Fashion

Step by Step in ECO-LOGIC Cotton

Kooperation
23. März 2017 • 12 Kommentare

Ich bin kein Genie darin Dinge zu Einhundertprozent anzugehen und alles auf einmal zu ändern. Ich gehe kleine Schritte, verliere mich und finde wieder den Weg. Reicht das, um etwas in Gang zu bringen? Kann das eine scheinbar verfahrene Situation verändern?

Allein gegen die Welt. Allein gegen ein System. Das wird nicht funktionieren. Ich könnte mich also zurücklehnen und an meinen Ritualen und Gedanken festhalten. Aber was wäre, wenn wir alle etwas tun würden. Was wäre wenn wir alle in unserem Alltag Kleinigkeiten ändern, die vielleicht erst einmal banal erscheinen, aber im Großen und Ganzen einen Schritt nach vorn bewirken? Das klingt nach einer guten Sache. Wir alle können durch gezielte Handlungen, die uns oft nur wenig Aufwand kosten, etwas ändern. Müll trennen, die Plastiktüte nicht mehr annehmen, To Go Pappbecher ersetzen oder einfach neue Denkansätze unterstützen. Genau deshalb bin ich die Kooperation mit Tchibo eingegangen. Ich wollte euch nicht erzählen, dass wir sofort die Welt auf den Kopf stellen und ändern müssen. Wobei das wunderbar wäre, wenn wir das schaffen würden. Ich möchte euch heute das Business hinter dem Kleidungsstück zeigen, das in eurem Schrank hängt und zusätzlich noch was wir im alltäglichen Leben ändern können.

Das ECO-LOGIC Cotton Projekt

Tchibo hat sich für die jetzt in einigen Shops und online erhältliche Kollektion eine wirklich gute Sache auf die Fahne geschrieben: „Mode die sich gut anfühlt. Mit Hilfe dieser Kollektion beschäftigt sich das Unternehmen mit der Frage, woher die Baumwolle für mein T-Shirt kommt und wer wie dafür arbeitet. Zusammen mit Partnern wird das Appachi ECO-LOGIC Cotton Projekt in Indien umgesetzt und soll ganz genau aufzeigen, was in meiner Kleidung steckt, wer daran gearbeitet hat, was ich am Ende auf der Haut trage und wieso ich diese Sachen mit einem guten Gefühl in meinen Kleiderschrank hängen kann. Das Unternehmen schaut genau hin. Es gibt für diese Kollektion keinen Produktionsweg mehr aus der Hand. Jeder Schritt, von der Idee bis zur Produktion, liegt in den Händen von Tchibo und soll dabei mehr sein als ein modischer Exkurs.

Das Projekt geht sogar noch einen Schritt weiter und fördert neben dem umweltverträglichen Anbau auch Schulungen und Weiterbildungen der indischen Baumwoll- Farmer. Nicht nur wir sollen uns wohlfühlen, auch die Menschen die dafür jeden Tag arbeiten. Es ist wichtig sich Gedanken über die Dinge zu machen, die wir im alltäglichen Leben nutzen und ganz unbewusst akzeptieren. Für mich eine gute Richtung die Tchibo hier einschlägt und die vielleicht auch euch interessieren könnte, um den kleinen Stein ins Rollen zu bringen. Tchibo zeigt, dass soziales und ökologisches Engagement und Umsatzdenken zusammen am Ende doch vereinbar sein können. Ich weiß, die Welt dreht sich trotzdem weiter und es gibt noch viel zu tun. Aber gerade durch solche Schritte, die Unternehmen eingehen und die wir zu Hause umsetzen können, werden wir die Welt ein klein wenig besser machen.

laessiges Alltagsoutfit Tchibo kann auch modisch zukkerme streetsyle

Pants & Weste Tchibo // Trenchcoat Vila // Pumps Valentino

Meine alltäglichen Schritte:

  • Bewusst kaufen. Was benötige ich und wie lange habe ich etwas davon? Gerade in Sachen Bekleidung ist es sinnvoll mehr auf Qualität und Langlebigkeit zu achten.
  • Auto und Bahn stehen lassen und zum Fahrrad greifen. Ich informiere mich gerade auch zum Thema Elektroauto.
  • Go Jute. Oder Korb. Ich habe mich von der Plastiktüte schon lange verabschiedet und versuche immer einen eigenen Beutel oder Korb dabeizuhaben.
  • Ein eigener To- Go Becher den ich immer bei mir habe, um den Pappbechern Ade zu sagen. Bundesweit werden nach Schätzungen jährlich rund 2,8 Milliarden Kaffeeeinwegbecher verbraucht!

