Kolumne

What happened- Was war los beim zukkermädchen? 2017 #11

20. Juli 2017 • 8 Kommentare

Diese Woche war unglaublich spannend. Das lag vor allem an meiner Reise nach Berlin, die ich nur für meine nächsten Podcasts in meinen Terminkalender eingetragen hatte.

Was war los beim zukkermädchen?

Ich muss zugeben, das was sich gerade mache, ist wohl mit die beste Nebenerscheinung meines Berufs: Ich lerne Menschen und ihr Leben kennen. Ich kann einfach so kurz vorbeikommen, meinen Koffer abstellen, in ein Leben platzen und reden, über Gott und die Welt. Reden über Befürchtungen, Glück, Hoffnung und Pläne. Nachdem ich den roten Button gedrückt habe, packe ich meine Sachen und bin einem Menschen für einen gewissen Moment so nahe gekommen, dass ich dieses Gespräch mit euch teilen muss. Diesmal habe ich Valerie von Simple et Chic besucht. Eine Bloggerin und eine Kollegin, die ich sehr in mein Herz geschlossen habe. Nach dem Gespräch und dem guten Frühstück mag ich sie sogar noch ein bisschen mehr. Hier geht es zum Podcast.

Wie immer könnt ihr euch bei mir melden und Menschen und Geschichten vorschlagen, die ihr mit mir hören wollt.
„Frances meets…“ geht in die zweite Runde

Never ending Stories

Wenn Werbung nervt und vielleicht an mancher Stelle stark nach schlechtem Productplacement stinkt, kann man wie Jana einmal seinen Frust ins Netz stellen und zu Recht ein Kopfnicken und Zuspruch erhalten. Was aber, wenn es zu einem Daueraufenthalt auf dem Hype Meckerzug wird? Dann wird es lächerlich. Klar, man hätte sich das eine oder andere Bild bei dieser Kampagne sparen können. Ersetze aber bitte hier „Waschmittel“ beliebig mit anderen standard Haushaltsprodukten und man erhält die Werbung, die es schon lange überall gibt. Wir können uns in Deutschland leider selten mit guter Werbung brüsten, verzeiht. Ich bin ehrlich. Und klar müssen wir darüber sprechen, für was wir Blogger, Instagramer, Influencer, Stars, Sternchen, It Girls und Youtuber stehen wollen. Aber diese Werbung tat mir nicht weh, sie gab mir auch nicht viel. Das einzige was richtig Bombe gewesen wäre, wäre der Hinweis vom Kunden diese Werbung auch als solche zu kennzeichnen. Wirklich, nur als Denkanstoß an das Brand oder die Agentur. Es sieht nicht nur aus wie Werbung, es ist auch welche. Also bitte einfach kennzeichnen.
Sonst kann ich nur vermuten, dass wir uns vor allem mit diesem Thema beschäftigen, weil wir das wunderbare alljährliche Sommerloch erreicht haben; vielleicht aber auch, weil diese Branche noch wachsen muss und neue Konzepte hierzulande oft erst einmal negativ angenommen werden. Mist passiert immer wieder und wir sollten daraus lernen. Ich will gar keinem auf die Finger hauen, ich will niemandem vorschreiben für was er werben sollte, nur kennzeichnen wäre gut. Sonst finde ich das Drama um dieses Produkt eher langweilig. Kennzeichnung hingegen finde ich gut. Ich relativiere auch nicht die Frage, für was wir stehen wollen, nur finde ich sie in dem Kontext nicht gut geklärt.

Bye bye @zukkerme Hello @frances

Auf Instagram gab es einen kleinen Namenswechsel. Ihr seht selbst wo es hingehen soll: Mehr zu mir, mehr zu dem was ich bin und euch zeigen will. Instagram hat mich dabei unterstützt und innerhalb von 24 Stunden meinen Namen geändert. Ich finde es gut, euer Feedback war bis jetzt auch ganz wunderbar. Yeah.

