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Goodbye Biest

7. April 2016 • 22 Kommentare

Es gibt sie, die Damen die ihr zum Mond schießen möchtet, weil sie immer und überall über euch Bescheid wissen, weil sie immer eine Meinung über euch haben, weil sie nie etwas unkommentiert im Raum stehen lassen können und weil sie nicht wollen, dass man ihre Unfähigkeit das Leben zu genießen entlarvt. Ich nenne sie gern Lebensbiester.

Goodbye Biest

-Goodbye Biest-

Diese Art von Frau oder Mann (?), die sich nur durch schlechte Neuigkeiten und Nörgeleien über Andere am Leben erhalten können. Egal ob Schulhofbekanntschaft, ehemalige Freundin oder einfach weil ihr zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort gewesen seid. Diese Damen passieren, aber ich verrate euch mit diesem Post, wie ihr sie gekonnt los werdet. Das klappt ganz wunderbar- ich spreche aus Erfahrung! Legen wir los!

Goodbye Biest

Goodbye Biest

Goodbye Biest

Kleid H&M Trend // Strumpfhose ITEM 6* // Tasche YSL // Schuhe Pinko*

Gegenüber treten. So manche nette Dame kann mit direkter Art gar nicht umgehen. Im realen Leben sehen die meisten Biester ganz schön alt aus und wissen sich wenig weiterzuhelfen. Ihr werdet schnell erkennen: Wer viel über Andere zu erzählen hat, hat oft die größten Baustellen im Leben vor sich offen liegen. Daher seid so frech und zeigt euch. Das Biest scheitert hier oft schon!

Ansprechen. Wieso nicht all die Gerüchte oder seltsamen Verbindungen direkt klären? Sie wird sich gekonnt drücken. Wo vorher noch groß geprahlt wurde, finden sich jetzt die ausgelutschten Ausreden wieder. „Das war nie so gemeint“, „Ich habe über jemand anderen gesprochen“, „Nein das habe ich nicht gesagt oder getan.“ Das macht es nicht besser, für das Biest.

Freundlichkeit siegt. Ein Lächeln, ein kurzes Hallo und das war es. Freundlichkeit ist der Tod verbitterter Charaktere. Denn damit können sie einfach nichts anfangen. Das kennt das gemeine Biest gar nicht und erwartet Drama, damit es wieder etwas zu erzählen hat.

Sie machen lassen. Blöde Bemerkungen, alberne Spitzen? Lasst sie machen. Das sind die wichtigsten Dinge im Leben eines Biestes. Sie ernährt sich davon, von ihren schlechten Gedanken und Worten über Andere. Sie wird es nie lassen können, sie wird immer nachtreten müssen. Doch es zeigt wieder, wie unglücklich dieses Biest nur sein kann.

Ignorieren. Das ist das beste Mittel gegen Lebensbiester. Sie kosten Zeit und es bringt am Ende nichts- denn Lebensbiester saugen nur alles von dir auf. Sie wird sich gern mit dir beschäftigen, denn dann kann sie ruhig und zufrieden weiterleben ohne zu merken, wie unglücklich sie mit sich selbst ist. Ignoranz ist ihr größter Feind. Wenn ihr keiner mehr zuhört, wird sie es bald aufgeben. Denn den Applaus braucht sie zum Leben, sie braucht deine Reaktion, deine Empörtheit und die Zustimmung für ihr Tun.

Also lass sie ziehen, denn jetzt kommt der wichtigste Punkt:

Ihr alle, die ihr gern mal in Kontakt mit solchen Biestern geratet, ihr seid ganz wunderbar. Sonst hätte euch diese Dame nicht so auf dem Kieker. Denn letztendlich ist es oft nur eine Art von Bewunderung, gemischt mit Neid und der Unzufriedenheit über sich selbst.

Goodbye Biest.

Kommentare

22 Kommentare zu “Goodbye Biest”
  1. Ulla sagt:

    Was für ein wunderbarer Beitrag liebe Franzi. Ich denke fast jeder kennt solche „Lebensbiester“ wie du sie nennst – die sich am Glück und Erfolg der anderen laben und aus denen der pure Neid spricht. Ich bin mit Ignoranz und Freundlichkeit bisher immer am Besten gefahren – aber vielleicht ist die direkte Konfrontation auch eine gute Möglichkeit… 😉

  2. Marion sagt:

    Ich kenne auch so einige dieser „Lebensbiester“ und halte sie mir vom Leib indem ich ganz einfach ignoriere was sie über mich sagen. Denn, ich weiß, dass aus ihren Worten nur der blanke Neid spricht und die eigene Unfähigkeit, aus ihrem Leben etwas zu machen. Liebe Franzi, danke dir für diesen Beitrag. Er beweist mal wieder, dass wir alle mit solchen Menschen konfrontiert sind, und nur wissen müssen, wie wir mit ihnen umzugehen haben 😉

