeinander 16000km weit weg.
    Das wirkte eher wie auf einem anderen Planeten. Er hat geschlafen während ich in der Schule saß und hat gearbeitet während ich im Bett lag und entweder geweint habe oder versucht habe mich für ihn zu freuen.
    Es war hart – nicht die Distanz auszuhalten, aber die Beziehung zu verteidigen. Alle haben gesagt „das schafft ihr eh nicht!“ Und „tut euch das nicht an!“… Es kam von fremden, von Freunden und von fremden die glaubten Freunde zu sein… Die Beziehung besteht bis heute und wir sind letztes Jahr nach Hamburg gezogen – und sind glücklich.
    Es war ein Ansporn das Jahr durchzuhalten und den Leuten einen imaginären Mittelfinger zu zeigen. 🙂

    Liebe Grüße!

    • Franzi sagt:

      Hey, also ehrlich- eigentlich ist es schon gemein und nicht sehr nett, dir einreden zu wollen: Das klappt eh nicht. Klingt auch für mich wieder irgendwie so deutsch, oder? Klar will man nur dein Bestes, aber wenn es die Liebe zu jemanden ist, der weiter weg lebt- ist es ja auch völlig akzeptabel. Den Mittelfinger hätte ich gern für dich mit erhoben! 🙂

      Liee Grüße

  9. Mia sagt:

    Ich hatte über 2 Jahre eine Fernbeziehung mit 500km. Ich denke, dass man alles schaffen kann, wenn man es will. Nur man muss es eben wollen. Wenn der Partner anders denkt, kann man ihn nur schwer zu einem anderen Standpunkt bewegen. Für mich ist dabei nicht wichtig, wie lang man dabei zusammen war/ist. Wichtig finde ich den gegenseitigen Respekt, an etwas mit beiderseitigem Interesse festhalten zu wollen.

  10. Kathrin sagt:

    Das habe ich im Bekanntenkreis nun auch schon öfter erkebt, dass langjährige Beziehungen beendet werden, weil Jobs wichtiger sind. Meine persönliche Meinung dazu ist: dann war die Beziehung nicht die fürs Leben, sondern für den Moment. Vielleicht hat sie dem Paar in dem Moment genau das gegeben, was sie wollten, aber eben auch nicht mehr. Wenn ein Job wichtiger ist, als die Menschen mit denen man das Leben teilt, stimmt doch irgendwas nicht. Es ist aber wohl leider ein Phänomen unserer Zeit. Alles ist austauschbar, auch der Partner. Man nimmt sich selbst zu wichtig. Selbstverwirklichung um jeden Preis.
    Dass Kompromisse zu Beziehungen gehören , wie schlechte Zeiten, in denen man an allem zweifelt ist für viele ein Grund genau diese zu beenden und das Spiel immer aufs Neue zu beginnen.

    Viele Grüße, Kathrin

  11. Feli sagt:

    Danke, danke für diesen Artikel! Ich führe im Moment eine Fernbeziehung, nachdem mein Freund & ich 4 Jahre lang in der gleichen Stadt gewohnt haben. Und es ist vielleicht oft nicht einfach, aber es ist auch nicht nur negativ – man kann sich auf sich & sein Studium konzentrieren, die gemeinsame Zeit viel intensiver genießen & lernt jede Menge über sich. Aber schon bevor ich selbst eine Fernbeziehung geführt habe fand ich es immer schlimm wenn Paare (oder solche, die es dann eben nicht geworden sind) es nicht mal probiert haben. Ich glaube man bekommt genau so viel zurück wie man gibt & das ist auch bei einer Fernbeziehung dann jede Menge. Oder gerade dann.
    Alles Liebe, Feli

