Fashion

Blogger relations my kind of blogger work with GANT

Kooperation
25. April 2017 • 16 Kommentare

Ich blogge schon seit 9 Jahren und nun 4 davon so richtig als hauptberufliche Bloggerin. Ohne irgendetwas nebenbei. Klingt für viele und auch selbst für mich immer noch weit entfernt von einem alltäglichen Leben und ist noch lange nicht selbstverständlich. Bloggen als Job.

Und heute möchte ich euch, weil ich gerade eine tolle Kooperation mit GANT eingegangen bin, mehr über das Thema, über das oft heiß diskutiert wird sprechen: Blogger & Kooperationen.

Ich muss kurz ausholen. Kleiner Rückblick ins Bloggerdamals.

Das Hobby wird zum Beruf? Klingt richtig gut, oder? Finde ich auch. Trotzdem habe ich lange gebraucht um das auch wirklich durchzuziehen. Den Nebenjob endlich zu kündigen und mich in die Selbstständigkeit zu begeben. Selbstständigkeit beruht ganz allein auf mir selbst. Ich bin für mich und meinem Einkommen verantwortlich. Dafür habe ich meinen Blog und mich als Person ausgewählt. Geld verdienen mit dem Blog. Vor neun Jahren für mich keine Frage wert gewesen. Es gab diese Option einfach nicht.
Diese Seite entstand aus einem Hobby heraus, aus einer Laune. Ohne jeglichen Plan, ohne dem Bewusstsein, dass das hier einmal mein Job werden könnte. Mit der Zeit wurde mir bewusst, dass nicht nur die Leseranzahl stieg, auch das Interesse von Firmen wurde geweckt. Die ersten Zusammenarbeiten entstanden. Ganz zaghaft. Ohne irgendeine Vorstellung was am Ende dabei rauskam. Die ersten Eventeinladungen trudeln ein, die ersten Freundschaften unter Bloggern wurden geknüpft. Ein kleines Hobby entstand und ich wollte alles mit euch teilen, was mir so durch den Kopf ging. Zu Beginn lag mein Fokus noch sehr auf meinen Outfits.

Verrückt, wenn man heute die ersten Bilder auf dieser Seite sieht und wo wir uns nun befinden.

Ich begann den Blog während meines Studiums. Ich hatte dank der Literaturwissenschaft viel zu lesen und konnte das Leichte und Schöne im Leben mit meiner Seite ausgleichen. Es war eine nette Sache nebenbei mich mit euch auszutauschen. Es war erfrischend neu. Nach dem Studium wurde es dann aber ernst. Ich musste mich entscheiden. Was will ich werden, wo soll es hingehen? Ich entschied mich für einen großen Modekonzern und wollte sehen, was es mir bringen wird. Es brachte mich nach 3 Monaten wieder an den Schreibtisch, nur dieses Mal für eine nette interne Schreibarbeit. Der Blog wuchs und nach 2 Jahren konnte ich mir die Fragen stellen: Wage ich den Sprung in die Selbstständigkeit? Halte ich mich über Wasser und widme mich dem Blog und kann mehr schreiben, meine Bilder verbessern und euch überall wo es mich hin verschlägt mitnehmen?

Vielleicht war Haus, Auto sicherer Job doch die bessere Alternative? Nein. Ich war schon immer unstetig und wollte mich ausprobieren und selten so richtig anpassen. Daher wagte ich den Schritt. Aber mit Rückendeckung von Freunden, Familie und Freund. Das erste Jahr war ehrlicherweise erschreckend kurz, gewaltig und ein riesiger Lernprozess. Selbstständigkeit blieb nicht mehr nur ein Wort, es war mein täglicher Begleiter. Dazu kamen Behörden, Steuern, Aufträge suchen, den Boden nicht unter den Füßen zu verlieren und euch hier am Ende nur noch Quark erzählen.

Die Balance finden war mein Ziel. Mich als Person hier nicht völlig zu verlieren oder zu offenbaren, aber dennoch so gut es geht echt zu sein.