Ich glaube Veränderungen finden immer erst einmal im Kopf statt. Sie gestalten sich in Gesprächen und setzen sich dank gemeinsamer Interessen und dem Gedanken durch, dass jeder kleine Schritt etwas bewirken kann.

Trotzdem habe ich oft genug das Gefühl, es reicht nicht aus ….

Erzählt mir gern, was ihr für ein bewussteres Leben im Alltag macht und wie ihr den Weg von Tchibo findet.

Liebe Grüße

*In freundlicher Kooperation mit Tchibo

Kommentare

12 Kommentare zu “Step by Step in ECO-LOGIC Cotton”
  1. Ein sehr, sehr schöner Look. Ich versuche mich auch vermehrt darin, meinen Plastikkonsum einzuschränken, aber es fällt schwer. Wir nutzen an so vielen Produkten Plastik und gerade auch unsere Einkaufsläden sind gar nicht darauf eingestellt, dass wir unseren Verbrauch reduzieren. Und kleine Schritte sind auch Schritte – steter Tropfen höhlt den Stein.
    LG Jasi
    http://www.marmormaedchen.ch

    • Franzi sagt:

      Hallo liebe Jasi! Danke dir und du hast vollkommen Recht. Daher habe ich diese Kollektion sehr gern unterstützt. Vielleicht hilft es uns, ein wenig mehr zu machen. Auch wenn es nur kleine Schritte sind.

      Liebe Grüße

  2. Vanessa sagt:

    Guten Morgen liebe Franzi,

    tolle Aktion von Tchibo!!!

    Ich achte penibel darauf, wo im Haus das Licht an ist und mache Leuchten beim vorbeigehen immer aus. Auch das Fahrrad wird für kurze Strecken oft ausgekramt (gerade ist mein Reifen geplatzt der schleunigst repariert werden muss!) und auf Körbe beim Einkaufen achte ich auch.

    Jeder kann bei sich anfangen sich für die Umwelt einzusetzen und damit andere Menschen ins Boot holen.

    LG Vanny <3

    http://vanessa-may-photography.blogspot.de

    • Franzi sagt:

      Hallo Vanny! Ja finde ich auch! Ich hoffe es wird Trend. Wäre eine gute Sache genau das überall zu sehen. So brennt es sich ganz heimlich in unsere Köpfe. Das mit dem Licht ist ein guter Punkt! Kommt mit auf die Liste!

      Liebe Grüße

  3. Leni sagt:

    Ich bin mittlerweile schon ganz gut darin meine Einkäufe in Jute Beuteln durch die Gegend zu tragen. Mit den Pappbechern tu ich mich aber doch immer noch schwer… Ich versuche zwar immer daran zu denken mir meinen To Go Becher einzupacken, vergesse es dann aber doch ganz oft wieder… Bei mir in der Uni wird das aber schon ganz gut geregelt, da gibt es kaum noch To Go Becher, man kann entweder seine eigene Tasse oder seinen eigenen Becher mitbringen oder man leiht sich eine Pfandtasse aus.
    Was Kleidung angeht finde ich Tchibos Weg übrigens super, da ist es meiner Meinung nach an den großen Unternehmen Zeit umzudenken und nachhaltiger zu werden. Ich als einzelner könnte mich zwar dazu entscheiden nur noch nachhaltige Kleidung zu kaufen, aber viel bringt das nicht, da sind wir auf die großen Unternehmen angewiesen. Und ich finds schön, dass da ein Umdenken passiert 🙂
    Liebe Grüße,
    Leni 🙂
    http://www.sinnessuche.de

    • Franzi sagt:

      Hallo liebe Leni! Ja mega gut! Ich finde es schön, dass wir alle langsam bewusster leben.Daher finde ich es klasse wenn Unis und andere Institutionen mitdenken und durch kleine Dinge ein Bewusstsein schaffen. Sehr gut! Danke dir für deine Worte!

