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Office look very feminine

8. August 2016 • 36 Kommentare

Es gibt Themen, über die können wir in großer und kleiner Runde streiten. Daher will ich es mit diesem Beitrag von euch wissen. Ich will über ein Thema reden, bei dem sich die Geister scheiden, bei dem Emanzipation eine Rolle spielt und der Geschmack definitiv schwarz- weiß ausfallen könnte.

zara_blazer_chanel_casual_office_jeans_zukkermaedchen

Office look very feminine

Es geht um den Ausschnitt einer Frau. Ab wann war es uns ein Dorn im Auge und ab wann haben wir entschieden: Mir egal wie freizügig andere sich kleiden möchten, ich zeige was mir an mir gefällt oder verpacke es so, dass ich glücklich das Haus verlassen kann.

Ich frage mich selbst schon lange was zu viel des Guten ist, wann es passt und wann ich darauf einfach nur mit einem netten Lächeln „Nicht dein Bereich“ antworten kann.

Es ist schwierig den Ausschnitt einer anderen Frau zu beurteilen, oder gar zu verurteilen. Ich bin selbst hin- und hergerissen. In mir schreit es auf der einen Seite: Egal, wir dürfen uns zeigen und niemand hat das Recht uns deshalb anzugehen oder gar ein böses Wort zu verlieren. Auf der anderen Seite gibt es manchmal doch Gegebenheiten, in denen nichts ablenken sollte.

Doch sind diese Zeiten nicht altbacken und unpassend im Jahr 2016? Freiheit, Liebe und Ausschnitt? Eine gute Frage, die an einem Montag sicher nicht einfach so geklärt werden kann.

Daher gebe ich mein Outfit für Meinungen frei und bin gespannt, ob es überhaupt noch Thema ist: Wie und wann darf/sollte/könnte Frau was zeigen ?

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Blazer Zara similar // Body H&M similar // Jeans Asos similar

Brosche Chanel // Schuhe Tommy Hilfiger

Ich verrate euch meine Meinung.

Der Ausschnitt anderer Frauen geht mich einfach nichts an. That’s it. Auch wenn wir manchmal an Grenzen stoßen, sollten wir uns von äußeren Bedingungen frei machen und einen Ausschnitt einfach einen Ausschnitt sein lassen. Am Ende sind es doch nur Brüste.

Liebe Grüße

English Folks:

There are issues on which we can argue. Today I want to know it from you. I want to talk about a subject in which emancipation plays a role and the taste definitely could turn black and white.

It’s about the neckline of a woman. From when we were an eyesore and from when we decided: no matter how liberally I want another dress, I see what I like about me or repack it so that I can happily leave the house. I ask myself what has long been too much of a good thing, when it suits and when I just can reply only with a nice smile „Not your area“.

It’s difficult to judge the neckline of another woman, or even to condemn. I myself am torn.

In me it screams on one side: Regardless, we must show us and nobody has the right to address us why or even to lose a bad word. On the other hand, there are sometimes circumstances but where nothing should distract. But those days are not old fashioned and inappropriate in 2016? Freedom, love and neck? A good question that can not be easy clarified on monday that.

Therefore, I share my outfit for opinions and am curious if it still is subject: How and when can / should / could woman show what?

I’ll tell you my opinion. The neckline of other women is not my subject. That’s it. Even though we sometimes have limitations, we should make use of external conditions freely and leave a neckline simply be a neckline. At the end:  there are just breasts.

 

Kommentare

36 Kommentare zu “Office look very feminine”
  1. Ulla sagt:

    Ich denke jeder sollte für sich entscheiden wieviel und vor allem wann er was zeigt. Jeder Mensch ist unterschiedlich – und somit auch die Geschmäcker. Ich mag Deinen Look auf den Bildern oben wirklich gerne – aber persönlich käme ein solcher Ausschnitt für mich nie in Frage.

