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Warum ich als Bloggerin für jede Art von Support dankbar bin

10. August 2017 • 17 Kommentare

Es gibt Tage und Wochen, an denen geht nichts voran. Wir befinden uns gerade offiziell im Sommerloch. Ich spreche hier von meinem Job, von meiner Tätigkeit als Bloggerin.

mango punkte hose bloggerinm mit Herz und Blut danke sagen

Urlaub, ausruhen, neue Pläne schmieden, ein wenig neidisch den Feed durchscrollen und dabei fast nicht bemerken, wie gut es mir gerade selbst geht. Ich muss aber zugeben, dass ihr dort draußen gerade sehr viel dafür tut, dass ich mich besser und bestätigt fühle in meiner Arbeit. Ein für Blogger emotionales Thema, denn jeder will Reaktionen auf seine Worte, Taten und die eigene Arbeit. Als Bloggerin bin ich in gewisser Weise auch abhängig von euch. Wenn ihr nicht mehr klickt, liked und supportet, bin ich schnell weg vom Fenster. So kommt man manchmal auch auf die Idee, immer wieder mehr Feedback einzufordern von euch. Euch zu locken, mal zu meckern, oder die Zweifel aufzuzeigen, die einen in der Selbstständigkeit plagen können. Keine Sorge, das alles habe ich auch schon umgesetzt und ich finde es auch absolut legitim darüber ein paar Worte zu verlieren. Denn es geht auch um das liebe Geld. Es geht auch um gesehen werden und dabei sein.

Aber sind Likes, Follower und die nächste Designerhandtasche der Grund für das Bloggen?

Ich habe das hier nicht in erster Linie gestartet, um davon leben zu können und viel Applaus zu erhaschen. Beides sind zwar tolle Nebenerscheinungen, aber waren nie das Ziel meiner Bloggerkarriere. Sie waren auch nie mein Antrieb um zu bloggen. Viel mehr sind es meine Gedanken, Interessen und Ideen die ich mit euch teilen möchte. Wenn ich euch erreiche, wunderbar! Wenn es mal schief geht, mache ich es das nächste Mal besser. Bloggen bedeutet für mich auch immer noch ganz egoistisch meine Gedanken auf meine Seite zu packen und zu sehen, was damit passiert. Wenn es dann einmal still wird und ihr euch mit eurer Meinung und Support zurückhaltet, kann ich ganz gut damit leben.

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Bloggen hat sich verändert

Ob alle so denken müssen wie ich? Nein ich weiß auch, dass es manchmal ermüdend sein kann sich Zeit zu nehmen, Bilder zu schießen, zu recherchieren und gute Inhalte auf eine gut gepflegte Seite zu packen und dann nur wenig Reaktion zu erhalten. Aber es darf uns nicht dazu anhalten nur noch nach Aufmerksamkeit und Applaus zu gieren. Denn dann landen wir ganz schnell bei Sätzen, die ich in letzter Zeit öfter zu hören bekomme.

„Wenn das so weitergeht, höre ich auf mit dem Bloggen – Wenn die Zahlen nich steigen, kann ich es auch sein lassen“

Dabei hat sich das Konsumieren von Blogs verändert, so wie wir Blogger auch. Aus dem Mädchen von Nebenan im ersten Semester ist eine Frau mit Businessplan geworden. Aus der Leserin im gleichen Alter ist ebenso eine Frau geworden, die Beruf, Leben und Unterhaltung unter einen Hut bekommen muss.

Wir müssen nur genauer hinschauen als Blogger

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So liegt es jetzt auch an mir auch zusehen, wie meine Leser mit mir gewachsen sind. Woran ich das festmache? An euren Antworten. Die kommen nicht mehr jeden Tag, aber wenn dann mit Tiefgang, mit gut überlegten Äußerungen und Fakten, die mir und anderen Lesern wiederum viel mehr bringen als das hundertste Herzchen. Wobei ich dagegen auch nichts habe, ich weiß nur, dass meine Leser und Leserinnen ein Leben haben und sich dennoch Zeit nehmen sich Gedanken über meine Gedanken zu machen. Das zu erkennen hat bei mir ein gewisse Zeit gebraucht. Ich musste lernen, dass ihr dort draußen ebenso den Alltag wuppen müsst und bin froh über jeden Like, jedes Herz und jedes Wort, das ihr mit Bedacht an mich sendet.  Auch wenn ihr mir nur heimlich folgt, stille Zuschauer seid oder selten ein Wort hinterlasst, kann ich damit ganz wunderbar umgehen.

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Was will ich euch mit diesem Text sagen?

Ein simples Danke an all den Support von eurer Seite aus. Von mir als Bloggerin an euch als Leserschaft. Dieser Text geht aber gleichzeitig an meine Kollegen und Kolleginnen, die gerade wieder zweifeln und alles hinschmeißen möchten. Ich kann diese Gedanken absolut nachvollziehen. Aber bitte schaut genau hin wer euch jeden Tag begleitet, wieviele Kommentare und vor allem was für gewählte Worte euch immer wieder erreichen. Lasst euch nicht stressen oder runterziehen von ruhigeren Tagen. Nein, seid stolz auf das was ihr erreicht habt und dankt es eurer Leserschaft immer wieder durch eure kontinuierlich gute Arbeit. Ich weiß, ihr leistet großartige Sachen, eure Leserinnen und Leser wissen das auch zu schätzen.

Das ist der Grund, warum ich als Bloggerin für jede Art von Support dankbar bin.

Alles Liebe

Kommentare

17 Kommentare zu “Warum ich als Bloggerin für jede Art von Support dankbar bin”
  1. Jules sagt:

    Toller Post liebe Franzi. Bitte mach weiter so.

