Inspiration

One Lesson I learned as a fulltime blogger in 2016

28. Dezember 2016 • 25 Kommentare

Dieser Beitrag ist durch die Kooperation mit Acer mit ihrem neuen Acer Swift 7 entstanden. Denn ich musste an meiner Arbeitsweise etwas ändern. Nur was, das wurde mir erst jetzt und durch einen neuen technischen Helfer klar! Hallo Selbstständigkeit. Hallo unglaubliches Glück, unglaubliche Selbstverwirklichung. Alles im Griff, alles easy, alles gut? Jein. An sich ist die Selbstständigkeit in kreativen Berufen ein wirklicher Luxus.

Lesson I learned as a fulltime blogger

Es klingt zu allererst nach Freiheit, nach der Möglichkeit alles zu machen was man will, wann man will und wie man will. Genau deshalb habe ich mich vor über drei Jahren dafür entschieden. Leider kommt dann doch das echte Leben dazwischen. In jedem Beruf geht man auf einmal auch Verpflichtungen ein. Ich kann hier gleich die wichtigsten Punkte aufzählen: Endlose Arbeitszeiten, ständige Verfügbarkeit, immer kreativ sein und an Urlaub ist erst einmal in den seltensten Fällen zu denken.

Last but not least, auf einmal ist man für sich verantwortlich. Da stehen viele Fragen im Raum die erst auftreten, die erst echt werden, wenn der erste Bescheid vom Finanzamt hereinflattert, die Frage der Krankenversicherung auftaucht und die Altersvorsorge völlig allein an dir kleben bleibt. 2015 waren das meine größten Hürden, die ich jetzt so langsam im Griff habe, aber immer noch einmal überrascht werde.

2016 aber war meine persönliche größte Hürde die Strukturierung des Alltags in meinem Job. Von Haus aus bin ich chaotisch. Ich weiß das und habe mir dann auch ganz schnell jemanden für die wichtigen Dinge geholt, die in einem Büro anfallen, jemanden für die Buchhaltung. Haken dran! Nur musste ich dann auch noch meinen Alltag geregelt bekommen. Termine einplanen und einhalten, Abgaben genau überblicken und auch ja nicht den Überblick verlieren.

Für eine geborene Chaotin mit Temperament ist die Selbstständigkeit eine große Herausforderung und jeden Tag ein kleiner Kampf mit dem Kopf.

Woher ich das weiß? Weil diese Beschreibung absolut auf mich zutrifft. Das Chaos in den Griff zu bekommen bedeutete für mich an meinem Zeitmanagement, an meiner Arbeitsstruktur zu arbeiten und somit auch ein Stück weit an mir selbst. Was ich dafür tun musste? Mich von alten Dingen trennen und neue Möglichkeiten ausprobieren.

Ich musste mich überwinden, mir mein Chaos einzugestehen und somit auch, dass ich manchmal den Überblick verloren hatte. Aber ich musste auch verstehen, dass man selbst dem größten Chaos eine Grundordnung antrainieren kann.

Geholfen haben mir Routinen, echt gute technische Helfer und die Pflicht, jeden Tag einen bestimmten Ablauf einzuhalten, um mehr Struktur in meinen Arbeitsalltag zu bringen, aber mich nicht all zu festzubinden. Das hatte vor allem den Sinn mir den Druck zu nehmen, nicht doch alles in letzter Sekunde zu erledigen, nicht zu verzweifeln und sich durch Ordnung mehr Freizeit zu schaffen.

Wie das aussieht?

Ich habe in den letzten Wochen den festen PC erst einmal aus meinem Alltag verbannt und mich für das Acer Swift 7 von Acer für zu Hause, aber auch unterwegs entschieden. Ich setze mich jeden Früh an einen gut aufgeräumten Platz mit meinen Laptop und plane meinen Tag. Lange Zeit habe ich mich daran gewöhnen wollen, wie früher im festen Job nur in einem Raum an einem Platz zu arbeiten. Aber ich habe schnell bemerkt, dass ich mich mit dieser Entscheidung unter Druck setzte und mir Zeit raubte.