  2. Schwierige Frage, die sicherlich mehr als nur eine Antwort zulässt und wohl auch immer vor dem Hintergrund des Kontexts betrachtet werden sollte – privat gelten andere Maßstäbe als im beruflichen Umfeld. Letztendlich muss Frau für sich selbst herausfinden, mit welchem Maß an „Freizügigkeit“ sie sich wohl fühlt. Nur dann kann sie ihre Schönheit mit vollem Selbstbewusstsein ausstrahlen.
    Liebe Grüße,
    Julia

    • Franzi sagt:

      Liebe Julia! Ich bin völlig bei dir! Am Ende muss man vielleicht auch manchmal mit Blicken rechnen, aber wenn ich mich wohlfühle …

      Liebe Grüße

  3. theothercara sagt:

    Toller Post. Ich finde jede Frau muss selbst entscheiden, wie sie sich wohlfühlt. Im Büro finde ich einen zu tiefen Ausschnitt allerdings eher unangebracht, genauso wie Achselshirts bei Männern.

  4. Tina sagt:

    Liebe Franzi

    Ich finde dein Outfit wirklich ganz toll und trage in meiner Freizeit auch gerne mal etwas tieferen Ausschnitt. So Arbeiten gehen würde ich jedoch nie! Ich arbeite in einem technischen Beruf grösstenteils mit Männern zusammen. Leider gibt es immer noch viele, die Frauen als technische Fachperson nicht ernst nehmen, diesen möchte ich keine zusätzliche Angriffsfläche bieten. Gleichzeitig fände ich es respektlos, den „anständigen“ Mitarbeitern und Kunden gegenüber. Die armen Kerle wüssten ja gar nicht wo hinschauen, weil sie sich mir gegenüber respektvoll verhalten möchten. Ich bin durchaus dafür, dass Frau tragen soll wonach ihr der Sinn ist. Doch meiner Meinung nach, gehört sich trotzdem am Arbeitsplatz einen kleinen aber feinen Dresscode einzuhalte. Dies erwarte ich ja auch von meinen Mitarbeitern.

    Liebe Grüsse
    Tina

  5. J e n n y sagt:

    Das schaut wirklich schick aus! Eine tolle Figur hast du, muss man mal gesagt haben.

    Liebste Grüße aus Hamburg
    Jenny

    –> CHANGEABLE-STYLE <–

  6. Lotte sagt:

    Hallo Franzi,
    privat würde ich dein Outfit SOFORT tragen! Im Büro aber nicht, und sei es noch so locker. Ich würde nämlich ständig an mir urmzuppeln und gucken, ob noch alles richtig sitzt. Denn was im Stehen ein tiefer Ausschnitt ist, kann im Sitzen schnell alles zeigen, was man nicht zeigen möchte. Mein ‚Problem‘ wäre also tatsächlich hauptsächlich, dass ich mich selbst nicht wohlfühlen würde – an die anderen denken wir jetzt mal einfach nicht 😉
    Liebe Grüße,
    Lieselotte von http://www.lieselotteloves.wordpress.com

  7. Claudine sagt:

    Ich arbeite in einem IT Betrieb, d.h. 95% Männer. Deshalb könnte ich solch einen Ausschnitt definitiv nicht im Büro tragen. Privat trage ich gerne sehr tiefe Ausschnitte an lockeren Oberteilen.
    Was andere denken? Egal! Und ich habe natürlich eine Meinung zum Ausschnitt anderer Damen, behalte den jedoch sonst immer für mich. Jeder so wie er mag und wenn mal was aus dem Decollete purzelt hat die Lady das Problem, ich nicht.
    Liebe Grüße
    Claudine / http://www.claudinesroom.com

  8. Janine sagt:

    Hallo,
    privat wäre ich bei deinem Body-Ausschnitt auch dabei, im Büro nicht. Ich bin klassisch im Büro (Krankenhausverwaltung) mit männlichem Vorgesetzten. Ich befürchte bei solchen Ausschnitten immer, dass man – wenn ich mich mal vorbeuge – mehr sieht, als ich mir wünsche. Auch finde ich es gegenüber bestimmten Besuchergruppen unangemessen (trauernde Patientenangehörige….).

    In einer moderneren Branche kann ich mir aber durchaus vorstellen, dass auch mutigere Ausschnitte drin sind!, ich glaube, das hängt ganz davon ab, wie der Alltag aussieht und welche Aufgaben zu bewältigen sind.