Blazer GANT // Shirt  similar  // Jeans & Ballerina Zara

Das Problem mit dem World Wide Web als Job? Es gibt hier bestimmt Millionen von Menschen die irgendetwas immer irgendwie besser können als ich. Ich musste nur für mich herausfinden, in was ich gut bin, worin ich aufgehe und euch mitnehmen kann. Jetzt stehen wir hier gemeinsam. 2017. Es gibt den Blog immer noch und ich hoffe, ich konnte meine Ziele, meine Vorstellungen dieser Seite genau so einhalten, wie ich es mir damals mit dem Start der Selbstständigkeit versprochen hatte. Geld verdienen mit dem Blog ist immer noch eine Gradwanderung. Geld verdienen mit dem Blog und dabei sich und den Lesern treu zu bleiben, bedeutet sich immer wieder umzuschauen, was gerade passiert und was ich hier eigentlich tue. So landen wir heute bei meinem neuen Kooperationspartner. Die Modemarke GANT. Ich glaube das kann ganz gut passen.

Denn die Seite zukkermädchen lebt von mir, meinen Geschichten und meiner Art von Kreativität euch für Dinge zu begeistern, euch nicht übers Ohr zu hauen, nah an euch dran zu sein und doch eine Frau mit privaten Leben zu bleiben. Die Balance finden. Zwischen Job, Person und Passion. Somit ist auch die Wahl meiner Kooperationspartner für mich und auch für euch ein wichtiger Punkt in meiner Selbstständigkeit. Geld verdienen gehört dazu, es muss aber Sinn ergeben.

Stimmt, oder? Und wie Hammer ist bitte dieser Blazer?

P.S. In den Instastories erzähle ich euch heute ein wenig mehr über GANT und meine Zusammenarbeit mit der Marke.

*In Freundlicher Kooperation mit GANT

Kommentare

16 Kommentare zu “Blogger relations my kind of blogger work with GANT”
  1. Maria sagt:

    Dir steht der Blazer sehr gut, passt du deinem Style. Für mich als voll berufstätige Mutter von zwei Kindern finde den Blazer nicht passend.

  2. Kristina sagt:

    Liebe Franzi,

    danke, dass du uns als Leser immer wieder mit hinter die Kulissen eines Vollzeitbloggers nimmst! Hut ab vor soviel Mut diesen Schritt wirklich zu wagen. Ich lese deinen Blog sehr gerne und finde es schön, wie du es weiterhin schaffst authentisch zu bleiben.
    Beste Grüße ♡Kristina
    TheKontemporary

    • Franzi sagt:

      Liebe Kristina! Danke ja ich versuche euch den Beruf Blogger ein wenig mehr transparent zu machen. So habt ihr auch eine Vorstellung was passiert und wie sich etwas entwickeln kann.
      Liebe Grüße

  3. Kerstin sagt:

    Ich mag es wie viel Einblick du auch hinter die Kulissen gibst! Danke dafür, sehr erfrischend 😉
    Und der Blazer ist wirklich toll und steht dir ausgezeichnet!

    Love, Kerstin
    http://www.missgetaway.com/

  4. Saskia sagt:

    Ein sehr schöner Bericht! Ich verstehe bis heute nicht warum Kooperationen oft so negativ behaftet sind, ganz besonders, wenn sie doch so gut passen und sich der Blogger dahinter wohl fühlt und eine Kampagne mit Leben füllt.

    • Franzi sagt:

      Liebe Saskia, sehe ich auch so! Ich verstehe auch nicht wieso Kennzeichnung da auf einmal dann bei Beiträgen eine Rolle spielt. Ich finde es sogar wichtig, dass man klar kennzeichnet. Wenn der Beitrag gut geschrieben ist, wieso nicht?

      Liebe Grüße

  5. Kathi sagt:

    Liebe Franzi,
    ich muss dir mal sagen, auch wenn ich sonst eher eine stille Mitleserin bin (sorry das soll sich ändern), dass ich deine Ehrlichkeit sehr schätze. Ich habe kein Problem mit Kooperationen im Gegenteil, nur so kannst du weiterhin so grandios mit dem weitermachen, was du tust, nämlich bloggen. Solange es gekennzeichnet ist, ist alles gut und ich vertraue dir, dass du auf deinen Blog nur Marken lässt, die deinem Geschmack entsprechen. So geht für mich die Autenzität auch nicht verloren.
    LG

