Kolumne

Wieso du auf Instagram nur noch so wenig Likes erhältst

19. August 2016 • 28 Kommentare

Gut, es ist App die wir lieben und manchmal hassen. Vorweg, diese App bedeutet nicht das Leben, sie repräsentiert es auch nicht. Ich nutze Instagram rein um mit euch schöne Bilder zu teilen. Ich weiß auch, bei anderen liegt mal alles querbeet verteilt und nicht jedes Frühstück sieht so gelungen arrangiert aus, aber genau das macht es für mich so spannend.

Instagram_Likes_Algorithmus_follower_account_stillstand

So manche Dame oder Herr auf Instagram hat einfach ein unglaublich gutes Auge für das Detail. Der Moment wird perfekt festgehalten, die Perspektive und die Farben stimmen. Genau das liebe ich an dieser App. Früher habe ich jedes Bild in chronologischer Reihenfolge genießen können. Ich wurde faul und lies mich berieseln von euren tollen Umsetzungen. Und auch ich selbst hatte Glück und konnte bis heute über 65.000 Follower mit meinen Bildern begeistern. Nur blöd, wenn man jetzt dank des neuen Algorithmus eben wieder umdenken muss. Zu den Personen zähle ich mich auch. Ganz klar- Likes sind keine Aussage über Können oder Aussehen, aber sie sind ein Indikator für „Ich habe es gesehen“. Zumindest war das einmal so. Wieso gehen also die Likes gerade extrem zurück?

Punkt Nummer eins

Wir sind zu viele. Und zu viele haben einfach den gleichen Geschmack. Was an sich ganz wunderbar ist, nur irgendwann like selbst ich nicht mehr die 100drölfzigste Gucci Dionysos Tasche, auch wenn sie immer wieder schön drapiert wird. Wie wird es dann dem Nichtblogger aber Instagram- User ergehen?

Punkt Nummer zwei

Wir sind faule Wesen und neigen dazu manchmal den Like nicht zu gönnen. Das könnte auch zeigen, dass wir ihre Bilder lieben oder die Person gar interessant finden? Nichts scheint so beschämend zu sein, wie mit über 20 ein Fan von einer anderen Person zu sein. Das können die Bilder, die Texte oder einfach ein optisches Merkmal sein, das uns immer wieder in den Bann zieht. Wieso auch nicht einfach loslassen und liken, kommentieren und sich an schönen Dingen erfreuen? Unsere Kultur ist das nicht gewohnt, aber wir dürfen es ändern, glaubt mir- alle lieben Komplimente. Ihr doch auch? Natürlich soll es nicht selbstverständlich sein. Aber irgendwie glauben wir immer, wenn man etwas gibt, muss man etwas bekommen. So richtig selbstlos leben und lieben fällt uns ja schon beim Zwischenmenschlichen oft schwer! Wie soll das im Netz dann bei einer simplen Bilderapp klappen, oder?

Punkt Nummer drei

Der neue Algorithmus. Ja, das ist so. Wenn Punkt Nummer 1 und 2 regelmäßig zusammenfinden, ist Nummer 3 der kleine Tod in Sachen Likes für den Account. Weil Algorithmus leider davon ausgeht, dass wir regelmäßig und oft genug online sind und viel liken und kommentieren, bei den Bildern die uns gefallen. Tun wir das nicht und sind nur stille Beobachter. So gehen bestimmte Accounts einfach in der Masse unter. Auf den Punkt gebracht: Wer viel Interaktion hat, der wird auch selbst in den oberen Reihen angezeigt. Wer wenig bis gar keine Interaktion hat, der kann schnell untergehen.

Was kann helfen?

Gegenseitiges Pushen

Das ist ja immer noch tabu. Aber sich gegenseitig verlinken und anteasern ist eine gute Sache um wieder mehr Sichtbarkeit zu erreichen. Mittlerweile tun das viele Accounts durch geheime gemeinsame Gruppen und pushen sich, wenn ein neues Bild online geht durch gegenseitiges Liken und Kommentieren. Ich finde da wirklich nichts Schlimmes daran. Ist ja an sich auch eine gute Grundidee. Auch das gegenseitige Vorstellen ist eine gute Möglichkeit um wieder mehr Menschen zu erreichen.