    Allerdings finde ich es gilt gleiches für beide Geschlechter: Auch bei Männern brauche ich kein endlos aufgeknöpftes Hemd 😉

    Vielleicht bin ich etwas spießig in meinen Ansichten… aber dazu stehe ich 😉

    LG Janine

    • Franzi sagt:

      Hey! Ja vielleicht ist es zu gewagt – wobei ich mich frage- wieso kann Mann es nicht einfach ignorieren? Oder meinst du, es eckt einfach an, weil wir in einer Gesellschaft leben, in der es zum guten Ton gehört, sich entsprechend zu kleiden? Aber ich würde mich vielleicht auch ein wenig unwohl fühlen, wenn es um dein Beispiel geht. Meinst du, wir müssen das vielleicht ablegen – oder sollten wir uns doch anpassen? Liebe Grüße und verzeih die vielen Fragen 🙂

      • Janine sagt:

        Hi,
        ich bin bei meiner Ansicht mehr bei mir… Ob Mann meinen Ausschnitt akzeptieren lernt, ist mir eigentlich ziemlich Wurscht 😉 Ich persönlich fände es für mich nicht gut, würde mich unwohl fühlen. Wenn ich mich unwohl, unsicher fühle… na wieso sollte ich mich in so eine Situation bringen?! Vielleicht liegt es aber auch an meinem „guten Ton“-Gefühl oder auch an meiner Beziehung zu meinem Körper? Vielleicht bin ich mir nicht sicher genug in meiner Weiblichkeit, habe selbst Vorurteile? Gegen mich? Gegen Brüste im Alltag? Ich kämpfe tatsächlich hart, für meine Leistung anerkannt zu werden. Da will ich nicht das Risiko eingehen, dass meine wahnsinnig schlagfertig ausgearbeiteten Argumente ihre Wirkung verfehlen, weil mein Zuhörer Zuschauer wird 😉
        Passe ich mich an? Bestimmt… An den guten Ton, allgemeine Gesetze (wer die auch immer aufstellt) und vielleicht auch an ein harmonisches unsexuelles Büroleben.
        Pailletten, bauchfrei und tiefes Dekollete hebe ich mir für die private Janine auf, die Büro-Janine kommt auch ohne gut zurecht und freut sich dann auf den Feierabend! Dann dürfen auch die ‚Mädels‘ aufatmen!

        Liebe Grüße und Berichte bitte weiter von deinen Erfahrungen!
        Janine

  9. Anonymous sagt:

    Du musst dich selber immer wohl fühlen. Ich persönlich finde das Outfit nicht schön, aber da gibt es ja offensichtlich andere Meinungen und das ist auch gut so. Für mich ist es ein wenig vulgär und ich würde selbst als Frau immer hinschauen müssen, aber leider nicht weil es mir gefällt, sondern weil man immer drauf wartet wann was rausfällt. Privat aber denke ich kann Frau alles tragen was sie mag, muss ja nicht mir gefallen. Im beruflichen Bereich ist es auch meiner Meinung nach eine Frage von Anstand und Respekt und das bedient so ein Outfit sicherlich nicht.

    • Franzi sagt:

      Also ich verstehe deinen Standpunkt – aber vulgär? Das klingt schon leicht abfällig. Also ich schau auch gern auf den Ausschnitt anderer Frauen – aber positiv – vielleicht ist es aber auch eine leicht negative Einstellung in Bezug auf andere Frauen? Klingt für mich gerade so- dass du das Outift nicht magst, ist völlig ok. Ich muss nur mal nachfragen – weil es gerade so negativ für mich klingt – aber korrigier mich gern.
      Liebe Grüße

      • Anonymous sagt:

        Nein, eigentlich nicht negativ, aber das kommt mir direkt als Gedanke und ist eine Empfindung. Gibt bestimmt auch Outfits die ich als attraktiv und sexy empfinde und andere anstössig sehen. Es ist ein persönliches Gefühl und nicht als generelle Einstellung zur Weiblichkeit zu verstehen. Wie gesagt: derjenige der es trägt muss sich wohl fühlen und wird dies eventuell auch ausstrahlen. Es ist immer etwas anderes wenn du jemandem persönlich gegenüberstehst und Mimik, Sprache usw. wahrnimmst oder nur auf ein Bild schaust. Daher kann es in RL auch völlig anders sein. Eine Frage habe ich aber: was würde dich persönlich dazu bewegen es in einem Büro so zu tragen. Wir reden von reguläre Arbeit am PC, Akten wälzen, Zahlen auswerten etc. ? Schön aussehen und sich zurechtmachen, so dass man gerne vor die Tür geht und sich wohl fühlt ok, aber beim Wohlfühlen würde es für mich ins Straucheln geraten mit solch einem tiefen Ausschnitt wo wirklich jeder hinschaut. Es wäre einfach hinderlich im Miteinander und wie schon jemand davor schrieb bringt man seine Kollegen in Verlegenheit und das muss dann nicht wirklich sein – oder?

