Kolumne

Von Tinder Flunkern und Kleidergrößen

22. November 2015 von

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Wir sehen uns nur noch selten, die alte Clique von damals. Mal schaffen wir es alle, mal nur ein kleiner Teil. Aber wir gehen gern zusammen aus. Wir kennen uns einfach zu gut. Ich übernehme den Part der Langweilern, sie den der Übergeschnappten und er ist wie immer der Sunny Boy. Wenn wir unser altes Teenie Café betreten, das bestimmt schon hundertmal den Besitzer wechselte, aber nie die Inneneinrichtung, müssen wir wie eine schlechte Kopie von drei Engel für Charlie wirken. Zumindest geben wir uns so cool. In unserer ehemaligen kleinen Heimat kann man das aber schon einmal machen.

Von Tinder Flunkern und Kleidergrößen

Das eigentliche Highlight, die besten Stunden ereignen sich aber immer vorher. In ihrem alten Kinderzimmer. Sie ist genauso erwachsen geworden wie wir, aber sie hat immer noch das Bedürfnis den Kleiderschrank für diesen Abend auf den Kopf zu stellen, sich in Teenie Kleider zu zwängen und kurz zu verzweifeln. Früher war alles besser, straffer und saß einfach bombiger. Kennen wir, wir nicken. Mit 16 so und 10 Jahre später immer noch so. Nur ihr Blick hat sich ein wenig verändert, sie erzählt diese Sätze nicht mehr mit einem verschmitzten Lächeln, sie erzählt es mit einem etwas betrübten Blick. Ich, bin wie immer die Rettung. Damals wie heute. Ich tröste sie, verweise auf mein langweiliges schwarzes Outfit und kann sie beruhigen. Sie flüstert mir zu: „Findest du ,das ich darin dick aussehe?“

Ich flüstere zurück: „Nein!“  Der Abend ist gerettet, er verdreht die Augen, damals wie heute. Wir starten …

… sitzen zusammen im Taxi und landen zu dritt im Café. Die Mädels starren ihn an- war schon immer so und sie macht eine tolle Figur, ich nehme mich zurück. Nach vier Stunden seltsamer Essens-Zusammenstellungen, selbst das hat sich nach 10 Jahren hier nicht geändert, sitze ich wieder mit ihm im Taxi. Wir hatten schon immer die Ehre, im gleichen Dorf zu leben und somit war die Fahrt immer eine wenig lohnenswerter. Er schaut zu mir hinüber und fragt: „Darf man euch Frauen sagen, das man euch nicht hübsch findet? Euch einfach nicht attraktiv findet oder ihnen sagen, ja du hast zugenommen?“ Etwas müde drehe ich mich zu ihm herum: „Ich wollte doch eh nie etwas von dir, also bitte jetzt nicht noch frech werden.“ Schlechte Witze kann ich auch bei akuter Übermüdung. Wir lachen beide. Er setzt an: „Nein Franzi jetzt mal im Ernst.“ Ich setze mich aufrecht hin und versuche den Anschein zu erwecken, dass ich grüble, aber ich kenne meine Antwort schon: „Nein. Es wäre zu persönlich und du weißt auch, wie wir Frauen darauf reagieren können.“ Augendreher … damals wie heute.

Kurze Stille und er antwortet vorsichtig: „Na ja wenn ich so durch Tinder und Co. scrolle, sehe ich oft hübsche Damen, die sich mir dann per Nachrichtenchat immer nett, klug, und schlagfertig präsentieren. Wir treffen uns und was sehe ich? Einen anderen Menschen. Gepusht extrem geschminkt und anscheinend gern aus so vorteilhaften Blickwinkeln fotografiert, das aus einer 36 gleich einmal eine 42 wird! Ich habe nichts gegen Kurven, aber gegen Lebenslügen. Und dann darf Mann nicht einmal ehrlich sein?! Wie ihr euch das Selbstbewusstsein auf die Fahne schreibt, Männer danach an den Pranger stellt- Facebook Posts mit Hasstiraden verfasst, aber vergessen habt, dass ihr das alles mit einer Lüge begonnen habt und am Ende auch damit abschließt.“
Wenn ich nicht so verdammt müde wäre, würde mir vielleicht ein Gegenargument einfallen, aber ich kann ihn auch verstehen. Du wirst gelockt, dir wird viel versprochen am Ende bekommst du etwas anderes und solltest das auch so akzeptieren. Macht Sinn, kann Enttäuschung auf beiden Seiten verursachen.