  6. Barbarella sagt:

    Liebe Franzi, ich finde es immer schön wenn du deinen Lesern einen kleinen Einblick in deinen Beruf als Bloggerin gibst. So können wir uns ein Bild davon machen, was es bedeutet, mit dem Schreiben sein Geld zu verdienen. Sehr interessant. Und der Blazer steht dir einfach Super, der würde mir sofort gefallen. So für meine Urlaubsgarderobe wäre er auch gut passend 🙂

    Viele Grüße, Barbarella <3

    https://barbarella149.wordpress.com

  7. Leni sagt:

    Der Blazer steht dir echt gut 🙂
    Also aus Lesersicht gefällt mir dein „selbstständiger“ Blog genauso gut, wie damals der noch nicht selbstständige. Ich finde du bist immer noch du und verstellst dich nicht, was echt toll ist! Da du Kooperationen immer passend aussuchst stören sie auch überhaupt nicht.
    Liebe Grüße,
    Leni 🙂
    http://www.sinnessuche.de

  8. Michaela sagt:

    Liebe Franzi,
    Ich freue mich immer wieder deine ehrlichen und offenen Berichte zu lesen. Ausserdem finde ich den Blazer einfach bezaubernd zu deinen blonden Haaren.

    Ganz liebe Grüsse und einen wunderschönen Abend
    Michaela
    Michaelablog
    Bloglovin

  9. Ramona sagt:

    Ein toller, emotionaler Beitrag. Für mich als Neuling sehr wichtige Infos.
    Dein Blazer gefällt mir super, passt zu deinem Typ!

    XX

  10. Dany sagt:

    Die Kombi gefällt mir richtig richtig gut. Müsste ich auch mal testen. Es ist toll wie du GANT immer mit einfließen lassen hast, aber den Fokus nicht komplett auf die Marke gelegt hast. Ich mag das alles drum herum. Deinen Schreibstil eben. Ja, es wird sicher immer jemanden geben der besser ist. Diesen Gedanken habe ich auch immer im Kopf, aber solange ich ich bleibe kann man das nicht kopieren und das zählt. Und das ist bei dir genauso. Ich mag dich weil mir deine Art zu schreiben und zu erzählen sehr gut gefällt. Du nimmst mich quasi immer mit. Und ich schaue zu dir auf, weil du Erfahrungen hast die mir noch fehlen. Und weil du schon so lang dabei bist.

    Liebe Grüße Dany

    http://www.danyalacarte.de/

  11. Kate sagt:

    Liebe Franzi,

    ein so kontroverses Thema, den einen macht es überhaupt nichts aus und andere würden Kooperationsbeiträge am liebsten gar nicht erst lesen. Dabei verstehe ich das wirklich nicht. Wenn du im Marketing einer Firma tätig wärst, würdest du von anderen schließlich auch eher für deine Kreativität gelobt, statt dass man dir falsche Beeinflussung vorwerfen würde. Aber das ist es eben – von einem Blog erwarten irgendwie immer noch viele, dass das mal eben in einer 15-Minuten-Pause geschrieben und fotografiert ist und als Hobby völlig privat und ohne Werbe-Einfluss sein soll. Wenn man einen Blogger dann besser kennen lernt, sieht man, dass das weit mehr Arbeit als ein normaler Fulltime-Job ist und mindestens so gut bezahlt werden sollte! Ich denke das wird schon noch vollständig akzeptiert werden, so lange gibts diesen Job ja noch gar nicht.

    Liebe Grüße,
    Kate | Katinspiration – Ein April-Look

    • Franzi sagt:

      Ich glaube aber wie du: Man kann es eh nicht allen Recht machen. Jeder will etwas anders sehen, lesen und hat seine Meinung. Aber ich bin da völlig offen. Solange es echt wirkt und gute Arbeit ist, wieso nicht? Bloggen ist jetzt auch ein Job. Noch neu und oft sehen andere die Arbeit dahinter nicht, aber das passiert dir ja nicht nur in diesem Business. Ich glaube es hat auch etwas mit Verständnis seiner eigenen Umwelt zu tun. Mir muss schon klar sein, dass eine Kosmetikerin nicht nur ein wenig Schminki Schminki macht und das es in der PR nicht nur um Sekt schlürfen und Events geht. Mir ist das bewusst, obwohl ich nicht aus diesen Bereichen komme 😉 Liebe Grüße

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