Eigeninitiative

Selbst kommentieren und liken. Auch eine gute Form in den Austausch zu gehen. So bekommen andere Accounts mehr Interaktionen und ihr wiederum auch. Toll wären aber wirklich sinnvolle Kommentare. Dauernd immer nur „schön“, „toll“ und „mega“ wirken mit der Zeit etwas platt. Also gern die Bilder anschauen und mehr dalassen, als nur für sich zu werben.

Eine App eine App sein lassen

Am Ende ist es eine Bilderapp die gerade noch hoch im Kurs steht, aber vielleicht nächstes Jahr schon wieder verschwunden sein kann. Natürlich soll sie Spaß bringen und ganz klar, ich bin bei euch, ich möchte auch, dass ihr meine Bilder seht und sie auch liked. Aber erzwingen oder unter Druck geraten ist hier völlig fehl am Platz.

Meine Meinung: Ärgere ich mich über die Veränderungen? Ja klar. Es war früher bequem ein Bild hochzuladen und ihr habt es gefeiert. Jetzt muss ich mir mehr Mühe geben und habe für mich festgestellt, Blogger ist Blogger und nicht Instagramer. Kein Problem und ich liebe kleine Herausforderungen und Erkenntnisse. Meine lautet, es ist eine App, ich bin auch ne kleine faule Likerin geworden, gebe wieder mehr Gas, aber ich habe den Fokus auf meine Seite hier gerichtet.Hier ist es eh viel schöner, mehr Platz für Texte und eure Meinungen.

Happy Weekend ihr Schönen!

Kommentare

28 Kommentare zu “Wieso du auf Instagram nur noch so wenig Likes erhältst”
  1. Daniela sagt:

    Danke für deine Gedanken dazu und auch deine Ehrlichkeit! Ich find’s schon schade, wenn man – obwohl man doch abonniert wurde – so untergeht. Ich habe selbst recht viele Accounts abonniert, aber weil ich sie ja alle sehen mag. Ich schaue sehr oft zwischendurch in Insta rein – auf dem Weg zur Arbeit, oder heim, in der Pause, abends auf der Couch, mal so, mal so. Dennoch geht so manches Mal etwas unter, das mir dann auffällt, wenn ich aktiv die Seiten meiner liebsten Instagrammer aufrufe und wieder 3 Bilder sehe, die mir nicht angezeigt wurden. Nervig. Aber man gewöhnt sich ja an alles 🙂 Und vielleicht ruft das wirklich mehr Interaktion auf den Plan! Liebe Grüße!

  2. missesviolet sagt:

    Deinen letzten Absatz finde ich am Besten: eine App eine App sein lassen. 😉 Instagram ist für Blogger so immens wichtig geworden, dass sie den Blog oft darüber vergessen. Es geht ja auch so schnell mal eben ein Bild zu posten, statt einen Artikel zu schreiben. Alle Welt (auch die Unternehmen und Agenturen) schauen viel nur auf die Instagram-Reichweite – schade! Ich glaube, wenn man seinen Blog als Haupt-Ankerpunkt sieht, kann auch der blöde Insta-Algorithmus einfach egal sein…

    Liebe Grüße
    Sara | missesviolet

  3. Lotte sagt:

    Huhu Franzi,
    mit allen Punkten hast du absolut recht. Ich nutze Instagram auch, aber nicht so wirklich gern – alles ist schön, fast alles ist aber auch gleich. Und das ist wirklich langweilig. Und sinnüberflutend. Und es hinterlässt bei mir immer ein seltsames Gefühl, wenn irgendwie alle um mich rum die genannte Handtasche haben und ich nicht :/ Meine eigenen Likes, also die, die ich bekomme, sind auch um circa die Hälfte geschrumpft. Kann schon verstehen, dass das nervt, mich nervt es auch, auch wenn ich mir genau wie du bewusst darüber bin, dass wir uns nicht von einer App (und den Klicks darin) abhängig machen dürfen.
    Hab‘ ein schönes Wochenende!
    Lieselotte von http://www.lieselotteloves.wordpress.com

