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5 Dinge die ich über das Bloggen gelernt habe

27. April 2016 von

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Ich bin schon eine ganze Weile dabei. Man könnte mich einen alten Bloggerhasen nennen. Oder vielleicht besser: Eine erfahrene Bloggerin. In den letzten sechs Jahren habe ich viel dazu gelernt, viel über mich und auch über eine entstehende Branche, die noch lange keinen Stillstand zeigt, die sich jedes Jahr neu erfindet.

5 Dinge die ich durch das Bloggen gelernt habe

-5 Dinge die ich durch das Bloggen gelernt habe-

Immer wieder spannend, aber auch anstrengend zugleich. Mal gibt es unglaublich tolle Zeiten, mal richtig miese. Das gehört dazu, damit müssen wir so gut wie in jedem Beruf leben. Dass ich das Bloggen aber einmal meinen Hauptberuf nennen darf, ihr mich ernst nehmt und hier immer wieder lest und meine Worte und Bilder supported, ist für mich jeden Tag auf ein Neues das Wunderbarste, was mir passieren konnte. Daher teile ich heute meine Erfahrungen mit euch, um mehr über mich zu verraten und vielleicht auch ein wenig Input für die alten und neuen Hasen zu liefern.

5 Dinge die ich durch das Bloggen gelernt habe

5 Dinge die ich durch das Bloggen gelernt habe

5 Dinge die ich durch das Bloggen gelernt habe

  • Bleib dir treu! Das hat auch bei mir lange gebraucht. Zumindest habe ich mich auch immer wieder schnell verloren in neuen Trends, neuen Blogideen und Postveröffentlichungen. Gar nicht so einfach bei sich zu bleiben? Ihr müsst hartnäckig an eurer Idee und an eurer Art festhalten. Nicht alles was andere machen funktioniert auch so für dich. Nicht alle Wege können gleich gegangen werden. Aber keine Sorge, ich habe auch länger für diese Erkenntnis gebraucht. Was helfen kann ist der Austausch mit Freunden. Denn die stecken nicht in der Blase, in der wir uns so oft befinden.

 

  • Nimm Kritik an. Ja ich weiß! Es gibt Tage an denen kann euch die Außenwelt nix, aber an anderen Tagen könnten wir uns hinter einer dicken Mauer aus „Mir doch egal“ und Augenverdrehen verstecken. Ich musste auch lernen, dass nicht jeder den gleichen Geschmack teilt, dass auch eine andere Sichtweise akzeptiert werden muss. Kritikfähigkeit ist eine große Kunst, die man als Netzmensch unbedingt erlernen sollte, denn Kritik bringt uns auch weiter. Wir lernen dazu und öffnen uns neuen Gedanken. Was wir allerdings nicht akzeptieren müssen, sind stumpfe, persönliche und unreflektierte Beleidigungen.

 

  • Verlier den Spaß nicht. Klingt banal, aber es ist einfach so. Auch wenn es dein Job ist, Bloggen unterscheidet sich immer von Onlinemagazinen durch deine Persönlichkeit. Du bist der Grund, wieso Leser vorbeischauen. Wenn du keinen Spaß mehr daran hast und sich alles nur noch zwanghaft anfühlt, dann stimmt etwas nicht. Dann brauchst du vielleicht eine kleine Auszeit, dann musst du dich wieder mehr um dich im offline Leben kümmern.

 

  • Lass das Herz nicht auf der Strecke. Erfolg ist uns allen wichtig. Wir möchten mit dem was wir machen auch Geld verdienen und gut leben können. Aber mit jeder Strategie und mit jeder neu geschlossenen Bekanntschaft muss das Herz mitgehen. Lasst es nicht außer Acht und denk nicht nur noch an deinen Erfolg. Der Erfolg definiert sich eh für jeden anders, aber glaubt mir: Allein Erfolge feiern macht auf Dauer auch nicht glücklich. Und es gibt sie, die Freundschaften, die nicht nur auf Grund von Klickzahlen und Followern geschlossen werden.