        • Franzi sagt:

          Vulgär ist eben doch anders ausgelegt – daher musste ich fragen. Zum Outift – es ist ein Body der sitzt perfekt und den Rest kann ich gut im Body behalten. Ich habe schon so im Büro gearbeitet und auch Blicke geerntet – aber ich wollte mich nicht verkleiden, nur weil andere sich nicht im Griff haben. Mich stört gerade arg- dass ich mich zurücknehmen müsste- ich verstehe das, aber wie schon kommentiert- vielleicht bin ich nicht als Frau das Problem – sondern eine Gesellschaft- die Brüste immer noch als fremd empfindet und sie gern liebe versteckt sieht. Vielleicht wäre ein offener Umgang die bessere Lösung und irgendwann wäre es normal? Mh möglich wäre es, aber dann müssten alle mitziehen 🙂

          • Anonymous sagt:

            Es gibt Kulturen da ist es „normal“. Da laufen alle nur mit einem Lendenschurz herum, aber hier halt nicht – wahrscheinlich auch den Temperaturen geschuldet. Ich würde es nicht gut finden, denn ich mag Mode zu sehr als dass ich darauf verzichten wollen würde 🙂 . Du kannst so ins Büro, ich persönlich finde es nicht richtig, ich denke auch nicht dass man sich, nur weil man sich an Konventionen hält und ungeschriebene Regeln die das miteinander leben respektvoller gestalten einhält, verkleiden muss, sondern empfinde es vielmehr als die Kunst mit Mode zu arbeiten wenn man seinen Stil nicht verliert, doch sich angemessen kleidet. Angemessen ist natürlich Auslegungssache. Zwecks dem „vulgär“ hast du wohl Recht. Meine Oma hätte gesagt: „das sieht gewöhnlich aus.“ Andere Zeiten, andere Worte, gleiche Ansichten 😉

          • Franzi sagt:

            Mode kann ja mehr selbst ein Blatt kann viel oder eine Burka – man muss nur offen bleiben 😉 Ich verstehe den Punkt der Konventionen, aber nur weil es sie schon ewig gibt, sind die nicht alle gut oder noch sinnvoll! Pro Birkenstocks für Bänker sage ich nur 😉 andere Zeiten andere Worte gleiche Ansichten kann auch gefährlich sein. Denn unter dem Deckmantel der Freiheit tummeln sich oft alte Denkansätze. Die sind nicht immer schlecht, aber ich glaube – sie hindern uns Frauen immer noch daran freier mit unserem Körper und unserer Sexualität umzugehen. Vor allem von Frau zu Frau. Das hat sich leider auch nach 100 Jahren nicht geändert. Lustiger Weise ist meine Oma da ganz gut mit der Zeit 😉

  10. Sassi sagt:

    Tja die Sache mit dem Ausschnitt ist immer so en Thema… Da ich ab September in einer Versicherung anfange, wurde mir immer wieder gesagt „Pass auf was du anziehst“. Jetzt hat besagte Versicherung doch tatsächlich einen Bekleidungskurs (1 Woche!!!) angesetzt um ihren Azubis bzw. in meinem Fall Dualen Studenten zu predigen wie sie sich kleine dürfen. Hier wird allerdings nicht nur die Ausschnitttiefe, sondern auch die High Heel Höhe, die Farben und die Anzahl der Schmuckteile besprochen. Wirklich verrückt.
    Ich liebe deinen Style und würde ihn nur allzu gerne in der Arbeit tragen, aber ich denke das wird nicht gehen 🙁 Dafür aber in der Uni 😉
    Liebste Grüße
    Sassi

    • Franzi sagt:

      Liebe Sassi! Das wusste ich nicht! Danke für diesen Einblick. Irgendwie finde ich das auch schräg. Darf ich mal frech fragen, ob alle an diesem Seminar teilnehmen müssen- also auch die Jungs? Eigentlich kann ich es verstehen, wir wirken dann seriöser, aber am Ende sieht die Realität ja schon lange nicht mehr so aus und wir sollten unser Geld oder unsere Versicherung auch bei Menschen mit Tattoos und Piercings anlegen / abschließen können. Aber am Ende sind wir vielleicht doch noch nicht so weit und offen … 🙂 Ich hoffe aber du kannst es in deiner Freizeit noch richtig krachen lassen