  12. Schön geschrieben. Du erinnerst mich an mich mit Anfang zwanzig, da hätte ich auch so gedacht, aber Du kannst sehr stolz auf Deine Freundin sein, sie hat eine Entscheidung für sich getroffen, das ist nicht einfach nach sechs Jahren, meine hat sich nach 15 Jahren getrennt und ist jetzt alleine glücklich. Es ist so wichtig Entscheidungen für sich zu treffen, man muss keine Kompromisse eingehen, man kann, wenn man das will. Freue Dich für sie, auch wenn Du es nicht verstehen kannst, aber manchmal braucht man Zeit für sich, um sich selber näher zu kommen. Immer wieder heißt es, dass kann es doch nicht gewesen sein, dieses Gefühl hört nicht auf, es wird immer stärker und will gelebt werden. Ich beobachte das gerade bei Paaren, die jung zusammen gekommen sind und nach mehreren Jahren, sich dann genau das fragen „War das schon alles?“ Ich selber war eine Kämpferin und habe wenn alles gegeben, 350 Km würden mich auch nicht abhalten, allerdings bin ich mittlerweile der Meinung, man muss nicht für die Liebe kämpfen, man muss sie auch nicht krampfhaft festhalten, wenn dann bleibt sie. Wenn man immer wieder für die Beziehung kämpfen muss, dann ist das viel mehr ein Zeichen dafür, dass man eigentlich nicht zusammen passt und man sich gegenseitig für den anderen verbiegt. Wenn alles immer perfekt läuft, wird alles immer selbstverständlicher und man verliert sich mehr und mehr in der Partnerschaft. Beides Extreme, ich bevorzuge da die Mitte der Balance. Der Trend geht immer mehr zur Selbstliebe und emotionalen Unabhängigkeit, im ersten Moment klingt das sehr egoistisch, dabei ist genau das Gegenteil der Fall. Die Reise zu sich selbst, mit 33 Jahren weiß ich jetzt, was damit gemeint ist. Um genau das heraus zu finden ist die Singlephase sehr gut geeignet, ich hoffe, dass Deine Freundin diese Zeit für sich nutzt und nicht bei Tinder sofort einen Ersatz sucht. Das wichtigste im Leben ist, dass man glücklich ist und eine Entscheidung für sich zu treffen befreit.

  13. Kirsten Wick sagt:

    Puh, ich bin seit fast 24 Jahren verheiratet und schon knapp 28 Jahre (OMG!!!) mit Jörg zusammen. An einer Beziehung muss man definitiv immer arbeiten, nicht immer ist alles toll. Ich bin, so muss man es schon fast sagen, mit Jörg erwachsen geworden. Auch er hat zwischenzeitlich mal einen Job 250 km entfernt in Heilbronn gehabt. Unser Haus wollten wir damals nicht aufgeben, ich hatte zn dieser Zeit noch in einem Unternehmen gearbeitet, so dass es irgendwie ging mit nur am Wochenende sehen. Doch nach 4 Jahren wollten wir nicht mehr. Dann hat Jörg eine andere Stelle in einer leitenden Funktion nur 30 km von unserem Wohnort gefunden. Die Stelle war furchtbar, Jörg sehr belastet, unsere Beziehung auch. Dann kam seine alte Firma aus heiterem Himmel auf ihn zu und bot ihm eine tolle Stelle in England an, das war letzten September. Davon haben wir immer geträumt. Derzeit ist es auch nicht so einfach, da wir gerade dabei sind unser Haus zu verkaufen und ich noch zwischen Deutschland und England hin- und herfliege, bis wir hoffentlich im Juni ganz umziehen können. Aber wir sind trotzdem total glücklich, das große Ganze ist bei uns einfach gleich. Wir haben gemeinsame Ziele, man muss nicht identisch sein in seinen Persönlichkeiten aber wenn alles andere stimmt, die Dinge, die man gemeinsam erleben will – das schweißt einen aneinander. Ohne Jörg wäre ich nicht der Mensch, der ich heute bin. Wir geben uns gegenseitig so viel Kraft. Liebe Grüße, Kirsten

    http://www.thelifbissue.com

  14. Irina sagt:

    Ich muss sagen da bin ich auch eher Julis Meinung und finde Du tust Deiner Freundin etwas Unrecht, indem Du ihr indirekt vorwirfst sechs Jahre Beziehung einfach so weggeworfen zu haben. Ich glaube Deine Freundin wird sich, ihre Beziehung und ihren (Ex-)Freund noch am besten kennen und instinktiv wissen was für sie und die Beziehung richtig ist und was nicht – trennen oder durchhalten. Und einfach wird sie sich diese Entscheidung sicherlich auch nicht gemacht haben, sechs Jahre schmeißt wohl niemand leichtfertig weg. Aber man muss auch wissen wann es Zeit ist einen Menschen loszulassen und wann es sich eventuell lohnt für eine Beziehung zu kämpfen. Und bittersüß wie das Leben nunmal so spielt von Zeit zu Zeit, wird es einem manchmal eben erst im Nachhinein bewusst. Ob das die Richtigkeit der Entscheidung im damaligen Moment schmälert, wage ich an dieser Stelle einfach mal zu bezweifeln. Manchmal muss man einen Fehler machen um wirklich zu wissen, dass es ein Fehler war.

