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Hey I’m using Affiliate

25. Oktober 2016 von

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Hauptberuflich Blogger heißt auch, sich unterschiedliche Einnahmequellen zu suchen. Dazu gehören ebenso Affiliate Programme. Die gibt es schon eine gefühlte Ewigkeit, in so gut wie jedem Bereich.

affiliate nutzen um geld zu verdienen

Meine Shopping Empfehlungen schreibe ich schon seit ich den Blog habe hier in Posts für euch auf. Igrendwann habe ich dann auch Affiliate für mich entdeckt. Keine Sorge, davon wird man nicht reich, aber wenn ich euch Inspirationen biete, nutze ich die Möglichkeit auch daran etwas zu verdienen. Affiliate? Ist das gefährlich? Ist das eine Sache mit dem uns Blogger das Geld aus den Taschen ziehen wollen? Nein. Viele meiner Kollegen und Kolleginnen bieten täglich, wöchentlich oder monatlich zahlreiche Inspirationen an. Da wird getüftelt an schönen Collagen, das Outfit eins zu eins shopbar aus dem WorldWideWeb zusammengesucht, oder auch günstigere Alternativen zum nachshoppen angeboten. Für mich immer eine Möglichkeit neue Lieblingsstücke zu finden, oder mich einfach inspirieren zu lassen von Looks, die ich mit meinem Kleiderschrank selbst neu interpretieren kann.

affiliate_rewardstyle_shopping_zara_winter_herbst_looks_grauer_pullover_2

Eine tolle Sache, wie ich finde. Für viele Leser aber wohl immer noch etwas zu wage?

Affiliateprogramme poppen euch in jedem Bereich auf. Wie funktionieren sie aber?

Ich melde mich mit meinen Daten, Steuernummer und Co an. Suche in Onlineshops, die mit den Programmen zusammenarbeiten nach passenden Teilen für Collagen, um meinen Look für euch zum nachshoppen anbieten zu können. Dann erstellt mir das Portal einen Link, den ich hier für euch einfüge. Ihr könnt nun das Produkt eins zu eins oder eine  passende Alternative nachshoppen. Dabei bekomme ich eine Provision. Diese wird mir erst gut geschrieben, wenn ihr als Kunde zu 100% mit dem Produkt zufrieden seid und es nicht zurücksendet. Einige Portale bieten auch Klick Vergütungen an. Dort werden eure Klicks auf dem Konto gutgeschrieben. Was aber nur noch selten geschieht.

affiliate_rewardstyle_shopping_zara_winter_herbst_looks_grauer_pullover_1

Meine Favoriten in Sachen Affiliate?

Rewardstyle, Tracdelight und Amazon.

Ist es für jeden Leser einsehbar?

Leider nicht und ich weiß auch nicht, wie ich es euch genau kennzeichen soll. Reicht es, das * zu erwähnen oder möchtet ihr in jedem Post den Hinweis lesen? Für mich als Leser ist klar, da stecken oft Affiliate Links dahinter, aber ich bin vielleicht auch zu sehr mit der Materie vertraut.

affiliate_rewardstyle_shopping_zara_winter_herbst_looks_ysl_tasche

Pulli  similar // Bluse similar // Overknees similar // Tasche YSL

Ist es schlimm, das Blogger diese Möglichkeit nutzen?

Nein. Ich weiß gar nicht, wieso wir immer so missgünstig sein können oder dann extra nicht klicken, weil Blogger XY ja dann etwas an mir verdient. Wo liegt das Problem? Für mich ist jede Inspiration eine nette Geste. Das sollte es eigentlich für die meisten sein. Vielleicht müssen wir lernen, nicht immer mit einem negative Gedanken an andere und deren Arbeit heranzugehen? Mich persönlich stört es nicht und ich werde selbst auch weiterhin Affiliate Links in meinen Beiträgen anwenden. Ganz klar: An den Stellen wo es sich für beide Seiten lohnt.

Ich nutze Affiliate Links, ihr könnt meine Looks nachshoppen und wenn euch die Teile genau so gut gefallen wie mir- haben wir alle etwas davon, oder?

Liebe Grüße

Kommentare

Bisher 17 Kommentare zu “Hey I’m using Affiliate”

  1. Jenny sagt:

    Danke für deine ehrlichen Worte 🙂 Ich persönlich arbeite auch mit Affiliate-Links, verlinke aber dennoch die aktuellen Teile, auch wenn ich NICHT mit den Shops zusammen arbeite. Auch finde ich, dass man das dankbarer entgegen nehmen sollte, weil die meisten Blogger sich wirklich Zeit dafür nehmen die besten Alternativen rauszusuchen.