    • Anonymous sagt:

      Ich finde das gut mit dem Kurs und schade dass es so etwas mittlerweile braucht. Sehe auch manchmal die jungen Mädels wenn sie zum Büro fahren und die Kleidung ist oft nicht angemessen. Es ist halt immer schwierig diese Internetimpressionen mit der Realität zu verbinden. Diese Leitbilder sind dann eher destruktiv und vermitteln eine Mode die für mich nichts mit Freiheit und Emanzipation zu tun haben. Also nicht falsch verstehen, ich bin total dafür dass man sich besonders in jungen Jahren austobt und seinen Stil sucht, aber das bedarf auch der eigenen Vorstellung und den Möglichkeiten und heutzutage ist alles für jeden in Imitatform zu erhalten und der eigene Stil wird auch eine Kopie. Was Franzi hier zeigt, so gut es vielen gefällt und so gut sie sich vielleicht damit fühlt kann meiner Ansicht nach auf gar keinen Fall zur Arbeit getragen werden (ausser in dem Laden wo es verkauft wird). Das ist es was ich schade finde, dass hier solche Outfits ( also mit hier ist das gesamte Internet gemeint) gezeigt werden und den Eindruck vermitteln es stünde überhaupt zur Diskussion. Nicht bös gemient, aber ehrlich. Trag was du willst, aber immer dem Anlass entsprechend und die Arbeit ist kein Laufsteg ausser du bist ein Model.

      • Franzi sagt:

        Ich verstehe den Standpunkt in gewisser Weise- aber ich wundere mich immer wieder, dass wir Frauen Mädels uns bedecken oder angepasst kleiden sollen. Was macht Frau aus- besteht sie nur aus Reizen und muss die verstecken um ernst genommen zu werden? Irgendwie auch schade oder? Vielleicht müssen wir uns auch von solchen Merkmalen frei machen- so dass es irgendwann ok ist im kurzen Rock eine Ausbildung anzufangen- ohne nur auf den Körper zu achten. Da liegt bei mir der Punkt- wieso stören dich kurze Röcke- wieso starren wir? Weil wir uns am Ende doch nicht unter Kontrolle haben? Fast könnten wir Bezug auf eine Religion nehmen – die in radikaler Form genau das Frauen auch vorwirft – obwohl der andere ja das Problem hat. Das Gleiche gilt fürs stillen in der Öffentlichkeit- weil viele damit anscheinend ein Problem haben- müssen Mütter sich zurücknehmen – aber vielleicht liegt es nicht an der Frau, sondern an einer Gesellschaft, die lieber Schuldige sucht, anstatt zu wachsen. Versteht man meinen Gedankengang?

        • Franzi sagt:

          Und das wollt ich noch loswerden – Danke für das noch einmal Vorbeischauen und kommentieren – ich liebe solche Gespräche – weil ich gern Sachen von allen Seiten beleuchte und wieder auf neue Denkanstöße komme!

          • Anonymous sagt:

            Ich schau gern vorbei – auch wenn ich ja eigentlich nicht soll 😉 – ich finde es gut dass du Themen anspricht über die man in der Tat diskutieren kann. Manchmal hat man die gleiche Meinung, manchmal kann man im Anschluss den anderen verstehen und lernt dazu, manchmal kommt man auf keinen gemeinsamen Nenner und das bleibt dann so. Alles möglich. Wichtig in jedem Fall und egal wo: nie das Gespräch und den Austausch von Gedanken verlieren, Zuhöhren ( in dem Fall lesen ) und drüber Nachdenken. Jeder für sich und manchmal öffentlich

        • Anonymous sagt:

