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New York for Beginners

19. Februar 2016 • 10 Kommentare

Ok, ich sage es euch gleich zu Beginn! Ja ich war das allererste Mal in New York und ich war ein wenig überfordert. Es ist einfach jetzt noch so, nach knapp drei Tagen, dass ich nicht wirklich glauben kann, dass ich den Mr. Zukker, meine Koffer und ein wenig Mut geschnappt habe und einfach einmal so über den großen Teich geflogen bin!

New York for Beginners

Ich bin einfach zu wenig spontan, immer mal wieder zu ängstlich und habe gern alles unter Kontrolle. Daher müsste ich meine Reisen eigentlich minuziös planen. Daher müsste ich mich eigentlich ein gutes halbes Jahr vorbereiten. Nichts da. Es war eine Impulsentscheidung. Es war für mich ganz persönlich ein Schritt nach vorn, ein Schritt weiter lieber als zurück. Ich wollte auf die Sicherheit pfeifen, auf das durchgetaktete Leben, auf meine immer gleiche ToDo Liste, um mich zu fordern. Genau das habe ich auch geschafft. Daher möchte ich heute meine Fakten mit euch teilen, die eigentlich nur für New York Beginner Ohren bestimmt sind. Wer schon oft genug den Schritt in den Big Apple gewagt hat, der wird schmunzeln oder auch ein wenig die Augen verdrehen. Recht so! Denn dieser Post geht ganz offensichtlich an diese chaotischen, manchmal ohne Grund an der Sicherheit festhaltenden Damen, wie ich es eine bin!

  • Der Urlaub  ist geplant oder ihr bekommt spontan eine Woche frei? Dann einfach direkt auf Flugseiten alle möglichen Angebote durchforsten und gleich buchen. Nicht warten und nicht grübeln. Manchmal dürfen wir uns selbst überrumpeln. Zur Zeit ist Air Berlin da ganz weit vorn dabei!
  • Die Monate von Januar bis April sind im Vergleich zum Sommer günstiger, da lohnt es sich spontan zu buchen. Aber es kann eben auch sehr kalt werden. Doch New York lohnt sich auch im Winter.
  • Kreditkarte einstecken. Das wunderbare an dieser Stadt? Alles geht ohne Bargeld. Vor allem weil in den USA in erster Linie Geldscheine und ganz winzige, leichte Münzen verwendet werden! Verwirrung pur an der Kasse! Mit der Kreditkarte ist es einfacher.
  • Hotel oder AirBnB? Wer auf Nummer sicher gehen will, der bucht ein Hotel. Wer ein wenig mehr New York Life schnuppern möchte, der kann auf diversen Apartment Vermietungsseiten tolle Wohnungen finden und vielleicht das New Yorker Leben noch ein wenig mehr genießen. Vor allem das selbst Kochen ist, wenn ihr länger da bleibt, wirklich in Sachen Kosten eine tolle Alternative. Viele Apartments in New York sind besser ausgestattet als Hotels. Pool und Fitnessstudio für alle Bewohner sind auch oft zu finden.
  • Solltet ihr in Manhattan wohnen? Ich glaube, wenn es die erste Reise nach New York ist, ist es cleverer das bekannte Stadtzentrum als Wohnort auszusuchen. So erreicht ihr alle klassischen Sehenswürdigkeiten schnell und ihr fühlt euch vielleicht nicht all zu verloren. Ich habe mich aber für Brooklyn entschieden. Das bedeutete manchmal schon einen längeren Weg, aber dieses Viertel hat es mir angetan. Es fühlte sich noch mehr wie das echte New York aus meinen Vorstellungen an. Ich war nur zu Fuß und in der Metro unterwegs.
  • Metro oder Taxi? Ich bin definitiv für die Metro. Für ungefähr 30$ könnt ihr eine Wochenkarte kaufen und die ganze Stadt erfahren. Was auf jeden Fall wichtig ist? Eine Metro App. Alle Viertel sind wunderbar miteinander verbunden, doch bei der Größe kann man schnell die Orientierung verlieren. Meine App auf dem Handy: New York Subway MTA Map.
  • Uber oder Taxi? Vom Flughafen zum jeweiligen Wohnort kann ich euch die Uber App empfehlen. Ihr seht wo der Fahrer startet, wann er kommt, wer es ist und wieviel ihr bezahlt. Das tolle an der App: Ihr könnt sparen indem ihr in New York die UberPool Funktion einstellt. So spart ihr oft um die 25 %, weil ihr noch andere Fahrgäste auf eurer Strecke mitnehmen werdet.
  • Das Shopping Paradies New York? Das war einmal, als der Euro noch stark war. Jetzt hat sich der Wechselkurs fast angepasst und es kostet fast alles genauso viel wie bei uns. Alle europäischen Marken sind sogar hier in New York teurer. Also Finger weg vom Spanier, Schweden und Co. Nur die einheimischen US- Marken können günstiger als bei uns sein. Oder es ist Sale Time.
  • Flatrate fürs Smartphone buchen? Falls euer Anbieter der beste Anbieter der Welt ist und euch eine gute Flat im Ausland zur Verfügung stellt, ist das alles kein Problem. Wer aber an eher schlechten Konditionen gebunden ist, kann sich eine SIM-Karte in New York kaufen und für ein paar Dollar so richtig viel und lange surfen. Wer Snapchat und Co. liebt, wird sich das nicht entgehen lassen dürfen. Diese Karten bekommt ihr in jedem BestBuy, vergleichbar mit unseren großen Elektroläden.
  • Klassisches Sightseeing? Ich sage frech ja. In 8 Tagen habe ich alle wichtigen Touri Punkte abgeklappert, um einen kleinen Überblick über die Stadt zu erhalten. Bei gutem Wetter lohnen sich auch die typischen Touribusse. Für mich war es wichtig all die tollen Gebäude und die damit verbundenen Vorstellungen in meinen Kopf auch in der Realität zu sehen. Passend dazu könnt ihr vorher auch online bestimmte Pässe für die jeweilige Sightseeingtour buchen und somit auch ein wenig Rabatt erhalten. Vor Ort ist es immer teurer.
  • Geld ausgeben? Ja das werdet ihr! New York ist im Vergleich zu unseren Preisen teuer. Ein Kaffee kann schon einmal knapp 6$ kosten und ein Sandwich auf die Hand 11$. Bei uns kaum vorstellbar, aber damit muss man sich abfinden. Es gibt ein paar Läden, ein paar Ketten, da wisst ihr was ihr bekommt- Pret a Manger oder Starbucks.  Ab und an darf man auch in die klassischen Läden stolpern, sei es nur für kostenloses WLAN. Wenn ihr einmal dort seid, genießt die Zeit und plant ein wenig mehr Geld für Essen und Co. ein.
  • Nur einmal New York? Nein, die Stadt hat zu viel zu bieten. Es wird nicht bei einer Reise bleiben, glaubt es mir. Ich will auch schon wieder planen.

