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Life: Besser schlafen

5. Januar 2018 • 7 Kommentare

Ein Punkt auf dem Plan für 2018 ist besser zu schlafen. Ich bin zu einer richtigen Nachteule mutiert, gehe spät ins Bett, schlafe noch später ein und muss viel zu früh raus. Das geht immer mal wieder für ein paar Tage gut, danach schlaucht es aber einfach nur noch.

Besser schlafen - was kann ich für einen gesunden Schlaf tun?

 

Leider merkt und sieht man mir Schlafmangel über einen längeren Zeitraum auch immer sofort an. Fahle Haut, müde Augen und eine Laune zum Davonlaufen. Ich kann mich dann selbst nicht im Spiegel sehen oder überhaupt ertragen. Die Stimmung ist dann auch nicht durch Kaffee oder dieses eine Stück Schokolade zu retten. Diese Tage sind an sich gut eingrenzbar, doch seit ein paar Monaten habe ich es ein wenig übertrieben mit dem zu lange Aufbleiben und zu zeitig wieder Aufstehen. Nach dem blassen Teint und der nicht so netten Stimmung kommen langsam Konzentrationsschwierigkeiten und extreme Müdigkeit über den Tag hinzu. Um das wieder in die richtigen Bahnen zu leiten, geht es meiner nicht vorhandenen Schlafroutine an den Kragen.

Schlafmangel zehrt auf Dauer am Körper und ich merke mehr und mehr, wie es meinen Alltag bestimmt.

Daher habe ich ein paar Regeln aufgestellt, die ich seit vier Wochen versuche mit vollem Einsatz durchzusetzen. Meine größte Hürde? Ich selbst und meine Gedanken vor dem Schlafengehen, die mich nicht ruhen lassen. Der Kopf ist immer auf „An“ gestellt. Es gab Nächte, da habe ich mich von einem Bettende zu anderen gewälzt und jeden negativen Gedanken aufgenommen den ich finden konnte. Ist man einmal im Grübelmodus kann man es auch nicht mehr sein lassen. Damit fängt alles an und hört es nicht auf. Das Grübeln in den Griff zu bekommen ist ein längerer Lernprozess und meine Routinen sind noch nicht ganz so ausgereift, wie ich es gern hätte. Ich kann aber die besten Bedingungen schaffen, um mir das Grübeln zu erschweren und das Einschlafen zu erleichtern.

Hat es mir etwas gebracht?

Die ersten vier Wochen sind vorbei und ich muss zugeben, es macht Sinn sich das eigene Umfeld und die Routinen genau anzuschauen und sie anzupassen. Es ist völlig logisch, erst einmal das Drumherum zu ändern und die eigene Ausgangsposition genauer zu analysieren, um am Ende auch noch die größte Hürde, das Grübeln anzugehen. Das habe ich nach vier Wochen noch immer nicht ganz im Griff, aber ich merke die kleinen Schritte und den besseren Schlaf.

Was habe ich dafür getan?

Besser schlafen - was kann ich für einen gesunden Schlaf tun?

Zu allererst Meine Schlafroutine verändert. Die war gar nicht vorhanden. Sie war, wenn man so will, furchtbar. Lange aufbleiben, der Fernseher nebenbei oder nur am Handy hängen, um am Ende nicht schlafen zu können. Daher heißt es jetzt ab 22.30 Uhr immer Hände weg vom Handy. Gut, klappt noch nicht so ganz, aber ich bleibe dran. Ein weiteres Ziel ist jeden Tag vor 23.00 Uhr ins Bett zu gehen. Ich habe bemerkt, dass sieben Stunden Schlaf mein perfektes Schlaflimit sind, um erholt und gut gelaunt den Tag anzugehen. Fünf Stunden gehen gar nicht, sechs sind ok, acht Stunden zu viel.

Die Räumlichkeiten überdacht. Wo schlafe ich? Ich habe angefangen den Raum auch wirklich abzudunkeln, oder eine Schlafmaske zu tragen. Außerdem ist die richtige Raumtemperatur ausschlaggebend, um mich wohl zu fühlen und dann auch schnell einschlafen zu können. Zu kalte Füße und ich bleibe hellwach. Zu warm und zu niedrige Luftfeuchtigkeit? Das war oft ein Grund um nachts aus der Tiefschlafphase aufzuwachen und ein Glas Wasser zu trinken, um dann wieder wach zu sein. Ein trockener Hals kann dich lange wach halten.

Den Kopf auf Good Vibes schalten. Mit guten Gedanken ins Bett gehen, um mit einer guten Stimmung aufzuwachen: Das klingt zwar einfach, muss man aber erst einmal verinnerlichen. Zumindest trifft das auf mich zu. Buch und Stift und dann die guten Gedanken aufschreiben hilft mir gerade. Wie damals beim Diktat, verinnerlichen durch wiederholtes Aufschreiben. Was noch helfen kann? Ein gutes Buch oder Podcasts/ Hörspiele.

Besser schlafen - was kann ich für einen gesunden Schlaf tun?

Was hat sich verändert?