      Liebe Grüße

  4. Kathrin sagt:

    Hallo Franz!

    Schöne Bilder 🙂
    Ich finde das super, wie du solche Themen angehst. Stück für Stück ist meiner Meinung nach die beste Methode, besser wäre es natürlich wenn wir uns alle sofort ändern, aber bei Stück für Stück kann jeder mitmachen und keiner wird abgeschreckt (außer er will einfach wirklich nicht). Ich kann die ganzen Labels die jetzt immer herumschwirren (Vegan, Minimalismus, …) schon gar nicht mehr hören. Nicht, weil ich diese Lebenseinstellungen schlecht fände, sondern wegen der ewigen i-Tüpfelchen Reiter und „Du-bist-nicht-echt-schäm-dich“ Rufer. Kann nicht einfach jeder in seinem eigenem Maße und Tempo selbst seinen Weg gehen und andere genau so selbst gehen lassen? Deswegen, danke, dass du Themen in solche Richtungen so locker und freundlich angehst!

    Liebe Grüße,
    Kathrin

    • Franzi sagt:

      Hallo liebe Kathrin! Ja am Ende wird das auch der bessere Weg sein um überall und bei jedem dem Schalter umzukippen und das Umdenken anzuregen. Ich finde es so toll, wenn Menschen sofort alles ändern können, aber ich bin realistisch und auch noch in vielen Bereichen zu bequem. Das gebe ich offen zu! Ich kann noch mehr tun und ich glaube bei sich anfangen ist immer der perfekte Weg. Es bringt niemandem etwas nur auf die Fehler anderer zu verweisen. Danke dir für deine Worte.
      Liebe Grüße

  5. Charli sagt:

    Hallo Franzi,
    ich bin der Meinung, dass jeder Schritt zählt und halte nichts von diesen radikalen „Weltverbesserern“. Ich denke mit kleinen Veränderungen kann man viel mehr Menschen erreichen und es verändert sich dann am Ende wirklich etwas.
    Wir haben unseren Müll auch mächtig reduziert. Da wir am Haus unsere eigenen Tonnen haben, kann man das schon sehen, aber dieses Zero-Waste-Ding ist für mich unvorstellbar. Es muss ja irgendwie auch zum eigenem Leben passen, sonst gibt man früher oder später auf.
    Bei Kleidung achte ich jetzt viel mehr auf Langlebigkeit und spare dann lieber auf ein teureres Teil, als mir ständig etwas zu kaufen. Und ausserdem ist Mamis Kleiderschrank eine wahre Fundgrube, da „kaufe“ ich dann besonders nachhaltig ein. 😉
    Wenn man erstmal anfängt sich damit zu beschäftigen, tuen sich immer mehr Dinge auf. Und manchmal ist dies dann auch frustrierend, aber ich bleibe dran.
    Schön, dass du es hier auch ansprichst. 🙂
    LG von Charli

    • Franzi sagt:

      Hey, also wenn jmd das so schnell umsetzen kann, Hut ab! Aber vielleicht hast du Recht. Denn zu Beginn des Artikels, bei jedem Wort hatte ich das Gefühl: „Ob jemand der mehr macht und die bessere Einstellung hat, das hier als kleine Ausrede sieht?“ Ich dachte wirklich kurz darüber nach nicht genau das hier zu schreiben, weil ich Angst vor den Alles oder Nichts Worten hatte. Aber am Ende ist es wichtig jede Möglichkeit wahrzunehmen. Danke dir und ja du hast Recht.

  6. Hella sagt:

    Schöner Beitrag mit einem tollen Look! … Gerade in Sachen Kaffeebecher kann ich sicher noch an mir arbeiten. Auto und Plastiktüten gibt es bei mir auch schon lange nicht mehr 🙂
    Liebe Grüße aus San Francisco,
    Hella von http://www.advance-your-style.de

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