So lasse ich mir jetzt immer die Möglichkeit offen, doch das Haus zum Arbeiten zu verlassen, aber jeder gewählte Platz muss eine Grundordnung haben. Das Gute an meiner Arbeit ist, ich kann mich erst einmal überall hinsetzen und den lautlosen Begleiter von Acer neben mir starten. Ich habe bemerkt, dass ich manchmal die Perspektive, den Ort, oder einfach nur den Raum wechseln muss. Dann lasse ich den Kaffee durchlaufen und nehme mir eine Stunde Zeit auf dem Laptop alle wichtigen Dinge zu planen.

Die To Do Liste wird für den Tag angefertigt, die Prio-Themen werden im Kalender online auch an Mitarbeiter eingetragen. Dazu wird dick und rot unterstrichen ein Zeitfenster für das Bilder schießen sowie Texte schreiben und Recherche im Netz hervorgehoben. Auch regelmäßige Pausen vom Netz sind wichtig. Dann wird der Laptop zugeklappt, der Raum verlassen, oder es geht mit Tasche und Laptop ab ins Café. Ein Luxus, den ich jetzt erst erkenne und verstehe. So langsam schleicht sich die Routine ein, die ich benötige um als Bloggerin weiterhin erfolgreich an allem dran zu bleiben.

2017 muss ich weitnoch er an mir und meiner Bloggerkarriere arbeiten. Zwei Bereiche sind immer noch ganz weit oben auf meiner Learning-Liste:

  • Nein sagen können.
  • Den Laptop auch einfach einmal Laptop sein lassen.

Ihr seht, auch nach 3 Jahren Bloggen als Hauptberuf, lerne ich nie aus. Dieser Beitrag ist zusammen mit Acer entstanden, da ich lange Zeit am festen PC hing und mich erst mit der Kooperation endlich an meine kleinen aber doch großen Bloggerbaustellen wagte. Alle Key-Pieces des neuen Produktes zähle ich euch hier noch einmal auf:

  • Der dünnste Laptop, den meine Handtaschen je gesehen habe.
  • Fast so leicht wie eine Feder, aber auf jeden Fall ein Fliegengewicht.
  • Lange Akkulaufzeit, bis zu 9 Stunden kann ich nun im Café sitzen! Kommt gern vorbei!
  • Lautlos. Ich nerve keine Mitmenschen mit schwer atmenden Laptops.
  • Schnelles WLAN. Ja das muss sein.
  • Großes Touchpad. Eignet sich wunderbar für schnelles Klicken ohne nervige kleine Maus!

Ich halte euch auf dem Laufenden, wie es hier weitergeht. Wohin es mit meinem Chaos geht und ob ich auch einmal einfach Urlaub machen werde ….:)

Liebe Grüße

*In freundlicher Kooperation mit Acer

Kommentare

25 Kommentare zu “One Lesson I learned as a fulltime blogger in 2016”
  1. finja sagt:

    Toller Beitrag, deine Beschreibungen sind immer echt klasse.
    xx finja | http://www.effcaa.com

  2. Stephi sagt:

    Ein tolle Beitrag liebe Franzi 😊 Ich verstehe dich zu gut, ich bin in sehr viele Dingen auch ein kleiner Chaot 😄
    Der Laptop gefällt mir optisch sehr sehr gut, allerdings tue ich mir keinen Windows-Rechner mehr an – ich stehe damit einfach auf dem Kriegsfuß. Aber das du damit zurecht kommst ist das wichtigste! 😊

    Liebe Grüße
    Stephi von http://stephisstories.de

    • Franzi sagt:

      Hallo liebe Stephi! Dann bin ich ja froh, dass ich nicht allen bin. Ich arbeite mit beiden Systemen und ich muss zugeben, sie haben beide ihre Vor- und Nachteile. Aber als Chaotin mach ich eh oft mehr Unsinn als Sinn!