    Liebste Grüße,

    Jenny

    • Franzi sagt:

      Machst du genau richtig. Ich schaue auch, das es passt. Und ich verlinke auch auf Teile, gerade bei Beauty und Interieur, die nichts mit den Programmen am Hut haben.
      Liebe Grüße

  2. Lotte sagt:

    Liebe Franzi,
    mir ist klar, dass Links mit Affiliate-Programmen verknüpft sind – auch bevor ich mich selbst hobbymäßig ans Bloggen gemacht habe, wusste ich das. Schlimm finde ich das tatsächlich nicht, vor allem dann nicht, wenn – du sagst es ja selbst – ich als Leser auch etwas davon habe. Warum solltest du dir auch die Mühe machen, all diese Produkte herauszusuchen (ich verzweifel ja oft schon, wenn ich in einem Online-Shop ein in einer Zeitschrift angepriesenes Produkt suche…), und nicht auch selbst etwas davon haben? Ich bekomme ja einen wirklich praktischen Service – die Links ersparen mir das, was Zeitschriften z.B. nicht können, eben dieses ewige Gesuche. Das ist doch praktisch! Und für mich ist das auch was ganz anderes als klassische Werbung auf Blogs oder Webseiten allgemein, die geht mir manchmal nämlich auf den Keks, wenn sie zu prominent ist oder mir nur Sachen angeboten werden, die nichts mit dem Beitragsthema zu tun haben. Aber wenn ich ein Outfit sehe, bin ich als Leser super dankbar und froh, wenn ich nur einen Klick vom Nachshoppen entfernt bin. Und durch diese Verlinkung mit den Minibildern sieht das Ganze auch echt schick aus.
    Ich persönlich brauche also keinen Extrahinweis in jedem Beitrag 🙂
    Und wieso klicken denn einige Leute extra NICHT? Klar, wenn mir die Sachen nicht gefallen, klicke ich eben nicht, aber wenn ich doch was haben will, dann geht es ja gar nicht bequemer… Zeitschriften brauchen auch Links, ganz klar 😉

    Liebe Grüße,
    Lotte von http://www.ieselotteloves.wordpress.com

  3. Sarah sagt:

    Toller Beitrag!
    Ich nutze auch Affiliate-Links um meinen Lesern das nachshoppen so einfach wie möglich zu machen. Wenn ich den Aufwand dafür betrachte, finde ich es auch vollkommen in Ordnung, wenn ab und zu etwas Einnahmen dadurch generiert werden können. Viele unterschätzen denke ich auch den enormen Zeitaufwand der hinter dem zusammensuchen der ganzen Produkte hinter beispielsweise einem Outfitpost stehen.
    Ich weiß wirklich nicht was daran verwerflich sein sollte 🙂

    Liebst
    Sarah // http://mondodellamoda.de

  4. Vanessa sagt:

    Hallo liebe Franzi,

    deine Aussage zu dem Thema, wie du es so charmant verpackst in einem Blogbeitrag = Klasse! Nicht nur ehrliche Worte, sondern auch den Leuten zu erklären, was dahinter steckt ohne aufdringlich zu werden, fantastisch. Außerdem find ich es super, dass du nach und nach Infos übers bloggen erzählst, wie sie heutzutage auch sind. Aber auf eine Art und Weise die sich nicht nur gut liest, sondern auch verständlich geschrieben ist.
    Weiter so!

    Vanny <3

  5. Ulla sagt:

    Danke Franzi, dass du das Thema so offen anschneidest. Da ich meinen Blog nur als Hobby betreibe und damit kein Geld verdiente verwende ich auch kein Affiliate. 😉 Aber ich finde es gut und transparent wenn Blogger die damit Geld verdienen es auch kennzeichnen.

    Alles Liebe
    Ulla

  6. Sehe ich so wie Du! Ich finde es überhaupt nicht schlimm
    und schließlich stellt man den Lesern ja quasi auch gratis Content zur Verfügung.
    Mehr als in Ordnung! 🙂

    XX,

    http://www.ChristinaKey.com

  7. Carina sagt:

    Huhu Franzi,
    toller Post und ein guter Überblick für viele Leser, die vielleicht nicht genau verstehen was mit den Links passiert.
    Besonders der letzte Punkt regt mich immer wieder auf. Ich klicke doch lieber auf einen Affiliate, durch den der Blogger noch etwas vom Kuchen abbekommt, als dem Unternehmen den Gesamterlös zu überlassen. Mein Portemonnaie merkt von Affiliate schließlich gar nichts und ich freue mich wenn ich einen Blogger „unterstützen“ kann, bzw. indirekt und ohne Aufwand Feedback geben kann.