          Ja, versteht man 😉 aber schau mal, wenn es nicht die Blicke auf sich ziehen würde und frau nicht „reizen“ könnte indem sie bestimmte Stellen des Körpers verhüllt oder eben auch nicht, wo wäre denn dann das Spannende dabei es für den, für den man möchte, zu tun. Wollen wir Frauen wirklich Männer die nicht auf unsere Reize anspringen, die sich nicht wirr machen lassen wenn Frau möchte? Wollen wir Männer die auf das Körperliche keinen Wert legen und nur den Geist erregend finden (Lieben gerne, aber sexy?… auch, doch nicht nur). Heisst nun nicht dass eine Frau die zeigt was sie hat als Freiwild gesehen werden kann und ein „nein“ nicht zählt, heisst einfach nur dass man sich über die Konsequenzen des Wunsches im Klaren sein muss. Ich möchte eine Frau sein und als Frau gesehen werden, ich schaue mir gerne hübsche und gut angezogene Frauen an und ich bin mir sicher dass Männer dies auch tun und ich hoffe dass sich das nicht ändert. Ich bin auch dafür dass Frau zu ihrer Weiblichkeit stehen soll – auch im Berufsleben- und sich nicht in die Uniform der Männer pressen lässt. Eine Individualität entwickelt wie es z.B die Italienerinnen leben, aber eben immer mit Stil und nicht einfach nur mit einem tiefen Ausschnitt ( leider sieht das Teil auch recht günstig aus und nein das meine ich nicht böse oder persönlich) oder leicht bekleidet. Das mit dem Stillen in de Öffentlichkeit ist ein ganz anderes Fass… .

          • Franzi sagt:

            Aber das ist der Punkt; kann der Mensch dazwischen nichts entscheiden? Ist der Trieb größer oder der Wunsch nach sexueller Beurteilung wichtiger? Vielleicht macht das ja ein intelligentes Wesen aus: zum richtigen Zeitpunkt seine sexualität und Gedanken spielen lassen – darum geht es mir auch .. Zum Modeargument: Ich kleide mich für mich selbst und nicht für andere- das macht auch Mode für mich aus. Zum Fau sein: Ich möchte eine Frau sein die sich selbst gern sieht – was andere denken muss mir egal sein- sonst gehe ich ein. Eine wichtige Frage muss ich dir stellen, weil du erwähnst, es ist dir wichtig, das man dich als Frau wahrnimmt. Ab wann sehen andere Frauen oder Männer eine Frau in in dir?
            Zu deiner Wortwahl:
            Gerade in unserer Zeit, in der jeder mit Worten um sich schlagen kann/ nehmen wir mal dein vulgär- was falsch verwendet wurde- aber genau den Punkt trifft – wenn Frauen über Frauen reden.
            Du willst dich auch als Frau sehen, aber der Ausschnitt bei anderen ist dir wieder zu billig. Genau da muss ich jetzt einhaken und sagen: Wenn sich dein Gegenüber so wohlfühlt, hast du das Problem. Aber in unserer Gesellschaft machen wir es zum Problem der Frau- ebenso der Punkt- hinterherschauen. Dann wenn du dich als Frau fühlen willst, ist es ein wichtiger Punkt. Mit meinem Ausschnitt aber wieder nicht gestattet. Das musst du mir erklären.

            Mir mischt sich das alles zu sehr- als dass ich es nachvollziehen kann. Weil du auf der einen Seite es nicht für gut begründest – aber das Frau sein genau dadurch definierst.

          • Franzi sagt:

            „Ich schau gern vorbei – auch wenn ich ja eigentlich nicht soll “ Kommt dann nur blöd, wenn man beleidigt oder sich über andere hinwegsetzen möchte. Solange es fair bleibt. Ich muss mich nicht mit jedem verstehen- aber ich liebe den Austausch, vor allem wenn er vernünftig hier passiert. Also komm gern vorbei- 😉

          • Anonymous sagt:

            Ich glaube ich verstehe was dir diesbezüglich widerstrebt. Aber meiner Meinung nach vermischt du hier sehr viele Themen und lässt sie in einem Ausschnitt oder kurzen Rock münden. Ich glaube dies ufert ein wenig aus. Wenn ich zurück kommen darf und bezügliches des Wortes nochmal einhaken: für mich ist vulgär korrekt eingesetzt. Es ist nicht auf deine Person bezogen sondern auf mein Gefühl bei dem Outfit. Aaaaaaber, wenn es für dich attraktiv ist und du dich so als Frau fühlst, wenn du dich so sehen magst und auch möchtest dass dich andere so wahrnehmen, dann ist das der richtige Weg – für dich. Dir kann die Meinung anderer diesbezüglich egal sein und solange du auch damit klarkommst. Weisst, es gibt viele Frauen die ziehen sich an wie sie möchten, bzw. hoffentlich fast alle, und bei manchen ist es so dass sie einen Stil haben der nicht immer auf Begeisterung trifft und es ist ihnen egal. Sie wollen so leben und zu akzeptiert werden, akzeptieren aber im Gegenzug auch, dass andere anders denken. Ich denke nicht dass man verlangen kann dass sich jeder nach dem eigenen Gusto verändert und weil ich10 cm Heels bevorzuge z.B. es kein Mensch als ordinär empfinden darf wenn ich dazu noch einen kurzen Rock trage. Es verbietet einem hierzulande ja Gott sei dank keiner, daher kann aber auch keinem seine Meinung verboten werden.