      Liebe Grüße

  3. Sassi sagt:

    Toller Post liebe Franzi. Ich finde es unglaublich, dass du den Schritt gewagt hast. Ich persönlich würde mich nicht trauen. Aber jetzt muss ich ja auch erstmal fertig studieren 🙂
    Der Laptop ist wirklich cool, den hatte ich mir auch bereits angeschaut. Allerdings habe ich jetzt ein Macbook Air.
    Vor allem das mit der To Do List muss ich auch immer machen, sonst vergesse ich die Hälfte einfach wieder …
    Ich wünsche dir ein organisiertes 2017 mit weiteren tollen Kooperationen und Events.
    Liebste Grüße
    Sassi

    • Franzi sagt:

      Hallo liebe Sassi! Ja und ich bin eigentlich der Sicherheitstyp. Allein durch meine Familie! Ich gratuliere dir zu deiner Wahl und danke dir für den 2017 Wunsch, ich hoffe ich bekomme es hin! 🙂 Ich wünsch dir eine tolle Zeit im Studium und den Abschluss schaffst du locker!

      Liebe Grüße

  4. Milli sagt:

    Ich bin auch eine Chaosqueen und kann mich echt schlecht selbst organisieren, deshalb mag ich solche Blogposts. Von anderen lernen kann nie verkehrt sein 🙂

    Liebe Grüße, Milli
    (http://www.millilovesfashion.de)

  5. Ein wirklich schöner Beitrag und wahre Worte! Mein Blog ist zwar nur als Kleingewerbe angemeldet aber auch das kostet neben einem Vollzeitjob schon eine Menge Zeit und dank Finanzamt auch eine Menge Geld. Ich kann mir das also bestens vorstellen! Was den Laptop angeht. Der sieht echt super aus! Gerade Gewicht und Größe spielen ja eine große Rolle. Meiner ist tatsächlich sehr wuchtig und für das Bloggen unterwegs nicht gerade optimal. Im Zug wirds da schonmal eng. Das macht dann auch einfach nicht so richtig Spaß. Sollte mir dein Modell definitiv mal genauer anschauen!

    • Franzi sagt:

      Hey! Danke für das Kompliment, darüber freue ich mich sehr! Aber ich muss den Hut ziehen vor so viel Diszipiln, wenn man Vollzeit arbeitet und nebenbei noch den Blog hat! Richtig richtig toll! Das nenne ich perfekte Zeiteinteilung! Zum Laptop: Ja der ist echt mega leicht und wenn du gern mit Windows arbeitest, dann ist der bestimmt etwas für dich! Ich liebe es auch im Zug zu arbeiten. Nur die Tische bräuchten eine echte Vergrößerung 😉

      Liebe Grüße

  6. Hallo Franzi
    Ein toller Beitrag. Ich stelle mir das Selbstständig-Arbeiten sehr schwierig vor und habe grössten Respekt vor dieser Entscheidung. Klar, dass da ein paar Lernschritte nicht aussen vorbleiben.
    LG Jasi
    http://www.marmormaedchen.ch

  7. Claudi sagt:

    Es ist interessant mehr darüber zu Erfahrungen was wirklich alles dahinter steckt wenn man hauptberuflich selbstständige Bloggerin ist.
    Ich bewundere dich da sehr. Ich bin ja von Haus aus eher gut organisiert und plane genau deswegen weiß ich was da alles dazu gehört. 😊
    Ich unterstütze dich da gerne als Leserin mit Kommentaren, Klicks und Likes 😄

  8. Stephanie sagt:

    Liebe Franzi,
    ein sehr wahrer und ehrlicher Beitrag, die ich immer sehr bei Dir schätze!

    Ich bin neben dem Studium selbstständig und auch, wenn ich bisher wirklich nur Peanuts verdiene, so ist es doch was anderes, als nur irgendwo angestellt zu sein und nicht ganz so viel Verantwortung zu haben. Jeden, der komplett selbstständig ist, sein Leben davon bestreitet, dem zolle ich meinen größten Respekt. Nie Urlaub haben, immer für die Klienten da sein…das ist schon eine Stange, die man da leisten muss. Ob ich das später mal noch machen will weiß ich im Moment noch gar nicht genau, aber die Freiheit, eigenständig und autonom zu sein, hört sich doch unendlich verlockend an.
    Das mit der Disziplin kommt da sicher noch – und der Laptop hilft dabei sicher auch 🙂 ich bin zwar ein Apple Kind und würde mein Macbook nie hergeben, aber das Design von dem Acer ist wirklich sehr schön, das muss ich sagen! Und, ganz großes Kompliment: für die gut sichtbare Kooperationskennzeichnung. Mir scheint, immer mehr Blogger lassen die unter den Tisch fallen und dabei komme ich mir immer ein wenig veräppelt vor.