Er setzt wieder ein: “Manchmal frage ich mich, was mit euch Frauen nicht stimmt. Ihr wollt die Wahrheit, aber ja nicht zu viel, ihr wollt den sportlichen Prinzen mit viel Humor und Sicherheit, aber ihr dürft dafür so sein, wie ihr es wollt und müsst keinem Bild entsprechen.“ Ich greife seinen Arm und versuche irgendwie meine Gedanken zu ordnen, doch er fällt mir ins Wort: „So wie heute Abend, vor ihrem Kleiderschrank- ja sie hat zugenommen, und ja man sieht es, aber du belügst sie, um sie zu beruhigen und um einen netten Abend zu haben. Wieso macht ihr das? Für wen ist dieses ganze Theater?“ Wir sind angekommen- steigen aus und mir fällt schlaftrunken nur ein:

„Wir wollen die Wahrheit gar nicht von anderen hören, weil wir sie oft schon selbst wissen. Wir wollen manchmal einfach nur ein nettes Wort, eine Bestätigung hören. Es tut mir Leid, das die Mädels nicht ehrlich zu dir waren“ … er lächelt und sagt: „Na ja es gibt a nicht nur diese Tinder Mädels“ … und grinst im GehenIch liege in meinem Teeniebett und muss die Geschichte erst einmal verarbeiten. Was für ein Wochenende ….Ich schlafe mit zwei Fragen ein: Was wollen wir Frauen eigentlich  und wie wollen wir eigentlich sein?
Am morgen schaue ich auf mein Smartphone. Er wollte nicht so aggressiv mit mir reden, nächste Woche bringt er seine neue Freundin mit. Alles gut beim Sunny Boy, nur die zwei Fragen bleiben weiterhin offen:

„Was wollen wir Frauen und wie wollen wir eigentlich sein?“

Liebe Grüße

Kommentare

Bisher 25 Kommentare zu “Von Tinder Flunkern und Kleidergrößen”

  1. Lustig, dass Lina gerade diese Woche das Thema aus der anderen Sicht geschrieben hat. Zufall?

  2. Teresa sagt:

    Sehr schöner Text 🙂

  3. Frank sagt:

    Ich kann de Sonny Boy 😉 verstehen. Ich habe ein ähnliches Erlebnis gehabt. Ich glaube fast, sie hat einfach ein Bild aus dem Netz für ihr Profil genutzt. Ich habe das nach dem Treffen schnell geklärt und habe dafür einen Tag später via Facebook eine Nachricht erhalten mit: ich sei so oberflächlich, was mir entgehen würde und was für ein Arsch ich doch wäre. Daher kann ich ihn verstehen. Aber ich bin eh kein Freund von Tinder.

  4. Anonymous sagt:

    Ach Franzi, das liegt vielleicht auch an unserer Internetwelt. Jeder will toll, klasse und vor allem einzigartig sein. Dann schummelt man gern einmal und wenn man erwischt wird, ist es unangenehm. Wir zeigen uns ja alle gern von der besten Seite.

    Sei lieb gegrüßt

  5. S. sagt:

    Schwieriges Thema… Weil dein Sunny Boy hat ja schon irgendwie Recht. Wir wollen zwar Bestätigung und die Freiheit, so zu sein und auszusehen wie wir wollen, aber stellen auf der anderen Seite doch hohe Ansprüche an uns selbst und an andere.
    Aber klasse Text!
    Liebe Grüße
    S.
    http://cappuccinocouture.blogspot.de/

    • Kate sagt:

      Auf jeden Fall! Mit dem Text stößt du bestimmt auch viele vor den Kopf. Sonst is ja immer der Mann der Arsch. Klischee eben. Wir wollen alles sein, nur wenn es dann um Ehrlichkeit bei Äußerlichkeiten geht, dann doch lieber die Lügen … muss Mann erst einmal wissen und Frau sich erst einmal eingestehen …

  6. Marie sagt:

    Jedes Mal, wenn ich bei dir lese denke ich danach wirklich, So habe ich es auch noch nicht gesehen! Danke für den Denkanstoß. Mich wundert es ja, das hier keine typischen Sprüche gegen Männer auftauchen! Würde sich ja gut in das Bild einfügen

  7. Isa sagt:

    Selten eine so schlechte Kolumne gelesen… Der „Sunnyboy“ ist ’ne ziemliche Pflaume und du schaffst es nicht ihn in die Schranken zu weisen. Was ein furchtbar generalisierter Blödsinn. Dass du ständig die Perspektive wechselst zwischen wir/ihr/sie/Frau macht es noch schlechter lesbar.

    • Franzi sagt:

      Geschmacksache … und vielleicht hättest du ihn besser „in die Schranken gewiesen“ das kann schon möglich sein. Die Frage am Ende zeigt das ja auch genau auf- Was hättest du denn gesagt, nachts im Taxi nach einer längeren Nacht- würde mich interessieren. Es gibt ja stilistische Mittel, die müssen dir nicht gefallen- aber können ja trotzdem einen Sinn ergeben. Schade, vielleicht ist die nächste Kolumne mehr etwas für dich.

      Liebe Grüße

      Liebe Grüße

    • Kai sagt:

      Der „Sunnyboy“ ist ’ne ziemliche Pflaume und du schaffst es nicht ihn in die Schranken zu weisen.“ Ist ja ganz klar auch null Schublade. Wenn du nicht richtig lesen kannst, dein Problem. Ich wette aus der anderen Perspektive hättest du den Text gefeiert! Ja Emanzipation hört bei Kleidergröße auf. Die Pflaume war sauer, weil er belogen wurde, wie kann er nur.

  8. Susanne sagt:

    Ich bin so froh, dass das alles kein Thema mehr für mich ist. Sowas ist doch nur noch anstrengend und irgendwann ist man, so glaube ich, auch nicht mehr oberflächlich genug.

    Ich musste gerade auch „Tinder Girls“ googeln. Hmmm… Und ich stelle fest, ich bin absolut nicht mehr up to date. Lernt man seine Dates nicht mehr im Real Life kennen???

    • Franzi sagt:

      Liebe Susanne! Ich kenne diese App auch nur aus Erzählungen. Aber die neue Dame wurde auch in Reallife entdeckt. Ob virtuell immer schlecht ist? Kann ich nicht beurteilen. Aber ich glaube man kann besser vertuschen, oder sich eben ein anderes Image geben. Zählt für beide Seiten. Ich empfand seine Gedanken nur als sehr spannend. Ich ging immer davon aus, Männer haben damit keine Probleme. Aber dem ist wohl nicht so.

      Liebe Grüße

  9. Susanne sagt:

    Ich finde seine Gedanken berechtigt. Definitiv. Und ich finde es auch dann ganz legitim zu sagen, dass man eine Person wie auf den Bildern erwartet und nicht paar Kleidergrößen anders. Aber wiederum habe ich nichts dagegen jemanden ein gutes Gefühl zu vermitteln (wie bei der Kleiderschranksituation). Das sind zwei verschiedene Sachen für mich.