    Und allen, die stets so gerne schreiben, dass „früher alles besser war als man nicht sofort alles weggeschmissen hat, sondern noch repariert hat“, denen möchte ich gerne nochmal vor Augen führen, dass es für Frauen in diesen sogenannten früheren Zeiten oft sehr, sehr schwer war sich von ihren Ehemännern/Partnern zu trennen, da die Frauen oftmals kein eigenes Auskommen hatten und finanziell sowie gesellschaftlich vollkommen abhängig waren von ihren Ehemännern und der Institution der Ehe. Das ist heutzutage glücklicherweise anders. Ich frage mich wirklich ob die achso glücklich verheirateten Omis und Opis dieser Leute ebenfalls so eine romantisch verklärte Blickweise auf ihr Eheleben (gehabt) haben wie ihre Enkel oder ob sie sich insgeheim vielleicht auch die Freiheiten gewünscht haben, die wir hier nun vermehrt immer wieder zum Beziehungsfluch erklären.

    Und bevor mich jemand für ein herzloses und beziehungsunfähiges Feministen-Biest hält, das bei jedem Stolperstein das Beziehungs-Handtuch wirft: Nope. Mir ist Beständigkeit in einer Beziehung genauso wichtig und „kämpfen für die Liebe“ alles andere als fremd. Ich habe jedoch so etwas wie ein Grundvertrauen in Menschen und glaube nicht, dass diese sich aus Jux und Dollerei aus Beziehungen lösen und dass die meisten Trennungen sehr wohl gerechtfertigte Beweggründe haben. Auch wenn diese für Außenstehende vielleicht nicht immer so ersichtlich und/oder einleuchtend sind so wie es hier der Fall zu sein scheint.

    Liebe Grüße,
    Irina

    • Franzi sagt:

      Liebe Irina. Ich glaube nicht, dass ich ihr Unrecht tue- ich habe nur meine Gedanken geäußert. Die müssen nicht richtig sein, aber auch nicht falsch. Aber was ich nicht verstehe- wieso sprichst du Omas und Opas an? Ich habe ganz früher noch nicht gelebt – kann dir aber auch sagen- dass es vielleicht andere Dinge gab, als Geld und Abhängigkeit- die Menschen zusammenhält. Wer sich trennt hat einen Grund und lebt ja dann am Ende selbst mit der Entscheidung. Ich glaube aber auch, dass weniger gekämpft wird – ob das berechtigt ist oder nicht, liegt immer an dem Paar. Aber ich glaube du hast da vielleicht eine emotionale Baustelle- du hast das hier mit großer Emotion geschrieben – daher hoffe ich- du nimmst das nicht all zu persönlich
      Liebe Grüße

  15. Irina sagt:

    Alles gut, liebe Franzi, emotionale Baustellen hat wohl jeder, da nehme ich mich gar nicht aus. Die Liebe ist ein emotionales Thema, dementsprechend ist da sicherlich auch die ein oder andere Emotion mit im Kommentar gelandet, die aus zahlreichen ähnlichen Diskussionen im Freundes- und Bekanntenkreis vielleicht hier und da liegengeblieben ist. 😉

    Die Omis und Opis habe ich angeführt, weil viele der Pro-Kämpfen-Befürworter z. B. ihre Großeltern anführen (mir ist da sofort dieses Bild vom alten Ehepaar im Kopf, das immer mal wieder bei Facebook die Runde macht), deswegen erschien mir das Beispiel passend. Dass es – damals wie heute – Bindemittel gibt, die abseits von Geld und gesellschaftlichen Konventionen liegen – geschenkt! Jedoch glaube ich nicht, dass unsere Generation weniger liebt als die uns vorangegangenen, wir haben einfach nur mehr Möglichkeiten aufgrund der sich wandelnden Gesellschaft und dementsprechend loten wir diese aus. Das muss nicht schlecht sein. Letztendlich ist die einzig beständige Beziehung, die wir mit einem Menschen führen, die mit uns selbst und so muss jeder Mensch die Entscheidung treffen, die für sie/ihn am besten erscheint.

    So wie ich den Text verstanden habe, hast Du sie nicht gefragt, warum sie es denn nicht wenigstens probiert haben mit einer Fernbeziehung?! Vielleicht hätte Dir Deine Freundin dann ja näher erklärt warum das für sie nicht in Frage gekommen ist und ihre Entscheidung wäre für Dich somit eventuell nicht ganz so befremdlich?!