  4. Kathi sagt:

    Ich mag Instagram auch total gerne um mir meine Inspirationen zu holen und wunderschöne Feeds zu bestaunen. Aber der Sinn hinter dem ganzen System ist mir doch manchmal etwas schleierhaft. Auf einmal hat man mit einem mal viele neue Follower und dann sind sie schwupps auch schon wieder weg. Ich finde es gerade wenn man noch nicht so lange dabei ist, äußerst schwierig neue Follower zu generieren (auf ehrliche Weise, versteht sich) Ich habe die App mittlerweile seit über 9 Monaten und konsumiere sie seitdem regelmäßig und bestücke tagtäglich meinen Feed mit schönen Bildern, aber ich glaube allein an die 1000 Follower zu kommen scheint für mich schon fast unmöglich zu sein. Mich persönlich stört das nicht, ich finde es aber erschreckend wie viele Brands etc. darauf bedacht sind wie viele Follower man hier oder dort hat und wie unwichtig anscheinend die Besucherzahlen auf dem eigentlichen Blog sind. Schade…
    Liebst Kathi
    http://www.meetthehappygirl.com

  5. Monique sagt:

    Auch wenn ich nicht behaupten kann, dass ich in der Materie drinstecke beziehungsweise Follower habe, kann ich mich trotzdem in einigen Dingen erkennen.
    Ich habe seit Kurzen den Entschluss gefasst meiner Leidenschaft, dem Schreiben und Bloggen, wieder nachzugehen und selbst ich habe bemerkt, dass irgendwie kaum ein Weg an Instagram vorbeiführt. Zum Glück bereitet es mir sehr viel Freude Momente auf Bildern festzuhalten und sie mit anderen Menschen zu teilen und umso mehr freue ich mich wenn es Menschen gibt, denen meine Beiträge gefallen, obwohl sie mich nicht kennen. Aber auch bei mir hat es eine Weile gedauert ehe ich über meinen eigenen Schatten gesprungen bin und statt einem Like eben doch einen lieben Kommentar hinterlassen habe. Denn erst wenn man sich selbst mehr Gedanken über das Design, Motiv und Arrangement eines Bildes macht, sieht man die Arbeit, den Aufwand und das Herzblut mit denen andere Blogger und Insta-User arbeiten.
    In diesem Sinne ein Lob an diesen tollen Post und an die Worte die zum Nachdenken anregen.
    Ein tolles Wochenende wünscht
    Monique von http://thelipstique.blogspot.ie/

  6. Laura sagt:

    Ich frage mich eher warum deine Interaktionsrate auf Instagram so unglaublich schlecht ist trotz 65000 Follower. Sorry aber das Argument neuer Algorithmus lass ich nicht gelten! Da kommt schon der Eindruck auf du hast dir Follower gekauft…eventuell ist das ja dein Problem mit der schlechten Interaktionsrate…komischerweise ist es bei den Instagramern mit realistischen Profilen und Followerzahlen nämlich so, dass die keinen Einbruch haben..komisch
    Ich denke eher du bist dem „Oh ich muss Follower kaufen um mithalten zu können und Koop an Land zu ziehen“ Druck erlegen…leider

    • Franzi sagt:

      Haha liebe Laura im Gegenteil. Meine ist im Vergleich noch gut – 10% und du kannst das gern glauben – aber ich kaufe keine Follower. Wie hast du denn meine „interakrionsrate“ berechnet? Dann können wir ja vergleichen. Dann gebe ich das gern an Instagram weiter. Du scheinst dich ja auch sehr viel damit zu beschäftigen. Und bitte gern beantworten und nicht hier mal schnell was unterstellen. Denn ich bin daran wirklich interessiert vor allem der letze Satz war dir ja wichtig. Den würde ich sehr gern aufnehmen. Wenn du mir antwortest 🙂

      Oh Edit: Es gibt nicht nur den Grund Algorithmus- schreibe ich auc im Text aber ich hatte schoneinmal einen Post dazu verfasst. Wenn ich heute zeit finde, poste ich ihn hier gern noch.

