Kolumne

Wieso dein Blog jetzt erst Recht die Nummer 1 sein muss

17. Mai 2016 • 15 Kommentare

Ok, halten wir fest: Wir haben Blogger, Youtuber, Instagramer, Snapchater und Influencer. Oder sind wir doch alles in einer Person? Ich als alter Bloggerhase bin und bleibe Blogger und muss es heute noch einmal besonders hervorheben. Deine Seite, das Blog was du führst, ist jetzt gerade um so wichtiger und sollte für dich wieder auf Platz Nummer 1 stehen.

Wieso dein Blog jetzt erst Recht die Nummer 1 sein muss

Auch wenn wir umgeben sind von unzähligen Möglichkeiten in Sachen Social Media und auch wenn ein Bild vielleicht schneller hochgeladen ist oder der Snap schneller erstellt werden kann- deine Website sollte immer an erster Stelle stehen. Wieso? Das erzähle ich euch jetzt:

Deine eigene Seite

Das klingt ganz simpel, ist aber auch völlig logisch. Der beste und wohl auch stärkste Fakt ist: Es ist deine eigene Seite. Du bist frei von Algorithmen und von „Kauf dir mehr Reichweite“. Du kannst bestimmen was deine Leser wann lesen und wie sie auf deiner Seite agieren können. Das ist purer Luxus in Zeiten von Fremdoptimierung der Social Media Kanäle. Niemand weiß, wie lange eine App oder eine Plattform „IN“ sein wird. Du bist dein Chef, du hast die Kontrolle über deine Inhalte. Das bedeutet aber auch, dass du deine Seite selbst pflegen, immer mal wieder an neue Umstände anpassen und auf deine Leser reagieren musst.

Dein Inhalt, deine Ideen

Deine Seite, deine Rechte, deine Pflichten. Du kannst hier deinen Inhalt erstellen und posten und bist immer noch Inhaber deiner kreativen Ergüsse. Social Media Plattformen können als nette Ergänzung zu deiner Website dienen, aber mach dich nie abhängig von ihnen und überlasse ihnen immer wieder all deine Bilder und Texte. Stell dir vor, die App wird aufgekauft, ist auf einmal out oder der Leser muss für Inhalte von dir zahlen? Deine Website gehört dir und du entscheidest, was mit deinem Inhalt passiert. Er kann nur von dir bearbeitet, gelöscht oder archiviert werden. Klingt doch gut, oder?

Langlebigkeit

Deine Website besteht auf Grund von dir. Das Blog gibt es nur, weil du es so willst. Stell dir vor, du vernachlässigst dein Zuhause und kümmerst dich nur um das Drumherum. Du fütterst deine Apps mit Bildern und guten Texten und das Blog liegt mehr oder weniger still. Was ist, wenn das einmal vorbei ist, die App womöglich keine Besucher mehr hat, oder technische Fehler über Tage nicht behoben werden? Dann musst du dich wieder neu fokussieren, alles neu kreieren, jedes Bild und jeder Text ist im Nirwana verschollen. Nutze deine Seite um sie mit Inhalten zu füllen, die für dich und deine Leser einen Mehrwert haben und auch später immer mal wieder angeklickt werden können. Das Blog ist langlebig, dein Content verschwindet nicht einfach. Du entscheidest was wann und wie verändert wird.

Und war das hilfreich? Ich denke schon. Denn ich glaube Social Media ist eine tolle Ergänzung zu deiner Website. Sie kann dir eine neue Gruppe von Lesern eröffnen, dir Inspirationen bieten und vor allem Spaß bringen. Aber als Bloggerin, als alter Hase, bleibt das Blog mein Zuhause. Das muss ich pflegen, denn ich möchte mich wohlfühlen. Die zusätzlichen Kanäle sind nett, aber nicht für die Ewigkeit gemacht.

Was denkt ihr? Sollte ich noch das eine oder andere Wort ergänzen?

Liebe Grüße

Kommentare

15 Kommentare zu “Wieso dein Blog jetzt erst Recht die Nummer 1 sein muss”
  1. Julia sagt:

    Ich finde du hast die aktuelle Situation sehr gut beschrieben. Viele Blogger vernachlässigen ihren Blog und konzentrieren sich viel mehr auf Social Media Kanäle. Ich glaube gerade jetzt ist es total wichtig auf seinen Blog zu achten.
    Liebe Grüße und super Post!
    Julia

    • Franzi sagt:

      Hallo liebe Julia! Ja das geht schnell- weil social Media auch anstrengend und viel sein kann- wenn man immer und überall postet. Aber vielleicht hilft der Artikel ja ein wenig in Sachen wo liegt mein Fokus.
      Liebe Grüße

  2. Ulla sagt:

    Ich habe bisher keinen einzigen Social-Media-Kanal für meinen Blog – und weiss auch nicht ob ich das unbedingt brauche. Was mich wirklich stört ist, dass bei vielen Bloggern sowohl auf Snapchat als auch auf Twitter und Instragram und Facebook immer das gleiche gepostet wird und auf die anderen Kanäle verlinkt wird. Ich will doch nicht zig mal das gleiche auf allen Kanälen sehen. Kannst Du verstehen was ich meine?!?

