Kolumne

How to stay positive // Im Alltag positiv eingestellt bleiben

31. Januar 2017 • 6 Kommentare

Wie bleibe ich positiv und verfalle nicht den trüben Gedanken, die gerade überall gestreut werden? Das Problem ist, wir lassen uns schnell anstecken von negativen Vibes. Wir sind gerade zum Jahresbeginn doch immer wieder geneigt den unklugen Gedanken zu hegen alles sei schlecht, dunkel und grau. Um euch einen kleine Ausweg zu bieten, verrate ich euch meine Tricks, wie ihr den Fokus auf die schönen Dinge hervorhebt und euch nicht im Strudel der negativen Gedanken verliert.

wie werde ich im Alltag auf Arbeit gluecklich psoitive Einstellung

Das ist kein Post der gegen die Realität arbeiten soll, er soll nur zeigen was jeder Einzelne tun kann, um das Miteinander und das eigene Leben positiver anzugehen.

Im Alltag positiv eingestellt bleiben

Step 1

Überlege dir, was dich glücklich machen würde. Ist es die neue Serie? Ist es ein Buch? Ist es eine Stunde mit dem Hund draußen oder ein guter Kaffee mit Freunden? Dann mach es. Was soll denn bitte spannenderes und schöneres passieren als das eigene Leben? Und wieso nicht genau da den Anfang machen? Weise Worte: Wer glücklich ist, den kann so schnell nichts aus der Bahn bringen. Da wir Glück immer wieder in den kleinen Dingen finden die uns persönlich am Herzen liegen, ist das der Punkt den ihr jeden Morgen beachten solltet.

Mein Vorgehen: Bei all den News gibt es immer erst einmal einen Kaffee und ein paar Zeilen aus dem aktuellen Lieblingsbuch. Der Song der gute Laune macht wird eingeschaltet und eine große Runde mit dem Hund angezettelt.

Im Alltag für euch: Schnappt euch eure Lieblingskollegin oder Kollegen und tauscht euch über erfreuliche Dinge aus. Hört auf dem Weg zur Arbeit/ Uni Musik die euch positiv stimmt. Lasst für einen Moment das Schöne in eurem Leben überwiegen.

Step 2

Vertraue in das Gute im Menschen. Das heißt der Postbote hat nichts gegen dich, auch wenn er vergisst zu klingeln. Deine Freundin ruft nicht zurück, weil sie zu viel um die Ohren hat. Der Kioskmann wollte dich nicht um 20 Cent bringen, er ist eben nur nicht so gut im Zählen. Die Bäckersfrau schaut nur so grimmig, weil der Backofen heute nicht so will. Deine Kollegin hat einfach schlecht geschlafen. Wir sollten aufhören immer vom Schlimmsten auszugehen.

Mein Vorgehen: Vertraue den Menschen. Jeder versucht seinen Alltag irgendwie auf die Reihe zu bekommen. Das klappt mal gut, mal weniger. Trotzdem wissen wir alle, wie scheußlich unangepasst wir uns verhalten können, weil wir gerade ganz anderen Problemen nachgehen und dabei Menschen aus Versehen auf die Füße treten.

Im Alltag für euch: Stell dir einfach vor, niemand meint es böse und will nur für sich und sein Umfeld das Beste. Das kann nach außen immer mal falsch wirken, aber jeder handelt und benimmt sich aus einem bestimmten Grund so. Ist die Art der Reaktion so negativ behaftet, dann einfach einmal nach dem Grund fragen.

Step 3

Nimm es nicht persönlich. Das baut auf Step Nummer zwei auf. Alles passiert womöglich aus einem Grund oder aus Versehen. Oft ist dem Gegenüber nicht bewusst, was er bei dem anderen anrichten kann. Oft ist man nur der Kanal für ein Problem, was ganz woanders leckt. Haken dran. Manche Sachen lohnen die Aufregung gar nicht.

Mein Vorgehen: Ich frage mich in bestimmten Situationen immer, wie es mein Leben beeinflusst. Ist es wichtig für meine Zukunft? Tat es weh? Wenn ich alle Fragen mit „nein“ beantworten kann, Schwamm drüber. Lächeln und immer daran denken, dass wir Unannehmlichkeiten oft selbst erst zu großen Problemen machen.

Im Alltag für euch: Angeschnauzt? Blöder Kommentar? Unnützer Einwand? Ist so, kann man nicht ändern und oft liegt der Grund dafür ja nicht bei dem, der es gerade abbekommt. Das ist uns bestimmt auch schon einmal passiert. Wir müssen aus einer Mücke keinen Elefanten machen und manchmal dürfen wir es einfach nicht auf uns beziehen.