    Liebe Grüße,
    Marion

  3. Katharina sagt:

    Zustimmung! Ignorieren ist, denke ich, sogar das stärkste Mittel. Manchmal fällt das besonders schwer, denn was ist, wenn diese Person mal eine sehr nahe Freundin war, ein Ex-Freund oder gar aus der Familie kommt? Aber am Ende war ich immer am besten damit gefahren, diese Person schlussendlich nicht zu beachten, und der Sturm legt sich.
    Schwierigere Frage: War man schonmal selbst das Biest? Ich kann mich zwar nicht erinnern, mich schonmal an einer Person so festgebissen zu haben, aber in meiner Schulzeit war ich sicher auch nicht immer neidlos, na ja. Irgendwann weiß man’s ja besser, oder? 🙂

    • Franzi sagt:

      Mh guter Gedanke – ich glaube wir waren alle mal ein Biest – aber nicht auf lange Zeit und an eine Person geheftet. Ich kenn das noch zu gut, gerade als Teenie. Aber ich hätte jetzt auch wieder so ein Zusammentreffen und über 6 Ecken musste sie sich wieder auslassen. Schade eigentlich aber auch absolut unwichtig. Ist ja immer eher traurig für das Gegenüber. Liebe Grüße

  4. Lisa sagt:

    Dein Post ist wie immer klasse geschrieben. Abgelenkt wurde ich dann aber doch immer wieder von deinen schönen Outfit-Fotos. Und deine Haare – wie Rapunzel! Ein toller Look! 🙂

  5. maria sagt:

    Ich feiere deinen Text gerade sehr, sehr doll! Chapeau! Es ist immer schön, wenn man so ein Biest wieder los wird – denn was ihr Antrieb ist, versteht wohl niemand so Recht. Aber leider gibt es diese negativen Menschen, die mit ihrem eigenen Leben einfach nichts anzufangen wissen und deshalb lieber das der anderen runtermachen.

  6. Jen sagt:

    hehe…echt toller Beitrag. Da kommt mang gerade ein bisschen ins Schmunzeln und denkt über die eine oder andere nach. 😉 Alles liebe Jen

  7. Jenny sagt:

    Guter Beitrag! So ist es… #goodbye Biest! 🙂
    LG, Jenny
    http://www.fashioncircuz.com

  8. Nessa sagt:

    Wow, hier kann ich dir wirklich nur beipflichten! Erinnert mich an ein Lid von den Ärzten, in denen dann der Satz kommt „Belib höflich und sei nett – das ärgert sie am meisten!“ :’D Ich hoffe, du konntest deine Biester los werden 🙂
    LG
    Nessa

  9. Annika sagt:

    Toller Beitrag! Diese Art Menschen kenne ich nur zu gut. Wie man sich einfach unnötig das Leben schwer machen kann…

  10. Anna sagt:

    Hallo Franzi ?,
    Danke für den Beitrsg und da hast du einfach mal den Kern der Sache getroffen 🙂
    Trotzdem ist es nicht immer leicht das alles zu ignorieren, den schlechtes Gerede über sich hört man ja doch nicht gerne. Aber ich denke ich gebe mein bestes trotzdem Abstand zu diesen Leuten und ihrem GelBer zu gewinnen. Solange man mit sich selbst zufrieden ist und auch um seine Stärken weiß, kann man es schaffen, wenn auch mal über die Schwächen geredet wird. Haben wir ja schließlich alle, oder?
    Und WunderMenschen sind wir trotzdem.
    Wundertolligst.
    Anna

  11. Mia sagt:

    Ganz tolle Bilder! Gefällt mir gut!

  12. Mydailyattitude sagt:

    Tolle bilder, wahrer Text..wer kennt sie nicht 😉

  13. antela sagt:

    Looks amazing, I just wanna to know more about this, thanks for sharing baby!

    http://blamod.com

  14. Maria sagt:

    Hallo Franzi,

    die Bilder sind echt toll und der Text ist sehr schön geschrieben. Ich kann dir da auch voll und ganz zustimmen, denn ich kenne bzw. kannte auch so ein paar „Lebensbiester“. Ich habe mich dann aber meistens für die letzten drei Punkte entschieden und das hat soweit auch immer ganz gut funktioniert. Mal sehen, wenn mir wieder so ein Biest auflauert, probiere ich vielleicht auch mal Punkt 1 und 2 aus. 🙂

    Ich wünsche dir einen schönen Freitag und ein tolles Wochenende!

    Und gaaanz liebe Grüße an meine Geburtsstadt Erfurt!! Maria <3

  15. […] deshalb, wie ich zum Beispiel. Zuletzt waren es die Beiträge „Mein Leben passt zu mir“ und „Goodbye Biest“, die ich ganz besonders großartig fand. Und auch wenn ich mich mit ihrem oft sehr schicken, […]

  16. […] deshalb, wie ich zum Beispiel. Zuletzt waren es die Beiträge „Mein Leben passt zu mir“ und „Goodbye Biest“, die ich ganz besonders großartig fand. Und auch wenn ich mich mit ihrem oft sehr schicken, […]

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