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5 Tipps for being a nice a fashionblogger

7. August 2015 • 10 Kommentare

Als Fashionblogger ist man viel und vor allem in einem Bereich tätig, der für andere oft mit den Begriffen Oberflächlichkeit und Konsum einhergeht. Dass es auch anders geht, zeigen genug andere tolle Netzmenschen und ich möchte heute auch einen kleinen Teil dazu beitragen.

5 Tipps for being a nice a fashionblogger

Normalerweise würde ich mich nicht trauen, über das was hier „dahinter geschieht“ auf meiner Seite zu schreiben. Ich gebe zu, ich lebe das Prinzip: Gib etwas zurück und gibt damit nicht an. Aber eigentlich ist es albern. Tu etwas Gutes und erzähle anderen davon. Müsste es eigentlich lauten. Denn vielleicht habt ihr genau nach diesen Tipps gesucht. Daher gibt es zum Wochenende einen Post von mir für euch, wie ihr mit eurer Kleidung auch noch etwas Gutes tun könnt. Wir legen unser Geld viel zu oft in Dingen an, die nach einer Saison im Schrank versauern, oder klamm und heimlich im Müll landen. Was also tun mit den ausgedienten Stücken?

Altkleidersammlung

Oft die erste Anlaufstelle für viele von uns, da sie in jeder Stadt zu finden sind. Aber nicht immer steckt eine gute Absicht dahinter. Schaut euch gern den Inhaber, das Logo und die Adresse auf den Containern an und googelt sie. Negativ sind immer nur Angaben von Telefonnummern und kein weiterer Hinweis. Ein Tipp: Achtet auf das BSVE Gütesiegel. Seit 2013 gibt es dieses Siegel, dass illegalen Sammlern und Betrügern den Kampf angesagt hat. Mehr Infos zum Siegel findet ihr hier BSVE.

Soziales Kaufhaus

Das soziale Kaufhaus gibt es in fast jeder Stadt. Hier können Leute die Hilfe benötigen für einen Obolus Kleidung und andere Dinge erstehen. Ihr könnt dort gern anfragen und eure Kleidung abgeben. So wird kein Kleidungsstück im Müll landen, es bekommt eine zweite Chance und ihr helft anderen, ihr Leben ein wenig leichter zu gestalten. Nach dem Motto: Ein zweites Leben für einen guten Zweck. In Erfurt findet ihr das soziale Kaufhaus in der Johannesstraße 139
99084 Erfurt.

Flohmarkt

Wer lieber selbst verkaufen möchte und somit auf Geldspenden setzt, der kann sich mit seinen Sachen auf Flohmärkte begeben. Auch hier einfach einmal in der Stadtzeitung oder auf der Onlineseite der Heimatstadt stöbern. Flohmärkte gibt es in fast jeder Stadt. Oder ihr könnt auch gern die Initiative ergreifen und alle mit ins Boot holen und einen Flohmarkt starten.

Tauschläden

In manchen Städten gründen sich kleine Tauschläden. Zu denen kann man Sachen bringen, sie tauschen, aber auch gern einfach nur etwas abgeben. Je nach Größe des Ladens, einfach einmal in eurer Stadt vorbeischauen und Sachen da lassen. Der Nächste freut sich bestimmt über die kleine Sachspende. „Geben und Nehmen. Bringt einfach etwas hin und sucht euch etwas aus.“  In meiner Stadt gibt es den „Kostnixladen“. FH Erfurt, Altonaer Str. 25, Haus 11.E.19

 Direkte Sachspenden

Ihr möchtet eure Kleidung direkt abgeben? Flüchtlingen in eurer Stadt helfen? Dann sucht nach Zentren für Migration oder für Flüchtlinge in eurer Stadt. Oft kann euch euer Bürgeramt mehr über die passende Adresse erzählen, da die Namen variieren können. Hier in Erfurt ist es das Zentrum für Integration und Migration. Sach- und Kleiderspenden werden gern direkt angenommen und ihr könnt euch auch vor Ort informieren, wie und was noch an Hilfe benötigt wird. Wo: ZIM Erfurt, Rosa-Luxemburg-Straße 50, 99086 Erfurt.