  • Eine schönere Haut. Ich muss mich nicht mehr vor meinem Spiegelbild oder meiner Laune erschrecken. Ich fühle mich fitter, wohler und gesünder in meinem Körper.
  • Ich schlafe tiefer, ich grüble schon weniger und habe somit auch weniger die Möglichkeit schlecht gelaunt den Tag anzugehen. Ich habe mehr Energie für den ganz normalen Alltag.
  • Ich bin noch nicht ganz fertig, ich habe noch nicht alles im Griff, aber immerhin sehe ich Fortschritte. Wenn ihr Tipps und Tricks für mich habt, wie ich einen gesunden Schlaf noch besser fördern kann, lasst es mich gern wissen.

Wenn man über einen langen Zeitraum immer wieder zu wenig schläft, kann es einen richtig mürbe machen.

Kommentare

7 Kommentare zu “Life: Besser schlafen”
  1. Ich kann dir Einschlaftücher sehr empfehlen. Sie duften nach Lavendel und man legt sie auf den Nachttisch. Hab die mal in einem Hotel in Wien bekommen. Ich fand sie klasse 👍🏻

    Lg Carina

  2. Kathi sagt:

    Hallo Franzi 🙂
    Ich hatte 2017 über Monate fast keinen Schlaf, hauptsächlich wegen der Grübelei. Dagegen ist schwer anzukommen und manchmal fühlt man sich dann wie eingesperrt im eigenen Kopf. Bei mir hat eigentlich nur ein generell anderes Mindset geholfen. Weniger Konzentration auf Probleme, manchmal fällt einem gar nicht auf wie ungesund fokussiert man auf gewisse Themen ist. Dazu mehr Konzentration auf komplett Belangloses, was dafür aber Spaß oder Entspannung bringt. Am Anfang will man nicht so recht, braucht ein bisschen etwas für sich zu finden, aber irgendwann wird das mit dem Kopfausschalten schon.
    Bei mir hab ich das schon bei so simplen Dingen wie Serien schauen oder was trinken gehen gemerkt. Auch wenn es vielleicht nicht 100%ig die perfekte Serie ist, nicht allen sozialen Normen entspricht oder schlicht dumm ist, wenn man drüber lachen kann, warum nicht einfach mal lachen, so ernst ist das Leben auch nicht. Und wenn man mal nicht glaubt, dass man sich mit bestimmten Menschen versteht, einfach mal probieren und Spaß haben, am Ende weiß man halt im schlimmsten Fall wen man nicht braucht oder lernt neue Ansichten kennen – die muss man ja nicht teilen. So kann ich jetzt Mitmenschen viel besser einordnen und auf sie offen zugehen.
    Ich weiß ja nicht ob dir das hilft, aber bei mir hat die Belanglosigkeiten mehr schätzen viel beigetragen – für ein generell entspannteres Leben und einen ruhigeren Schlaf.
    Liebe Grüße, Kathi 🙂

  3. Mrs Unicorn sagt:

    So ein interessanter Beitrag. Ich habe aktuell auch echte Schlafprobleme. Werde deine Tipps mal testen

    Viele Grüße und ein traumhaftes Wochenende!
    Celine von http://mrsunicorn.de

  4. Mara sagt:

    Ich kenne das auch nur zu gut, zu den Einschlafproblemen gesellen sich seit längerem nun auch die Durchschlafprobleme.
    Ich versuche ähnlich wie du abends schon früh das Handy zur Seite zu legen und stattdessen zu lesen. Auch hilft es mir wenn ich den Tag über Sport gemacht habe. Leider sind aber auch diese Maßnahmen kein Garant, dass ich einschlafen kann. Deshalb höre ich oft zum einschlafen ein Hörspiel um meine Gedanken zu fokussieren, am besten hilft es mir etwas zu hören was ich schon kenne. Seit geraumer Zeit hören mein Freund und ich deswegen nachts zum einschlafen die drei Fragezeichen, das hilft mir meistens.
    Und wenn ich einen ganz furchtbar nervigen Fall von nicht einschlafen können habe, dann versuche ich über anderes nachzudenken, Geschichten die mir Freunde erzählt haben, das letzte Kapitel meines Buches und wie es weitergehen könnte und und und.. nur um mich vom Grübeln abzuhalten. Das und die eintretende Übermüdung wirken dann meistens doch 🙂

  5. Manuela sagt:

    Danke für den tollen Beitrag. Ist gerade auch mein Thema! Hast Du schon Schlaföle ausprobiert??? Nimmt mich wunder, ob die was bringen würden…

  6. Stacia sagt:

    Liebe Franzi,
    ein schöner und wirklich wichtiger Beitrag. Ich kenne das mit dem Abschalten nur zu gut. Oft liege ich abends lange wach und denke an die Arbeit. Gerade in den Berufen, in denen man eben nicht beim Verlassen des Büros auch den Kopf abstellen kann, sondern zu Hause noch weiterarbeiten, planen und eben denken muss, ist es besonders schwer.
    Danke, dass du uns deine Routine vorgestellt hast. Ich denke, ich werde auch versuchen weniger am Handy zu sein und regelmäßig rechtzeitig ins Bett zu gehen.
    Nun wünsche ich dir angenehme Nachtruhe, damit du (unter anderem) weiterhin erfolgreich bloggen kannst. Ich lese immer gern mal rein 🙂
    Liebe Grüße
    Stacia

  7. Miu Nguyen sagt:

    Das klingt wirklich gut! Ich glaube, ich sollte wirklich auch auf meine Schlafroutine achten, da ich durch den merkwürdigen und nicht vorhandenen Schlafrhythmus momentan wirklich schlechte Haut habe.

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