  16. Lenni sagt:

    Liebe Franzi,

    Herzlichen Dank für deinen Beitrag über ein so komplexes Thema. Ich bin mit meinen Gedanken ganz bei dir und denke somit ähnlich wie du!
    Meine Liebesgeschichte begann damals auch mit einer über mehrere Jahre geführten Fernbeziehung von Deutschland-Nord nach Deutschland-Süd. Zwei Jahre lang habe ich an Wochenenden die Bahnhöfe Deutschlands, die Raststätten und mein Auto zum besten Freund gehabt – und bei jedem Besuch meines Partnes habe ich eine immer stärker werdende Bindung gespürt, trotz der Entfernung war er mir näher denn je.. Ich habe diese Zeit geliebt, geschätzt und möchte sie in meinem Leben nicht mehr missen. Diese Erfahrung, für jemanden Tage und Nächte aufzugeben, zu reisen, viel Geld zu bezahlen für unterschiedliche Tickets und Tankfüllungen – bedingungslos zu lieben, alles andere egal werden zu lassen – die Liebe tagtäglich im gleichen Maß zurück zu bekommen – sich aufgeben – ich wünsche diese Gefühle jedem Menschen auf diesem Planeten! Ich wusste vor dieser Fernbeziehung nicht, was Liebe wirklich bedeutet.. Es hat mich so stark gemacht, ich hatte Energie für zwei, mein Herz ist endlos gewachsen, ich habe gekämpft, wir haben uns füreinander entschieden, für eine Beziehung zu zweit – unabhängig von unserem unterschiedlichen Standort und ich denke, dass ist der entscheidende Punkt, der im Kopf stattfinden muss, um eine Fernbeziehung am Leben erhalten zu können.
    Ich habe mit meinem Mann leider nur 11 Jahre zusammen in einer gemeinsamen Wohnung leben können, danach ist er an Krebs verstorben, ich wusste bis zu seinem Tod nichts von seiner Krankheit – er hat mir 13 wunderbare Jahre gemeinsame Jahre geschenkt und zwei wundervolle Kinder, in denen er für mich weiterlebt.

    Es grüßt dich herzlich, Lenni

  17. Bettina sagt:

    schöner und zugleich trauriger Text! erinnert mich wie so viele andere hier an eigenes… bei uns waren es 650 km (auch nicht das aller weiteste verglichen mit den vorangegangenen Kommentaren ) aber es war ebenso hart. für mich hieß es oft entscheiden, ein verlängertes Wochenende mit meinem liebsten oder mit Freunden. die dürfen auch nicht zu kurz kommen. was leicht passieren kann. dennoch haben wir es geschafft und nun leben wir seit 2 Jahren zusammen. und seit Dezember sind wir Eltern des kleinen Magnus. man muss nur fest an die Liebe glauben. wie du geschrieben hast…. heutzutage ist Beständigkeit nicht mehr angesagt und das Gefühl hab ich irgendwie auch bei so vielen anderen! leider! aber für was auf der Welt ist es wert zu kämpfen wenn nicht für die Liebe?

  18. Teresa sagt:

    Sehr schöner Text! Ich kann gut verstehen, dass du diese Gedanken dazu hast… Und diese kann man nicht nur auf Liebesbeziehungen anwenden, sondern auch auf Freundschaften, Familie, zwischenmenschliche Beziehungen allgemein… Liebe Grüße!

  19. Leni sagt:

    Du hast wirklich schön zusammengefasst, was ich mich auch manchmal in solchen Gesprächen mit Freundinnen in ähnlichen Situationen frage. Mein Freund ist nach 4 Jahren auch 150km weggezogen. Das hört sich nicht nach viel an, aber das macht aus „täglich“ auf einmal „zwei mal im Monat“ sehen, weil Bus&Bahn ihre Fahrpläne nicht an Stundenpläne anpassen (zumindest nicht unsere…). Aber auch, wenn es manchmal schwierig ist, ist er mir jeden Abschiedsschmerz und jede Sehnsuchtsträne wert!
    Danke für das Teilen deiner Gedanken.
    Alles Liebe,
    Leni