 

  • Nimm das hier alles nicht so wichtig! Ganz klar, Professionalität gehört dazu. Leidenschaft ist dein Antrieb und es soll sich natürlich auch der Erfolg einstellen. Aber am Ende des Tages bedeutet bloggen nicht die Welt. Wir haben eine Meinung, wir haben die Chance Dinge zu verändern, aber wir sind nicht Gott, Lebensretter oder allmächtig. Wir sind Netzmenschen, die ihre Stimme auch für gute Zwecke einsetzen können, aber wir sollten uns selbst auch immer wieder auf den Boden der Realität holen. Ich bin genau so wie ihr. Ich koche auch nur mit Wasser und auch ich habe Bad Hair Days.

5 Dinge die ich durch das Bloggen gelernt habe

Kleid M&S Alexa Chung Collection // Hose Zara similar // Pumps Hugo Boss similar

Tasche Valentino similar // Lippenstift Kylie Jenner

Ein Gedanke fehlt noch: Sei dankbar. Denn ohne deine Leser würde es das hier im Netz alles nicht geben. Daher DANKE.

Liebe Grüße

 

Kommentare

Bisher 18 Kommentare zu “5 Dinge die ich über das Bloggen gelernt habe”

  1. Bianca sagt:

    Liebe Franzi,

    ein toller, interessanter Beitrag. Ich frage mich seit einiger Zeit, ob man auch bloggen kann ohne sich selbst als Persönlichkeit zu vermarkten. Quasi die Inhalte deutlich in den Vordergrund zu stellen, auf Selfies verzichten, etc. „Du bist der Grund, wieso Leser vorbeischauen.“ – hast Du auch mal einen Blog gesehen, bei dem das nicht der Fall war?

    • Franzi sagt:

      Hallo liebe Bianca! Danke für deine Antwort! Gute Frage, im Bereich Mode und Lifestyle vielleicht Food Blogs udn Bücherblogs? Technikblogs sind auch sehr erfolgreich. Es muss immer irgendetwas Interessantes sein …. War das hilfreich?

      Liebe Grüße

      • Bianca sagt:

        Ja, Franzi, danke! Ich bin sehr kritisch mit unserer Generation “Selfie“. Mache ich selbst natürlich auch, aber manchmal sieht man andere dabei, oder sieht die typische “Instagram husband“ Story, und dann frage ich mich schon, w o f ü r man das alles macht. Da fühlt man sich mit seinen eigenen Selfies fast etwas entrückt…

  2. Ulla sagt:

    Ein sehr schöner Beitrag mit fünf wirklich tollen Denkanstössen. Und Dein Outfit gefällt mir sehr gut.

  3. Cleo sagt:

    Liebe Franzi,

    danke für diesen schönen Post! Für mich als neuen Hasen ist das Thema super spannend und mich interessiert brennend die Meinung und Ansicht der „Älteren“. Ich sehe es auch so, dass jeder seinen eigenen Weg finden und sein Ding durchziehen sollte, aber der Ein oder Andere Denkanstoß von außen schadet sicher auf keinen Fall…

    Liebe Grüße, Cleo

  4. Luise sagt:

    Auch wenn ich noch nicht so lange in der Bloggerszene dabei bin wie du, kann ich alle Punkte zu 100% unterschreiben <3

    Liebe Grüße
    Luise | http://www.just-myself.com

  5. Marion sagt:

    Sehr schöner Beitrag. Ich bin seit Oktober letzten Jahres Modebloggerin, allerdings nicht beruflich, sondern erstmal nur hobbymäßig. Für mich steht der Spaß und die Freude an der Sache im Vordergrund. Natürlich freue ich mich riesig, wenn immer mehr Menschen auf meinem Blog vorbeischauen und vielleicht auch einen Kommentar hinterlassen. Denn dafür macht man es ja, damit andere Nutzer sich informieren und auch unterhalten können. Ich versuche stets, den Interessen meiner Leser gerecht zu werden. Das dies nicht immer klappt, ist mir bewusst, aber ich gebe mir Mühe und bisher habe ich ein positives Feedback. Dein Beitrag ist wie immer sehr informativ, gerade wenn man wie ich, mit dem Bloggen angefangen hat.

