5 little things

Five little things in January

16. Januar 2016 • 2 Kommentare

So alt ist das neue Jahr noch gar nicht, so richtig sind wir im Monat Januar im Jahr 2016 noch nicht angekommen, da scheint sich aber doch schon eine Sache stark abzuzeichnen: Veränderungen. Allgemein scheint sich alles gerade zu häufen, Abschiede, neue Wege, neue Gedanken, loslassen, lernen- einfach: Veränderungen.

Five little things in January

In meinen Five Little Things möchte ich euch an meinen Gedankengängen teilhaben lassen und euch ein wenig über meine Woche erzählen. Oft sind es nur kurze Gefühle, eine kleine Zeitspanne, in der mich etwas packt und ich es erzählen möchte. Was mich diese Woche beschäftigt hat? Verlust. Und ich habe begriffen, dass nichts unendlich da sein kann und dich begleiten wird. Sei es nur der Musiker aus den Teenagertagen oder die Tatsache, dass wir schnell vergessen und verdrängen können und vielleicht sogar müssen.

Five little things in January

Mir wurde klar, wir unterscheiden, wir kategorisieren und wir schätzen ab. Wir trennen Trauer, Worte und Empörung und teilen nicht mehr immer unsere Gefühle mit und für alle. Ob wir es an der Entfernung, an dem Land oder an der Stadt ausmachen? Das lässt sich schwer in Worte fassen. Mir ist nur bewusst geworden: Wir dürfen nicht öffentlich große Gefühle einmal zeigen und bei der nächsten Nachricht schweigen. Niemand möchte Verluste melden, niemand möchte allein sein mit seinem Gefühl der Trauer und dem Gedanken: „Sind wir nicht wichtig genug?“ Ein wenig Angst kam in mir auf als mir auch selbst auffiel, wie wenig ich auf einmal daran dachte. #prayforIstanbul

Five little things in January

Ruhe, Stille, keine hektischen Tage- scheint doch gut zu klingen? Doch nach viel Trubel und Arbeit in der letzten Zeit, wird die auf einmal aufkommende Stille etwas zu groß und zu ernst genommen. Was ist auf einmal los? Wo ist der mentale Stress hin? So viel Zeit für mich? Das kann nicht gut gehen. Doch, ich muss es nur richtig nutzen. Es kommen bald wieder andere Tage, an denen ich mir genau das wünsche. Ich will wohl doch immer das, was ich gerade nicht habe.

Five little things in January

Das Gute an der vielen Zeit muss natürlich auch erwähnt werden. Die Gedanken dürfen sich wieder um persönliche Dinge drehen. Viel zu sehr war ich auf das hier alles fokussiert, wollte euch gefallen und das auch noch um jeden Preis. Jetzt habe ich gerade begonnen, so manche Aussagen auch einmal zu hinterfragen und nicht alles so hinzunehmen. Das kann bestimmt noch zu einigen Missverständnissen führen, aber ich glaube ich fahre gerade genau richtig die Krallen aus. Nicht in bösartiger Absicht, aber wenn ich zu meiner Meinung und meiner Arbeit stehe, muss ich sie auch mit dem Herzen und meinen Worten verteidigen. Vielleicht warne ich euch deshalb vor?

 Five little things in January

Perfekt sein und das Optimieren aller Lebensbereiche habe ich diese Woche auch schon in einen Text verpackt, darüber genörgelt und mich selbst wieder einmal etwas gerade gerückt. Was aber immer perfekt bleiben wird? Diese Momente, die im völligen Einklang stattfinden und aus denen sich die besten Gespräche entwickeln. Der Hund macht zusätzlich auch noch eine wunderbare Figur!

Five little things in January

Das bin ich. Mehr kann ich dir nicht erzählen oder beweisen. Muss ich auch nicht. Etwas anderes kann ich über andere auch nicht sagen und will es auch nicht.

-Liebe Grüße

alle Bilder findet ihr auch auf Instagram @zukkerme

Kommentare

2 Kommentare zu “Five little things in January”
  1. Franzi sagt:

    Du machst deine Sache ganz toll und was ich am meisten an dir schätze: deine Ehrlichkeit und deine Intelligenz. Dein Modegeschmack ist phänomenal. Doch was ich noch mehr an dir/deinen Einträgen mag: die Texte, die auch mal weitergehen, die nicht jedes Mal mit einem Link zum Produkt XY enden. Bei deinen Texten, aber auch bei deinen Snaps merkt man, dass da auch ein Mensch hintersteckt, der nicht alles dafür tut, um noch mehr Follower zu bekommen, sondern der Stellung zu viel Themen bezieht und das nicht nur, weil dieses Thema gerade generell angesagt ist, sondern weil du dich ernsthaft und vor allem freiwillig damit auseinandersetzt. Jedenfalls kommt das bei mir immer so an.
    Bleib am Ball 🙂
    Liebe Grüße,
    Franzi

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