Kolumne

yoga saved my life

21. Januar 2017 • 4 Kommentare

Zusammen mit Alpro und den Mädels von Sistermag geht heute mein letzter offizieller Post zur H.A.P.P.Y. Challenge online. Dieser Post liegt mir ein wenig mehr am Herzen, da ich durch ein paar Bewegungen in meinem Alltag und einem Youtube Kanal mehr Balance in meinem Leben fand.

Mein Job hat an sich nichts mit körperlicher Anstrengung zu tun. Nur der Kopf, der ist immer am Arbeiten. Für mich gibt es nie eine Pause, weil ich immer nach neuen Geschichten Ausschau halte. Wenn ich unterwegs bin, bin ich immer auf meine Arbeit fokussiert. Jedes Wort könnte zu einem neuen Denkanstoß und somit zu einem Text führen. Ich liebe meine Arbeit so sehr, dass ich teilweise von Texten träume. Verrückt? Manchmal anstrengend? Ja, aber einfach das, was ich liebe. Trotzdem muss ich mir Auszeiten gönnen, zu mir finden, mich nicht verlieren und die innere Balance wahren. Ich ziehe den Hut vor schwerer körperlicher Arbeit, habe aber letztes Jahr selbst an mir  gemerkt, wer sich gedankenmäßig immer auf Trapp hält, kann auch irgendwann nicht mehr.

Der Körper sagt dann auf einmal nein. Nein zum Aufstehen, nein zu Bewegung, nein zum Wohlfühlen.

Ich war von einen auf den anderen Tag einfach unglücklich, geschafft und nicht mehr gut drauf. Ich fühlte mich ausgelaugt. Joggen war manchmal eine gute Ablenkung, aber gab mir nie das Gefühl anzukommen. Es war eher so, als ob ich vor mir weglaufen würde. Was auch helfen kann? Alles stehen und liegen lassen und einfach sein. Was für andere wunderbar funktioniert, gelingt mir leider bis heute noch nicht wirklich. Aber nachdem ich meine erste Yoga Stunde hinter mir hatte, wusste ich was ich brauche. Ich muss den Fokus auf mich legen. In mich hineinschauen, für mich sein und mich ganz auf meinen Körper konzentrieren. Jede Bewegung mit Bedacht ausführen, sodass gar keine Zeit für andere Gedanken bleibt.

Ich habe durch Yoga erkannt, dass mir der Fokus auf mich selbst und meinen Körper die ganze Zeit gefehlt hat.

Wir sprechen oft davon, wie egoistisch unsere Welt geworden ist. Dabei glaube ich gar nicht, dass wir nur an uns denken. Wir befassen uns einfach nur immer wieder mit den falschen Sachen und beziehen vieles auf unser Leben, aber nicht auf unser Wohlbefinden. Was tut mir wirklich gut? Immer wieder nachschauen, was der Ex gerade macht? Immer wieder den Tratsch der letzten Tage konsumieren? Immer wieder am Laptop sitzen und nicht einfach mal die Zeit genießen? Immer wieder zum Spinning laufen, obwohl Entspannung jetzt genau richtig wäre? Wir wissen insgeheim was wir brauchen und sollten uns dafür viel mehr Zeit einräumen.

So erging es mir auch. Laß ich ein Buch, war ich nicht wirklich bei der Sache. Lag ich entspannt in der Wanne, konnte ich nicht aufhören über andere Themen zu grübeln. Sich wirklich mit sich selbst auf eine positive Weise zu beschäftigen ist für mich gerade der perfekte Ausgleich zu viel Input und zu vielen fremden Gedanken.