    • Franzi sagt:

      Stimmt! Das sehe ich auch so. Vor allem weil es mehr Ritual war, als das es gelogen gewesen wäre. Aber vielleicht müssen wir es auch wieder etwas lässiger sehen. Am Ende geht es ja darum, jmd zufinden … das mit der Liebe. Und da musste man ja bekanntlich schon viele Frösche küssen. Egal ob Mann oder Frau

  10. Diana sagt:

    Also ich dachte immer es kommt nicht nur aufs Aussehen an…habe meinen Freund auch über so eine ähnliche Plattform kennen gelernt und klar, Fotos und Realität weichen teilweise schon voneinander ab.War bei uns so nicht der Fall da ich nix von ao Fakefotos oder Photoshop oder ähnlichem halte.Aber am Ende zählt doch ob der Charakter passt da man sich ja anscheinend ganz sympathisch war.Lerne ich einen Mann abends in der Disco oder so kennen und treffe ihn am nächsten Tag kommt er dort auch anders rüber.Wenn es nach belügen der Männer ginge dürften wir Frauen uns gar nicht mehr schminken, Haare färben oder Push up BHs tragen. Klar sollte das alles im Rahmen bleiben. Aber ich denke man darf einer Frau wie in diesem Fall auch ruhig sagen das man überrascht ist wie anders sie in der Wirklichkeit rüber kommt.Geht ja auch auf ne nette Art 🙂

    • Franzi sagt:

      Auf jeden Fall – da stimme ich dir zu. Vielleicht war das virtuelle Bild so erfunden oder der Sunny Boy hatte komplett andere Vorstellungen. Ich kann nur vermuten 🙂 er hat es bestimmt auch eloquent ausgedrückt … Ich vermute es stark. Liebe Grüße

  11. Alli sagt:

    Du schreibst wirklich schön!

  12. Luciana sagt:

    Zu dem Thema mit dem „Belügen“ mit den angeblichen Fake-Fotos (ich meine: NATÜRLICH wollen wir auf Fotos, die uns quasi „verkaufen“ sollen, auch besonders vorteilhaft aussehen – egal, ob bei Tinder oder sonstwo!), fällt mir immer dieser Spruch von Twitter und Co. ein:

    Men: „When women wear make-up, they’re basically lying to us!“
    – I don’t see why I’m being blamed for a man stupid enough to think I have gold eyelids.

    Aber mal davon abgesehen: ich frage mich, wo der Anstand hin ist? Überhaupt in Frage zu stellen, warum man nicht sowas Fieses sagen dürfen sollte? Auch bei Lina – der Vergleich kommt natürlich, ihr habt beide gerade ein recht ähnliches Thema angeschnitten – war ich entsetzt, wie zum Teufel man sowas Abartiges von sich geben kann, vor allem unter dem Vorwand, dass wir Frauen gerne die Wahrheit hören wollen. Klar, die Wahrheit wollen wir wirklich hören, aber nicht, dass wir jemandem zu fett und hässlich sind, weil derjenige sich mit uns profilieren will – wir sind kein „Armcandy“ oder irgendeine Trophäe, mit der man sich vor den Kumpels schmückt. Wir sind Menschen, die nicht nur eine Hülle sind, die möglichst hübsch aussehen und innendrin hohl sein soll, auch wenn das wohl neuerdings die beliebtere Variante ist (erinnert mich so ein bisschen an das „dumm f**** gut“, das man immer so blöd von sich gab). Rumvögeln scheint wichtiger geworden zu sein als eine ordentliche Beziehung (und das meine ich in jeglicher Hinsicht, nicht nur liebestechnisch, sondern auch für Gespräche und Co.) und wenn das Gegenüber halt nicht mindestens das optische Niveau eines wahlweise Victoria’s Secret oder Abercrombie-Models hat, ist man halt scheiße, egal, was hinter der Hülle steckt.
    Und genau das will eben keiner hören. Keiner will auf seinen Körper reduziert werden, egal, wie der aussieht. Dass das scheinbar genau diese (bei Lina wurde das so schön „Lifestyle-Typ“ genannt) Kerle einfach nicht kapieren, ist traurig.