12 Tipps, was für eine unbloggermäßige Auflistungszahl! Falls euch noch etwas einfällt, lasst es mich mit einem Kommentar wissen! Von New York Beginners zu New York Beginners.

Liebe Grüße

Kommentare

10 Kommentare zu “New York for Beginners”
  1. Karin sagt:

    Zwar war ich schon in Los Angeles und Miami (als ich wieder in Deutschland war, hab ich vor Fernweh richtig geweint :D), aber noch nie in New York. Ich würde so gerne mal hin! Finde ich super, dass du den Spontantrip gewagt hast, das sind immer die besten Reisen hehe 🙂
    Danke für die Tipps 🙂

  2. Sandra sagt:

    Hallo liebe Franzi!

    Ich verfolge deinen Blog schon eine Weile und finde dich sehr sympatisch 🙂 So viel erstmal dazu 🙂

    Da wir in einer Woche (auch relativ spontan) nach New York fliegen, hab ich mich über deine Artikel darüber ganz besonders gefreut! Ich bin schon super aufgeregt und freue mich riesig darauf! Wir sind also ebenfalls völlige New York Beginners und in bester Hoffnung, dass wir an alles gedacht haben und alles reibungslos klappt 🙂 Ich war da auch völlig blauäugig und wäre nie darauf gekommen, an was man alles denken muss… Von ESTA über Transfer & Co. haben wir jetzt aber denk ich alles in Sack und Tüten. Dank Internet, Reiseblogs und Reiseführer kann man sich zum Glück gut informieren.

    Mir sagt auch jeder, dem ich von dem Trip erzähle, dass ich ja am besten kaum Klamotten mitnehmen und dort alles shoppen soll… Ähm, nö.. nicht bei dem Kurs 🙂 Ich schließe es zwar nicht völlig aus, mal in den einen oder anderen Laden zu gehen (allein aus Neugier..), aber ich habe es mir nicht zum Ziel gesetzt, den Freibetrag auszuschöpfen 🙂

    Was kannst du uns Neulingen ansonsten zum Thema Verpflegung an Erfahrungen mitgeben? Wir haben ein Hotel nur mit Übernachtung im Manhattan Financial District gebucht.