  8. Hallo Franzi,
    ich finde dieses ständige „sich rechtfertigen“ müssen, das den Bloggern zu diesem Thema abverlangt wird, wirklich überflüssig. Bloggen ist Arbeit! Wen kann es da stören, wenn der Blogger für seine tolle Inspiration an die Leser, auch entlohnt wird. Der Leser muss ja nicht selbst eine Provision zahlen, wenn er über den Link ein Produkt kauft – das heißt, er selbst hat nur Vorteile dadurch!!!
    Die Firmen, die durch die Artikel Vorteile durch Verkäufe haben, zahlen damit indirekt die Blog-Arbeit und das finde ich vollkommen richtig!
    Wenn jemand eine Zeitschrift kauft, zahlt er dafür Geld; wenn er einen Blog liest, zahlt er nichts. Wieso gönnt man dann dem Menschen, der dahinter steckt und sein Herzblut reinsteckt, nicht auch seinen Verdienst?
    Das Thema ist typisch deutsch. Ich verdiene als Grafikdesignerin mein Geld, da höre ich auch oft „das ist doch so eine schöne Arbeit und macht Dir doch auch so viel Freude“ – viele Menschen denken, nur harte Arbeit, die keine Freude macht, sollte entlohnt werden. Auch ein Grafikdesigner oder Blogger muss von etwas leben! Und ganz ehrlich, was immer so spaßig für die Aussenstehenden aussieht, ist es manchmal definitiv nicht. Es bedeutet wirklich „selbst und ständig“ und fordert ganz schön Kraft und Überlebenskampf (was die Selbstständigkeit angeht)!
    Ich finde sehr gut, dass Du auch öfter beschreibst, wieviel Du dafür tun musst, so einen umfangreichen, tollen Blog zu führen. Viele Menschen konsumieren nur, wollen nicht wissen was dahinter steckt und kritisieren auch noch dauernd ohne richtig zu würdigen, was da ihr Leben bereichert!!!
    Liebe Grüße, Claudia

  9. Feli sagt:

    Tolle Einstellung 🙂 liebe grüße, feli von http://www.felinipralini.de

  10. Ich muss sagen, dass ich oft sogar bewusst Affiliate-Links von Bloggern die ich mag anklicke, wenn ich irgendwo etwas bestellen will. Weil ich eben weiß, dass er dann davon ein paar Cent abbekommt. Aber wahrscheinlich, weil ich auch in der Materie stecke und sie gerne nutze. Tut schließlich nicht weh und ich finde es ist auch eine schöne Resonanz, wenn man sieht dass da ein Leser tatsächlich einer Empfehlung gefolgt ist.

  11. Kathi sagt:

    Liebe Franzi,
    ich finde es überhaupt nicht verwerflich, denn ich als Leser habe dadurch ja keinerlei Nachteil. Im Gegenteil freue ich mich doch über all den Aufwand der betrieben worden ist um all die hübschen Sachen rauszusuchen und zu verlinken. Und eine extra Kennzeichnung benötige ich als Leser auch nicht. Ich nutze solche Programme zwar noch nicht, wollte mich damit aber jetzt auch mal genauer befassen.
    Liebst Kathi
    http://www.meetthehappygirl.com

  12. Tascha sagt:

    Liebe Franzi,
    tolle Worte, ich stimme dir absolut zu. Ich freue mich über tolle Links, das bietet mir als Leser doch einen Mehrwert . Oftmals sucht man doch sonst vergeblich nach dem Stück von Blog XY. Ich finde das eine tolle Sache und baue wenn möglich auch gerne Links ein.
    Liebe Grüße
    Tascha
    taschasdailyattitude.blogspot.de

  13. Farina sagt:

    Ein schöner Beitrag und sehr ehrlich. Ich verstehe es meistens von selbst, dass Blogger mit ihren Links Geld verdienen und ich verstehe überhaupt nicht das Problem. Wieso dürft ihr nicht daran verdienen? Schließlich wären wir ohne euch ja nie auf dieses Produkt gekommen…? Manche Leute gönnen einem halt einfach gar nichts, ich denke das hat auch viel mit Neid zutun.
    Liebst,
    Farina

  14. Saskia sagt:

    Ein richtig toller Beitrag. Ich sehe daran absolut kein Problem und finde diese Links nützlich. Im Endeffekt ist es doch egal, ob es ein normaler Link oder ein Affiliate ist. Ich selbst blogge und nutze auch Affiliatelinks/Widgets. Daran wird man sicher nicht reich und ich sehe für den Käufer keinen einzigen Nachteil. Daher finde ich es völlig in Ordnung. Nur mit der Kennzeichnung bin ich mir wie dir unsicher. Das * nutze ich dafür nicht und stelle die Links kursiv dar. Ich werde auch mal meine Leser dazu befragen.

  15. Anna sagt:

    Dicker Schmatuer :*
    Toller Beitrag :-]

  16. Ein super hübscher Look und ein toller Beitrag Franzi! Ich nutze selbst auch Affiliatelinks und finde das auch gar nicht schlimm. Ich bin selbst bei anderen Bloggern immer froh, wenn mir ein Teil gefällt und ich es so direkt kaufen kann. Dass man damit wirklich nicht reich werden kann weiß ich selbst, daher hab ich auch nicht das Gefühl, dass ich anderen so das Geld in den Rachen schmeiss. Im Gegenteil. Blogger nehmen sich ja auch die Zeit passende Teile herauszususchen und schön in den Beitrag zu verpacken. Ich freu mich also eher immer, wenn ich die Möglichkeit habe auf diese Weise schöne Teile zu entdecken und eventuell eben direkt nachshoppen zu können!

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