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5 gute Gründe um aus dem Alltag zu flüchten

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1. November 2017 • 9 Kommentare
5 gute Gründe um aus dem Alltag zu flüchten

Yves Rocher hat gerade eine neue Serie auf den Markt gebracht, von der ich euch in diesem Beitrag schon mehr erzählt habe. Thematisch geht es dabei auch um das Thema entspannen, wohlfühlen und Detox für die Haut und die Seele im Alltag. Passend zu diesen Gedanken verrate ich euch heute, was mich als Grüblerin endlich zum Entspannen gebracht hat und wieso ich für manche kluge Gedanken immer etwas länger brauche.

5 gute Gründe um aus dem Alltag zu flüchten

Wunschvorstellung: Ich schließe die Tür hinter mir, lege Mantel und Gedanken ab und kann entspannen.

Genau so sollte es laufen, aber genau so passiert mir das nie. Ich bin eine Grüblerin und bin auf die Welt gekommen, mit dem Ziel möglichst viel zu zerdenken und jede Handlung ganz genau zu analysieren. Es muss ja in jedem Wort und in jeder Tat irgendein Gedanke stecken. Unmögliche Denkweise, unglaublich anstrengender Alltag mit mir selbst?

Diese Erkenntnis trage ich aber schon eine Weile mit mir herum. Ich versuche effektiv und effizient Möglichkeiten zu finden, die den Kopf beruhigen und das Herz atmen lassen. „Kopfmensch“ müsste man mich taufen, eine die immer mehr denken will als es nötig ist. Dass ich dann auch noch mit einem Dickschädel gesegnet bin bereitet nicht nur mir die eine oder andere schlaflose Nacht, sondern auch meiner Umwelt.

Das klingt nach viel Humor und an vielen Tagen ist das auch alles tragbar. Aber manchmal wird es mir auch zu viel. Dann bin ich mir selbst zu viel mit meinen Worten und Gedanken, die sich dann häufig auch noch gegen mich selbst richten. Um das zu verhindern oder es einzudämmen gibt es kleine alltägliche Rituale die mich entspannen lassen, bei denen ich meine Gedanken einfach loslassen kann und bei denen ich nur noch da bin wo ich sein sollte: Bei mir selbst.

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Zu Beginn  dachte ich, dass ich mich Extremen widmen muss, um den Kopf in Schach zu halten, dass ich mich groß und laut ablenken muss, damit gar nicht erst die Zeit und die ruhige Minute bleibt um zu grübeln. Von viel Sport bis hin zu vielen Unternehmungen waren die Wochen vollgepackt, nur um mich am Grübeln zu hindern. Leider hatte das wenig mit Entspannung und herunterkommen zu tun, leider habe ich mir dadurch nicht antrainiert ruhiger und gelassener zu werden. Mir half das Loslassen und das „mir etwas Gutes tun“, einfach das zu machen, was mir Freude bringt.

Das klingt unglaublich einfach und simpel, aber trotzdem habe ich für diese Erkenntnis eine gewisse Zeit benötigt.

Meine 5 guten Gründe um im Alltag zu entspannen

• Ich gönne mir ein gutes Frühstück für mich allein

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Allein sein war für mich immer schwieriger als in geselliger Runde zu sitzen. Oft habe ich Gespräche in die Länge gezogen und mir unglaubliche viele Termine in den Kalender eingetragen, um ja nicht zu viel über mich selbst zu erfahren. Dabei kann Ausblick, Kaffee und ein gutes Frühstück mit mir allein wirklich etwas bewirken. Nämlich Entspannung. Daher gibt es mindestens einmal die Woche ein Breakfast for One.

• Ich gönne mir ein Bad für mich allein, mit Buch und Gesichtsmaske

Es geht nichts über ein Bad. Für mich ist das der persönlich entspannendste Moment überhaupt. Das ist auch der einzige Ort, an dem ich stundenlang lesen kann. Was immer dazugehört ist eine Gesichtsmaske. Wenn Entspannung, dann für Kopf und Körper.

• Ich gönne mir eine Kaffeepause

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Koffein beruhigt mich. Es ist mehr der Moment und die Möglichkeit ein gutes Aroma zu genießen. Ich liebe Kaffee vor allem deswegen, weil ich kopfmäßig runterkomme und mich ganz auf den Geschmack und den Moment konzentrieren kann. Manchmal steht denn alles still, selbst meine Gedanken.

• Ich gönne mir gute Pflege

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Ich bin ein Beautymensch und liebe Spa, Massagen, Pflege und alles rund um das, was der Haut etwas zurückgibt. Ich finde es gibt nicht Schöneres als sich selbst etwas Gutes zu tun. Ein gute Creme, ein gutes Bodyoil, ein guter Duft, ein Peeling, eine Maske. All das sind kleine Möglichkeiten, sich zu entspannen.