  2. Marie sagt:

    Mega Outfit! Die Hose ist der Hammer.

  3. Kristina sagt:

    Liebe Franzi, dieser Text kam gerade zur rechten Zeit! Ich habe auch gerade das Gefühl, dass es nicht so vorangeht. Die Seitenaufrufe sind gerade sehr mau und auch alles andere irgendwie zäh. Das lässt einen dann auch hin und wieder an allem zweifeln. Aber wie du richtig sagst: Es ist Sommerloch und trotzdem sollte man dankbar sein über jeden Leser und jedes Kommentar.
    Liebe Grüße ♡Kristina
    TheKontemporary

  4. Janka sagt:

    Hey 🙂
    Ich glaube ich gehöre genau zu dieser stillen Leserschaft, die du gerade hier so ansprichst. Du hast recht ich lese deine Beiträge gerne, sage aber sehr selten etwas dazu. Allerdings regen sie mich immer zum Nachdenken an und sind sehr inspirierend. Deshalb kann ich auch nur Danke zurück sagen, auch wenn ich es meist nur schweigend zum Ausdruck bringe 😉
    LG und mach weiter so ♡ Janka

  5. Melli sagt:

    Ich fühle mich gleichzeitig ertappt und bestätigt. Du hast recht und trotzdem fühle mich irgendwie unwohl dabei. Wie oft habe ich diese Sätze schon selbst gesagt?! Wie oft habe ich sie auch so gemeint? Wie oft habe ich mir den Tag von fehlenden Seitenaufrufen, Kommentaren oder Herzchen verderben lassen? Am Ende waren und sind es wohl immer die Selbstzweifel, die einen unzufrieden und undankbar machen.
    Danke für deine Erinnerung, liebe Franzi!

  6. Barbarella sagt:

    Es sind ja doch gerade die Herzchen und die Kommentare, die uns für die Mühe belohnen die wir uns mit den Fotos und Beiträgen machen. Klar warte ich dann auch immer darauf, dass ich meine Likes bekomme. Und manchmal gerade von ganz bestimmten Leuten. Das geht uns allen so. Ja sicherlich habe ich anfangs auch vieles an den Likezahlen gemessen und war oft unzufrieden wenn ich mal nicht so bedacht wurde. Aber mittlerweile kann ich gut damit umgehen wenn ein Foto mal nicht so groß rauskommt. Was zählt, ist der Spaß und die Kommunikation mit netten Leuten 🙂

    Viele Grüße, Barbarella <3

    https://barbarella149.wordpress.com

  7. Anastasia sagt:

    Ein sehr schöner Blogpost, liebe Franzi!
    Dein Outfit gefällt mir auch sehr, vor allem die Hose finde ich super schön.

    Liebe Grüße
    Anastasia

  8. Lilo sagt:

    Wow. Ein toller Text. Und ja du hast Recht – Ich verfolge deinen Blog seit über 6 Jahren. Und ja du hast recht, das Leben hat sich seitdem komplett verändert und auch das Blogs lesen hat sich verändert. Man kann viel mehr konsumieren und wird ständig überrannt mit Informationen. Umso schöner bei dir sich immer wieder aufgehoben zu fühlen. Also mal von mir als Leserin ein fettes Dankeschön, danke für deine Mühen, für dein Durchhaltevermögen, für deine Inspiration und für deine Leidenschaft zum texten! DANKE!

  9. Tine sagt:

    Schöne Zeilen, danke dafür! ❤️

  10. Indie sagt:

    Ich muss mal wieder sagen wie schön ich dein Outfit finde. Ich bin ganz verliebt in diese Hose und das Rüschentop! Beides steht dir darüber hinaus ganz wunderbar.

    Zum Thema deines Posts: ich bin 35 Jahre alt und lese noch immer gerne Blogs, weil ich schöne Bilder in Verbindung mit einer „Geschichte“ einfach gerne mag und unterhaltsam finde. Und manchmal nehme ich mir auch die Zeit einen Kommentar zu hinterlassen 🙂

    Liebste Grüße!

  11. Kostantina sagt:

    Ah, Fran, was soll ich sagen: du sprichst mir aus dem Herzen! Wie ich dir schon bei DM geschrieben habe, meine Gründe damit anzufangen haben sich wirklich über die Jahre nicht verändert und ich bin stolz darauf. Jedoch ist es aber sehr schwierig Durchhaltevermögen aufzubringen, wenn das „Sommerloch“ Jahre dauert und man wirklich kein Feedback oder Input kriegt! Da kommen die Selbstzweifel von alleine und man fragt sich was macht man falsch?! Ich habe mich schon langsam damit abgefunden, dass aus meinem Blog nichts wird und ich nenne mich gerne manchmal “ den schlechten Blogger der Welt „.
    Kostantina
    http://evasgirlblog.blogspot.de

  12. Eva Jasmin sagt:

    Wow, danke für diesen Post, der geht echt irgendwie unter die Haut und ich muss sagen, der motiviert mich gerade auch wieder ein wenig. Momentan ist es echt oft frustrierend, ich weiß noch, wie ich angefangen habe mit alle dem und mir eigentlich keinen Kopf um nichts gemacht habe, und es lief. Heute habe ich einen Plan, den ich verfolge und irgendwie habe ich das Gefühl es läuft schlechter als damals, und ich weiß es liegt nicht an meiner Arbeit, sondern an Algorithmen und Co. Da ist es umso wichtiger, sich darauf zu besinnen, was man eigentlich erreicht hat und wo man eigentlich steht. Das verliert man finde ich gerade im Angesicht des Erfolgs anderer so schnell aus den Augen, dass man manchmal auch nichtmal merkt, dass es bei einem selbst bergauf geht.
    Liebe Grüße
    Eva

    http://www.eva-jasmin.de

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