Ein guter Nebeneffekt ist, das ich mich fitter und stärker fühle. Nicht allein nur körperlich, nein vor allem kopfmäßig wandelt sich gerade viel. Ich weiß es zu schätzen über mich und mein Wohlbefinden zu reden und mir einfach auch einmal am Tag eine Auszeit zu gönnen. Yoga saved my life. Ich habe meinen Ausgleich gefunden. Ich suche mir Kurse, nehme mir am Tag gern 10- 15 Minuten Zeit für Übungen, die ich überall ausführen kann. Daher verrate ich euch heute meinen Geheimtipp, der dank der H.A.P.P.Y. Challenge von Alpro schon gar keiner mehr sein kann. Ihr müsst der wunderbaren Amiena Zylla auf Youtube folgen.

Sie begleitet mich nun schon über 8 Monate auf diversen Kanälen und hat meine Liebe zum Yoga geweckt. Neben alten Folgen, die noch online sind und zu meiner täglichen Routine gehören, findet ihr hier mehr Übungen und Tipps.

Liebe Grüße

In freundlicher Kooperation mit Alpro & Sistermag

Kommentare

4 Kommentare zu “yoga saved my life”
  1. Anja sagt:

    Hallo Franzi,

    du sprichst mir aus der Seele! Mir ging es ganz genauso! Yoga und die wunderbare Blackroll (für den bösen Bürorücken) helfen mir auch, zu entspannen und mich besser zu fühlen!

    Liebe Grüße, Anja

  2. Kate sagt:

    Liebe Franzi,

    ich denke Yoga sollte ich doch mal ausprobieren. Ich höre immer von so vielen, dass das ganz albern sei – die aber, die Yoga machen, berichten nur das beste und das nicht nur über die Fitness, sondern über die Selbstwahrnehmung und sein inneres Gleichgewicht. Gerade für Letzteres könnte Yoga eine tolle Hilfe sein, wenn es einem irgendwann nicht mehr gelingt, richtig abzuschalten. Denn dieses Gefühl kenne ich im Moment nur zu gut. Obwohl man es immer wieder liest, war jetzt doch irgendwie deine Geschichte und dein Tipp der ausschlaggebende!

    Wer sich im Winter aber zu gar nichts so richtig aufraffen kann, sowohl für Sport, als auch, einfach nur vom Sofa aufzustehen, sollte unbedingt mal meine Tipps gegen Winterblues lesen 🙂

    katinspiration.com/tipps-gegen-winterblues

    Ich wünsche dir ein tolles Wochenende! 🙂

    Liebe Grüße,
    Kate

  3. Vivi sagt:

    Oh richtig cool ! 🙂
    Ich hab auch super gern eine Zeit lang Yoga gemacht, jetzt bin ich eher wieder zu den anstrengenderen Sportarten gewechselt.
    Aber ab und zu tut es sehr gut ! 🙂

    Liebe Grüße,
    Vivi <3
    vanillaholica.com

  4. Ein toller Post! Mir geht es oft genauso. In meinem Job muss ich so viele Dinge gleichzeitig tun, am besten gestern schon erledigt haben oder noch besser schon voraus schauen und gar nicht eintreten lassen 😉 Ständig klingelt das Telefon und ein zweiter redet dir noch von der Seite etwas rein. Ich kann nie richtig abschalten und habe eben durch den Job schon die Gewohnheit mit nach Hause genommen und mache auch hier einfach tausend Dinge gleichzeitig. Da kann man auch einfach nicht bei abschalten, selbst jetzt während ich diesen Kommentar schreibe läuft im Hintergrund der Fernseher und das Handy liegt neben mir.
    Ich bin auch vor kurzem mit Yoga angefangen und habe gemerkt das dies ein guter Ausgleich sein kann, auch wenn es zu Anfangs für mich ziemlich schwer war und es auch noch ist in den ersten Minuten runter zu kommen und sich wirklich nur auf sich zu konzentrieren. Dennoch glaube ich das es, wenn man weiter dabei bleibt, einem sehr gut tut und man einige Dinge im Leben dann viel gelassener und mit anderen Augen sehen kann.

    Liebe Grüße, Lisa

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