    Grüße aus dem Nordthüringer Raum 🙂
    Sandra

  3. Vanessa sagt:

    Ich habe New York gar nicht so teuer in Erinnerung… Wir waren im Frühjahr 2014, da war der Euro noch stärker, aber Nikes habe ich um 40 Dollar bekommen (die bei uns in Ö über 100 Euro kosten), Lewi’s hab ich mir auch eine für umgerechnet 45 Euro gekauft, die bei uns auch 60 Euro aufwerts kosten. Das hat sich schon gelohnt. Auch American Apparel war dort günstiger – die ganzen Ami-Marken halt.

    Essensmäßig kam es mir auch nicht sooo teuer vor, wir haben uns aber vorab schon die ganzen Restaurants etc rausgesucht und waren auch viel bei Pret A Manger frühstücken oder einen Snack holen. Mit 30 Dollar pro Tag/pro Person sind wir aber auf jeden Fall ausgekommen. Wir hatten aber auch gleich einen Supermarkt gegenüber von unserem Hotel, wo wir und morgens oft Croissants und Coffee to go mitgenommen haben, das fällt nicht so sehr ins Geld.

    Zum Shoppen fand ich Brooklyn fast besser als Manhattan, wegen der vielen Second Hand Läden – da muss man halt der Typ dafür sein 😉

    Ach, ich will unbedingt wieder hin!

    Alles Liebe,
    Vanessa

  4. Luise sagt:

    Die spontansten Bauchentscheidungen sind doch manchmal die Besten und ich freue mich sehr, dass die NY so gut gefallen hat <3

    Liebe Grüße
    Luise | http://www.just-myself.com

  5. Martina sagt:

    Ich war vor Jahren mal in NY, viel zu lange her!
    Die letzte Shopping-Sightseeing-Reise war London im Herbst mit meiner 12 jährigen Tochter. Perfekt!
    Das hat sooooo viel Spaß gemacht, daß wir beide Blut geleckt haben und mehr wollen….Paris, NY, Hamburg, Dublin, Kopenhagen,….
    LG
    Martina

  6. S. sagt:

    Sehr interessanter Post!
    Ich kann mir vorstellen, dass eine Reise überhaupt nicht ausreicht, um alle Must-Sees zu besichtigen.
    Liebe Grüße
    S
    http://cappuccinocouture.blogspot.de/

  7. Liebes Zukkermädchen, ich freue mich, dass du so tolle Tage in New York hattest. Du scheinst noch richtiggehend glücklich geflasht zu sein, von dem was du erleben durftest. Selbst war ich vor einem Jahr für genau einen Tag – einen Zwischenstopp nämlich – dort. Wie für dich soll es auch für mich bitte nicht das letzte Mal gewesen sein. Ich teile deine glühende Faszination für diese pulsierende Stadt. Sonnige Grüße, PetissaPan

  8. Dilara sagt:

    Ein sehr interessanter Post liebe Franzi, das werde ich mir aufjedenfall im Hinterkopf behalten, wenn es auch für mich einmal nach NY gehen sollte 🙂
    Ich bin da allerdings genauso wie du – alles monatelang durchplanen und organisieren bis in das kleinste Detail, manchmal ist das wirklich schrecklich 😀 Ein bisschen mehr Spontanität schadtet wohl nie..

    Liebste Grüße Dilara
    von http://www.missdilara.de

  9. Ein sehr interessanter Post – ganz wie ich ihn mir erhofft hatte! 😉

    Ich hoffe, ich komme auch bald einmal nach NY – ich bin so neugierig auf diese Stadt, die ich bisher nur aus Filmen und Sex and the City kenne. 😀

    Ganz liebe Grüße!

  10. Sina sagt:

    Deine Tipp-Liste finde ich super! Gerne mehr davon!:) Ich persönlich finde Zeitumstellung, Frage Handy/Internet-Tarif und andere Währungen immer am kompliziertesten. Als ich in Portland an der Westküste war, hatte ich vorsorglich eine extra Kreditkarte angeschafft. Eigentlich wollte ich Kleinkram bar bezahlen, aber durch die seltsamen fremden Münzen durchzusteigen dauerte an der Kasse so lange, dass ich irgendwann sogar ein Kaugummi mit Karte bezahlt hab.:D Wenn man sich länger dort aufhält, lohnt sich die Umgewöhnung sicher, aber für die 2 Wochen fand ich das einfach stressfreier.

    http://www.fashifeena.wordpress.com

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