    Irgendwie hab‘ ich das Gefühl, ein bisschen abgeschweift zu sein. Um deine Frage zu beantworten: ich will auf jeden Fall nicht einfach nur ein Körper sein. 🙂

    • Franzi sagt:

      Hallo liebe Lu! Du ich glaube, das es bei meinem Sunny Boy um das echte Belügen ging. Es ging ihm nicht um Traumkurven und Sporty Spice, oder Make-up. Ich vermute Mal, dass einfach alles gelogen war, vielleicht auch die Art. Und er es somit auf alles bezogen hat und nur das Äußere als Anlass genommen. Ich stehe da völlig hinter dir, niemand sollte auf seinen Körper reduziert werden und das als Argument nutzen. Aber genauso sollte man doch zu sich stehen. Es war wohl eher das Extrem, dass der Mensch hinter dem Profil völlig anders aussah- also sich für jmd anders ausgegeben hat. Meine Vermutung. Aber wieso soll eine Frau hohl und hübsch sein? Das hat ja niemand geäußert. Ich glaube wir leben alle mit Schubladen. Und es ist gut darüber zureden Also schweif hier gern ab. Diskussionen sind mir sehr lieb. Denn manchmal können sie ein guter Denkanstoß sein. Aber darf ich dir eine ehrliche Frage stellen: Was ist wenn ein Mann schlanke, sportliche Frauen einfach bevorzugt- ist es ein falscher Aspekt des Mannes? Mich interessiert die Frage, weil es ja auch Frauen gibt, die nur große Männer daten …

      Liebe Grüße

  13. Luciana sagt:

    Das stimmt natürlich – wenn alles fake ist und man sich hinter einer Lüge versteckt, braucht man sich nicht wundern, wenn das Gegenüber unzufrieden ist und das auch – in welcher Form auch immer – äußert. Ich bin dennoch der Meinung, dass es eben zwei Formen von „Wahrheit“ gibt. Dein Sunnyboy scheint die Wahrheit ja sehr gerne direkt äußern zu wollen, wenn er so danach fragt, sprich: er findet die verletzende Variante ehrlicher – hab‘ ich das richtig verstanden? Aber was spricht dagegen, auch beim Kritisieren einfach mal etwas zurückhaltender zu sein. Ich meine: selbst, wenn ich jemanden hässlich fände, würde ich das demjenigen niemals ins Gesicht sagen, genauso wenig, wenn ich jemanden für eine Beziehung zu fett o.ä. empfinde. Das war auch das, was ich übrigens mit „hübsch und hohl“ (wobei ich das mit dem „hohl“ wörtlich und nicht als dumm meinte) sagen wollte. Obwohl ich ja nun eigentlich nicht mehr so ganz mitreden kann, habe ich, wenn ich mir so Geschichten von Freundinnen anhöre, oft das Gefühl, das eben genau das der Fall ist: mir scheint es, als wäre es in den meisten Fällen so, dass es eigentlich egal ist, was in dem Menschen steckt, Hauptsache, er entspricht unserem optischen Beuteschema und lässt sich im Zweifelsfall auch vor Freunden gut zeigen.
    Klar, wenn das jetzt dann auch wirklich der bevorzugte Typ ist, wie du angesprochen hast, dann ist das so und dann gibt’s da ja auch gar nichts zu bemängeln – es ist ja auch absolut nichts falsch daran, seinen Typ zu haben und wenn der eben schlank und sportlich oder groß und blond oder eben auch mal dick und klein ist, dann ist das so.
    Es geht aber halt um das, was man dem Gegenüber sagt und da wären wir wieder bei deinem Sunnyboy – man sagt jemand anderem einfach aus Prinzip nicht, dass er hässlich ist. Und wie du so schön gesagt hast: wir wissen in den meisten Fällen die Antwort schon lange vor dem Fragen und suchen einfach ein bisschen Trost. Wer könnte den besser geben, als langjährige Freunde? 🙂 Vielleicht aber sollte man auch gar nicht erst fragen, wenn man sich mit der Frage von vornherein nicht wohlfühlt und es Menschen gibt, die dann halt doch mal die Wahrheit sagen – weil sie ehrlich sein wollen (was ja eigentlich auch nicht falsch ist).
    Ach – im Endeffekt ist es ein großes Hin und Her, kein einfaches Thema. Wie du siehst, wird das bei mir ja auch immer länger mit den Kommentaren. 😀

  14. Nina sagt:

    Dein Blog ist der tollste und du bist die schönste – von innen und außen. Wollte ich nur mal eben los werden. 😉

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