            Ab wann andere eine Frau in mir sehen kann ich dir nicht zufriedenstellen beantworten, denn ich frage nicht jeden den ich treffe wie er mich sieht. Ich habe mein Empfinden dazu und denke es auch in den Momenten auszustrahlen, ob das immer so ist und für alle gilt weiss ich nicht. Aber klar beantworten kann ich dir, dass es für mich nicht allein ein Outfit macht, dies unterstützt und kann ggf dazu beitragen dass ich mich ein wenig mehr so fühle wie ich das jetzt gerade möchte und klar man versucht darüber auch anderen ein Bild von sich selber zu vermittel, an dem Punkt interessiert uns dann doch die Meinung anderer. Aber es ist immer so, dass nicht alle Menschen gleich sind und vielleicht interessiert mich die Meinung einiger mehr und die anderer gar nicht. Oft kommt es ja auch nicht darauf an was, sonden wie man es trägt.

            Also, wenn andere ein Problem mit einem Ausschnitt haben, dann haben sie es und das dürfen sie und ich finde es auch gut so, aber ich z.B. lasse es das Problem anderer sein wenn es mir gefällt. Und in dem Fall hier gefällt es mir nicht, aber wenn du meine Kollegin wärst könnte ich und wollte ich dir nichts verbieten, und wenn du das dann im Büro tragen würdest wäre dass so. Es würde nicht meine Grundeinstellung zu der Person verändern, ich wüsste nur bestätigt dass wir einen anderen Geschmack in Sachen Kleidung haben. Was ich aber hoffe ist dass deine Forderung dass sich die Einstellung der Gesellschaft dazu ändert nicht erfüllt, denn mir gefällt es so und ich finde Kleidungsregel gut in gewissen Bereichen und ich will sogar verschieden in der Freizeit aussehen als in der Arbeit. Hier sind wir wieder beim Gefühl, so empfinde ich Freizeit als Freizeit und Arbeit als arbeit, was weder das eine noch das andere schlechter macht. Sollte es ich doch ändern in der Gesellschaft hoffe ich trotzdem noch die Freiheit zu haben mich nicht so kleiden zu müssen wie mit dem Ausschnitt :-), denn es gefällt mir einfach nicht btw, es geht um das gesamte Outfit.

            Warum ziehst du dich für dich an und nicht für andere, willst aber trotzdem dass andere ihre Einstellung ändern wenn es ihnen nicht gefällt? Da ist der Punkt der mir nicht ganz klar ist. Gibt es einen konkreten Fall, denn du schreibst dass wir es in der Gesellschaft zum Problem der Frau machen, ich sehe das jetzt nicht so, bzw. ist es mir nicht bekannt, oder ich weiss grad einfach nicht worauf genau du das beziehst. Würde mich noch interessieren.

          • Franzi sagt:

            Also ich fasse kurz zusammen/
            Dir gefällt das Outift nicht und du findest es vulgär. Ich mag es und meine Figur.
            Ich würde mir wünschen, alte Konventionen auch zu überdenken / du möchtest sie beibehalten.

            Ich möchte mich loslösen von körperlichen Merkmalen, die versteckt werden sollen- weil sie aufreizen könnten und wünsche mir, das Sexualität viel normaler und offener angegangen werden sollte ,dabei ist nie die Rede von Verlust!