Vielleicht habt ihr Lust eure Stimme als Blogger zu nutzen und auch aus eurer Stadt über hilfreiche Einrichtungen zu berichten? Dann schreibt gern einen Blopgost, oder verratet mir wo man helfen kann!

Liebe Grüße

Kommentare

10 Kommentare zu “5 Tipps for being a nice a fashionblogger”
  1. Indie sagt:

    Ein super Beitrag liebe Franzi.
    Die Sachen aus den „no name“ Altkleidercontainern werden übrigens meistens noch zu Geld gemacht. Z.B. werden Putzlappen daraus geschnitten und im Stapel an die Industrie verkauft. Die Betriebe benutzen die dann als Aufwischlappen för z.B. Öl. Danach kommen sie dann in die Müllverbrennung.

    Ich gebe meine Sachen meistens ins Kaufhaus unserer Diakonie. Was wirklich verschlissen ist, geht in den Altkleidercontainer. Hin und wieder verkaufe ich auch auf Flohmärkten.

  2. Aileen sagt:

    Das ist eine wirklich tolle Idee für einen Beitrag !

    Ich werde Ende September in meine erste Wohnung, bzw WG-Zimmer ziehen, deshalb wollte ich auch fleißig ausmisten, vor allem was Klamotten und Kleinigkeiten angeht. Zuerst hatte ich überlegt alles bei Kleiderkreisel einzustellen, doch dazu fehlt mir nicht nur die Zeit, sondern der Gedanke meine ausgedienten Klamotten zu spenden hängt schon seit Längerem in meinem Kopf fest 🙂 Hier in meinem Ort gibt es ein Sozialkaufhaus, ein kleines Lädchen dessen Erlös an Kinder geht und seid Anfang des Jahres auch die Flüchtlingshilfe – dort werde ich meine Sachen nun hinbringen 🙂

    Liebst, Aileen <3

  3. Yvonne sagt:

    Ein toller Beitrag liebe Franz! Wenn sich jetzt alle noch eine Scheibe von dir abschneiden, geht der ’sinnlose‘ Konsum vielleicht ein wenig eher zum ‚bewussteren‘ Einkaufen.
    Alles Liebe,
    Yvonne

    http://lovelyforliving-mag.com

  4. Electrofairy sagt:

    Irgendwie warst du schon öfter in meinen Instagram Empfehlungen, aber auf den Blog habe ich es noch nicht geschafft – jetzt bin ich tatsächlich mal drübergestolpert und direkt hängen geblieben, weil mir die Bilder so sehr gefallen 🙂 Abonniert!

  5. Vicky sagt:

    Super Sache, liebe Franzi! Da mache ich doch direkt mit und erstelle für meinen Blog Tipps für Hamburg!!

  6. Caterina sagt:

    Ich habe erst letzte Woche meinen Kleiderschrank ausgemistet und 2 Säcke voll gemacht. Ich spende die Kleidung immer ans Rote Kreuz. Da ist sie gut aufgehoben. Auch wenn ich an meinem Klamotten hänge finde ich muss man ehrlich zu sich selbst sein und Dinge eben einfach abgeben, wenn man sie ewig nicht mehr anhatte. Das ist anfangs bisschen schwer aber danach fühlt man sich erleichtert. Und es ist wieder Platz im Schrank für Neues.
    LG Caterina

    http://www.caterinasblog.com

  7. Hella sagt:

    Schöne Idee. Bitte alle einmal mitmachen und für die eigenen Stadt solche Infos zusammen tragen!
    Liebe Grüße
    Hella von http://www.advance-your-style.de

  8. […] fand ich, dass franzi von zukkermädchen dazu aufgerufen hat, sich mal näher damit zu beschäftigen, was man mit nicht mehr getragenen teilen alles anstellen […]

  9. […] von Zukkermädchen hat mich zum heutigen Beitrag inspiriert. Sie stellt in ihrem Post nämlich selbst reflektiert […]

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