      Liebe Grüße

      • theothercara sagt:

        Ich muss dich da in Schutz nehmen, bei mir fallen die Likezahlen gerade auch. Vor 2 Monaten hatte ich noch teilweise über 2k pro Bild, jetzt komme ich gerade noch so an die 1k, aber auch nur selten. Und meine Followerzahl steigt auch nicht mehr so stark, wie davor. Außerdem sind nicht alle Leute auf Instagram auch bereit zu kommentieren, so kommentiere ich auch wenig bei anderen und bekomme dementsprechend auch nicht so viele Kommentare zurück, wie manch andere.

        Aber was mich mal interessieren würde… was ist aus deinem Gewinnspiel mit der Frankreich-Reise geworden? höre momentan öfter von Gewinnspielen, die abgeblasen werden auf Grund zu weniger Personen, die mitgemacht haben, deshalb würde mich das interessieren.

        Bleib so wie du bist. Ich finde dich super!

        Liebe Grüße
        Cara

  7. Alyssa sagt:

    Hey Franzi,

    bei mir ist der neue Algorithmus nun also auch angekommen. Und gerade weiß ich nicht mehr, ob ich die App lieben oder hassen soll. Aber irgendwie gehört sie dazu und man kommt nicht davon los. An sich finde ich die Blogs auch viel schöner und individueller, als tatsächlich ständig nur so ziemlich den gleichen Content im Instagram Feed zu entdecken.Dazu ist es auch irgendwie demotivierend, wenn man kaum Likes bekommt.

    Also einfach auf den Blog konzentrieren 🙂

    Hab ein schönes Wochenende 🙂
    Liebe Grüße,
    Alyssa von http://anotherlovely.de

  8. Yasmin sagt:

    geliked! <3

  9. Sassi sagt:

    Richtig toller Post liebe Franz 🙂
    Ich finde es total schade, dass deine Bilder nur noch weniger Likes bekommen, da ich sie wirklich liebe. Ich like immer ganz fleissig und lasse ab und an mal einen Kommentar da 😉
    Allerdings wie du schon sagst, eine App ist eine App aber der Blog bleibt dir. Deswegen habe auch ich beschlossen wieder mehr Energie in meinen Blog zustecken und mich nicht mehr so stark auf Instagram zu fokussieren.
    Liebste Grüße
    Sassi
    http://www.besassique.com

  10. detailjaeger sagt:

    Gut geschrieben. Ich selbst verstehe es auch nicht, warum und wieso die Follower fallen oder sich vermehren. Ich habe nur bemerkt, dass viele nach einen selbst folgen bis man ihnen folgt…und dann schwups, war’s das. verrückte (like)welt 🙂

  11. Katharina sagt:

    Die Veränderungen sind mir auch schon aufgefallen und ich bin nicht begeistert davon.
    Bisher hatte man seine Zeiten, an denen man regelmäßig gepostet hat und wusste, jetzt erreiche ich viele meiner Follower. Aber dank des neuen Algorithmus scheinen meine Bilder, wie du sagst, in der Masse unterzugehen, weil sie eben nicht mehr ganz oben angezeigt werden, sobald ich sie poste.
    Meiner Meinung nach werden die „Großen“ dadurch nicht wirklich in Mitleidenschaft gezogen. Für die kleineren Accounts oder die Frischlinge wird es aber noch schwieriger und härter, viele Menschen zu erreichen. Da kann man sich noch so viel Mühe geben mit seinen Bildern.
    Den Sinn hinter den Änderungen kann ich bisher noch nicht wirklich erkennen, aber Mr. Zuckerberg wird sich schon etwas dabei gedacht haben…
    Ich bin gespannt auf die nächste Zeit und wie es mit Instagram weitergeht.

    Liebste Grüße
    Katharina
    __________
    http://somekindoffashion.de

    • M sagt:

      Können wir vollkommen bestätigen. Neulinge haben kaum eine Chance auf Reichweite. Entweder man wartet ab, bis die nächste App ihren Hype erlebt oder man risikiert jetzt viel Zeit und Geld in den Aufbau eines Accounts – schade eigentlich.