    Viele Grüße, Marion 🙂

  6. Katta sagt:

    Sehr wichtige Aspekte. Manche vergessen hin und wieder den ein oder anderen Punkt!

  7. Kerstin sagt:

    Wunderschöner Post! Ich finde es auch unheimlich wichtig sich selbst treu zu bleiben <3

    Love, kerstin
    http://www.missgetaway.com/

  8. Larissa sagt:

    Mal wieder ein schöner Post! Deinen Blog lese ich schon unheimlich lange. Ich kann mich noch gut an deine ersten Beiträge erinnern. Auf deinem Blog schaue ich echt immer wieder gerne vorbei 🙂
    Ganz liebe Grüße <3

  9. Jessica sagt:

    Toller Beitrag. Ich finde es immer schade, wenn Leute meinen, wegen „des großen Geldes“ oder „gratis Geschenken“ zu bloggen (ja leider auch diese Leute gibt es, das habe ich beim Bloggen gelernt 😀 ). Man merkt sowieso an der Schreibweise, ob jemand mit vollem Herzen dabei ist oder nicht 🙂
    Liebe Grüße von Jessi

    https://moredolcevita.com/

  10. Kann ich alles so unterschreiben! 🙂

    Liebe Grüße,
    Verena von whoismocca.com

  11. Hey,

    sehr toller Beitrag!! 🙂 Hast auch ein schönes outfit !!

    http://www.wowavalentino.com

    Liebe Grüße,
    Wowa

  12. Lisaa sagt:

    Ein super Blogbeitrag und tolle Punkte, in denen ich dir voll und ganz zustimme. Vor allem, dass man sich immer wieder vor Augen führen sollte, dass Bloggen zwar ein wichtiger Teil des Lebens ist – aber eben nicht das gesamte Leben ausmacht (Stichwort: Das alles nicht so wichtig nehmen.) 🙂 ♡

    Liebst
    Lisa von http://www.confettiblush.com

  13. Katharina sagt:

    Ich bin eher noch ein neuer Hase und lese gern solche Beiträge von denen, die schon länger dabei sind. Spannend ist immer wieder, dass anscheinend jeder mit den gleichen Problemen zu hadern hat, sei es am Anfang oder auch phasenweise zwischendurch. Eigentlich könnte man viel mehr untereinander für sich tun. Denn wenn jeder mit dem gleichen Problem da steht, ist auch niemandem geholfen. Ein „Blogger-Selbsthilfe-Gruppe“ wäre doch mal eine originelle Idee…
    Der letzte Punkt, den du ansprichst, nämlich den Spaß nicht zu verlieren, ist in meinen Augen der wichtigste. Schnell lässt man sich von anderen einschüchtern oder verliert sich in Zahlen, Statistiken und Analysen. Aber der Spaß ist der Motor der uns antreibt und der dafür sorgt, dass wir gerne tun, was wir tun.
    Liebste Grüße
    Katharina

    • Franzi sagt:

      Hallo liebe Katharina! Ja da hast du Recht. Das Schlimme ist, es gibt sie immer wieder- diese Phasen. Aber das Unterstützen fehlt noch ein wenig. Vielleicht haben wir einfach gerade sehr viel Angst vor der Zukunft? Müsste man mal besprechen.

      Liebe Grüße

  14. Sarah sagt:

    Tolle Tipps 🙂

    Liebst
    Sarah || http://mondodellamoda.de

  15. fashiontipp sagt:

    Tolles Outfit! Besonders dein Kleid ist so zum verlieben!
    Marina von http://fashiontipp.com

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