Inspiration

Die innere Mitte

18. Februar 2014 von

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Manchmal braucht es nur ein laues Lüftlein um dem verstecken Ärger, den Groll zu entblößen. Dann platzt alles aus dir heraus und das Gegenüber müsste eigentlich eine Sturmwarnung erhalten.

Die innere Mitte

Ausrasten, rauslassen, den Druck endlich einmal freien Lauf lassen! Das klingt simpel, muss aber auch erste einmal richtig umgesetzt werden. Denn wenn ich nicht aufpasse, kann ich Menschen verletzen, sie vergraulen oder gar neuen Ärger aufbauen. Die innere Mitte ist da genau die richtige Floskel. Die zu finden, die Balance im Leben zu erreichen, ist ein ganzes Stück Arbeit. Für mich zumindest. Denn ich bin aufbrausend, schnell euphorisch und noch viel schneller enttäuscht. Nachtragend? Manchmal. Schusselig und dann voller Wut auf mich selbst? Viel zu oft noch. Aber ich versuche, sie zu finden und sie auszubauen. Diese Mitte, die mich dann aufstehen lässt und zur richtigen Zeit den Sturm anzettelt oder das Lüftlein mit einem Lächeln erstickt. Jede Emotion hat einen Sinn, die ich versuche zu finden und für mich und vor allem für meine Umwelt richtig ein und umzusetzen. Fehler sind menschlich, nur daraus lernen und einen Weg finden, ist wohl die Erkenntnis, die Mitte, die mir manchmal noch fehlt. Was mir hilft? Mich selbst zu reflektieren und mein Verhalten. Ganz schön trübe Aussichten? Nein, manche Emotionen haben auch genau ihren Sinn: kurz wieder über sich nachzudenken.

Liebste Grüße

Edit: keine schwere Kost heute, nur ein kleiner Versuch das wilde Ich zu zähmen.

Kommentare

Bisher 8 Kommentare zu “Die innere Mitte”

  1. Vali sagt:

    Wow, sehr schöner Text! Ich bin erst seit ca. 4 Jahren auf der Suche nach meiner inneren Mitte… ich muss sagen, ich hab sie jetzt, manchmal spielt sie Versteckspiel aber immer seltener 😀
    Ganz liebe Grüsse
    Vali

  2. Gibt es einen konkreten Anlass für diesen Blogpost? Ich habe mir in letzter Zeit auch viele Gedanken gemacht, wie viel man herunterschlucken sollte und wann der Zeitpunkt gekommen ist, verbal auszuteilen um nicht später unkontrolliert zu explodieren…

  3. Jasmin sagt:

    raus gehen an einen einsamen ort und schreien.
    ich bin gar nicht nachtragend. ob das gut ist keine ahnung. aber zu lange jemanden böse sein kann und will ich nicht.

    lg
    http://rockinglace.blogspot.de/

  4. Patricia sagt:

    Schöner Post! Ich bin schon sehr viel zentrierter als vor einigen Jahren, aber auch ich arbeite noch dran. 😉

  5. KLEINs sagt:

    Ich kann mich immer in deinen Texten verlieren… Ich bin übrigens sehr nachtragend.Sehr anstrengend für meine Mitmenschen aber auch für mich selber.Aber ich arbeite immer ein Stückchen mehr an mir 😉
    LG Mia

  6. Du sprichst mir grad aus der Seele, genauso gehts mir auch grade. Im Moment läuft einfach vieles nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe, wie ich es am liebsten hätte …
    TELISHAH . de Klick 🙂

  7. Melli sagt:

    Ohhh…wie wahr!
    Einen schönen Sonntag wünsche ich dir! <3
    Folge dir jetzt via bloglovin!
    Lg, Melli

  8. shiraz sagt:

    sehr schön geschrieben! ich mag deine Bilder unheimlich gerne! liebe grüße

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