  12. Claudine sagt:

    Danke für deinen Artikel. Du bist etwas schneller gewesen als ich, denn ich will dazu auch einen Post schreiben.
    Ich finde die neue Situation schlicht und ergreifend zum kotzen.
    Die großen Instagrammer werden jetzt noch größer, da sie als relevant gelten und immer angezeigt werden vor allem anderen. Die in deiner Liga gehen schon unter und ich muss suchen, um deren neue Bilder überhaupt zu sehen. Und wir kleinen mit ca. 10k Follower? Wir sind gar nicht mehr sichtbar. Wir sind irrelevant, obwohl wir doch die breite Masse sind.
    Turbokapitalismus pur. Danke Mr. Zuckerberg.
    Sorry für meine deutlichen Worte, aber Diplomatie hat irgendwo ein Ende.

    Liebe Grüße
    Claudine / http://www.claudinesroom.com

  13. Andrea sagt:

    Es ist nur Instagram, nicht der Nabel der Welt, auch, wenn das viele denken. Ich habe nur noch einen separat geführten Handarbeitsaccount auf Insta und einen passiven Account rein für Abos zur Info und damit geht es mir sehr gut. Ich brauche weder Likes noch Pushes oder sonst was. Ich mag Instagram als Inspirationsquelle sehr gerne, aber wie verbissen manche dort „Erfolg“ suchen, finde ich lächerlich. Schönen Sonntag!

  14. Tabea sagt:

    Ich bin froh zu hören, dass andere auch mit dem neuen Algorithmus zu kämpfen haben. Manchmal denkt man ja, dass man nur selber damit Probleme hätte.
    Ich finde die Entwicklung von Instagram in letzter Zeit wirklich schade, aber wie du schon sagst: Es ist einfach nur eine App. Man ist nicht gezwungen sie zu nutzen. Trotzdem würde ich mir wünschen, dass die Bilder wieder chronologisch angezeigt würden!

    Viele Grüße
    Tabea
    http://bytabea.com/

  15. Mo Warns sagt:

    Hey Franzi,
    wieder mal ein schöner Artikel von Dir! Ich muss sagen, du hast es im letzten Abschnitt deines Artikels auf den Punkt gebracht: es ist nur eine App! Eben! Sicherlich macht es Spaß schöne Fotos anzusehen, aber ich bin auch nach wie vor der Meinung, dass ein Blog – also mit schönen Artikeln, vielleicht mit tollen Fotos dabei – sehr viel besser, informativer und vor allem wertvoller ist. Schade, dass viele User und auch Firmen das anders sehen und nur auf Insta-reichweite aus sind. Mein Insta-Account steckt noch am Anfang und natürlich freue ich mich über Likes und vor allem über neue Follower. Aber mich ärgert es jedesmal wenn ich sehe, dass einige neue Folowern dazu gekommen sind und schwupp – am nächsten Tag schon wieder verschwunden sind. Super nervig zu wissen, dass sie wahrscheinlich nur Werbung für sich selbst machen wollten und mich nicht ernst nehmen, grrr…
    Naja, über Insta sollte man sich aber nicht den restlichen Sonntag verderben lassen 🙂 Es ist eben nur eine App!
    Liebe Grüße,
    Mo
    http://www.just-take-a-look.berlin

  16. David sagt:

    Cooler Artikel Franzi. Bringt etwas Licht ins Dunkel 🙂

  17. Kristina sagt:

    Zum Glück sehe ich mich hauptsächlich als Bloggerin und nicht Instagrammerin. Man darf sich da wohl wirklich nicht zu sehr stressen – auch wenn es für jemanden wie mich, der sehr spät auf den Zug aufgesprungen ist, wirklich schwierig wird neue Follower zu gewinnen. Liken tue ich übrigens sehr gerne – Missgunst ist da völlig fehl am Platze finde ich!
    Liebe Grüße ♡ Kristina
    TheKontemporary

  18. Jana sagt:

    Vielleicht sollten wir einfach anfangen zu verstehen, dass Instagram für Blogger und „Influencer“ keine Gelddruckmaschine mehr ist.
    Ich glaube auch, dass das Gefallen an diesen stubenrein Feeds wieder abnimmt. Auch stumpfe Produktplatzierung ist mittlerweile viel zu durchschaubar.