Step 4

Bilde dir deine eigene Meinung. Wir sind schnell dabei uns mitziehen zu lassen, wenn jemand wettert. Doch mit Abstand und einer gewissen Zeit dazwischen merken wir oft, dass es gar nicht so schlimm und so wichtig war. Bei jeder Hürde, jedem Problem und jeder Diskussion sollten wir immer versuchen objektiv zu bleiben und unsere eigene Meinung bilden. Nicht blind mitlaufen und womöglich dabei die Feinheiten übersehen, negative Gefühle einfach aufsaugen und weitergeben.

Mein Vorgehen: Bei jeder News schaue ich mir ganz genau an, woher sie kommt und wie die Wortwahl ist. Wie groß ist das Problem wirklich und was kann ich tun? Feuer entfachen oder löschen?

Im Alltag für euch: Ruhe bewahren, nicht gleich aufspringen und Meinungen oder Äußerungen übernehmen. Es gibt immer zwei Seiten und wir sollten immer versuchen fair zu bleiben. Auch wenn keine Sympathie vorhanden ist, ist eine thematische oder personenbezogene Hexenjagd nie die Lösung und bringt nur noch mehr Chaos.

Step 5

Betrifft mich nicht, ich halte mich raus. Einfach einmal sein lassen, zur Ruhe kommen, durchatmen und sich nicht davon abbringen lassen, den Tag zu genießen. Manche Themen gab es schon immer und sie werden sich nie ändern. Manche Äußerungen würden nur für mehr Unmut sorgen. Manchmal darf man sich ausklinken.

Mein Vorgehen: Oft ist zu einem Punkt schon alles gesagt. Manchmal braucht man Zeit um seine Gedanken zu sortieren oder will einfach einmal abschalten, die Seele baumeln lassen und sich rausziehen. Das ist manchmal einfach die beste Lösung und lässt das Gedankenkarussell nicht schon wieder durchdrehen.

Im Alltag für euch: Wie oft hast du dich darüber schon aufgeregt? Hat sich dadurch etwas verbessert? Geht es dir jetzt besser? Wenn du alle diese Fragen mit „nein“ beantworten kannst, weißt du was zu tun ist. Das Thema nervt dich, saugt dich auf und es gibt keine Lösung. Daher einfach Haken dran. Es später wieder aufzunehmen oder ganz zu den Akten zu legen ist eine Option. Aber erst einmal sollte Ruhe einkehren. Es gibt doch weitaus wichtigere Sachen im Leben die mehr Zeit einnehmen sollten, siehe Step1.

Happy Day

Kommentare

6 Kommentare zu “How to stay positive // Im Alltag positiv eingestellt bleiben”
  1. Genya sagt:

    Ein sehr schöner Beitrag! Ich beginne meinen Tag immer mit einer schönen Tasse Kaffe und guter Musik!
    Manchmal kommt die innere schlechte Stimmung auch hoch, wenn man einfach total gestresst ist oder zu viel Druck auf sich selber ausübt. Da hilft einfach mal entspannen und den Dingen seinen Lauf lassen 🙂

  2. Lisl sagt:

    Wundervoller Beitrag! Der hilft mir persönlich gerade ziemlich gut.
    Vor allem wenn es die Arbeit betrifft.
    Toll geschrieben. Ich bin einfach unglaublich begeistert von dir, deiner Person,
    deiner Wortwahl und deinem Kleidungsstil!
    Gerne lese ich weiteres von dir.

  3. Jas_B sagt:

    Hallo Franzi,
    Ein wundervoller und so wahrer Post!
    Ich persönlich bin ein sehr positiver Mensch, merke aber immer wieder wie auch andere mich und meine Stimmung trüben. Da kommt dein Post super gelegen! Das wichtigste was ich im letzten Jahr gelernt habe ist wahrscheinlich Step 5: halte sich raus wenn es sich nichts angeht. Ist am Anfang zwar schwer aber man merkt einfach wie es einem besser geht. Also alle die sich diesen Schritt noch nicht zu Herzen genommen haben: Probiert es aus 😉
    Ganz liebe Grüße

  4. Susa sagt:

    Ein richtig toll geschriebener Post, liebe Franzi!! <3
    Ich kann dir wirklich nur zustimmen – wir dürfen uns nicht so von äußeren, negativen Einflüssen beeinflussen lassen, sondern müssen uns mitunter einfach mehr um uns kümmern; dass es uns gut geht. Und warum nicht mal eher von der Arbeit nach Hause gehen und einen Nachmittag in den Thermen verbringen um das innere Wohlbefinden zu steigern. 🙂
    Who cares? 🙂

    Allerliebste Grüße,
    Susa

    http://www.MISSSUZIELOVES.de

Schreibe einen Kommentar