  20. Julia sagt:

    Ich hab kein Verständnis dafür, eine Beziehung wegen ein paar Hundert Kilometern wegzuwerfen. Meine letzte Beziehung überwand 1.300 Kilometer. Zwar ist sie gescheitert, aber das lag nicht an der Entfernung. Wenn man sich wirklich und wahrhaftig liebt, sind ein paar Hundert Kilometer Pipifax. Aber so eine echte Liebe scheint sich heutzutage irgendwo zwischen Parship und Tinder verloren zu haben. Eine aussterbende Art, sozusagen. Wo man doch so einfach mit Wisch-und-Weg vom einen zum andern swipen kann. Ist ja auch viel bequemer so, lassen sich derart doch Probleme, vor denen jede Beziehung früher oder später einmal stehen wird, umgehen und vermeiden. Irgendwie scheint das unser großes Problem zu sein derzeit. Dass man als Mensch furchtbar austauschbar geworden ist. Dass echte Emotionen durch virtuelle Gefühle ersetzt worden sind. Ich finde das traurig. Und ich glaube, wer eine Beziehung so leichtfertig aufgeben kann, hat den Partner nie wirklich geliebt. Sonst würde man es zumindest versuchen oder mittel- bis langfristig eine andere Lösung finden. Aber vielleicht bin ich ja auch zu romantisch oder oldschool für dieses Verständnis von Liebe. Keine Ahnung.

  21. Eva Marie sagt:

    Ein wunderbar feinfühliger, tiefgründiger Artikel. Selten geworden, in dieser hektischen, schnellen Zeit. Ich danke dir das dafür!
    Liebst, Eva Marie <3

  22. Martina sagt:

    Ich schaue eigentlich immer nur deine schönen Bilder auf Instagram an aber der Text unter deinem Bild machte mich neugierig. Ich habe auch eine tolle und eigentlich sehr glückliche Beziehung hinter mir. Mein Freund beendete sie vor 3 Wochen und wir waren fünf Jahre zusammen. Ich habe auch geglaubt eine Trennung würde nie kommen aber meim Freund war und ist sein Beruf als selbstständiger wichtiger. Ich bin froh solche Dinge auch von anderen zu hören. Und werde mir ab Herbst eine eigene Wohnung nehmen. Ich wünsche dir viel Glück auf deinem neuen Weg. Wir werden ihn sicherlich gut meistern.

    • Franzi sagt:

      Liebe Martina! Ich wünsche dir viel Erfolg und dass du schnell wieder merken wirst, wie toll du bist und dass es noch andere Partner in deinem Leben geben wird. Ein Ende einer Beziehung ist immer für den, der nicht damit rechnet unfair. Aber ich glaube, du wirst das packen! Klingt blöd, sind bestimmt die flaschen Worte aber ich hoffe das hilft dir! Und komm gern öfter vorbei! Hier gibt es neben den schönen Bildern auch viel zu lesen und zu kommentieren 😉

  23. Julia sagt:

    Ich finde deinen Post wahnsinnig gut geschrieben. Du bringst es ziemlich genau auf den Punkt. Klar man MUSS nicht kämpfen, aber wenn man jemand wirklich liebt, dann kann man es trotz einer so großen Entfernung versuchen. Wenn man es nicht versucht, lässt man vielleicht die Liebe seines Lebens gehen.

    Liebe Grüße,
    Julia

  24. Man redet ja immer in Beziehungen von Kompromissen, ich bin mittlerweile nicht mehr der Meinung, dass man in einer Beziehung immer auf einen Nenner kommen muss. Man kann seinen Partner nicht verändern, sondern dafür lieben. Was aber passiert, wenn eine Veränderung geschieht, es macht einen als erstes unsicher. Was wäre hier denn ein Kompromiss? Er will sich selbst verwirklichen mit einem neuen Job in einer anderen Stadt. Sie will aber keine Fernbeziehung. Die Zukunftsperspektiven sind verschieden. Einer von beiden müsste theoretisch, sein Bedürfnis für den anderen zurückstellen. Wer von beiden sollte zurück stecken? Ist das fair gegenüber dem Partner, wenn eine Beziehung darauf basiert, dass einer sein Bedürfnis nicht ausleben kann. Vielleicht hat einer schon vorher sich zurück genommen und daraus ist ein Ungleichgewicht entstanden, welches oft dazu führt, dass derjenige unglücklich wird. Ist es sinnvoll sich in einer Beziehung für den anderen zu verbiegen, nur damit die Partnerschaft weiterhin besteht? Je mehr man etwas für den anderen tut, desto mehr verliert man sich selbst. Es ist wichtig seine eigenen Bedürfnisse zu äußern und nach zu gehen. Vielleicht hat sie diese Entscheidung für sich getroffen, weil er eine Entscheidung für sich getroffen hat. Vielleicht ist es manchmal besser den Partner zu verlieren, als sich selbst, wenn die Zukunftsvorstellungen nicht mehr identisch sind. Was wäre der Kompromiss, damit beide glücklich sind, gibt es den?