    • Franzi sagt:

      Auf jeden Fall – aber vielleicht müssen wir auch wieder mehr suchen .. Am Ende muss jeder selbst wissen, wie und ob er damit umgeht. Aber ich möchte mit solchem Beiträgen auch immer ein wenig die Panik oder die Mächtigkeit nehmen. Am Ende ist es nur eine App

  19. Dorina sagt:

    Ich bin ganz bei dir und kann deine Gedanken dazu nachvollziehen. Ich muss sagen, dass ich immer recht aktiv war, wobei „aktiv sein“ auch subjektiv gesehen wird. Für manche bedeutet das mal eine halbe Stunde am Tag seinen Feed durchzugehen, für andere bedeutet es 2 Stunden aktiv zu sein oder für manche eben auch ständig. Ich würde meinen, dass ich mit im Schnitt zwischen 1 und 2 Stunden vielen Likes und ernst gemeinten Kommentaren ziemlich gut dabei bin, allerdings scheint das auch nicht mehr zu reichen. Seit dem sich der neue Algorithmus bei allen Usern eingestellt hat, sind meine Likes um 50% eingebrochen. Es reicht scheinbar nicht mehr 2 Stunden aktiv zu sein, ständig und immer ist das neue Stichwort. Ja sicher, Instagram ist eine soziale App, die in erste Linie den Austausch der User möchte. Aber wenn das bedeutet 24/7 online zu sein, dann ist das aus meiner Sicht zu viel und nimmt mir persönlich den Spaß. Wer selbst kaum aktive Follower hat, bekommt das zu spüren. Ein bisschen schade ist es schon, aber Ende ist es halt auch nur eine App.
    Danke für deinen inspirierenden Beitrag. 🙂

    Liebste Grüße
    Dorina // Adeline und Gustav

  20. Grace sagt:

    Danke für deine offenen Worte, habe erst vor kurzem mit dem Bloggen angefangen und hatte mich schon gewundert, weswegen die Like-Frequenz nicht so stark ist wie ich das vor einem Jahr noch bei frischen Bloggern beobachtet hatte. Ich wundere mich das meine Followerzahl zB stetig steigt, aber meine Like-Anzahl tatsächlich gleich bleibt, teils auch unter „meinem“ Durchschnitt. Mir ist natürlich bewusst, dass es auch an den Uhrzeiten liegt. Allerdings poste ich die Bilder eben gerne wenn ich sie gerade hübsch gemacht hab o.ä. und achte da nicht aktirbisch drauf, vielleicht hast du ja einen Tipp 😉
    Ganz liebe Grüße,
    Grace von http://www.my-dailycouture.com/

  21. Heartblood sagt:

    Ich bin gerade durch Zufall auf deinen Post gestoßen. Ich habe ca 37.000 Follower und meine likes sind seit ca 1 Jahr nicht gewachsen, sogar schlechter geworden, ebenfalls die Kommentare. Die kleinen Accounts/oder neuen Accounts explodieren .. & die ganz großen ebenfalls. Die mittleren fallen durch den Rost. Ich finds es total schade, da ich mir wahnsinnig Mühe geben mit meinen Fotos etc aber naja … ich weiß gar nicht wie ich das anstellen soll „relevante“ Beiträge/Fotos zu kreieren .. frustrierend, da alles um sonst was, in der Vergangenheit.

    Danke für deinen Beitrag .. 🙂

    • Franzi sagt:

      Hello du der Beitrag ist schon älter, aber ja es nervt. Ich bin ganz bei dir. Es wird wohl eher wie Facebook werden. Wir müssen Geld auf den Tisch legen, um gesehen zu werden. Aber selbst bei Facebook klappt das nicht …

  22. Janina sagt:

    Liebes Zukkermädchen,
    ich komme immer wieder gern auf deinen Blog zurück und lese sehr gerne deine Beiträge.
    Schön, dass du dieses Instagram Thema ansprichst. Die App kann einen ja wirklich wahnsinnig machen. Ich finde es schön, dass du den Artikel damit abschließt, dass es auch einfach nur eine App ist und man manchmal einfach App App sein lassen solllte.

    http://www.janinaloves.com

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