• Ich gönne mir Pausen

Nichts machen. Nichts. Kein TV, keine Serien, keine Anrufe, kein Blog, kein Social Life. Nichts machen. Ich übe noch, aber es tut gut, dieses Nichtsmachen.

In diesen Stunden und an diesen Tagen versuche ich einfach nur das zu tun, was mir gefällt und ich zwinge mich zu gar nichts. Selbst wenn der Kopf wieder eingreift und sich zu Wort meldet, lasse ich es einfach zu und versuche mir keinen Druck aufzubauen.

Denn genau das war mein Fehler, den ich immer wieder gern begangen habe: Ich habe mich gezwungen abzuschalten.

Dass das natürlich das Gegenteil bewirken würde, war mir nicht klar. Dass ich jetzt mehr Ruhe finde, weil ich einfach mache was mir gut tut, ist eine Erkenntnis die Gold wert ist und die ich hoffentlich nicht wieder verdrängen werde. Denn das große Problem, das ich sicherlich mit vielen teile, ist sich wiederzufinden und zu entspannen. Man muss es zwar lernen, akzeptieren und am Ende beibehalten. Ich tue mich immer noch schwer damit und bin oft genug viel zu gedankenversunken, aber ich versuche durch kleine Tricks und den Detox Effekt mehr Sorglosigkeit zu erlernen. Detox für die Gedanken, Detox für das Glücklichsein.

Alles Liebe

In freundlicher Kooperation mit Yves Rocher

Kommentare

9 Kommentare zu “5 gute Gründe um aus dem Alltag zu flüchten”
  1. Anonymous sagt:

    Ich langweile mich hier bei dir nur noch… nach jahrelangem Mitlesen: goodbye

    • Franzi sagt:

      Schade, aber ich kann mich leider nicht nur um dich und deine Bedürfnisse kümmern. Komm gern vorbei zum weiterlangweilen 😉 Oder dann auch mal kommentieren, wenn es gut ist. Alles Liebe die Langweilerin. Sorry, kleiner Scherz. Ich verstehe, wenn du dich langweilst. Aber wenn du überhaupt jahrelang hier warst und Interesse wirklich vorhanden wäre, hättest du deine Worte anders gewählt. War doch eher: der muss ich es mal sagen, damit alle es sehen und andere einstimmen. Daher finde ich es nicht so schade, wenn du nicht mehr liest. Denn ich tausche mich gern aus, nehme Kritik gern an, um mich und meine Seite zu verbessern. Klappt nicht immer, geht oft nicht gut. Aber so ist es eben im Leben. Ich bin menschlich und bestimmt auch oft genug langweilig.

      Alles Liebe dir.

    • Anonymous sagt:

      Anstatt man Kritik einfach in eine Mail packt oder Wünsche äußert? Nein, aber du kannst es bestimmt besser oder bist zu 100% immer dabei. Auf solche Leser würde ich als Bloggerin auch verzichten wollen: goodbye.

  2. Sonja sagt:

    Toller Artikel! Danke für die Tipps Franzi. So von Grüblerin zu Grüblerin.

  3. Marie sagt:

    Mega die Bilder- wow.

  4. Marion sagt:

    Ich bin auch eine Grüblerin. Mich lassen die Gedanken kaum in Ruhe. Ich kann auch am besten abschalten, wenn ich mir Zeit und Ruhe für mich selbst gönne. Mit einem schönen Buch, einem ruhigen entspannenden Film, oder bei einer Beautystunde nur für mich. Übrigens: Ich langweile mich bei dir überhaupt nicht. Deine Beiträge sprechen mir oft aus der Seele. Weiter so liebe Franzi! ♥

    Viele liebe Grüße, Barbarella ♥

    https://barbarella149.wordpress.com

  5. Tanja sagt:

    Hallo Franzi 🙂

    ich verfolge deinen Blog schon seit längerem und bin immer wieder aufs Neue über deine Beiträge begeistert. Ich finde mich in deinen Gedanken sehr oft wieder und fühle mich dadurch verstanden (und auch nicht allein).
    Das ewige Grübeln kenne ich von mir selbst nur zu gut und ich tu mir wahnsinnig schwer abzuschalten und mir etwas Gutes zu tun. Dabei sind es oftmals die kleinen Dinge, die ausreichen um unsere Seele zu „stärken“ und uns Kraft geben den Alltag zu meistern.
    Mach weiter so, du bist eine großartige Bloggerin!

    Viele liebe Grüße von Tanja

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