    Hab einen wunderbaren Start in ein phänomenales 2017!
    liebste Grüße,
    Stephanie

    • Franzi sagt:

      Hallo liebe Stephanie! Hut ab, noch neben dem Studium ins kalte Wasser zu springen. Ich arbeite mit beiden Systemen und muss zugeben für Film schneiden ist es einfacher mit Windows- oder ich stelle mich zu blöd an! Alles ist möglich 🙂 Und ein großes Danke für das Kennzeichnungslob. Ich will mich an die Auflagen halten. Auch wenn das heißt, ihr als Leser wisst sofort Bescheid. Was wohl auch gut ist, denn niemand will veräppelt werden! Verstehe ich!

      Liebe Grüße und genieß das neue Jahr in vollen Zügen.

  9. Claudia sagt:

    ich habe mcih schon oft gefragt wie wohl so das leben eines bloggers aussehen mag und jetzt hat man auch wirklich einen kleinen wertvollen einblick bekommen 🙂 dein schreibstil klingt so ehrlich und persönlich, aber trotzdem sachlich betrachtet – gefällt mir echt supi.
    ganz liebe urlaubsgrüße aus dem hotel meran
    Claudia

  10. missesviolet sagt:

    Ein sehr schöner und wie immer inspirierender Post! Ich habe nun ganz frisch den Schritt in die Selbständigkeit gewagt und bin sehr gespannt auf mein Jahr 2017 und wie es mir ergeht. Ich bin zwar gut strukturiert, renne aber gerne mal meinen Deadlines hinterher – das müsste ich also besser hinbekommen. 😉

    Ich bin sicher, dein 2017 wird großartig und ich freue mich auf ein neues Jahr toller Beiträge von Dir, die mich jedes Mal motivieren!

    Ganz liebe Grüße
    Sara | missesviolet

    • Franzi sagt:

      Liebe Sara! ich danke dür für deine lieben Worte und drücke dir die Daumen! Du schaffst das! Ich danke dir für dein motivierendes Kommentar!
      Liebe Grüße

  11. Wow, der Laptop klingt super! Vor allem dass er so dünn ist und 9 Stunden ohne Akku auskommt!
    Ich brauche irgendwann auch mal einen Neuen… 🙂
    Der Artikel an sich hat mir übrigens sehr gut gefallen. Dass Du so ehrlich & authentisch schreibst finde ich wirklich lobenswert! 🙂

    Ich wünsche Dir für das neue Jahr alles Gute! 🙂

    XX,

    http://www.ChristinaKey.com

  12. Marlies sagt:

    Liebe Franzi,
    der Artikel ist interessant, –
    aber faszinierender finde ich Deine chice Lederjacke!
    Verrätst Du mir den Hersteller?
    Besten Dank
    und „guten Rutsch“ ins Neue Jahr!

    • Franzi sagt:

      Hallo liebe Marlies! Danke für deine lieben Worte! Die Jacke ist leider schon älter und ich habe keinen Shop mehr! ich suche aber nach Alternativen!

      Liebe Grüße

  13. Sophia sagt:

    Liebe Franzi,

    wirklich ein sehr toller post! Wünsche dir alles Gute für 2017 <3

    Ganz liebe Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr 🙂

    Sophia

    http://www.piefka.com/

  14. Vanessa sagt:

    Guten Morgen liebe Franzi,

    vorerst: fröhliches, glückliches und vor allem gesundes neues Jahr! 🙂

    Ich bin auch ein totaler „Stand-PC-Nutzer“. Mein Büro im Haus ist bislang noch nicht so gemütlich, sodass ich es mir lieber in der Couch mit meinem Handy oder meinen Buch gemütlich mache. Manchmal sehn ich mich danach, einen Laptop zu haben der alle Programme installiert hat, die ich für den Alltag benötige. Aber bislang blieb dies einfach aus. Deswegen kann ich mir sehr gut vorstellen, wie gut so ein toller Laptop für dich ist.

    Ganz lieben Gruß

    Vanessa <3

  15. Vielen Dank für deinen toll geschriebenen Artikel. Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Erfolg bei deiner Selbstständigkeit.

    Liebe Grüße
    Kristin

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