    • Nelli sagt:

      Seh ich genauso! Deswegen nutze ich Facebook und Insta in verschiedener Art & Weise. Aber es ist sehr wichtig hierbei eine Balance zu finden, denn ich finde es auch teilweise blöd als Leser komplett ausgeschlossen zu werden, nur weil man z.B.: kein Snapchat hat etc..
      Wie du sagst, Franzi, dient es als tolle Ergänzung.
      LG Nelli

  3. i-like-shoes sagt:

    Bin ich absolut deiner Meinung! Finde auch dass der blog mehr wert hat – social media ist meist nur eine Momentaufnahme.

  4. Absolut richtig! Ich finde z.B. gerade bei Snapchat diese Kurzlebigkeit des Contents schwierig. Habe ich vor längerer Zeit mal einen Travel-Guide auf dem Blog gepostet, dann kann der immer wieder eingesehen werden. Eben dann, wenn ein Leser z.B. eine Reise dorthin plant. Snappe ich meine Reise nur, dann kann ich diese Information nur in einem kurzen Zeitfenster bieten. Der Blog ist also gerade für Travel-Themen oder auch Rezepte für die Leser am sinnvollsten!
    Liebe Grüße, Ina

  5. Ina sagt:

    Ein guter Post! Ich bin zwar Blogger Neuling und sowieso noch nirgendwo anders vertreten aber ich habe es selbst schon bemerkt, dass andere Medien mehr in den Vordergrund treten.
    Das ist schade, weil dein eigener Blog natürlich viel mehr aussagt und länger besteht wie ein kurzes Filmchen bei Snapchat…
    Liebe Grüße
    Ina

  6. Susi sagt:

    SoMe ist nur Beiwerk! Selbst das schönste Instagram-Bild kann keinen tollen Blogpost ersetzen! Und Snapchat … nunja, ganz lustig. Aber das ist ja eh nix Bleibendes. Soll ja noch nicht mal!

    Bloggen bleibt. (Deshalb würde ich auch nie fremdgehostet bloggen. Womöglich mache Blogger mal zu? Oder WB?)

  7. Larissa sagt:

    Toll geschrieben! Ich finde auch, dass ein Blog einfach am langlebigsten ist und man viel mehr Freiheiten hat.
    Bei dir finde ich es toll, dass du durch Instagram und co nie deinen Blog aus den Augen verloren hast, wie man es leider bei vielen im Moment sieht.
    Liebe Grüße <3

  8. Jules sagt:

    Ich finde deine Worte unheimlich wichtig! Gerade in den letzten Monaten ist mir aufgefallen, dass viele Blogger ihren Fokus auf Instsgram legen und der Blog mehr oder minder still liegt. Das ist super schade, weil auf einem Blog viel mehr Persönlichkeit durchscheint, als auf jedem instagram Bild.

  9. Stimme dir voll und ganz zu! Ich liebe zwar all die hübschen bunten Social Media Kanäle, aber das Hauptaugenmerk ist und bleibt der Blog – Mein Baby! Alles andere ist Deko, Zeitvertreib oder eben auch eine Plattform für Werbung… Werbung für den Blog!

  10. Marion sagt:

    Ich ertappe mich auch manchmal dabei, dass ich mehr auf Instagram oder Twitter schreibe, als auf meinem Blog. Dein Post rüttelt mich ein bisschen auf, mehr Wert auf meine eigene Webseite zu legen 😉

    Liebe Grüße,

    Marion

  11. Thao sagt:

    Toller Post und ich bin ganz deiner Meinung 🙂
    Die eigene Seite sollte wirklich im Vordergrund stehen.
    So praktiziere ich das auch, auch wenn der Blog viel mehr Aufwand ist.

    LootieLoos Plastic world

  12. Pinkpetzie sagt:

    Du hast absolut Recht!! Trotzdem fällt manchmal eben doch sehr schwer, all die Dinge unter einen Hut zu bekommen. Gerade wenn es mal nicht so läuft, lässt man sich schnell dazu hinreißen, lieber schnell ein Bild hochzuladen (wobei schnell ja auch sehr relativ ist), als einen ganzen Beitrag und Fotos zu machen. Trotzdem!! Der Blog bleibt das einzige, was wir auf Dauer wirklich beeinflussen können.

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