Gefühlt

#Vermissung. Ich vermisse Menschen, Dinge und Gefühle gerade sehr. Immer wieder poppt etwas in meinem Kopf auf, dass ich schlagartig vermisse. Gerade die leckeren Pancakes von Valerie, das Gespräch mit Jana an ihrem großen Holztisch in der Küche, meinen Hund, den Mann an meiner Seite, meine Familie. Texte, ja sogar Gedanken fallen gerade unter #Vermissung. Ich reise sehr viel, nehme sehr viel mit, kann sehr viel erfahren und vermisse somit auch unglaublich viel. Ich kann euch nicht einmal sagen, ob es ein gutes oder schlechtes Gefühl ist, was ich gerade erlebe. Auf der einen Seite vermissen wir, weil wir etwas brauchen, noch einmal fühlen wollen, noch einmal erleben möchten. Auf der anderen Seite weiß ich, wir können nur vermissen, was wir erfahren haben.  Wir können nur vermissen, weil wir etwas erleben dürfen und weil wir Menschen treffen können. Ich bin dankbar für die tollen Erfahrungen und Menschen in meinem Leben, die mir durch ihre Art viel zurück- und mitgeben. Aber auf der anderen Seite vermisse ich diese Erfahrungen so schnell immer wieder. Zwickmühle. Die Lösung gerade? Viel mehr unterwegs sein? Ob es die richtige Lösung ist, weiß ich noch nicht genau. Vielleicht ist meine #Vermissung auch ein #ichmussraus? Vielleicht ist es auch nur meine Art die Welt zu erleben. Es gibt einfach nichts Besseres, als das Leben von allen Seiten zu betrachten. Das geht immer besser, wenn sich Menschen dafür treffen. Davon bin ich überzeugt. So vermisse ich wohl das Leben miteinander. Immer wieder dann, wenn ich allein am Bahnhof sitze, allein am Laptop und allein auf Reisen bin.

Endlosschleife

Der Song, den ich immer mit Los Angeles verbinden werde, soll auch zu eurem Ohrwurm werden.

 Childish Gambino-Redbone

Ich bin jetzt still, warte aber auf eure Gedanken.

Alles Liebe

Kommentare

8 Kommentare zu “What happened- Was war los beim zukkermädchen? 2017 #11”
  1. Valerie sagt:

    Ich habe es auch total genossen mit dir zu quatschen und so viele tolle Gedanken auszutauschen. Made my day!! Und bezüglich der Kennzeichnung bin ich auch voll auf deiner Seite- denn egal ob gute oder schlechte Werbung- die Kennzeichnung darf niemals fehlen! Wünsche dir einen wunderbaren Tag, schön dass du da warst <3

  2. Mrs Unicorn sagt:

    Liebe Frances,

    ich finde es auch richtige, Werbung zu kennzeichnen, wenn es sich um einen bezahlten Beitrag handelt. Allerdings nehmen die Diskussionen und das Fingerpointing echt gerade überhand. Hoffe, das Sommerloch ist bald vorbei…

    Liebe Grüße
    Celine von http://mrsunicorn.de

    • Franzi sagt:

      Ja Sommerloch und Schreibfaulheit. Jetzt muss jeder noch etwas sagen. Aber es gibt wie immer keinen Lösungsvorschlag. Wobei eins zwei Texte die Aktion auch für ein paar digitale Wünsche genutzt haben. Was ich wiederum Bombe fand. Aber leider nicht der Rest.Alles Liebe

  3. Shawty sagt:

    Sorry, aber ich hatte eben ein wenig Gänsehaut, als ich gelesen habe, dass Du mit Deinem L.A. Trip den Childish Gambino Tune verwendest. Bin selbst großer CG Fan und freu mich immer wieder auf’s Neue, wie ein kleines Mädchen, wenn jemand anders ihn auch kennt und feiert.

    xoxo,
    Shawty

    PS:
    Mein L.A. Album war übrigens Anderson.Paak – Malibu. 🙂

  4. Blogprinzessin sagt:

    Ich finde der neue (alte) Name passt toll zu dir. Und ich kann ihn mir besser merken als zukkerme. <3

Schreibe einen Kommentar