            Du magst das Spiel und bist für mehr hinter der Tür. Und verstecken zu angemessenen Anlässen.
            Ich würde es Mega finden, wenn Kleidung irgendwann nicht mehr als Muss sondern als Kann getragen werden darf. Das setzt aber viel Selbstkontrolle und einen starken Charakter voraus. Vielleicht schaffen wir das nie, nicht umsonst wird gemobbt und es kommt zu Übergriffen oder dummen Sprüchen und bösen Worten zwischen Männern und Frauen. 🙂 Liebe Grüße

            Der Rest ist eher bla bla- denn das Outfit diente nur als Beispiel. Du musst dich davon loslösen- weil es mir egal ist- ob du es vulgär findest, denn ich muss mich ja wohlfühlen und ich wollte nur auf die Begrifflichkeit eingehen. Du hast es ja selbst revidiert.
            Also sieh diese Diskussion ruhig freier – weg von mir und das Bild hier von mir. Zum letzten Punkt: Das machen Menschen jeden Tag: Rock zu kurz selbst schuld, auf das andere Geschlecht bezogen- Männer in Röcken- ihre Sexualität wird hinterfragt… Ganz platte Sachen, die aber zeigen wie wir bis heute damit umgehen in Sachen Körper und Geschlechtsmerkmale. Daher war meine Idee: Überdenken wir unsere Einstellung. Nur eine Idee kein Muss- ein Denkanstoß.

            Liebe Grüße

          • Anonymous sagt:

            Ach noch eine Frage habe ich, weil die leider noch nicht beantwortet ist: willst du Männer die Leidenschaft über den Kopf steuern? „Zum richtigen Zeitpunk…“ würde bedeuten es gänzlich zu kontrollieren und an- und abschalten zu können.

          • Franzi sagt:

            Quatsch- du weißt was ich meine. Nur weichst du aus/ weil du ja doch wieder davon ausgehst- der Mann muss dich als Frau sehen. Daher habe ich das so geschrieben – denn sonst wären wir in der Tierwelt. 🙂

          • Anonymous sagt:

            Ich finde schade dass die Diskusionen fast immer so ausgehen und meine Worte blabla sind.

          • Franzi sagt:

            Nee es waren unsere gemeint. Du musst bitte nicht alles immer auf dich als Person beziehen. Sorry vielleicht kam das falsch an- aber wenn wir uns verrennen- muss man ja mal abbrechen 🙂 also unsere Worte nicht deine! Liebe Grüße

        • Janine sagt:

          Hi,
          ich frage mich gerade, wie wir Mädels uns umgekehrt fühlen würden? Ein Bänker in knallenger Leder-Jeans, die das Päckchen erahnen lässt, mit einem Herren-Tanktop, durch das ich jede einzelne Partie des eight-Pack sehe… Shorts bei der Versicherung… Oder die Herren, in schlecht sitzenden Hosen, die ein Stück Po beim Bücken freigeben? Sandalen in der Chefetage… Krawatten mit Cartoons beim Aufsichtsratsmeeting…. Sicher hinken diese Beispiele, ich hoffe, es wird klar, worauf ich hinaus will. Männer haben wenig Spielraum, trotzdem gibt es auch dort vieles, was auffallen kann. Und ich fände das nicht angemessen.
          Wie siehst du das männliche Ausleben von Mode?

          Ich stimme dir im Übrigen zu, das es vermutlich gesellschaftliche Konventionen sind. Aber ich frage mich, wie die Welt aussieht, ohne jede Regel? Zumal ich froh bin, dass mein Frauenarzt Kittel und nicht Neon-Netzoberteil trägt 🙂
          Janine

          • Franzi sagt:

            Haha – der letzte Satz ist gut. Genau da wollte ich hin- vielleicht wäre es an der Zeir Konventionen zu brechen? Ein Bänker in Shorts? Vielleicht weil wir am Ende doch eher verklemmt leben, haben wir mit sexuellen körperlichen Merkmalen noch ein Problem? Ich weiß es nicht und bin genaue so spiesig wie alle anderen. Aber manchmal wäre mir mehr nach Freiheit und weniger nach Zwang. Auch nach 100 Jahren tragen Bänker immer noch das Gleiche und Frauen mit vermeintlich zu kurzen Röcken werden von beiden Geschlechtern in Schubladen gesteckt und manchmal ist das irgendwie nervig 🙂 ich muss aber sagen/ bänker in Birkenstocks würde ich Mega finden 🙂

  11. Schminktussi sagt:

    Ich sehe es wie du, jede Frau sollte selbst entscheiden wie viel Ausschnitt sie, wann zeigen möchte. Ich selbst habe das Problem dank kleiner Oberweite nicht so sehr.

    Dein Outfit gefällt mir sehr gut.

  12. Anonymous sagt:

    Ich finde Janine gut 🙂 nein ehrlich, das sind für mich vernünftige Ansichten.

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