  25. Tina sagt:

    Ich kämpfe jetzt schon fünf Jahre für meine nicht sehr einfache Beziehung…aber ich halte durch! Zwischenzeitlich haben wir uns auch schon getrennt gehabt aber dann doch ziemlich schnell wieder zueinander gefunden! Wer wirklich liebt, der nimmt vieles auf sich, kämpft und hält durch…auch wenn es manches Mal wirklich ausweglos zu sein scheint! Ich frage mich natürlich auch oft, ob es das wirklich wert ist und ob es ein Happy End für uns geben wird…noch halte ich durch und die Hoffnung und die Liebe helfen mir dabei.
    Man sollte nicht zu schnell aufgeben, wirklich nur dann, wenn man sich zu 100% sicher ist, dass es keinen Sinn mehr macht!
    Liebe Grüße
    Tina

  26. […] habe ich es auch wieder einmal geschafft einen neuen Beitrag für euch zu schreiben. Inspiriert von dem Blogpost vom Zukkermädchen würde ich heute gerne über ein Thema schreiben, welches man mit viel in […]

  27. A. sagt:

    Ein sehr putziger Artikel. Ich kann deine Freundin aber auch verstehen, manchen machen Fernbeziehungen Angst. In der Gesellschaft haben sie nicht den besten Ruf…
    Einen Monat nachdem wir uns kennen gelernt haben, hat er mich gefragt ob wir zusammen ziehen wollen. Wieso? Weil wir noch viel verrückteres als das vorhatten: Ich wusste, dass ich in einem knappen Jahr 18.000km von ihm wegziehen müsste für ein Forschungsprojekt. Dauer? Ungefähr ein Jahr (leider weiß man das in der Forschung nie so genau). Es ist nicht leicht. Aber in der Zeit in der wir zusammen gelebt haben, wurde uns beiden klar, dass wir den passenden Menschen gefunden haben. Selbst, wenn ich auf dem Mars wäre, weiß ich, dass es halten würde. Es ist nicht leicht, keineswegs! Aber es ist auch wirklich Liebe. Und für die macht man schon einiges… Man braucht nur ein bisschen Mut. (Verrückt sein kann auch nicht schaden. 😉 )

  28. Ina sagt:

    Gerade über dieses Thema bin ich in der letzten Zeit soo unglaublich oft gestolpert.
    Ich finde es schade, dass die meisten Leute nicht mehr um etwas kämpfen wollen. Klar gibt es viele schwierige Zeiten, aber gerade wenn man schon jahrelang Seite an Seite durchs Leben gegangen ist um das alles dann einfach so „hinzuwerfen“ kann ich das einfach nicht nachvollziehen.
    Ich habe das letztes Jahr selbst durchgemacht und bin vom einen auf den anderen Tag ohne Vorwarnung auf den Boden der Tatsachen gefallen. Wir hatten zum Glück keine sehr lange Vorgeschichte aber eine Beziehung um die es sich wohl für das Gegenüber nicht zu kämpfen gelohnt hatte.
    Das Gute ist aber, das einen selbst so etwas in irgendeiner Art und Weise weiterbringt und stärker macht!

    Liebe Grüße
    Ina
    von http://www.mintliebe.de

  29. Ein wirklich schöner Text, liebe Franzi. Ich muss gestehen, dass mir 350km als Trennungsgrund auch als wenig vorkommen. Vielleicht liegt es am verflixten siebten Jahr. Ich habe viele Paare gesehen, die sich genau in dem Jahr getrennt haben. Die Menschen sind ja auch verschieden. Ich bin zum Beispiel kein Telefonmensch und mein Lieblingsmann auch nicht, eine Fernbeziehung wäre da natürlich eine umso größere Herausforderung, dennoch würde ich sie annehmen und nicht alles hinschmeißen. Es geht, wie Du schreibst, darum beständig zu sein, durchzuhalten und nicht immer den einfacheren Weg des Hinschmeißen zu wählen.

  30. Kristina sagt:

    Wow, das klingt ja wirklich schon fast lächerlich. Als hätten sie sich abgesprochen, was sie als Grund nennen. Wenn es wirklich so sein sollte dass sie sich auf Grund der Entfernung getrennt haben, bin ich wirklich schockiert. In der heutigen, schnellen Zeit wechselt man so viele Dinge in seinem Leben und wohl auch die Partner…

    Liebe Grüße Kristina von KDSecret

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